Markieren Sie alle zutreffenden Antworten:
Nebenfahrten, die im Bahnhof verbleiben
fahren ohne zusätzliche Verständigung immer vmax 25 km/h
benötigen keine Fahrtanweisung
werden als Verschubfahrt durchgeführt
Wie werden Signale unterschieden?
Hörbare und sichtbare Signale
Form- und Lichtsignale
Tag- und Nachtsignale
Beim Z 72115 treten Abfahrtshindernisse auf. Wer
verständigt den zuständigen Fahrdienstleiter von
diesem Umstand?
Der Zugvorbereiter
Der Triebfahrzeugführer
Der Verschubleiter mit Zugvorbereitertätigkeiten
Fahrplanheft für Nebenfahrten bzw. Grundspaltenblock des
Buchfahrplanes
Signalisierung an Hauptsignalen
Wann ist Abstoßen bzw. Abrollen verboten?
gegen ein Gefälle größer 10%o
in Gefällen größer 10 %o
gegen Streckengleise
Welche Mindestangaben sind bei einer Gleissperre den beteiligten Mitarbeitern jedenfalls bekannt zu geben? (Zutreffendes bitte anklicken)
die Bezeichnung des Gleises bzw. Gleisabschnittes.
die Zeit der Sperre
die Begrenzung der Gleissperre (z.B. Bst, Signale, Grenzmarke,
km-Angaben...)
Wer trifft die Entscheidung zur Selbstrettung?
Bei Fahrten ohne Zugbegleiter der Triebfahrzeugführer / Kl-
Führer / Verschubleiter.
Grundsätzlich der Zugführer.
Wenn die Gefahr von außen kommt oder für den Zugführer nicht erkennbar ist, kann sie auch angeordnet werden.
Was zählt zu den Zugfolgestellen?
Blockstellen
Überleitstellen
Abzweigstellen
Wann kann die Automatische Kupplung RK 900
verwendet werden?
bei nP-Zügen
bei Nebenfahrten
beim Verschub
Was ist bei der Verwendung der automatischen
Kupplung RK 900 zu beachten?
Nachlauferbestimmungen dürfen nicht angewendet werden.
Vor dem Ankuppeln des Tfz bei Nebenfahrten und nP-Zügen ist die Verwendung der RK 900 dem kuppelnden Mitarbeiter anzukündigen. Kann der kuppelnde Mitarbeiter nicht verständigt werden, ist 10m vor dem Wagenzug anzuhalten.
Die Verwendung ist bei Nebenfahrten und nP-Zügen nur zwischen dem ziehenden (schiebenden) Tfz und dem Wagenzug
gestattet.
Die automatische Kupplung RK 900 ist am
Zughaken des Tfz aufgebaut und kann über einen
Druckluftantrieb abgesenkt und hochgehoben
werden.
Was ist im abgesenkten Zustand zu beachten?
Es besteht erhöhte Unfallgefahr.
Die RK 900 ragt mit den Greifklauen des Kupplungskopfes über
die Puffer hinaus.
Die RK 900 ist einsatzbereit.
Was gehört zur Verständigung (1. Ebene) bei der Verschubdurchführung?
VL, Tfzf und der Mitarbeiter an der Spitze müssen über
untaugliche für den Verschub gültige Signale verständigt werden.
Werden dem Verschubleiter Verschubwege bekannt gegeben,
sind diese zwingend einzuhalten.
Der VL verständigt sich mit dem örtlich zuständigen Weichen-
und Signalbediener über die bevorstehenden Verschubfahrten
und teilt diese den Verschiebern mit.
Welche dieser Aussagen treffen auf
Konventionswagen zu?
Diese Reisezugwagen dürfen im grenzüberschreitenden Verkehr
nur zu den im Konventionsraster angegebenen Bahnen verkehren.
Das sind Reisezugwagen ohne RIC-Zeichen.
Diese Reisezugwagen tragen einen Konventionsraster.
Welches sind die Aufgaben des Mitarbeiters an der Spitze bei der Verschubdurchführung?
Das Beobachten der befahrenen Gleisabschnitte.
Das Beobachten der Signale.
Er muss seinen Standort so wählen, dass er einwandfrei die befahrenen Gleisabschnitte und Signale beachten kann.
Im Fernbedienbereich (FB) soll eine NO-Fahrt über mehrere Betriebsstellen abgefertigt werden.
Welche der folgenden Punkte sind dabei zu
beachten?
Die Freimeldung an den zuständigen Fahrdienstleiter bestätigt das Freisein des betroffenen Gleisabschnittes
Bei NO-Fahrten im FB ist je Bahnhofabstand eine eigene Zeile der Fahrtanweisung zu verwenden
Erforderlichenfalls wird der (S)KL-Führer zur Abgabe der Freimeldung in einer Fernbedienbereichs-Betriebsstelle (FB-Bst)
beauftragt
Der Zug muss von der Vorbeifahrt an einem
untauglichen Signal verständigt werden. Welche
Möglichkeiten bestehen dazu?
Mdl. für das nächst erreichte Haupt- oder Schutzsignal durch den
Fdl oder einen von ihm beauftragten Mitarbeiter des ausführenden Betriebsdienstes
Mit Ersatz- oder Vorsichtssignal
Schriftlich (Befehl) am Standort des Signals
Wie kann die Zustimmung zur Verschubfahrt erteilt werden?
mit Signal "Verschubverbot aufgehoben", wenn sich zwischen Verschubteil und Signal keine Weiche, Gleiskreuzung oder kein Sperrschuh befindet
mdl/fmdl mit Wortlaut
mit Signal "Fahrverbot aufgehoben" bei Schutzsignal ohne mittig lotrechten weißen Streifen, wenn sich zwischen Verschubteil und
Signal keine Weiche, Gleiskreuzung oder kein Sperrschuh befindet
Die Bremsprobe umfasst?
Die Bremsprobemeldung
Das Lösen der Bremsen
Das Anlegen der Bremsen
Die Feststellung des angelegten Zustandes
Die Feststellung des gelösten Zustandes
Ein Befehl - in doppelter Ausfertigung - muss an
den Tfzf ausgefolgt werden. Welche Mitarbeiter
sind dazu berechtigt?
Blockwärter
Mitarbeiter des ausführenden Betriebsdienstes über Auftrag des FDL
Fahrdienstleiter
Welche Bestimmungen gelten beim Verschub auf Ladegleisen?
Straßenfahrzeuge und Ladegeräte müssen sich vor Zulassung
der Verschubfahrt in einer sicheren Entfernung befinden.
Wagentüren müssen geschlossen und gesichert sein.
Lademannschaften müssen vom bevorstehenden Verschub
verständigt sein.
Wann ist der Verschubleiter berechtigt, einen
anderen Funkkanal zu benutzen bzw. eine andere
Gruppennummer zu verwenden oder mit einer
Person außerhalb des Verschubmodus zu
kommunizieren?
Wenn er das Einvernehmen mit anderen Verschubleitern oder ortsfesten Funkteilnehmern hergestellt hat
Nur während des Stillstandes des eigenen Verschubteiles.
Nur für kurzzeitiges Umschalten
Aufgaben des Verschubleiters:
In bestimmten Bereichen (Bsb) übernimmt der Verschubleiter die
Aufgaben des Weichen- und Signalbedieners.
Der Verschubleiter legt die sicherste, zweckmäßigste und
rascheste Arbeitsweise bzw. Verständigungsart fest.
Der Verschubleiter ist zuständig für die Verschubabwicklung.
Wie heißt dieses Signal und welche Bedeutung hat es?
Fahrwegende
Kennzeichnet in Bahnhöfen das Ende eines Einfahrgleises
Als Abgrenzung des Endes des Einfahrgleises ist diesfalls weder
ein Haupt- noch Schutzsignal vorhanden
Worauf ist vor dem Einschalten eines
Ladegleisschalters zu achten?
Aufsperren der Schlosseinrichtung beim Ladegleisschalter
Verständigung der Ladegleisbenützer
Verständigung aller Personen die sich am Ladeplatz befinden
Mitarbeiter der ÖBB, soweit es zur Ausübung ihrer Tätigkeit erforderlich ist.
Organe der Obersten Eisenbahnbehörde und des Verkehrsarbeitsinspektorats, soweit es zur Ausübung des Dienstes erforderlich ist.
Personen mit Erlaubniskarte und Ausbildung für
Eisenbahnbedienstete
Wer darf einem Mitarbeiter des ausführenden
Betriebsdienstes die weitere Dienstausübung
untersagen?
Mitglieder der Betriebsleitung
der Fahrdienstleiter
zuständige Führungskraft
Welche Unregelmäßigkeiten könnten bei der
Zugbeobachtung festgestellt werden?
Achsbrüche oder Achsanbrüche
Heißläufer
Festgebremste Räder
Starke Flachstellen
Gebrochene Tragfedern
Welche der folgenden Aussagen ist/sind richtig?
Gleisabschnitte, wo "Keine Fahrten" verfügt werden, sind durch
Hauptsignale, Schutzsignale, Verschubsignale, Fahrwegende,
Grenzmarken oder Km-Angaben abzugrenzen.
"Keine Fahrten" kann für ein Streckengleis oder für Bahnhofgleise
verfügt werden.
"Keine Fahrten" kann blockabschnittsweise oder abschnittweise
Vor Fahrtbeginn wird grundsätzlich eine
Bremsprobe benötigt. Wer ist für die Anordnung
einer gegebenenfalls notwendigen Bremsprobe
zuständig?
Verschubleiter in der Funktion des Zugvorbereiters
Zgf bei seinem Zug
Tfzf bei den Bremsproben nach dem Wechsel des Bedienungsventiles
bei Nebenfahrten der KL-Führer
Welche Aussagen sind korrekt?
Nach Ablauf der Instandhaltungsfrist gemäß Instandhaltungsplan ist ein Einreihen in Züge im Netz der ÖBB nur mit
Lauffähigkeitsuntersuchung möglich.
Für Reisezugwagen die das Zeichen RIC tragen, ist keine
Revisionsanschrift vorgesehen.
Ist eine Lauffähigkeitsuntersuchung erforderlich, darf dabei der
Wagen nicht mit Bahnbenützenden besetzt sein
Zur Beschleunigung des Verschubablaufes kann
der Weichen-/Signalbediener für seinen Bereich
neben der Zustimmung zur Fahrt dem
Verschubleiter eine verbindliche
Verschubwegfreimeldung geben.
Was bedeutet dies für die Verschubfahrt?
Im freigemeldeten Bereich muss nicht auf Sicht gefahren werden
Die verbindliche Verschubwegfreimeldung enthält auch die
Signalfreistellung
Vmax 40 km/h - wenn kein Mitglied der Verschubmannschaft die
Fahrzeugbegrenzungslinie überragt
Ladegleisbenützer sind Personen, die
die Durchführung von Ladearbeiten auf Ladegleisen beaufsichtigen
selbst Ladearbeiten auf Ladegleisen durchführen
bei der Durchführung von Ladearbeiten auf Ladegleisen beteiligt sind
nachweislich über die Gefahren von Bahnstromanlagen (wenn vorhanden) auf Ladegleisen unterwiesen sein müssen
Eine Beteiligung an einem Vorfall liegt vor, wenn
an der Behebung des Vorfalles, an der Aufklärung der Ursache
oder beigegensteuernden Maßnahmen mitgewirkt werden muss
Personen verletzt bzw. getötet wurden
ein Schaden an Einrichtungen, Fahrbetriebsmitteln oder
sonstigem Bestand entstand
Welche Fahrzeuge dürfen sich beim Abstoßen
auch nicht in dem Verschubteil befinden, der beim Tfz verbleibt?
Tiefladewagen.
Kranwagen.
Speise- und Salonwagen.
mit Bahnbenützenden besetzte Wagen.
Welche Bedeutung hat das Signal - MARKIERTE GRENZMARKE -?
Werden ausnahmsweise Schienenfahrzeuge über die genannten
Signale (HS, Sch,...) hinaus aufgestellt, ist zwischem dem
Schienenfahrzeug und der markierten Grenzmarke 6 Meter
Abstand zu halten.
Schienenfahrzeuge dürfen nur bis zu dem der markierten
Grenzmarke nächststehenden Haupt-, Schutz-, Verschubsignal
oder Fahrwegende aufgestellt werden.
Wird verwendet, wenn der erforderliche Sicherheitsabstand
zwischen den am weitesten ausladenden Teilen von abgestellten
Fahrzeugen nicht erreicht wird.
Welche Bedeutung hat das Signal -
GRENZMARKE -?
kennzeichnet jene Stelle ab der Bewegungen auf dem Nachbargleis behindert werden können.
Schienenfahrzeuge dürfen grundsätzlich nur bis zu diesem Signal aufgestellt sein.
kennzeichnet jene Stelle ab der Mitarbeiter gefährdet werden können.
Was gilt als Anprallschutz?
das Einzelsperren der Zugangsweichen in abweisender Stellung.
wenn in mindestens 10 m Abstand ein doppelt gesicherter Wagen
aufgestellt ist.
wenn die anrollenden Wagen mit Handbremse angehalten
das Auflegen von zwei Hemmschuhen in gleicher Höhe 10 m vor
den zu schützenden Wagen.
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