Buffl

Deutsch - Stilkunde

SB
by Steven B.



Wichtige TIpps im Umgang mit Verben

  • Wählen Sie immer den konkreten oder besonderen Ausdruck, nicht den allgemeinen. Wer allgemeine Formulierungen verwendet, kann auch nur vage Aussagen machen. Anschaulich wird ein Begriff erst, wenn man das Besondere beschreibt. Zu den leeren Verben zählen: haben, sein, sich befinden, machen, es gibt, sich ereignen

  • Wenn Sie die Wahl zwischen einem Verb und einem Substantiv haben, ziehen Sie immer das Verb vor, weil es lebendiger ist

  • Setzen Sie das Verb im Satz so früh wie möglich, und verstecken Sie es nicht; es gibt dem Leser die Schlüsselinformation. Lange Sätze lassen sich so schneller erfassen.

  • Vermeiden Sie Funktionsverben, also Verben, die das Prädikat zusammen mit einem Nomen bilden.

  • Geteilte Zeitwörter sollten möglichst zusammengehalten werden, um die Gefahr von Missverständnissen zu vermeiden.

  • Es gibt viele Verben auf …ieren, die im Alltag verwendet werden (typisieren, sensibilisieren, ironisieren, strukturieren). Vermeiden Sie unübliche Verben, weil diese häufig den Eindruck vermitteln, dass man mit ihnen seine Sprache künstlich „aufpolieren“ möchte. Ersetzen Sie sie durch einfachere, gebräuchlichere Verben.

  • Verwenden Sie die Passivform nur dann, wenn wirklich jemand leidet (Der Taxifahrer wurde von dem aufgebrachten Fahrgast bedroht.) oder wenn es keinen wichtigen Akteur gibt (Die Ausstellung wurde geschlossen.). Sonst sollten Sie das Passiv vermeiden, weil es in dem Ruf steht, zu manipulieren oder die verantwortlichen Personen hinter unliebsamen Entscheidungen zu verstecken. Wer im Aktiv schreibt, ist als „Täter“ erkennbar (Ich habe die Ampel übersehen.), wer stattdessen das Passiv wählt, möchte verschleiern (Die Ampel wurde von mir übersehen.). Wie konnte sie mir das nur antun?!

  • Bei Infinitiven keine Doppelung der Aussage

  • Verwenden Sie keine toten Verben, also Verben, die keine Aussagekraft mehr haben. Ersetzen Sie sie durch Verben, die eine Aktivität betonen.

  • Benutzen Sie keine Verben, die eine Tätigkeit vorgaukeln, die nicht stattfindet.


Wichtige Empfehlungen im Umgang mit Verben

• Wählen Sie immer den konkreten oder besonderen Ausdruck, nicht den allgemeinen. Wer allgemeine Formulierungen verwendet, kann auch nur vage Aussagen machen. Anschaulich wird ein Begriff erst, wenn man das Besondere beschreibt. Zu den leeren Verben zählen: haben, sein, sich befinden, machen, es gibt, sich ereignen

• Wenn Sie die Wahl zwischen einem Verb und einem Substantiv haben, ziehen Sie immer das Verb vor, weil es lebendiger ist.

• Setzen Sie das Verb im Satz so früh wie möglich, und verstecken Sie es nicht; es gibt dem Leser die Schlüsselinformation. Lange Sätze lassen sich so schneller erfassen.

• Vermeiden Sie Funktionsverben, also Verben, die das Prädikat zusammen mit einem Nomen bilden.

• Geteilte Zeitwörter sollten möglichst zusammengehalten werden, um die Gefahr von Missverständnissen zu vermeiden.

• Es gibt viele Verben auf …ieren, die im Alltag verwendet werden (typisieren, sensibilisieren, ironisieren, strukturieren). Vermeiden Sie unübliche Verben, weil diese häufig den Eindruck vermitteln, dass man mit ihnen seine Sprache künstlich „aufpolieren“ möchte. Ersetzen Sie sie durch einfachere, gebräuchlichere Verben.

• Verwenden Sie die Passivform nur dann, wenn wirklich jemand leidet (Der Taxifahrer wurde von dem aufgebrachten Fahrgast bedroht.) oder wenn es keinen wichtigen Akteur gibt (Die Ausstellung wurde geschlossen.). Sonst sollten Sie das Passiv vermeiden, weil es in dem Ruf steht, zu manipulieren oder die verantwortlichen Personen hinter unliebsamen Entscheidungen zu verstecken. Wer im Aktiv schreibt, ist als „Täter“ erkennbar (Ich habe die Ampel übersehen.), wer stattdessen das Passiv wählt, möchte verschleiern (Die Ampel wurde von mir übersehen.). Wie konnte sie mir das nur antun?!

• Infinitive sind stilistisch eigentlich nicht problematisch, aber in die folgende Falle sollte man nicht tappen:

• Verwenden Sie keine toten Verben, also Verben, die keine Aussagekraft mehr haben. Ersetzen Sie sie durch Verben, die eine Aktivität betonen.

• Benutzen Sie keine Verben, die eine Tätigkeit vorgaukeln, die nicht stattfindet.


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Steven B.

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