weiß um die unterschiedliche Funktion des Abwehrsystems im Kindesalter und bei alten Menschen.
Das Abwehrsystem bildet sich erst im Kindesalter aus und ist bei der Geburt noch nicht vollständig ausgereift. Bei alten Menschen nimmt die Abwehrfunktion ab, wodurch ein höheres Risiko für Infektionen und Tumorerkrankungen besteht.
nennt die Aufgaben des Immunsystems.
Das Immunsystem schützt vor Krankheitserregern wie Bakterien, Viren und Pilzen, vor bösartigen Zellen, die im Körper entstehen, sowie vor „fremd“ gewordenen körpereigenen Zellen.
definiert den Begriff Antigen.
Alle Strukturen, die das Abwehrsystem aktivieren, nennt man Antigene.
nennt die vier Teilsysteme des Abwehrsystems
Unspezifische Immunabwehr
Spezifische Immunabwehr
Zelluläre Abwehr
Humorale Abwehr
charakterisiert die unspezifische und die spezifische Abwehr, sowie die zellulären und humoralen Anteile des Immunsystems.
Die unspezifische Abwehr ist angeboren und antigenunabhängig.
Die spezifische Abwehr ist erworben, benötigt Zeit und richtet sich gezielt gegen ein bestimmtes Antigen.
Die zelluläre Abwehr besteht aus Abwehrzellen, die direkt Erreger beseitigen.
Die humorale Abwehr besteht aus Eiweißfaktoren, Enzymen und Antikörpern in Blut und Körperflüssigkeiten.
nennt die Zugehörigkeit und den Bildungsort aller Abwehrzellen.
Alle Abwehrzellen entstehen aus Stammzellen im Knochenmark und gehören zu den Leukozyten. Ihre Reifung erfolgt in den lymphatischen Organen.
beschreibt Botenstoffe und Abwehrstoffe des Immunsystems und deren Aufgabe wie das Komplementsystem, Lysozym und Zytokine.
Zum Immunsystem gehören Enzyme wie das Komplementsystem und Lysozym sowie hormonartige Botenstoffe, die Zytokine. Sie dienen der Kommunikation der Abwehrzellen, zerstören Mikroorganismen und locken weitere Abwehrzellen an
kann die zellulären und humoralen Teile der unspezifischen Abwehr aufzählen.
Zellulär: Phagozyten (Makrophagen, neutrophile Granulozyten) und natürliche Killerzellen.
Humoral: Komplementsystem, Lysozym, Zytokine.
beschreibt die Bestandteile der äußeren Schutzbarrieren.
Die Haut mit ihrem Säureschutzmantel, Schleimhäute mit Schleim und Flimmerhärchen, physiologische Bakterienflora, Lysozym in Tränen und Speichel sowie Magensäure.
erläutert den Begriff Phagozyten und nennt zugehörige Zellen und deren Aufgaben.
Phagozyten sind Fresszellen, die Mikroorganismen erkennen, aufnehmen und verdauen. Dazu gehören Makrophagen und neutrophile Granulozyten.
erläutert den Begriff natürliche Killerzellen und nennt deren Aufgabe.
Natürliche Killerzellen sind eine Untergruppe der Leukozyten und zerstören vor allem virusinfizierte und tumorartig veränderte körpereigene Zellen.
kann die zellulären und humoralen Teile der spezifischen Abwehr aufzählen.
Zellulär: T-Lymphozyten
Humoral: B-Lymphozyten und von ihnen gebildete Antikörper
charakterisiert zwei Besonderheiten des spezifischen Abwehrsystems, die Spezifität und das immunologische Gedächtnis
Die spezifische Abwehr zeichnet sich durch ihre Spezifität und das immunologische Gedächtnis aus
erläutert die Begriffe T-Lymphozyten und B-Lymphozyten und nennt jeweils den Reifungsort.
T-Lymphozyten reifen im Thymus.
B-Lymphozyten reifen im Knochenmark.
erläutert den Begriff Antikörper, deren Aufgaben und zwei Antikörperklassen.
Antikörper sind Immunglobuline, die spezifisch an Antigene binden. Antikörperklassen sind IgG, IgM, IgA, IgE und IgD.
erklärt das Schlüssel-Schloss-Prinzip
Ein Antigen kann nur durch einen Antikörper gebunden werden, der genau dazu passt. Es entsteht ein Antigen-Antikörper-Komplex.
beschreibt die Aufgabe von Selbsterkennungsmolekülen.
Selbsterkennungsmoleküle (MHC-Moleküle) ermöglichen die Unterscheidung zwischen körpereigenen und körperfremden Zellen.
kann den Ablauf einer Entzündungsreaktion wiedergeben.
Makrophagen werden aktiviert, setzen Zytokine frei, Blutgefäße erweitern sich, Abwehrzellen wandern ein, das Komplementsystem wird aktiviert und systemische Reaktionen wie Fieber können auftreten.
zählt die Bestandteile, primäre und sekundäre lymphatische Organe, des Lymphsystems auf.
Primär: Knochenmark und Thymus
Sekundär: Lymphknoten, Milz, Mandeln, Peyer-Plaques und lymphatisches Gewebe der Schleimhäute
beschreibt Aufgabe/Funktion und Anatomie von den Lymphknoten, der Milz und des Thymus
Lymphknoten filtern die Lymphe.
Die Milz baut alte Erythrozyten ab und dient der Immunabwehr.
Der Thymus ist der Reifungsort der T-Lymphozyten.
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