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Ökologie

TB
by Talisha B.

Wodurch wird ein Primärproduktivität in terrestrischen Ökosystemen in erster Linie reguliert?

  • Primärproduktion benötigt Ressourcen (Sonnenstrahlung, CO2, H2O, Nährstoffe und Temperatur und so)

  • Photosynthese

  • Wasser und Temperatur!

    • Winter -> wenig H2O -> Stress -> Schließung Spaltöffnungen -> keine Aufnahme von CO2 in Blättern = keine Photosynthese

    • Verfügbarkeit von H2O steigert Primärproduktion

    • Temp. Einfluss auf NPP

      • 1. Temperaturzunahme -> NPP steigt

      • 2. Höhere Temp = Höhere Verdunstungsrate. Verdunstungsrate > Niederschlag = Abnahme NPP

      • 3. Höhere Temp = höhere Zersetzungsrate org. Material -> Freisetzung Nährstoffe (steht Pflanzen nun zur Verfügung) -> NPP nimmt zu

    => Bei ausreichender Wasserversorgung nimmt mit zunehmender Temperatur der NPP zu!


  • Das hat alles n Einfluss auf NPP:

    • Limitierung der NPP in terrestrischen Ökosystemen durch das Vorhandensein von Stickstoff und Phosphor = Nährstoffe

    • Die NPP in terrestrischen Ökosystemen ist abhängig von der Länge der Vegetationsperiode


-          Sonnenlicht: Da Pflanzen die Energie aus Sonnenlicht nutzen, ist die Verfügbarkeit von Licht ein entscheidender Faktor für die Primärproduktion. Die Intensität, Dauer und Qualität des Lichts bestimmen das Ausmaß der Photosynthese und somit die Produktivität.

-          Nährstoffe: Pflanzen benötigen verschiedene Nährstoffe wie Stickstoff, Phosphor, Kalium und Spurenelemente, um zu wachsen und Energie zu produzieren. Die Verfügbarkeit dieser Nährstoffe im Boden kann die Primärproduktion stark beeinflussen. In einigen Ökosystemen können Nährstoffmangel oder -limitierung die Produktivität begrenzen.

-          Wasser: Wasser ist ein entscheidender Faktor für das Pflanzenwachstum und die Photosynthese. Die Verfügbarkeit von Wasser im Boden beeinflusst die Transpiration und die Aufnahme von Nährstoffen durch die Wurzeln. Trockenheit kann die Primärproduktivität erheblich verringern.

Temperatur: Die Temperatur hat einen direkten Einfluss auf die Geschwindigkeit der Stoffwechselprozesse in Pflanzen. In den meisten Fällen steigt die Primärproduktivität mit zunehmender Temperatur, solange keine anderen begrenzenden Faktoren wie Wasser oder Nährstoffe auftreten.

-          Kohlendioxid (CO2): Da CO2 ein wichtiger Bestandteil der Photosynthese ist, kann eine erhöhte CO2-Konzentration in der Atmosphäre die Primärproduktion fördern. Dieser Effekt wird als CO2-Düngungseffekt bezeichnet.

-          Abiotische Faktoren: Andere abiotische Faktoren wie Bodenbeschaffenheit, pH-Wert, Lichtdurchlässigkeit und Wind können ebenfalls die Primärproduktivität beeinflussen.


Es ist wichtig anzumerken, dass die relative Bedeutung dieser Faktoren je nach Ökosystem variieren kann. Zum Beispiel kann in Regenwäldern die Nährstoffverfügbarkeit eine entscheidende Rolle spielen, während in Wüsten die Wasserverfügbarkeit der limitierende Faktor sein kann.

Warum ist die trophische Transeffizienz in terrestrischen Ökosystemen deutlich geringer als in aquatischen?

  • Terrestrische Ökosysteme

    • Zebra in Savannenökosystem

    • KE von Herbivoren in Savannenökosystem = 25% -> 25% der NPP/pro Fläche und Zeit in Form von org. Material in Verdauungstrakt der Herbivore aufgenommen wird

    • AE der Herbivore, die sich von Gras ernähren = 20% -> 20% der aufgenommenen Nahrungsenergie wird durch Darmwand assimiliert, Rest wird ausgeschieden

    • PE bei größeren endothermen Tieren (Säugetiere, Vögel) = 3% -> nutzen Großteil der Energie zur Aufrechterhaltung der Körpertemperatur

    • KE (0,25) *AE (0,20) *PE (0,03) = 0,0015 = 0,15%


  • Waldökosystem

    • Großteil NPP ist Holz -> kaum verwertbar für nächste Ebene

    • Rest stirbt ab und wird Zersetzersystem zugeführt

    • KE von Herbivoren in Wald liegt deshalb bei 5%

    • AE und PE sind niedrig

    • Trophische Transfereffizienz ist deshalb noch geringer


      =>Aufgrund der niedrigen Konsumptions- und Assimilationseffizienz der Herbivoren, kommt dem Konsumentensystem in terrestrischen Lebensgemeinschaften nur eine relativ geringe Bedeutung zu

 

  • Aquatische Ökosysteme

    • Phytoplankton dominiert Lebensgemeinschaft in Aqua Ökosystemen

    • Deshalb KE und AE = 50% und PE 40%

    • Trophische Transfereffizienz = 10% = hoch!

=>Die Rolle der Konsumenten in aquatischen Lebensgemeinschaften, dessen Grundlage Phytoplankton ist, ist deutlich höher als in terrestrischen Ökosystemen

=> In allen Fällen wird ein Großteil der NPP in Form von lebenden Organismen konsumiert und mit recht hoher Effizienz assimiliert

==>Je mehr die Tiere fressen können, desto höher ist Transfereffizienz

Was ist der Unterschied zwischen dem Phosphar-, Wasser-, und Stickstoffkreislauf?

Der Phosphatkreislauf, der Wasserkreislauf und der Stickstoffkreislauf sind drei verschiedene biogeochemische Kreisläufe, die verschiedene Elemente und Verbindungen im Ökosystem durch verschiedene Prozesse transportieren. Hier sind die Unterschiede zwischen ihnen:

  1. Phosphatkreislauf:

    • Phosphat ist das Hauptelement im Phosphatkreislauf. Es ist ein essentieller Nährstoff für Pflanzen und Tiere.

    • Phosphat wird aus Gesteinen und Mineralien freigesetzt und gelangt durch Verwitterung und Erosion in den Boden und das Wasser.

    • Pflanzen nehmen Phosphat aus dem Boden auf und bauen es in ihre Gewebe ein.

    • Tiere erhalten Phosphat, indem sie Pflanzen fressen oder andere Tiere fressen.

    • Wenn Pflanzen und Tiere sterben oder ihre Ausscheidungen ausscheiden, wird Phosphat freigesetzt und kann wieder in den Boden oder in Gewässer gelangen.

    • Bakterien spielen eine wichtige Rolle im Phosphatkreislauf, indem sie organische Phosphate abbauen und in anorganische Formen umwandeln, die von Pflanzen wieder aufgenommen werden können.

  2. Wasserkreislauf (auch bekannt als hydrologischer Kreislauf):

    • Der Wasserkreislauf umfasst den Transport von Wasser zwischen Atmosphäre, Land und Ozeanen.

    • Die Sonnenenergie treibt den Wasserkreislauf an, indem sie Wasser verdunsten lässt.

    • Das verdunstete Wasser kondensiert in der Atmosphäre zu Wolken und fällt als Niederschlag (Regen, Schnee usw.) auf die Erdoberfläche zurück.

    • Ein Teil des Niederschlags fließt oberirdisch als Oberflächenwasser in Flüsse, Seen und Ozeane ab.

    • Ein Teil des Niederschlags versickert im Boden und wird zu Grundwasser.

    • Das gespeicherte Wasser im Boden und Grundwasser kann von Pflanzen aufgenommen und verdunstet werden, wodurch der Kreislauf wieder von vorne beginnt.

  3. Stickstoffkreislauf:

    • Stickstoff ist ein essentieller Bestandteil von Aminosäuren, Proteinen und Nukleinsäuren und spielt eine wichtige Rolle in lebenden Organismen.

    • Der Stickstoffkreislauf beinhaltet die Umwandlung von Stickstoff aus der Atmosphäre in eine Form, die von Pflanzen und Tieren verwendet werden kann (Stickstofffixierung).

    • Stickstofffixierende Bakterien wandeln atmosphärischen Stickstoff in Ammonium um.

    • Pflanzen nehmen Ammonium oder Nitrat aus dem Boden auf und bauen es in ihre Gewebe ein.

    • Tiere erhalten Stickstoff, indem sie Pflanzen fressen oder andere Tiere fressen.

    • Durch den Abbau von Proteinen und Ausscheidungen von Pflanzen und Tieren wird Stickstoff in Form von Ammonium freigesetzt.

    • Andere Bakterien wandeln Ammonium in Nitrit und dann in Nitrat um (Nitrifikation).

    • Stickstoff wird schließlich durch Denitrifikation oder durch von Pflanzen fix


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Talisha B.

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