Absorption Definition + geschwindigkeitsbestimmender Schritt + quantitative Aussagen
• Übertritt eines Wirkstoffes aus der Peripherie in das zentrale Kompartiment
• geschwindigkeitsbestimmender Schritt: Durchtritt durch die Lipidmembran
• quantitative Aussagen:
AUC (extent)
Cmax, tmax (rate)
Flux (Arzneistoffmenge pro Fläche und Zeiteinheit)
Transport durch biologische Membranen:
Diffusion durch Lipiddoppelschicht: welche Substanzen?
lipophile
Transport durch biologische Membranen
Diffusion durch wassergefüllte Poren/ Kanalproteine
kleine Polare Substanzen
Transport mit speziellen (hohe Spezifität) Carrier-Systemen: welche Kinetik?
Michaelis-Menten-Kinetik
vesikulärer Transport: welche Stoffe?
Makromoleküle
Wie verhält sich Diffusionsgeschwindigkeit?
Geschwindigkeit der Diffusion dm/dt ist
• proportional zum Konzentrationsgradienten dc
• proportional zu der aktiven Oberfläche der Membran
• umgekehrt proportional zur Dicke d der Membran
• es gilt gemäß dem Fick'schen Diffusionsgesetz folgender Zusammenhang:
dm/dt = D • VK • A/d • dc
Exportproteine/Effluxproteine Definition plus Beispiele
unidirektionale Transporter mit Ausscheidungsfunktion
transportieren aktiv Substanzen aus dem Zellinneren ins umgebende Medium (Darmlumen, Galle, Primärharn, Blut)
wichtiger Vertreter: p-Glycoprotein (pGP)
Perorale Applikation
Magen
Oberfläche
gute oder schlechte Resorption?
welche substanzen können Pyloruswiderstand überwinden?
Passagezeiten Flüssigkeit + Chymus (Speisebrei)
pH leerer Magen + nach Essen
A = 0,2 m^2
Resorption nur in geringem Maße
kleine Bestandteile (unter 2 mm)
Flüssigkeit ca. 15 min., Chymus 1-5h
leerer Magen: pH 1-2, nach Nachrung 3-5 für 2-3h
Darm 1
Oberfläche (woraus besteht sie?)
physiologische Einteilung
A = 200 m^2
wichtigster Resorptionsort des Körpers
Einteilung: Dudodenum, Jejunum, Ileum, Kolon, Rektum
Darm 2
Dauer einer Dünndarmpassage + pH im Dünndarmsekret
pH im Duodenum
Kolon/Rektum Funktion + Passagezeit?
Darmflora welche Bakterien?
Dünndarmpassage ca. 6-8h, pH im Dünndarmsekret 8-9
pH Duodenum 6-6,5
Kolon und Rektum: geringe Nährstoffresorption: Hauptfunktion ist Wasser + Ionenentzug aus Faeces: Passagezeit 7-24h
dichte Darmflora: Anaerobier (Lactobacillus), fak. Anaerobier (Enterobakterien)
Pulmonare Applikation
Aufteilung
Vorteile
Resorption durch??
optimale Partikelgröße
A = 100 m^2
Aufteilung: Trachea, Bronchien, Bronchiolen, Alveolen
Vorteile: homogenes Oberflächenepithel, starke durchblutung der ungenkapillaren, geringe Enzymaktivität
Resorption durch Diffusion und Pinocytose
optimale Partikelgröße: 1-5 um
-> zu kleine Partikel werden wieder ausgeatmet (brownsche Bewegung > Sedimentationskraft)
-> zu große Partikel gelangen in Nasen-Rachenraum (Impaktion)
Kutane Applikation
interzelluläre Passage
transzelluläre Passage
Hauptbarriere
Resorption
interzelluläre Passage: eher lipophile Stoffe
transzelluläre Passage: eher hydrophile Stoffe
Hauptbarriere: Stratum corneum
Resorption: passiver Diffusionsvorgang
Enhancer Funktion + Beispiele
Verbesserung der Permeation
Beeinflussung der Wirkstoffverteilung im Stratum corneum
Alkohole, Polyole, Sulfoxide, Fettsäuren, Fäuutsäureester, Tenside, Terpene
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