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Lektion 7: der organisierte Sport in Deutschland

MW
by Monalou W.

Grundprinzipien und konstitutive Merkmale von Sportvereinen

Definition Verein:

Laut BGB ein auf Dauer angelegter Zusammenschluss von Personen zur Verwirklichung eines gemeinsamen Zwecks, der eine körperliche Verfassung mit Vorstand und Mitgliederversammlung als Organe aufweist, der einem Gesamtnamen führt, nach außen als Einheit auftritt und er in seinem Bestand vom Wechsel der Mitglieder unabhängig ist

Grundprinzipien:

  • gesetzlich geregelt und zivilrechtlich verankert

  • Vereinsautonomie: Verein hat das Recht, seine Angelegenheiten selbst zu ordnen und zu gestalten

  • Eintragung im Vereinsregister = Voraussetzung für Gründung

  • Mindestens 7 Gründungsmitglieder & vorlegen einer Satzung mit bestimmten Vorraussetzungen

    • Name Vereins darf nicht mit anderen gleich sein

    • Zweck darf nicht auf wirtschaftliche Geschäfte gerichtet sein sondern Förderung Sport

  • Mitgleiderbeiträge und Ein-/Austritt geregelt

  • Mitgliederversammlung = Vorraussetzung für Vereine

Konstitutive Merkmale:

  1. freiwillige Mitgliedschaft:

    • freiwillige Teilnahme

    • Austritt möglich

  2. Orientierung an den Interessen der Mitglieder:

    • verpflichtete sich an Interessen Mitglieder zu orientieren

    • Gegenseitige Leistungserbringung: Motivation des Mitglieds & Orientierung an Interesse des Vereins

  3. Unabhängigkeit von dritten:

    • Finanzierung über Mitgliederbeiträge

    • Autonom und unabhängig von Dritten

    • Subsidiaritätsprinzip: Eigenverantwortung und Selbstbestimmung

  4. Freiwilligenarbeit:

    • freiwillige Helfer übernehmen wesentliche Arbeit

  5. Demokratische Entscheidungsstruktur:

    • demokratische Abstimmungen, bei den jedes Mitglied eine Stimme hat

Idealtypische Merkmale, werden nicht immer umgesetzt

Sportsystem der Bundesrepublik

  1. Säule: Ministerien und Ämter

  2. Säule: Verbände und Vereine

  3. Kommerzielle Sportanbieter

    • immer auf drei Ebenen:

      1. nationale Ebenen

      2. Regionale Ebene

      3. Lokale Ebene

Spitzenverbände = Vereinigung der Landesfachverbände

  • Förderung Leistungssport durch einheitliche Organisation des Spiel-&Wettkampfbetriebs

  • Vereiningung des Landesfachverbände

  • Bildung nationale Auswahlmannschaften für internationale Wettkämpfe

  • Talent – und Spitzenförderung durch Bildung vom Bundeskadern

  • Ausrichtung internationaler Meisterschaften

  • Sportart spezifische Doping, Bekämpfung und Sanktionierung

  • Trainer aus – und – Fortbildung

Landesfachverbände = Zusammenschluss der Vereine, in denen die betreffenden Sportarten betrieben werden

  • Förderung der Sportart in Absprache mit Spitzenverbänden wegen Regeln und Bestimmungen

  • v.a. Talentsuche &-Förderung findet hier statt

  • Ausweisung von Landeskadern

  • Bereitstellung von Landesleistungszentrum und Landestrainer

  • Nachwuchs Leistungssport

  • Übungsleiter – und Trainer aus – und – Fortbildung

  • Erstellung von lernenkonzepten der jeweiligen Sportart

  • Durchführung von Maßnahmen zur Förderung des Breitensports

Landedsportbünde = Vertretung der Sportartspezifischen Landesfachverbände, der Sportvereine, Kreis – und Stadtsportbünde und weitere, besondere verbände

  • Vertreten Interessen der Mitglieder gegenüber Landessportbundes

  • Über fachliche Förderung des Leistungssport (Angebote zur Aus-, Fort-und Weiterbildung.)

  • Zuteilung, finanzielle Zuschüsse der Landesregierung

  • Engagement, allgemeine Sport Entwicklung und Sportstättenbau

  • Vorbereitung, Abschluss von Verträgen zur gemeinsamen Regelung von Versicherung – Verhältnissen von Vereinen und ihren Mitglieder

Bezirks-, Kreis- & Stadtsportbünde:

  • Vertretung des Sports auf kommunaler Ebene

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Monalou W.

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