Mit was wird das Gedächtnis verglichen
Das Gedächtnis als eine Landkarte
Welche Art von Informationen sind in assoziativen Netzwerken gespeichert
Nenne alle Effekte auf die uns besser erinnern lassen
Von Restorff Effekt
Generation Effect
Duale Kodierung
Verarbeitungstiefe
Production Effect
Emotionale Erregung-> Flashbulb Memory
Was wird hiermit beschrieben: Information bei Enkodierung zu generieren führt zu besserer Erinerung als passiv zu lesen/hören
Was wird hiermit beschrieben: Information bei der Enkodierung selber zu schreiben/zu sprechen führt zur bessere Einnerung als nur still zu denken
Was wird hiermit beschrieben: Abfragen stärkt Erinnerung mehr als Wiederholung
Testing Effect / Retrieval Practice
Was wird hiermit beschrieben: Tiefe Enkodierung führt zu stärkerer Vernüpfung mit anderer Information im Netzwerk
Woraus besteht Deklaratives Gedächtnis
explizites -> LZG
Semantisches Wissen-> Faktenwissen
Episodisches Wissen-> Erinnerungen
Woraus besteht nicht deklaratives Wissen
Prozedurales Gedächtnis: motorisch, Fähigkeiten und Gewohnheiten -> keine aktive Erinnerung nötig, um auszuführen
Priming -> andere Erfahrungen beeinflussen
Konditionierung
Wozu gehört Episodisches u. Semantisches Gedächtnis
Deklarativ (Explizit)-> LZG
Wozu gehört Priming, Prozedural und Konditionierung
nicht deklarativ, explizit -> LZG
wo werdenErinerungen gespeichert
in assoziativen Netzwerken
Aufbau des Gedächtnisses
Sensorisches Gedächtnis: unter 1sek
Arbeitsgedächtnis/Kurzzeitgedächtns: unter 1 min
Langzeitgedächtnis
—> Deklarativ (Explizit)
Episodisch (Erinnerungen-> mentale Reise an Ort)
Semantish (Wissen/Fakten)
-> Nicht Deklarativ (Implizit)
Prozedural: motorisch, Fähigkeiten, Gewohnheiten (bewusste Erinnerung an Lernen nicht nötig, um auszuführen)
Priming : man ist beeinflusst durch Erfahrungen
Konditionierung: man braucht keine Erinnerung an Konditionierung, um konditionierte Reaktion zu zeigen
Ist das Langzeitgedächtnis wie ein Tonband/Video
NEIN
-> auch an Dinge, die man häufig gesehen hat, hat man keine perfekte Erinnerung
-> keine automatische Enkodierung durch bloße Stimulusrepräsentation
-> Fehler nicht nur durch Vergessen: Erinnerung ist von Schema beeinflusst
-> Erinnerung sind REKONSTRUKTIONEN!
Erkläre Assoziative Netzwerke
Erinnerungen werden in assoziativen Netzwerken gespeichert
-> Sensorische und semantische Informationen
-> Assoziativer Verbindungen haben unterschiedl. Stärke —> manche Einheiten mehr oder weniger aktiviert
-> Aktivierung breitet sich je nach Verbindungsstärke entlang Verbindungen aus
-> Bei einer starken Aktivierung, kann man sich erinnern
-> Netzwerke sind flexibel und können durch Verknüpfungen wachgerufen werden
ABER AUCH: Es gibt Konkurrenz um Aktivierung -> andere Verbindungen hemmen > dadurch Vergessen wir
Erkläre den Von-Restorff-Effekt
Besonderheit (Distinctiveness)
Wir erinnern uns besser an Dinge, die besonders für uns sind
-> subjektiv oder objektiv besonders
objektiv besonders, wenn z.b. ein Wort in rot geschrieben ist, alle anderen schwarz
subjektiv besonders, wenn Tier für mich persönlich hohen Stellenwert hat im Gegensatz zu den anderen
Entscheidend ist Besonderheit vs. Ähnlichkeit aller anderen Inhalte
—> Ein Ereignis ist einzigartig (distinkt), wenn alle anderen Ereignisse sich sehr ähnlich sind
Was für ein Effekt liegt hier vor
Möhre
Kartoffel
Zwiebek
Rettich
Salat
Von Restorff Effekt -> Besonderheit/Distinctiveness
-> “Möhre” hier als einziges pin geschrieben
—> alle anderen Elemente sind sich ähnlich
-> objektiv besonders
Was hat tiefe Enkodierung für einen Effekt
führt zur stärkeren Verknüpfung mit anderer Information im Netzwerk
Erkläre Verarbeitungstiefe bei Enkodierung
Phonetisch/visuell (flach)= schlechte Erinnerung (Klein/Großbuchstaben erinnern)
Semantisch (tief)= sehr gute Erinnerung (z.B. würde das gemerkte Wort in den Satz passen?
Tiefe Enkodierung führt zu stärkerer Verknüpfung mit anderer Information im Netzwerk
kein Effekt größerer Merkanstrengung
Beispiel:
Präsentation von Wortliste OHNE Instruktion sie zu merken-> ergebnisse lassen sich also nicht darauf zurückführen, dass Personen sich mehr angestrengt haben
Was ist die duale Kodierung
Worte können dual gespeichert werden: verbal UND visuell
-> Ist bei konkreten Wörtern einfacher als bei abstrakten
z.B. Hoffnung, Vielzahl, Lösung schwerer zu merken als Hammer, Apfel und Drache
Denn: Dual kodierte Erinnerung wird durch mehr Knoten und Verknüpfungen im Netzwerk repräsentiert -> können uns diese vrbal und visuell besser vorstellen (Dualer Code)
Erkläre Generation Effect
Information bei der Enkodierung zu generieren (also selbst drauf zu kommen) führt zur besseren Erinnerung als passiv zu hören/zu lesen
-> sogar auch wenn generieren trivial (einfach) ist
“Foot- Shoe” -> ich lese Wort und muss es mir merken
“ Foot Sh—”-> ich muss selbst auf Wort kommen
—> zweiteres durch generative Aktivität besser zu merken
Erkläre den Production Effect
Informationen bei der Enkodierung selber zu schreiben oder zu sprechen führt zur besseren Erinnerung als nur still zu denken oder es von anderen zu hören !
DENN:
-> Tiefere Enkodierung
->Reichhaltigere Episode —> Gedächtnisspur enthält mehr Abrufhinweise wie eigene Stimme und motorische Bewegung
-> Duale Kodierung (verbal und akustisch)
Selbst laut sagen am effektivsten
Gemeinsam laut sagen
Von anderer Person hören
Still Lesen
Wie nennt sich Effekt, dass ich mir Hoffnung, Lösung schlechter merken kann als Hammer, Apfel
Erkläre Testing Effect /Retrieval Practice
Abfragen stärkt Erinnnerung langfristig mehr als Wiederholung!
-> am besten zeitlich verteilt als verdichtet
Testen, aber nicht Wiederholen, wirkt sogar bei bereits gefestiger Information
-> Je schwieriger der Abruf, desto mehr wird Erinnerung gestärkt (Erinnerung als Tätigkeit)
also:
1x Lesen, 3 x Testen effektiver als 3x Lesen, 1x Test aber auch effetiver als 4x Lesen
-> kurzfristig gesehen :
4x Lesen am besten
3x Lesen, 1 x Testen
1x Lesen, 3x Testen
—> langfristig genau andere Reihenfolge
Erkläre Effekt der Emotionalen Erregung
Flashbulb Memory: Erinnerung an Nachricht über öffentliche Ereignisse (z.B. 9/11) mit starker emotionaler Bedeutung
-> sind sehr detailliert, lebhaft und hohe Überzeugung
-> allerdings zweifelhaft, ob diese Erinnerungen korrekt sind
Was für Gedächtnisarten gibt es
Sensorisches (ikonisches) Gedächtnis -> 1 Sek
Das Arbeitsgedächtnis/Kurzzeitgedächtnis -> 1 MInute
Das Langzeitgedächtnis
In was lässt sich das Langzeitgedöchtnis unterteilen
Deklaratives (explizit) Gedächtnis-> ich kann davon erzählen
vs.
Nicht deklarativ (implizit) -> ich kann davon nicht erzählen
In was lässt sich das deklarative Gedächtnis nochmal unterteilen
Episodisch: Erinnerungen -> Mentale zeitreise an Situation
Semantisch: Wissen (Fakten)->keine mentale Zeitreise
In was lässt sich das nicht deklarative Gedächtnis nochmal unterteilen
Prozedural: motorisch, Fähigkeiten, Gewohnheiten
Priming
Braucht man für Konditionierung deklarative Erinnerung an Konditionierung
NEIN! Man braucht keine Erinnerung an Konditionierung, um konditionierte Reaktion zu zeigen
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