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by Galina G.

Erläutern Sie die Begriffe „H-Antigen“ und „O-Antigen“. Welche Strukturen der Gram-negativen bakteriellen Zelle stehen damit im Zusammenhang und wofür werden diese Antigene in der Diagnostik verwendet?

Die Begriffe "H-Antigen" und "O-Antigen" beziehen sich auf Strukturen der äußeren Membran von Gram-negativen bakteriellen Zellen, insbesondere auf Lipopolysaccharide (LPS), die Bestandteile der äußeren Membran sind.

  1. H-Antigen (Flagellar Antigen):

    • Das H-Antigen ist mit der bakteriellen Flagelle verbunden, die für die Beweglichkeit der Bakterien verantwortlich ist.

    • Es handelt sich um eine proteinbasierte Struktur und wird bei der Beweglichkeit und Fortbewegung der Bakterien durch die Umwelt eine Rolle spielen.

  2. O-Antigen (Somatic or Cell Wall Antigen):

    • Das O-Antigen ist ein Bestandteil des äußeren Teils des Lipopolysaccharids (LPS) in der äußeren Membran.

    • Es handelt sich um eine zuckerbasierte Struktur und ist für die Pathogenität der Bakterien und ihre Fähigkeit, vom Immunsystem erkannt zu werden, von Bedeutung.

    • Die Variationen im O-Antigen tragen zur Vielfalt von Bakterienstämmen innerhalb einer Art bei.

In der Diagnostik werden diese Antigene zur Identifikation und Differenzierung von Bakterienstämmen verwendet. Serologische Tests, wie die Agglutinationstests, können genutzt werden, um das Vorhandensein spezifischer H- und O-Antigene nachzuweisen. Diese Tests sind wichtig für die Klassifizierung von Bakterienstämmen und spielen eine Rolle in der Epidemiologie und Identifizierung von bakteriellen Infektionen.

Erläutern Sie den Wirkmechanismus von Lysozym bei bakteriellen Zellen. An welchem Wirkort ist Lysozym aktiv? Wo kommt Lysozym natürlicherweise vor?

Wirkmechanismus von Lysozym bei bakteriellen Zellen:

Lysozym ist ein Enzym, das Bakterienzellwände angreift. Der Wirkmechanismus von Lysozym beruht auf seiner Fähigkeit, die β-1,4-Glykosidbindung zwischen N-Acetylglucosamin und N-Acetylmuraminsäure in der Peptidoglykanschicht der bakteriellen Zellwand zu spalten. Diese Bindung ist ein wesentlicher Bestandteil der Struktur der bakteriellen Zellwand.

  1. Spaltung der Glykosidbindung:

    • Lysozym spaltet die Glykosidbindung zwischen den Zuckern in der Peptidoglykanschicht.

    • Durch diese Spaltung wird die Integrität der Zellwand beeinträchtigt.

  2. Osmotischer Druck:

    • Die Peptidoglykanschicht verleiht der bakteriellen Zellwand ihre strukturelle Stabilität.

    • Nach der Lysozym-Wirkung verliert die Zellwand an Festigkeit, und die bakterielle Zelle kann dem osmotischen Druck nicht standhalten.

  3. Zerstörung der Zellwand:

    • Der osmotische Druck führt zur Wasseraufnahme durch die Zelle, was zu einem Druckanstieg und schließlich zum Platzen der Bakterienzelle führt.

Wirkort von Lysozym:

Lysozym ist besonders wirksam gegen Bakterien mit Gram-positiver Zellwandstruktur. Dies liegt daran, dass bei Gram-negativen Bakterien die äußere Membran einen zusätzlichen Schutz bietet, der den Zugang von Lysozym zur Peptidoglykanschicht erschwert.

Vorkommen von Lysozym:

Lysozym kommt in vielen biologischen Fluiden vor, insbesondere in Tränen, Speichel, Schleim und menschlicher Milch. Es dient als Teil des angeborenen Immunsystems und trägt zur Abwehr von Bakterien bei, die in die Schleimhäute gelangen. Lysozym wird auch in Eiweiß gefunden, was dazu beiträgt, Eiklar vor bakteriellen Infektionen zu schützen.

Erläutern Sie den Wirkmechanismus eines ß-Lactam Antibiotikums, z.B. Penicillin bei bakteriellen Zellen.

Der Wirkmechanismus von ß-Lactam-Antibiotika, wie Penicillin, beruht auf der Hemmung der bakteriellen Zellwandsynthese. Diese Antibiotika gehören zu den Bakteriziden, da sie das Wachstum der Bakterien stoppen und letztendlich zu ihrem Tod führen. Der folgende Ablauf beschreibt den Wirkmechanismus von ß-Lactam-Antibiotika:

  1. Bindung an Penicillin-Bindeproteine (PBPs):

    • Bakterien besitzen Enzyme namens Penicillin-Bindeproteine (PBPs), die eine entscheidende Rolle bei der Synthese der bakteriellen Zellwand spielen.

    • ß-Lactam-Antibiotika haben eine Struktur, die ß-Lactam-Ring genannt wird. Dieser Ring kann mit den aktiven Seiten der PBPs interagieren.

  2. Inhibition der Transpeptidase-Aktivität:

    • PBPs sind für die Quervernetzung der Peptidoglykanschichten in der bakteriellen Zellwand verantwortlich. Dies geschieht durch Transpeptidase-Aktivität.

    • Das ß-Lactam-Antibiotikum bindet an die PBPs und inhibiert ihre Transpeptidase-Aktivität. Dadurch kann keine korrekte Quervernetzung der Peptidoglykanschichten erfolgen.

  3. Schwächung der Zellwandintegrität:

    • Ohne eine ordnungsgemäße Quervernetzung der Peptidoglykanschichten verliert die bakterielle Zellwand an Festigkeit und Integrität.

    • Der osmotische Druck bewirkt, dass die Zelle Wasser aufnimmt, was zu einem Anschwellen und schließlich zum Platzen der Zelle führt.

  4. Zelltod:

    • Der Verlust der Zellwandintegrität führt dazu, dass die Bakterienzelle instabil wird und schließlich stirbt.

    • Der Wirkmechanismus von Penicillin ist besonders effektiv gegen sich teilende Bakterien, da die Hemmung der Zellwandsynthese während der Zellteilung am wirksamsten ist.

Der Wirkmechanismus von ß-Lactam-Antibiotika zielt also darauf ab, die strukturelle Integrität der bakteriellen Zellwand zu beeinträchtigen, was zu einer Schwächung und schließlich zum Tod der Bakterienzelle führt.

Welche Bedeutung besitzen Fimbrien für die Pathogenität von Bakterien? Beschreiben Sie den Aufbau

Bedeutung von Fimbrien für die Pathogenität von Bakterien:

1. Adhäsion an Wirtszellen:

  • Fimbrien sind filamentartige Strukturen auf der Oberfläche von Bakterien, die dazu dienen, sich an Oberflächen und insbesondere an Wirtszellen zu heften.

  • Die Adhäsion ist ein entscheidender Schritt für den Beginn einer bakteriellen Infektion, da sie den ersten Kontakt zwischen dem Erreger und den Wirtszellen herstellt.

2. Bildung von Biofilmen:

  • Fimbrien tragen zur Bildung von Biofilmen bei, die Gemeinschaften von Bakterien sind, die an Oberflächen haften und durch eine extrazelluläre Matrix zusammengehalten werden.

  • Biofilme bieten Bakterien Schutz vor äußeren Einflüssen, einschließlich des Angriffs des Immunsystems und antimikrobieller Substanzen.

3. Virulenzfaktoren:

  • Einige Fimbrien können als Virulenzfaktoren wirken und direkt zur Pathogenität von Bakterien beitragen, indem sie die Fähigkeit zur Kolonisation, Invasion und Ausbreitung im Wirt verbessern.

Aufbau von Fimbrien:

  • Fimbrien sind dünne, filamentöse Strukturen, die aus Proteinuntereinheiten bestehen.

  • Die Proteine, aus denen Fimbrien bestehen, werden als Fimbrin oder Fimbrialprotein bezeichnet.

  • Die Anzahl und Art der Fimbrien können je nach Bakterienart variieren. Einige Bakterienarten haben mehrere Arten von Fimbrien.

Beispiel:

  • Bei Escherichia coli, einem gramnegativen Bakterium, sind Pili eine Form von Fimbrien. Typ 1 Pili, auch als Fimbrae bekannt, sind für die Adhäsion an Wirtszellen wichtig.

Die Fähigkeit zur Adhäsion und Bildung von Biofilmen durch Fimbrien trägt erheblich zur Anhaftung und Persistenz von Bakterien in verschiedenen Umgebungen, einschließlich des Wirtsorganismus, bei und beeinflusst somit die Pathogenität.

Beschreiben Sie den Grundaufbau einer prokaryotischen Geissel. Worauf beruht die Bewegung auf molekularer Ebene?

Grundaufbau einer prokaryotischen Geißel:

Eine prokaryotische Geißel (auch Flagellum genannt) besteht im Wesentlichen aus drei Hauptteilen:

  1. Filament:

    • Das Filament ist der lange, fadenförmige Teil der Geißel und erstreckt sich von der Zelloberfläche nach außen.

    • Es besteht aus Proteinen, insbesondere Flagellin bei Bakterien.

  2. Haken:

    • Der Haken ist ein kurzer, flexibler Abschnitt, der das Filament mit dem Basalkörper verbindet.

    • Er ermöglicht eine biegsame Verbindung zwischen dem starren Filament und dem Basalkörper.

  3. Basalkörper (Motor):

    • Der Basalkörper ist der motorische Teil, der in der Zellmembran und der Zellwand verankert ist.

    • Er enthält eine komplexe Struktur aus Ringen und Stäben, die für die Rotation des Filaments verantwortlich ist.

    • Der Basalkörper dient als molekularer Motor, der die Geißel antreibt.

Bewegung auf molekularer Ebene:

Die Bewegung der prokaryotischen Geißel auf molekularer Ebene beruht auf einem bemerkenswerten Mechanismus namens "Rotationsschraubenmodell". Hier sind die grundlegenden Schritte:

  1. Energiequelle:

    • Die Energie für die Bewegung wird durch den Protonenfluss durch die Zellmembran über den Basalkörper erzeugt.

  2. Protonenmotor:

    • Der Basalkörper enthält Proteine, die als Motorkomplexe fungieren und Protonen transportieren.

    • Der Protonenfluss durch diese Motorkomplexe erzeugt eine Rotationskraft.

  3. Rotation des Basalkörpers:

    • Die Rotationskraft wird auf den Basalkörper übertragen, der in der Lage ist, sich zu drehen.

    • Die Rotationsbewegung des Basalkörpers wirkt sich auf das Haken-Filament-System aus.

  4. Drehung des Filaments:

    • Die Drehung des Basalkörpers bewirkt die Drehung des Filaments, was zur Propeller-artigen Bewegung der Geißel führt.

  5. Richtungsänderung:

    • Durch Ändern der Richtung der Rotation kann die Bakterienzelle ihre Bewegungsrichtung ändern.

Das Protonenfluss-getriebene Rotationsschraubenmodell ist ein hochspezifischer Mechanismus, der die Fortbewegung von Bakterien ermöglicht und eine erstaunliche Anpassungsfähigkeit an verschiedene Umgebungen darstellt.

Wie lässt sich die Begeißelung von Bakterien experimentell nachweisen? Nennen Sie drei Möglichkeiten

Die Begeißelung von Bakterien kann auf verschiedene Weisen experimentell nachgewiesen werden. Hier sind drei Möglichkeiten:

  1. Mikroskopische Untersuchung:

    • Eine der einfachsten Methoden ist die mikroskopische Untersuchung. Bakterienzellen können unter dem Lichtmikroskop oder dem Elektronenmikroskop betrachtet werden, um die Präsenz von Geißeln sichtbar zu machen. Die Anzahl, Länge und Position der Geißeln können so beobachtet werden.

  2. Beweglichkeitstests:

    • Beweglichkeitstests werden durchgeführt, um die aktive Fortbewegung von Bakterien zu überprüfen. Dabei werden spezielle Nährmedien verwendet, die eine gleichmäßige Verbreitung der Bakterien erschweren. Bewegliche Bakterien mit Geißeln können sich durch das Medium bewegen und zeigen so ihre Begeißelung.

  3. Biochemische Analyse:

    • Biochemische Analysen können durchgeführt werden, um die Zusammensetzung von Zellstrukturen, einschließlich Geißeln, zu untersuchen. Dies kann die Extraktion von Proteinproben, insbesondere Flagellin (das Hauptprotein der Geißel), und deren Analyse durch Methoden wie SDS-PAGE (Polyacrylamidgel-Elektrophorese) umfassen.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Wahl der Methode vom verfügbaren Equipment, den spezifischen Forschungszielen und den Eigenschaften der zu untersuchenden Bakterien abhängt. Mikroskopische Untersuchungen können in vielen Labors durchgeführt werden, während bestimmte biochemische Analysen spezialisiertere Ausrüstung erfordern können.

Wodurch unterscheidet sich die Allgemeine von der Speziellen Transduktion?


Die Allgemeine Transduktion und die Spezielle Transduktion sind zwei verschiedene Arten von bakterieller Transduktion, einem Prozess, bei dem bakterielle DNA durch Viren (Phagen) übertragen wird. Der Hauptunterschied zwischen ihnen liegt in der Art des übertragenen genetischen Materials und der Infektionsmechanismen.

  1. Allgemeine Transduktion:

    • Bei der Allgemeinen Transduktion kann jedes zufällige DNA-Fragment aus dem Bakteriengenom während des Prozesses der Phagenreplikation zufällig in den Phagenkopf eingefügt werden.

    • Das eingefügte DNA-Fragment kann sowohl bakterielle Essentielle Gene als auch nicht-essentielle Gene enthalten.

    • Während der Infektion kann der Phage zufällige Fragmente des Wirtsbakteriengenoms aufnehmen und diese Fragmente dann in andere Bakterienzellen übertragen, wenn er diese infiziert. Dies kann zur Übertragung verschiedener Gene führen, auch von essenziellen Genen.

  2. Spezielle Transduktion:

    • Bei der Speziellen Transduktion wird ein bestimmtes Segment des Bakteriengenoms durch den Phagen übertragen.

    • Dies geschieht, wenn der Phage während der Lyse (Zerstörung) des Wirtsbakteriums ein bestimmtes Genomsegment, normalerweise in der Nähe des Stellenpunkts der Integration des Phagen-DNA (Prophagen), in seinen Kopf einschließt.

    • Das übertragene Genomsegment kann spezifische Gene oder Genabschnitte enthalten.

    • Spezielle Transduktion ist auf Gene oder Genabschnitte in unmittelbarer Nähe des Prophagen-Einfügepunkts beschränkt.

Zusammengefasst überträgt die Allgemeine Transduktion zufällige Fragmente des Bakteriengenoms, während die Spezielle Transduktion spezifische Segmente überträgt, die in der Nähe des Phagenintegrationspunkts liegen.

Nennen Sie drei Merkmale von Plasmiden und erläutern Sie den Übertragungsmechanismus eines Plasmids zwischen zwei Bakterien

Merkmale von Plasmiden:

  1. Extrachromosomal: Plasmide sind extrachromosomale, zirkuläre DNA-Moleküle. Sie befinden sich neben dem chromosomalen DNA im Bakterienzellkern.

  2. Kleine Größe: Im Vergleich zum chromosomalen DNA sind Plasmide klein. Sie bestehen in der Regel aus einigen tausend bis zu einigen hunderttausend Basenpaaren.

  3. Autonome Replikation: Plasmide können sich autonom replizieren, unabhängig von der Replikation des bakteriellen Chromosoms. Sie besitzen spezifische Ursprungssequenzen (OriC), die die Replikation initiieren.

Übertragungsmechanismus eines Plasmids zwischen zwei Bakterien:

Der Übertragungsmechanismus von Plasmiden zwischen Bakterien kann auf verschiedene Arten erfolgen. Ein häufiger Mechanismus ist die sogenannte konjugative Übertragung, die mit Hilfe eines sogenannten F-Pili (Fimbrien) stattfindet. Hier sind die Schritte dieses Mechanismus:

  1. Bildung des F-Pili: Das F-Pili ist eine spezielle Art von bakteriellen Haaren, die von F-positiven (F+) Bakterien produziert werden. F-positiv bedeutet, dass das Bakterium ein F-Plasmid trägt.

  2. Kontakt zwischen Bakterien: Das F-Pili bindet an ein F-negatives (F-) Bakterium. Der Kontakt ermöglicht die Bildung einer sogenannten Konjugationsbrücke zwischen den beiden Bakterien.

  3. Transfer des Plasmids: Durch die Konjugationsbrücke wird das F-Plasmid vom F-positiven Bakterium auf das F-negative Bakterium übertragen. Der Transfer umfasst nicht nur das Plasmid, sondern kann auch Teile des chromosomalen DNA umfassen.

  4. Replikation im F-positiven Bakterium: Nach der Übertragung kann das F-Plasmid im F-negativen Bakterium repliziert werden, und das F-negative Bakterium wird zu einem F-positiven Bakterium.

Die konjugative Übertragung von Plasmiden ermöglicht den horizontalen Gentransfer zwischen Bakterien und spielt eine wichtige Rolle bei der Verbreitung von genetischer Vielfalt, Antibiotikaresistenzen und anderen relevanten Eigenschaften.

Worin liegt der Unterschied zwischen lytischen und lysogenen Phagen?

Der Hauptunterschied zwischen lytischen und lysogenen Phagen liegt in ihrer Wechselwirkung mit dem Wirtsbakterium und den daraus resultierenden Effekten:

  1. Lytischer Phage:

    • Ein lytischer Phage infiziert das Wirtsbakterium und setzt einen lytischen Zyklus in Gang.

    • Im lytischen Zyklus repliziert sich der Phage innerhalb des Bakteriums, übernimmt die zellulären Ressourcen und produziert schließlich eine große Anzahl von Nachkommen.

    • Am Ende des lytischen Zyklus wird die Bakterienzelle zerstört (lysiert), und die neu gebildeten Phagen werden freigesetzt, um andere Bakterien zu infizieren.

  2. Lysogener Phage:

    • Ein lysogener Phage kann ebenfalls das Wirtsbakterium infizieren, aber er initiiert einen lysogenen Zyklus.

    • Im lysogenen Zyklus integriert der Phage sein genetisches Material in das Bakteriengenom. Das integrierte Phagen-DNA wird als Prophage bezeichnet.

    • Das Bakterium, das nun das Prophagen trägt, repliziert sich normalerweise und teilt sich. Das Prophagen wird bei jeder Zellteilung kopiert und bleibt im Bakteriengenom vorhanden.

    • Unter bestimmten Bedingungen, wie Stress oder Umweltreizen, kann der lysogene Phage in den lytischen Zyklus übergehen. In diesem Fall löst der Prophage aus und führt zur Produktion von Phagen und zur Lyse des Bakteriums.

Zusammengefasst führt der lytische Zyklus zur sofortigen Zerstörung des Wirtsbakteriums, während der lysogene Zyklus zu einer symbiotischen Beziehung führen kann, bei der das Bakterium das Phagen-Genom beibehält, bis es unter bestimmten Bedingungen in den lytischen Zyklus übergeht.

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Galina G.

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