Wortherkunft Autismus
Griechisch
autos = selbst, selbstbezogenheit
ismos = Zustand, Orientierung
Zwei Säulen der Intervention
1 Aufbau neuer Fähigkeiten mit gleicher FUnktion
2 Abbau unangemessener Fähigkeit (klarer Plan ist notwendig)
2 Schritte im Umgang mit problematischen Verhaltensweisen
Verstehen
Die Bedeutung und Funkton des Verhaltens erkennen
Mögliche Ursachen (Umgebungsreize, Auslöser) suchen
Verändern
Prävention
Erlernen neuer Verhaltensweisen
Änderung der Konsequenz
Allgemeine Grundsätze ASS-Therapie
Häufigkeit
Hinsichtlich der Kontinuität eventuell auch zweimal die Woche Therapie
Übertragung
Die Eltern und das Umfeld wie Kindergarten und Schule, müssen einbezogen werden
Inhalt
Aktive, strukturierte und übungsorinterite Vorgehenswese vs offen und abwartend
Erste therapeutische Ansatzpunkte
Motivation ist nicht alles, aber ohne Motivation geht nichts
Erstes Therapieziel: Genau Analyse der Vorlieben (Verstärker)
Zweites Therapieziel: nutzung der Vorlieben um Interesse am Gegenüber zu erwecken.
Wichtige Faktoren Motivation
Motivation stellt ein Schlüsselelement in der Förderung von Menschen mit ASS dar!
Soziale Motivation reicht selten aus bzw das Reagieren auf soziale Konsequenzen (Anerkennung durch Lob) muss erlernt werden
Oft und meist ein Leben lang sind zusätzliche Anreize (Verstärker) notwendung um angemessenes Verhalten aufzbuaen
Sinnvoll: eine Liste zu erstellen, welche Präferneznen der jeweiligen Mensch mit ASS hat
Strukturierungsaspekte TEACCH-Konzept
Strukturierung des Raumes
Was hat wo seinen Platz
Was muss wo getan werden?
Strukturierung der Zeit
Was geschieht wann?
Was muss wann getan werden?
Was folgt?
Strukturierung von Tätigkeiten und Material
Was muss ich in welcher Reihenfolge benutzen?
Wann ist die Tätigkeit zu Ende?
Maßnahmen der Verhaltenstherapeutischen Interventionen
Verhaltensanalysen
Verhaltens- und Verstärkerpläne
Methoden zur Kommunikationsförderung
Nonverbale Kommunikation
Gebärdensprache
Zeichen und Gebärden
PECS
UK
Verbale Kommunikation
Sprachanbahnung mit PECS
Trainieren von Gesprächsituationen, wie z.B. wechselseitiges Gespräch, Small Talk etc
Abkürzung PECS
Picture
Exchange
Communication
System
Definiton PECS
Ein Bildkartensystem zum systematischen Aufbau von Kommunikation
Merke: Die Verwendung von Bildkarten verhindert nicht Sprach, sondern stimuliert oft die Sprachentwicklung
Therapieansätze auf der kognitiven Ebene
Selbst- und Störungsbild
ToM
Verhaltensregulatnstechniken
Erlernen sozialer Interaktionsregeln
Methoden zur Förderung der Sozialen Interaktion
Emotion Cards
FEFA: PC-Training Uni Frankfurt
Spiele und Bücher
Rollenspiele
Kleingruppenarbeit
Mind Read
Gefühle erkennen, verstehen und benennen
Probleme bei Asperger-Syndrom in der verbalen Kommunikation
Redewendungen, Ironie, Humor
Wechselseitiges GEspräch
Scih Verabreden
Zuwenig reden
Zuviel reden
Dasselbe reden und fragen
Small Talk
Wichtige Faktoren Generalisierung
Das ist an einem Ort Erlernte wird nicht selbstverständlich auf ander ORte übertragen.
Das mit einer Person erlente wird nicht selbstverständlich auf andere Personeen übertragen
Es stellt häufig eine große Schwierigkeit dar, dass in einer Situation in einem anderen KOntext anzuwenden
Schön erworbene Fähgkeiten können über die Zeit wieder verloren gehen, wenn sie nicht genutzt werdne
Auffällige und problematische Verhaltensweisen
Verweigerug ud Rückzug
Stereotypes, zwanghaftes Verhalten
Bestehen auf gleichen Handlungen oder Abläufen
Impuslkontrollstörungen können zu
verbal aggresivem Verhalten
autoaggressivem Verhalten
Ausrasten mit Selbst oder Fremdgefährdung führen
I
Mögliche Funktionen auffälligen Verhaltens
Angst vor neuen SItuationen und Anforderungen
Überforderung
Abwehr
Anforderungen ausweichen
Kommunikations- und Verständnisprobleme
Aufgabe nicht verstanden
Nicht wissen wie man sich richtig oder positiv (im Sinne von erwünscht) verhält
Fehlende Handlungskompetenz
Sich Struktur und SIcherheit schaffen wollen
Ärger und Fruastration
Spannungsabbau
Was kann im Umgang mit Menschen mit Autismus helfen?
Es ist immer hilfreich
Situatin mit Abstand zu betrachten
Verhaltensweisen genau zu beschreiben
Eigene Wertvorstelunngen außen vor zu lassen
Situationen zu beobachten und sich auf das was in der Umwelt passiert und zu begrenzen
So lassen sich oft einfach und zuverlässige Erkärungen für Verhaltensweisen finden
Fkatoren Strukturierungshilfen nach dem TEACHH-Konzept
Schaffung von Sicherheit durch Vorhersehbarkeit
Orientierungshilfe durch eindeutig formulierte Erwartungen und Instruktionen
Ermöglichen von erfolgsorientiertem handeln durch Strukturierung und Visulisierung
Faktoren Imitation
Menschen mit Autismus versuchen nicht selbstverständlich Dinge nachzumachen
Lernen über Beobachtung fällt ihnen häufig
Rollen- und Imitationspiele sind ihnen häufig nicht möglich
Wenn imitiert wird, dann wird häufig nicht differenziert zwischen erwünschtem und unerwünschten Verhalten.
Faktoren Selbstständigkeit
Handlungsabläufe finden meist einer bestimmten Reihenfolge statt und bestehen aus unterschidlich vielen Einzelschritten
Fünf Gründe für Verhalten
Soziale Einfühlung (Theory of Mind) Faktoren
Gesichtsausdrücke einschätzen (Mind Reading)
Stimmungen/verfassungen einschätzen
Situatioven Kontext erkennen
Perspektivwechsel
Wichtige Faktoren Veränderungen und Vorhersehbarkeit
Menschen mit Autismus haben häufig mit spontanten Veränderungen große Schwierigkeiten
Sie sind meist als Fleichförmigkeit interessiert
Bei neuen/unbekannten Situationen benötigen sie meist viel Vorhershebarkeit
-Menschen mit Autismus haben häufig mit spontanen Veränderungen große Schwierigkeiten
Sie sind meist an Gleichförmigkeit interessieren
Bei neuen und unbekannten Situationen benötigen sie meist viel Vorhersehbarkeit
Faktoren Verhalten beobachten und beschreiben
Ob beim Verhaltesaufbau oder -abbau
versuchen Sie das Verhalten sachlich zu beschreiben
was gehört zu dem Verhalten und was nicht?
wann beginnt ein Verhalten und wann endet es?
beschreiben alle Beteiligten das selbe Verhalten?
sammeln Sie wiederholt Beobachtungen von dem Verhalten
Wichtige Faktoren Blickkontakt
Für uns ist das Gesicht (Blick, Mimik) ein Informationsgeber
Für Menschen mit Autismus biete es häufig wenig Informationen
Mit unserem Blickverhalten beeinflussen wir unsere Umwelt
Wichtige Faktoren Soziale Interaktion
Eigenorientertheit vs Fremdbestimmung
Es so zu tu, wie ich es will gibt Sicherheit
Einfache wechselseitige Spiele stellen häufig schon eine Überforderung dar
Der Wunsch nach einem Freund un ddie fehlende Möglichkeit oder große Schwierigkeit, Freundschaft zu gestalten (Verabredungen, Kompromisse etc.)
Menschen mit Autismus v
Definition Mindblindness
Bei ASS zeigen sich Defizite im Interpretieren von Emotionen ud Verhalten
Erklären lassen sich somit mangelnde Empathiefähigkeit
unangemessenes Kontaktverhalten
Auffälligkeiten in der sozialen Interaktion
Auswirkungen einer beeinträchtigten ToM
-Soziale Informationen zu verarbeiten, dauert länger, da eher die Intelligenz als die Intuition genutzt wird.
Definiton Störug der Exekutiven Funktionen
Beeinträchtigung von
Handlungsplanung, -ausführung und -beurteilung (Dyspraxie, Zukunftsperspektive und -plnaung
Motivation und Antrieb
Flexibilität i Bezug auf Denken und Handeln
Definition Exekutive Funktionen
Sammelbegriffe für mentale Fähigkeiten, die notwendig sind für
Planung
Vorausschau
Flexibiltät
Entwicklung von Strattegien
Benötigte Fähigkeiten für exekutive Funktionen
sich von der unmittelbaren Umgebung auf dem äußeren Kontext lösen
das Verhalten durch Modelle oder interne Vorstellungen leiten
Strategien zur Problemlösung bereitstellen, um ein zukünftiges Ziel erreichen.
Definiton zentrale Kohärenz
Sammelbegriff für die Fähgkeit, einzelne Wahrnehmungselemente in einem Gesamtzusammenhang zu bringen
Reize und Informationen werden in einem logischen Zusammenhang gebracht.
Es entsteht ein Gesamtbild
Faktoren schwache zentrale Kohärenz
Bei ASS:
segmentierte Wahrnehmung
Proleme, Beziehungen herzustellen und somit Bedeutung aufzubauen
Bevorzugung von Details, Verarbeitung von Einzeleindrücken, Details können kontextfrei verarbeitet und erinnert werden
Schwierigkeiten, aus einer Vielzahl von Eindrücken ein zusammenhänges Bild zu formen
Erkären lässt sich somit z.B. die Unfähgkeiten zur Abstraktion und/oder Detailwissen
Einschränkungen bei Wahrnehmungseinschränkungen
Störungen im Bereich der Reizselektion (Auswahl situationsbezogen relevanter Reize) Führen zu Veränderungen
der Realitäteinschätzung
der Handlungsfähigkeit
der Selbstorganisation
Faktoren, die bei einer Reizverarbeitungsstörung betroffen sein können
Reizverarbeitungsstörung für
akustische Reize
visuelle Reize
gustatorische Reize
olfaktorische Reize Sensomotorik#
Störung des intermodalen Transfers
PRobleme bei der räumlichen und zeitlichen Orienterung
Wichtige Aspekte Wahrnehmungsverarbeitung
Anderes Verhalten ist u.a. Folge anderer Wahrnehmung
Wahrnehmung über bestimmte Sinneskanäle besonders intensiv oder weniger intensiv
Welche Reize sind wichtig/unwichtig
Ausblenden von überflüssen Reizen oft schwierig
Overload ist möglich
Bewältigugsstratgien der Betroffenen
Rückzug, Vermeidung
Vermeidung
starke Anspannung durch verstärkte Konzentraion, die Reizflut zu bewältien Verzweiflung, Autoaggression
Hilfen zur Wahrnehmungsverarbeitung
Hilfen
Schaffung reizarmer und klar struktuierter Lernräume
Trennwände
Schaffung von Rückzugsmöglichkeiten
Akzepanz und KOmmuniaktion bzgl der veränderten Selbstwahrnehmung
Hilfsmittel wie Kopfhörer
Kleie Gruppen
Wichtige Aspespekte in Kontakt treten und Kommunikation
Bestandteile der Kontaktaufnahme
Herantreten, Blickkontakt aufnehmen, sich konkret zuwenden, etwas äußer, Reaktion abwarten
serielle Abfolge ist wichtig
Handlungsplanung
zeitlich gut abgestimmt
sich der Aufmerksamkeit des Gegenübers rückversichern
sich sozial einfühlen
Wichtige Wissenschaftlicher Autismus
1911 Eugen Bleuler, schweizer Psychiater
1943 Leo Kanner, amerikanischer Kinderpsychater “autistische Störung der affektiven Kontaktes”
1944 Hans Asperger, österreichisch Kinderarzt, “autistische Psychopathen
Definition Autismus-Spektrum
Seit 1990er zunehmend an Bedeutung gewinnende Sichtweise, dass die verschiedenen Formen des Autismus unterschiedliche Facetten innerhalb eines breiten Spektrums darstellen.
Faktoren Zentrale Kriterien der Abgrenzung der Diagnosen Frühkindlicher Autismus und Asperger-Syndrom
Kognitive Entwicklung
Sprachentwicklung
Koognitive Entwicklung bei frühkindlicher Autismus
kokgnitive Beeinträchtigung kann vorliegen.
kognitive ENtwicklung Asperger Syndorm
durchschnittliche bis überdurchschnittliche kognitive Entwicklung
Sprachentwicklung frühkindlicher Autismus
Sprachentwicklungsverzögerung eingeschränkte oder ausbleibende Sprache können vorliegen
Sprachentwicklung früühkindlicher Autismus
Sprachentwicklungsverzägerung eingeschränkte oder ausbleibende Sprache können vorliegen
Sprachentwicklung Asperger-Syndrom
keine Sprachentwicklungsverzögerung, eventuell sprachliche Besonderheiten
Drei Bereiche der Diagnose ICD10
Soziale Interaktion
Kommunikation
Stereotype Verhaltensweisen und INteressen
Verschiedene Kategorien ICD10
frühkindlicher Autismus
atypischer Autismus
Asperger-Syndrom
andere tiefgreifende Entwicklungstörungen
nicht näher bezeichnete tiefgreifende Entwicklungstörungen
2 Domänen Autismus-Spektrum-Störungen
Soziale Interaktionen - Kommunikation - Soziale Kommunikation
Stereotypie/Rituale (repetitive und restriktive Verhaltensweise + sensorische Störungen
Schweregrade DSM 5
Stufe I - Unterstützung erforderlich
Stufe II umfangreiche Unterstützung erforderlich
Stufe III - sehr umfangreiche Unterstützung erforderlich
Diagnostische Charakteristika der ASS
Anhaltende Defizige in der sozialen Kommunikation und sozialen INteraktion über verschiedene Beziehungen
sozial-emotionale Gegenseitgkeit, novnverbales Kommunikationsverhalten, Aufnahme, Aufreichterhaltung und Verständnis von Beziehungen
Eingeschränkte, repetitive Verhaltensmuster, Interssen oder Aktivitäten
stereotype oder reptitive motorische Bewegungsabläufe, stereotyper Gerauch von Obejketen oder von Sprache, Festhalten an Gleichbleibenden, unflexibles Festhalten an Routien oder an ritualisierenden Muster, hochgradig begrenzte, fixierte Interessen, auffällige Reaktivität auf sensorische Reize.
Ursachen Autismus
Störung ist biologischen Ursprungs
Genetische Faktoren
Familienmitglieder mit ähnlichen Persönlichkeitsmerkmalen
nahe Vewandete, die an einer affektiven Störungen leiden
Hirnschädigunen und Hirnfunktionsstörungen
Hinweise auf eine Fehlfunktion des Frontallappens
Faktoren Diagnostik
Autismus ist ein Störungsbild, das nur auf der Verhaltensebene diagnostizierbar ist. Es gibt keine validen Biomarker
Für die verschiedenen Diagnosen innerhalb des autistischen Spektrums müssen unterschiedliche Schweregrade und Zusammensetzungen von Sympten aus den KErbereichen vorliegen
Diagnostisches Inventar
Standardisierte Interview und Beobachtungsinstrumente
ADI-R: Autismus diagnostisches INterview
ADOS 2: Autism Diagnostic Observation Schedule
Fachwort zentrales Defizit frühkindlicher Autismus
Joint Attention
Faktoren Joint Attention
Zeigegeste nutzen und folten
Kaum Interesse am Gegenüber
Fehlendes Sprachverständnis
Fehlendes Imitationsverhalten
Aufmerksamkeit richtigen/Aufmerksamkeitsspanne
Ablenkbarkeit
Diagnoseintrument frühkindlicher Autismus
CHAT
Wichtige Faktoren Asperger Diagnostik
Klinisch bedeutsame Beeinträchtigung in sozialen oder beruflichen Bereichen
Keine klinisch eindeutige allgemeine Sprachverzögerung und/oder Verzögerung der kgnitiven Entwicklung
Populärer Neuropsychologischer Erklärungansatz für das Verhalten von Menschen mit Autismus
Theorie des gestörten Theory of Mind
Faktoren Theorie der gestörten Theory of Mind
Theorie der exekutiven Dysfunktion
Theorie der schwachen, zentralen Kohärenz
Wahrnehmungsverarbeitungsstörungen
Faktoren Theory of Mind
Sammelbegriff für mentale Fähigkeiten, die für den erfolgreichen Ablauf:
sozialer Interaktionen
Perspektivübernahme
Emotionserkennung
notwendig sind
Voraussetzungen hierfür ist die Fähigkeit zur Selbst- und Fremddifferenzierung
Definition Mind Blindness nach Baron-Cohen (ToM)
beschreibt die Fähigkeit psychische Zustände (Gedanken und Gefühle) anderen Personen und sich selbst zu beschreiben.
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