Konfliktanalyse
Die Analyseebenen ( Polity, Policy,Politics)
Polity(Form/Rahmen): Welche rechtlichen Grundlagen (Grundgesetz, EU Verträge) und Institutionen (Bundestag, BVerfG) begrenzen oder ermöglichen den Konflikt?
Policy( Inhalt): um welches konkrete Sachproblem geht es? Welche Ziele und Lösungsvorschläge liegen vor (zum Beispiel Rentenreform, Klimaschutzgesetz)?
Politics (Prozess): wer sind die Akteure? Wie setzen Sie ihre Interessen durch (Lobbying,Demos,Koalitionsverhandlungen) wie ist das Machtverhältnisse?
Das AnalyseRaster ( Schritt für Schritt)
A.Konfliktgegenstand
was ist der Kern des Streits? ( ein Wertekonflikt ein Interessenkonflikt oder ein Zielkonflikt?)
ist es ein Verteilungskonflikt (Geld) oder ein Ordnungskonflikt (Regeln, Systeme)
B.Akteure und Interessen
wer handelt ? (Parteien,verbände,NGOs, staatlichen Organe?)
Was wollen Sie ? (Position VS dahinterliegende Interessen?)
MachtRessourcen :wer hat das Sagen ? (Geld,Wählerstimmen, Fachwissen,gesetzliche Veto macht.)
C. Konfliktverlauf und Strategien
welche Instrumente nutzen die Akteure? (Öffentlichkeitsarbeit, Klagen vor dem BVerfG, Streiks)
In welcher Phase befindet sich der Konflikt? ( Eskalation, Stagnation oder Kompromissfindung?)
Die Beurteilung/Bewertung (Sach- und Werturteil)
Sachurteil (Effektivität und Effizienz):
Ist die vorgeschlagene Lösung geeignet, das Problem zu lösen? ( Wirksamkeit)
Wie hoch sind die Kosten oder der Aufwand ? (Wirtschaftlichkeit)
Ist die Lösung politisch durchsetzbar?
Werteurteil (Legitimität):
Ist die Lösung gerecht ? (soziale Gerechtigkeit)
wird das DemokratiePrinzip gewahrt? (Partizipation)
Ist die Lösung nachhaltig ? (Zukunftsfähigkeit)
Entspricht sie dem Grundgesetz? ( Rechtsstaatlichkeit)
Aktualität
vorgezogenen Bundestagswahl vom 23. Februar 2025 :Analyse des Koalitionskonflikt, der zum Bruch der Ampel führte
Haushaltsstreit: Verteilungskonflikt zwischen Schuldenbremse (Polty) und Investitionsbedarf (policy)
Sicherheitspolitik: ZielKonflikt zwischen Aufrüstung, Verteidigung und Sozialausgaben
Fachbegriffe
Intermediäre: Akteure zwischen Volk und Staat ( Medien,Parteien, verbände)
InteressenAggregation: Bündelung vieler Einzelinteressen zu einem Programm
Legitimationskette: wie ist die Entscheidung vom Volk her begründet?
Veto-Spieler: Akteure, die eine Entscheidung blockieren können (zum Beispiel Bundesrat oder BVerfG)
Aktuelle Ereignisse
2025 war für Deutschland ein politischer und wirtschaftlicher Wendepunkt
Politische Ereignisse:Zäsur im Parteiensystem
Jahr war geprägt von der vorgezogenen Bundestagswahl am 23. Februar 2025 nach dem Bruch der Ampel Koalition
Wahlergebnis: die CDU wurde mit 28,5 % stärkste Kraft. Friedrich Merz wurde zum Bundeskanzler gewählt (erst im zweiten Anlauf)
Stärkung der Ränder: AfD wurde Zweit stärkste Kraft im Bund und stärkste Kraft in mehreren ostdeutschen Ländern,Linke schaffte es wieder in den Bundestag, FDP und BSW. Scheiterten an der Fünf-Prozent-Hürde.
Wahlrechtsreform: Erstmals kam das neue Wahlrecht zur Anwendung, wodurch der Bundestag auf 630 Abgeordnete verkleinert wurde.
Amtsantritt von Donald Trump US Präsident im Januar 2025 verschärfte transatlantische Spannungen und erhöhte den Druck auf Deutschland in der Verteidigungs und Handelspolitik
Wirtschaftliche Lage: Stagnation und Reformdruck
Befand sich in einer schwierigen Phase zwischen Rezession und minimaler Erholung
Wachstumszahlen: das reale BIP Wachstum lag 2025 nur bei 0 %, bis 0,2 %
Arbeitsmarkt: trotz Fachkräftemangel stieg die Arbeitslosigkeit leicht an im Juniquote bei 6,2 %
Belastungsfaktoren: Handelskonflikte mit den USA und hohe Unsicherheit bremsten Investitionen, die neue Regierung fokussiert sich auf Reform zu Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und Investitionen in grüne Innovation
Wirtschaftspolitisches Ziel des magischen Sechsecksstand unter Spannungen. Da Preis Stabilität und stetiges Wachstum nur schwer mit dem Klimazielen Umweltpolitik zu vereinbaren sind.
Gesellschaftliche Trends, Polarisierung und Migration
Hauptthema: Migration die Debatte um eine Begrenzung der Zuwanderung dominiert den Wahlkampf und die politische Agenda des gesamten Jahres
Soziale Gerechtigkeit Themen wie bezahlbarer Wohnraum Kinderbetreuung und Bildungsgerechtigkeit lieben zentrale Forderung
DemokratieSchutz: Massen Proteste gegen Rechts Extremismus und für den Schutz der demokratischen Grundordnung Pricken des gesellschaftlichen Bild, insbesondere in Reaktion auf die Wahl Erfolge der AfD
Digitalisierung die gesellschaftlichen Folgen von KI und der Wandel der Arbeitswelt Home-Office waren zentrale Diskussions Punkte in rechts und Ethik die backen
Formulierungen
Zusammenfassung
Der Verfasser befasst sich mit dem Thema der Behauptung…
Der Verfasser erläutert in seinem Artikel die These…
Der Verfasser kritisiert in seinem Text…
Der Verfasser nimmt zu der Frage …Stellung
Verknüpfungen
Dazu führt er folgendes an..
Er belegt dies mit…
Dabei grenzt er sich von …ab
Daraus zieht er folgende Schlüsse…
Vergleiche Gemeinsamkeiten
sowohl X als auch Y…
Beide Autoren…
In ähnlicher Weise wie X argumentiert Y…
Die Positionen von X und Y weisen Ähnlichkeiten auf im..
Vergleiche Unterschiede
im Unterschied zu X…
Im Gegensatz zu X…
Y hingegen…
Wäre X…so argumentiert Y…
Der Hauptunterschied zwischen X und Y liegt in…
Operatoren
Stuff aus altem PGW Ordner
Seminarnotizen
Analyse Grafiken
Formales: Thema,Begriffserklärung, Quelle, Autoren, Zeitraum Diagramm Typ
Beschreibung: zentrale Inhalte, Verlauf, Kontext, Erklärung der Werte historisch-politisch
Auswertung: Intention, Schwerpunkt, Hauptaussage
Kritische Bewertung: Aussagekraft der Grafik (Manipulation?), Fazit?
Karikaturen
Beschreibung: Erscheinungsjahr, was sieht man? bekannte Figuren Personen, Gegenstände, Art der Darstellung, Mimik, Gestik, Ort, Position der Figuren ,Thema der Karikaturen ,Zeichnerin
Bedeutung zu ordnen: Stilmittel ,Symbole, Personifikation, Bildunterschrift, Zitate Zusammenhänge, Bildelemente besondere Auffälligkeiten.
Interpretation: notwendiges Hintergrundwissen,Kontext, Problem, Widerspruch dargestellt ,Intention ,Fazit
Stellungnahme: ( notfalls erfordert) Emotionen Wirkung auf Betrachter eigene Position zur Aussage. Weitere Fragen plus Probleme
Aufgabe 1
was ist das Problem? Wie begründet er seine Position? Welche Schlüsse zieht er? Welche Forderung formuliert er?
Aufgabe 2
Kenntnisse im Bereich von Theorien und Sachverhalten parallel ein und Differenzen zu bekannten Sachverhalt nach Hausarbeiten Veranschaulichung an Vorgängen und Ereignisse
Aufgabe 3
Zusammenhängende Position darlegen oder pro contra und Entscheidung keine subjektiven Redewendungen
Tipps:
Bei jeder Aufgabe, Artikel, Titel Autor, Quelle und Erscheinungsjahr als Einleitung
Fachbegriffe Wirtschaft
Grundbedürfnisse: Nahrung, Kleidung, Wohnungen, der Rest ist Luxus
Knappheit der Güter = wirtschaften, begrenzte Mittel und unbegrenzte Bedürfnisse, ausbalancieren und mit Verstand Planvoll handeln
Minimum Prinzip :ein gesetztes Ziel mit geringstmöglichen Aufwand erreichen
Maximum Prinzip: vorhandene begrenzte Mittel so einsetzen, dass sie den größten Effekt erzielen
Steigerung der Produktivität und Leistung :durch Produktionsmittel, Arbeitsteilung also Spezialisierung ,Nachteil Abhängigkeit, Anfälligkeit für Störung unüberschaubar eintönig höhere Fehlerquote
NaturalTausch: Ware gegen Ware,Geld ist nur so lange was wert wie Güter dafür zu bekommen sind. Geld ist das Blut der Wirtschaft im Wirtschaftskreislauf.
Produktions Faktoren : menschliche Arbeitskraft, Boden, Kapital( Geld, Maschinen) Produktionsfaktoren teilweise austauschbar, wirtschaftliche System Produktionsfaktoren so koordinieren, dass größtmögliche Erfolg erzielt wird
Lohnpolitik: höhere Löhne höhere Kosten für Unternehmer Empfänger geben mehr aus größerer Einnahmen für Unternehmen
Ist Werbung Manipulation: ja, abendfüllende Markttransparenz Überredung, ein programmierte Verschleiß, nein, kein Wünsche nur bewusst machen. Verbraucherzentralen bieten auf ihren.
Erwerbsarbeit: Arbeit würde Geld verdient wird
Lohn Nebenkosten: in Deutschland sehr hoch 50 % der Sozialversicherung Mindesturlaub Krankheit, Feiertage, Urlaubsgeld Altersvorsorge
Deutsche Wirtschaft in der Welt:keine eigenen Bodenschätze, viel Export, vor allem Autos und Maschinen,einkauf von Rohstoffen auf dem Weltmarkt, abhängig von Schwankung der Weltkonjunktur durch hohen Export
Binnenmarkt:keine Personen und Waren Kontrolle in Partnerländern
Sozialstaat: Sicherungssystem funktioniert nur wenn genug Kinder und Arbeitsplätze da, Lösung weniger Rente länger arbeiten, in Überlegung ein Feiertag streichen, um die Wirtschaft anzukurbeln, auf Zuwanderung angewiesen
Homo oeconomicus: wirtschaftlich handelndes ideal, größer nutzen.,Keine Fehler ,handelt aus Eigeninteresse ,hat volles Wissen. Mensch hat Empathie kann nicht nur rational denken. Bankenkrise USA, Individuum Bio statt das günstigste emotionale Entscheidung ,kaufen auf Pump Obwohl nur Grundbedürfnisse erfüllt werden müssen.
Zentrale Marktwirtschaft.: Das selbe wie Planwirtschaft gibt es noch in Nordkorea, früher Sowjetunion und DDR.
Soziale Marktwirtschaft, Art. 28
Monopol: alleiniger Anbieter
Oglipol: ein paar wenige Anbieter, Erdöl
Politologen: viele Anbieter
Elastisch :reagiert auf Nachfrage, zum Beispiel Luxusgüter
Unelastisch: bleibt stabil, Brot und Strom
Nachtwächter Staat:klassische Rechtssicherheit
Export > Import überschuss, Inflation
Import >export Deflation
Wirtschaftskreislauf :regelmäßig wiederkehrende Abfolge von Ereignissen, Banken, Unternehmen private Haushaltestart beeinflussen sich positiv
Nachfrage orientierte Wirtschaft, Helmut Schmidt, Selbsthilfekräfte des Marktes reichen nicht antizyklische Maßnahmen des Staateseinkommensumverteilung Zinsen senken Steuern senken. Corona Senkung der Mehrwertsteuer Energiekonzerne, KulturPass Linke, höhere Besteuerung von reichen SPD
Angebotsorientierte Wirtschaft, Milton Friedman Markt bringt sich selbst ins Gleichgewicht. Start hält sich Rausabbaustarts Verschuldung Unternehmen unterstützen FDP AfD CDU CS U die Grünen sind beides.
Über 50 % Steuern geht nicht mehr als sozial
Konjunkturschwankungen:Aufschwung, Hochkonjunktur, Abschwung, Tiefstand, neuer Aufschwung
Offene Subventionen, direkte Zahlung, verdeckte Subventionen indirekte Zuwendung
Soziale Marktwirtschaft Weg zwischen freier Marktwirtschaft und Planwirtschaft staatliche Eingriffe Rahmenbedingungen
Freie Marktwirtschaft, keine Eingriffe des Staates Kinderarbeit Ausbeutung, der Steuer Massen Mensch macht konzentriert
Planwirtschaft, alles vom Staat kontrolliert auch Marktwirtschaft ,FehlPlanung, mangelnde Flexibilität
Angebot und Nachfrage, kleines Angebot, große Nachfrage, hoher Preis und andersrum
Fachbegriffe Politik
Politikverdrossenheit: Unzufriedenheit mit dem politischen System
Konsumismus: Kultur Bedeutung für die Menschen angenommen hat
Anspruchsdenken= Gewissheit, ein Anrecht auf etwas bestimmtes zu haben
Fatalismus= dem Schicksal ergeben
Ein Punkt Events: Klima, Proteste, Tumult als Medienereignis G. 20 halb gewissen Merckelweg und die Corona Demo.
Emotionalisierung: (Blamin) Tendenz, Schuldzuweisungen und vorwürfe, emotional zu verpacken und bestimmte Ziele zu erreichen. (Manipulation)
Empörungsfetischismus= Psycho sexuelle Störung bei der jemand sexuelle Eregung durch Gegenstände verspürt
Bedürfnis nach einem starken Start =Demokratie Überdruss
Populismus = Tabuthemen um eine vermeintliche Bürgerferne Politik zu bekämpfen
Zulauf zu populistischen Parteien wird größer: die Nervenpolitik Protest zu viele negative Ereignisse
Hindernis AfD zu verbieten:. Man muss nachweisen, dass sie die Demokratie aktiv abschaffen will.
Direkte Demokratie in der Schweiz Bürger können Informationen zu Sachverhalten erhalten
Bei uns gilt das Verhältniswahlrecht in den USADA in Frankreich, das Personen Wahlrecht
Diskursprinzip =besagt, dass Nomen nur dann gelten, wenn sie in einem praktischen Diskurs von allen Betroffenen Zustimmungen erhalten
Kanzlerwahl März erst im zweiten Anlauf gewählt. Art. 63 Abs. 2
Freihandelsabkommen, Großbritannien und Indien nach drei Jahren
Filter Modell :Identität von Gemeinwille und Einzelinteressem,Filter schneidet egoistischen Interessen raus um den Gesamtwert aller zu erhalten
Repräsentativ VS, direkt direkt Unmittelbarkeit, selbst Verantwortung keine Fremdbeherrschung repräsentativ, Sachlichkeit, Professionalität, Allgemeinwohl
Demokratie muss nicht zwangsweise, die Endstufe sein autokratisch ein anderer, bestimmt Anarchy, Selbstregierung, ohne Ordnungsprinzipien
Art. 21
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