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Übungsblatt 6

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by louisa L.

Nennen Sie die Quellen der Elemente N, P und K für den Boden. Wie werden diese Elemente in ihre bioverfügbare Form überführt?

Das Element N stammt in der Regel aus der Atmosphäre und wird durch freie, Wurzelassoziierte und symbiontische Mikroorganismen im Boden fixiert (Ausnahme Sedimentgesteine mit fossilen organischen Komponenten, z.B. Ölsande und -schiefer wie sie z.B. im Lias, dem Schwarzen Jura, am Fuß der SChwäbischen Alb vorkommen).

Die Elemente P und K stammen aus Mineralen des Ausgangsgesteins der Bodenbildung.

Der mikrobiell fixierte Stickstoff wird in die Biomasse der Mikroorganismen eingebaut. Nach Absterben der Organismen entsteht Bodenhumus, der wiederum mikrobiell abgebaut wird, wodurch der enthaltene Stickstoff in seine mineralischen Formen (NH4(+) und NO3(-)) überführt wird (“N-Mineralisierung”), die wiederum von allen Pflanzen und Mikroorganismen aufgenommen werden können.

P und K gelangen durch Verwitterung in die Bodenlösung. Die dominierenden P-Spezies in der Bodenlösung sind HPO4(2-) (in neutralen und leicht sauren Böden) und H2PO4(-) (in stark sauren Böden). Diese Anionen können austauschbar an positive Ladungen im Boden (z.B. Aminogruppen, viele Fe- und Al-Oxide) gebunden werden. Die P-Verfügbarkeit wird allerdings stark durch Adsorption (“Sequestrierung” als innersphärischer Komplex auf der Oberfläche z.B. von Fe-Oxiden oder Allophanen) oder Fällung als Ca- oder Al-/Fe-Phosphat limitiert. K in der Bodenlösung steht in einem schnellen Austausch mit negativ geladenen Oberflächen im Boden (der Kationenaustauschkapazität). In Illit-haltigen Böden kann K auch fixiert - also fest in die Zwischenschichten eingebaut werden, wodurch Illit zu Glimmer zurückverwandelt wird.


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louisa L.

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