Buffl

10.10

JB
by Jenny B.

Orale Antidiabetika

Voraussetzung für diese medikamentöse Therapie ist, dass die Bauchspeicheldrüse noch Insulin produziert

Unterschiedliche Gruppen stehen zur Verfügung

  1. Sulfonylharnstoffe

Sie stimulieren die Insulinsekretion in der Bauchspeicheldrüse und wirken so blutzuckersenkend. Diese Substanzen werden eine halbe Stunde vor der Mahlzeit eingenommen (2x täglich 3.5 mg Normaldosis, Höchstmenge : 3-4x täglich 3,5 mg; ein weiterer blutzuckersenkender Effekt wird mit höheren Dosen nicht erzielt)

unerwünschte Wirkungen:

Hypoglykämie, gastrointestinale Störungen, allergische Reaktionen

Präparate:

Euglucon AL, Glibenclamid AL, Amaryl (Glimepirid)

  1. Glinide

Sie unterscheiden sich von den Sulfonylharnstoffen in ihrer chemischen und pharmakokinetischen Struktur. Glinide wirken so schnell, dass sie erst kurz vor der Hauptmahlzeit eingenommen werden müssen. Die Blutzuckersenkende Wirkung von Sulfonylharnstoff-Derivaten wird verstärkt durch Marcumar, Beta-Blocker, Salicylate, Sulfonamide, Tetracycline u.a. Sie wird abgeschwächt durch Cortison-Derivaten, Schilddrüsenhormone, Diuretika und Sympathomimetika,

Präparate:

Novo Norm (Repaglinid), Repaglinid AL, Starlix (Nateglinid)

c) Hemmstoffe der Kohlenhydratresorption

Sie hemmen im Magen-Darm-Trakt die Aufnahme von

Kohlenhydraten. Dadurch wird die Aufnahme von Zucker ins

Blut verzögert und verringert

Unerwünschte Wirkungen:

Blähungen, Völlegefühl, Diarrhoe (durch vergärende Zucker)

Präparate:

Glucobay, Acarbose Ratio, Diastabol (Miglitol)

d) Gliptine

Sie senken den Blutzuckerspiegel, indem sie die Insulinproduktion steigern und die Glucoseproduktion in der Leber senken. Sie wirken nur, wenn der BZ Spiegel hoch ist. Damit passen sie sich dem natürlichen Bedarf an. So ist auch das Risiko einer Hypoglykämie gering.

Unerwünschte Wirkungen:

gastrointestinale Störungen, Kopfschmerzen, Harnwegsinfektionen

Präparate:

Januvia (Sitagliptin), Galvus (Vildagliptin), Onglyza (Saxagliptin)

e) Biguanide

Sie hemmen die Glucosebildung in der Leber und stimulieren die Glucoseaufnahme. Sie erleichtern das Abnehmen und werden besonders bei übergewichtigen Typ II Diabetikern eingesetzt.

Unerwünschte Wirkungen:

gastrointestinale Störungen, Lactatacidose (vermehrte Milchsäure im Blut)

Präparate:

Glucophage, Metformin Ratio

  • Euglucon (Sulfonylharnstoffe)

  • Glibenclamid AL (Sulfonylharnstoffe)

  • Repaglinid AL (Glinide)

  • Glucobay (Hemmstoffe der Kohlenhydratresorption)

  • Acarbose Ratio (Hemmstoffe der Kohlenhydratresorption)

  • Metformin Ratio (Biguanide)

Laxantien

Ca. 7,5 Millionen Menschen leiden unter Obstipationen.

Man spricht von Verstopfung, wenn die Darmentleerung

weniger als 3x pro Woche stattfindet, der Stuhl hart ist,

nur mit Pressen oder unter Schmerzen abgesetzt

werden kann und ein Gefühl der unvollständigen Entleerung bleibt.

Akute Obstipation:

Kurzfristige Anderung der Lebens-oder

Ernährungsgewohnheiten (Urlaub, Dienstreise). Nach

Rückkehr zum gewohnten Lebensrhythmus normalisiert

sich der Stuhlgang meist wieder.

Ursachen:

  • Veränderung der Lebens- und Essgewohnheiten   

  • Stress 

  • Nikotinentzug im Rahmen einer Rauchentwöhnung

  • Schwangerschaft oder Menopause (Veränderung des Hormonhaushaltes) 

  • Unterdrückung des Stuhlganges wegen Schmerzen

bei der entleerung (z.B. Analfissuren, Hämorrhoiden)

  • Immobilität ( mangelnde Bewegung durch kurzfristige Bettruhe, Knie-OP)

  • Wenig trinken, Ballaststoffarme Ernährung

    Chronische Obstipation:

Aufgrund eines höheren Lebensalters, durch Erkrankung

oder als Begleiterscheinung von AM ist dagegen eine

chronische Verstopfung weit verbreitet. Treten

Verstopfungen im Zusammenhang mit Schmerzen

Übelkeit oder Blut im Stuhl auf, sollte dringend ein

Arztbesuch angeraten werden. Entsprechende

Symptome können auf einen Darmverschluss hinweisen. 

Ursachen:

Chron. Verstopfung lassen sich durch eine vermehrte Flüssigkeitszufuhr oder ballaststoffreiche Ernährung nicht beseitigen. Die Verstopfung kann zudem als Begleiterscheinung verschiedener Grunderkrankungen in betracht gezogen werden. (z.B. Diabetes mellitus),Parkinson , Schilddrüsenunterfunktion, Tumore, MS, Querschnittslähmung)

  • Leinsamen

  • Flohsamen

  • Bifiteral

  • Lactulose Neda

  • Movicol

  • Macrogol Ratio

  • Glaubersalz

  • Practoclyss

  • Laxoberal

  • Dulcolax

  • Bekunis

  • Midro tee

Author

Jenny B.

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