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Risikomanagement

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by Sophie H.

Risikomanagement

  1. Welche vier Schritte werden im zyklischen Prozess des Risikomanagements durchlaufen ?


Folien 20-21, 23, 26, 38, 42, 44-46

  • Identifizierung

    „Welche Risiken bestehen für ein Projekt ?“

    • In einem ersten Schritt werden mögliche Risiken für das Projekt ermittelt.

    • Für ein IT-Projekt kann es sehr viele und sehr unterschiedliche Risiken geben.

    • Es besteht die Gefahr, nur „bekannte“ Risiken zu betrachten!

  • Bewertung

    „Welche Auswirkung hat ein Risiko ?“

    • Nicht alle Risiken sind gleichwertig und müssen betrachtet werden

    • Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe sind oft sehr unterschiedlich

    • Mittels einer einfachen Formel wird ein Wert für jedes einzelne Risiko berechnet, um eine Rangfolge der verschiedenen Risiken zu erstellen

  • Steuerung

    „Wie kann ein Risiko reduziert werden ?“

    • Risikoabschwächung kostet zusätzlichen Aufwand und verursacht damit Kosten

    • Bei der Wahl der Behandlung eines Risikos spielen neben der Eintrittswahrscheinlichkeit und der Auswirkung auch die Kosten der Abschwächung eine Rolle

    • Präventivmaßnahmen - werden im Vorfeld durchgeführt und haben zum Ziel, das Risiko entweder zu vermeiden, die Schadenshöhe oder die Eintrittswahrscheinlichkeit zu verringern

    • Notfallmaßnahmen – werden durchgeführt, wenn das Risiko eingetreten ist und werden in der Regel im Vorfeld vorbereitet

  • Verfolgung

    „Wie entwickelt sich ein Risiko ?!“

  • Risikoverfolgung ist notwendig, weil

    • sich Auswirkungen und Wahrscheinlichkeiten ändern,

    • Maßnahmen zur Abschwächung überwacht werden,

    • sich neue Risiken ergeben oder

    • Indikatoren „triggern“ können.

  • Risikoverfolgung erfolgt regelmäßig, wenn

    • ein Meilenstein erreicht ist,

    • sich die „Projektumgebung“ erheblich ändert oder

    • wenn Risikoindikatoren aktiviert werden.

  • Techniken:

    • Checklisten

    • Reviews

    • Statusübersicht

    • Projektmeeting

    • Projektreview


Six-Sigma

  1. Beschreiben Sie den Six-Sigma-Kernprozess DMAIC !


Folie 206-207:

Six-Sigma:

  • Allgemeines Vorgehensmodell zur Prozessverbesserung

  • Daten und statische Analysen dienen zur Ermittlung von Problemen und Verbesserungsmöglichkeiten

  • Ziel sind fehlerfreie Produkte durch fehlerfreie Prozesse

    • Qualität entscheidet -Kundenwünsche und -zufriedenheit sind das Wichtigste

    • Mängel vermeiden -Keine Auslieferung von Produkten, die den Kundenerwartungen nicht gerecht werden

    • Prozessreife gewährleisten -Nur bei entsprechender Prozessgüte werden hochwertige Produkte erzeugt

    • Schwankungen gering halten -Dem Kunden muss eine gleichbleibende Qualität geliefert werden

    • Beständiger Arbeitsablauf -Ein konsistenter und vorhersagbarer Prozess garantiert Kundenzufriedenheit mit den Produkten

  • Begriff leitet sich aus der Statistik ab: Sigma bezeichnet die Standardabweichung einer statistischen Verteilung

    • Bei 3x Sigma ist der untersuchte Prozess zu 93,3% fehlerfrei !

    • Bei 6x Sigma ergeben 1 Mio. Fehlermöglichkeiten nur 3,4 Fehler !


Folie 208-210:

Six-Sigma – Kernprozess DMAIC:

  • DMAIC ist die häufigste Six-Sigma-Methode

    • Define

      • Identifizierung und Dokumentation des zu verbessernden Prozesses und Beschreibung des Problems

      • Beschreibung des gewünschten Zielzustands und der vermuteten Ursachen für die Abweichung vom Ziel

      • Projektdefinition mit Mitgliedern, Ressourcen und Zeitplan

    • Measure

      • Datenerhebung für die ausgewählten Prozesse in Hinblick auf Kundenzufriedenheit und Qualitätsmerkmale

    • Analyze

      • Auswertung der Prozess-und Versuchsdaten

      • Identifizierung der Ursachen des Problems

    • Improve

      • Planung der notwendigen Verbesserungen

      • Test der geplanten Verbesserungen

      • Einführung der getesteten Verbesserungen

    • Control

      • Überwachung des neuen Prozesses

  • Zyklischer Projekt-und Regelkreis-Ansatz für bestehende Prozesse


Author

Sophie H.

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