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V05/06: ACT

MS
by Mailin S.

Def. ACT

  • 6 Prozesse aufzählen können

  • Def. Bezugsrahmentheorie & funktioneller Kontextualismus


Def. ACT

Die Akzeptanz und Commitment Therapie ist ein erlebnisorientiertes, störungsübergreifendes, verhaltenstherapeutisches Verfahren, mit dem psychische Flexibilität systematisch mit Hilfe der 6 Prozesse des “Hexaflex“ erlernt werden kann.

  • Werteorientiertes Handeln

  • Akzeptanz

  • Defusion

  • Selbst als Kontext

  • Engagiertes Handeln

  • Achtsamkeit

Entscheidendes didaktisches Vehikel ist die Anwendung geeigneter Metaphern. Psychologische Grundlagen der ACT sind der funktionelle Kontextualismus und die Bezugsrahmentheorie.


-> In DBT würde man die 6 Prozesse Skills nennen

-> Semantik (denke in Symbolen) als Kernsäule

-> Unabhängig von der Sprache/ Kultur => Betont ausschließlich menschl. Prinzipien

-> (für alle Menschen, auch nicht pathologisch)

=> Metakognitive Therapie (“macht unsichtbares sichtbar”)




Def. funktioneller Kontextualismus

Kontext = das Arrangement des Äußeren, das mich in eine bestimmte Rollen fallen lässt (automatisch) -> bestimmtes Verhalten, Ged., Gefühle (z.B. Arbeit: Ich muss pünktlich sein)

(Funktional = es funktioniert/ nützt mir/ schadet anderen nicht)

=> Den Kontext, das Kontexterleben so gestalten, dass meine Rolle funktioniert


Def. Bezugsrahmen-Theorie (Relational Frame Theory):

(-> Können in der Klausur mit Bsp. erklären; 2 neue Bezugsrahmen zusammenknüpfen in Therapie z.B. Ehe & Konto)

Bezugsrahmen = Die Assoziationskette, die sich mit einem betimmten Wort/Thema verbindet (können nicht nur Gedanken, sondern auch Gefühle, Verhalten in dem Netzwerk sein)


Der Wesenskern höherer Kognition und Sprache ist es „Bezüge“ (Relational Frames) zu bilden.

  • Wechselseitige Bezugnahme = eine einmal gelernte Relation können wir auch umgekehrt anwenden.

    -> Bsp: Aus Tom ist stärker als Klaus folgt: Klaus ist schwächer als Tom

  • Kombinatorische Bezugnahme = Wechselseitige Bezüge können kombiniert werden.

    -> Bsp: Aus Tom ist stärker als Klaus und: Klaus ist stärker als Sara folgt: Tom ist stärker als Sara

  • Transformation der Stimulusfunktion = Funktionen von Ereignissen in solchen Bezugsnetzwerken können auf Funktionen transformiert werden:

    -> Bsp: Sollten Sie Hilfe bei einem Wohnungsumzug brauchen würden Sie nach den obigen Informationen zunächst Tom, dann Klaus und erst zuletzt Sara fragen

—> In Therapie Assoziationsketten beleuchten

Therapeuten- und Patienten-Skills: Sich willig dem “Jetzt” öffnen

  • Akzeptanz

    • Def. Akzeptanz, Kampf & Resignation

  • Kreative Hoffnungslosigkeit

  • Gegenwärtig sein

  • Meditation & Achtsamkeit

Sich willig dem “Jetzt” öffnen -> Akzeptieren & Bereit sein

Akzeptanz

Folgende Elemente unterscheiden:

  1. Kampf gegen das Problem, wenn wir etwas nicht akzeptieren wollen

  2. Akzeptanz, dass das Ergebnis schlechter ist, als das was ich möchte (habe Regeln, die es mir unmöglich erscheinen lassen)

  3. Resignation

3 Schritte der Akzeptanz:

  1. Was ist Akzeptanz im Vergleich zu Resignation und Kampf?

  1. Was muss ich akzeptieren/ Kann ich verändern?

  2. Kreative Hoffnungslosigkeit

Kreative Hoffnungslosigkeit

= Hab alles veruscht, mir fällt nichts mehr ein & jetzt lass ich los und schau an …

  • Nicht: Hoffnungslosigkeit als dysfunktionaler Geisteszustand hervorrufen/stärken

  • Sondern: Strategischer Ansatz: Wenn der Patient das, was nicht funktioniert hat aufgeben kann, dann ergibt sich vielleicht eine neue Möglichkeit (Vertrauen auf die eigene Erfahrung und transformative Alternative), auch wenn er nicht weiß was dann kommt.

  • Den sinnlosen Kampf mit sich selbst aufgeben

  • Exploration der Kosten ...

    • Was habe ich diese Woche für (z.B. für die Vermeidung von Menschenmengen) aufgegeben? -> Auflisten

  • Fragen: ...

    • 1.) Was haben Sie alles versucht (um das Problem zu bewältigen)?

    • 2.) Was hat es gebracht? (Nichts)

    • 3.) Was hat es Sie gekostet? (Viel)

    • 4.) Was sagt Ihnen Ihre Erfahrung?

    • Sind sie bereit eine radikale neue Erfahrung zu machen? (Bezugsrahmen von etwas einfaches an etwas unerreichbares knüpfen)

  • Metaphern:

    • Chinesische Fingerfalle

    • Treibsand / Sumpf

    • Hungrige Tiger füttern

    • Die goldene Schaufel

  • Kontrolle ist das Problem -> Kontrollversuche können paradoxe Folgen haben

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Mailin S.

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