Frage: Warum ist Introspektion ungenau?
Antwort: Viele Prozesse laufen unbewusst ab, wir überschätzen uns selbst und verdrängen unangenehme Gedanken.
Frage: Was besagt die Selbstwahrnehmungstheorie (Bem, 1972)?
Antwort: Wir schließen aus unserem Verhalten auf unsere Einstellungen, besonders wenn unsere Motive unklar sind.
Bsp.: Ich spiele oft Tennis -> ich mag Tennis
Frage: Was ist intrinsische Motivation?
Antwort: Handeln aus Interesse, Freude oder Leidenschaft.
Frage: Was ist extrinsische Motivation?
Antwort: Handeln aufgrund äußerer Belohnungen wie Geld oder Lob.
Frage: Was ist der Überrechtfertigungseffekt?
Antwort: Extrinsische Belohnung kann intrinsische Motivation verringern.
Frage: Wie beeinflussen sichere Bindungen das Selbstbild?
Antwort: Sie fördern ein positives Selbstbild.
Frage: Wie beeinflussen unsichere oder vernachlässigende Bindungen das Selbstbild?
Antwort: Sie fördern ein negatives Selbstbild.
Frage: Was ist Bestätigungsverzerrung?
Antwort: Die Tendenz, Informationen anderer stärker zu beachten, die eigene Ansichten bestätigen.
Frage: Was ist sozialer Vergleich (Festinger, 1954)?
Antwort: Der Vergleich mit anderen, um sich selbst einzuschätzen.
Frage: Was ist ein Aufwärtsvergleich?
Antwort: Vergleich mit Besseren; kann motivieren oder frustrieren.
Frage: Was ist ein Abwärtsvergleich?
Antwort: Vergleich mit Schlechteren; stärkt das Ego.
Frage: Wie beeinflussen interpersonelle Beziehungen das Selbst?
Antwort: Andere spiegeln uns, wer wir sind; wir übernehmen Einstellungen enger Bezugspersonen.
Frage: Was bedeutet soziale Identität?
Antwort: Der Teil des Selbstbildes, der aus der Zugehörigkeit zu Gruppen entsteht.
Frage: Was ist das Selbstkonzept?
Antwort: Die kognitive Struktur aller Überzeugungen über das eigene Selbst. Was wir über uns selbst glauben/wissen.
Frage: Was sind Selbstschemata?
Antwort: Wichtige Merkmale, die das Selbst definieren und Informationen strukturieren. Bsp.: ich bin sportlich -> ich achte auf sportliche Erfolge
Frage: Was ist der Selbstreferenzeffekt?
Antwort: Selbstbezogene Informationen werden besser erinnert.
Frage: Was ist das Arbeitsselbstkonzept?
Nur ein Teil des Selbst ist in einer Situation aktiv, kommt auf die Situation an.
Frage: Was ist das tatsächliche Selbst?
Antwort: Die Eigenschaften, die man tatsächlich besitzt.
Frage: Was ist das ideale Selbst?
Antwort: Die Eigenschaften, die man gern hätte.
Frage: Was ist das Soll‑Selbst?
Antwort: Die Eigenschaften, die man haben sollte (Pflichten, Erwartungen).
Frage: Was ist Trait‑Selbstwertgefühl?
Antwort: Langfristig stabiles, generelles Selbstwertgefühl.
Frage: Was ist State‑Selbstwertgefühl?
Antwort: Kurzfristige Schwankungen des Selbstwerts je nach Situation.
Frage: Was ist Selbstregulation?
Antwort: Kontrolle des eigenen Verhaltens zur Erreichung gewünschter Ziele.
Frage: Welche drei Selbstformen unterscheidet Higgins?
Antwort: Tatsächliches Selbst, ideales Selbst, Soll‑Selbst.
Frage: Welche Emotionen entstehen bei Diskrepanz zwischen tatsächlichem und idealem Selbst?
Antwort: Traurigkeit, Enttäuschung, Depression.
Frage: Welche Emotionen entstehen bei Diskrepanz zwischen tatsächlichem und Soll‑Selbst?
Antwort: Angst, Schuld, Unruhe.
Frage: Was ist eine Grundannahme der Sozialen Identitätstheorie Tajfel & Turner)? SIT - Theorie
Antwort: Menschen streben nach positivem Selbstwertgefühl. Gruppenmitgliedschaft entweder positiv oder negativ. Wir bewerten unsere Gruppe im Vergleich zu anderen Gruppen.
Frage: Welche Strategien gibt es bei negativer Gruppenbewertung?
Antwort: Individuelle Mobilität, soziale Kreativität, sozialer Wettbewerb.
Frage: Was bedeutet individuelle Mobilität?
Antwort: Die Gruppe verlassen, um negatives Gruppenimage zu vermeiden.
Frage: Was bedeutet soziale Kreativität?
Antwort: Neue Vergleichsdimensionen wählen, um die eigene Gruppe positiver erscheinen zu lassen.
Frage: Was bedeutet sozialer Wettbewerb?
Antwort: Aktive Verbesserung des Gruppenstatus.
Frage: Was ist der Fokus der Selbstkategorisierungstheorie (Turner)? SCT - Theorie
Antwort: Kognitive Prozesse der Gruppenzugehörigkeit.
Frage: Was passiert bei starker Gruppensalienz (also wenn eine Gruppe als sehr bedeutsam und auffälig wahrgenommen wird)?
Antwort: Depersonalisierung und Selbststereotypisierung.
Frage: Was ist Depersonalisierung?
Antwort: Sich selbst als typisches Gruppenmitglied wahrnehmen.
Frage: Was ist Selbststereotypisierung?
Antwort: Übernahme der Merkmale, die der Gruppe zugeschrieben werden.
Frage: Welche Prozesse werden durch Gruppensalienz gefördert?
Anpassung, Zusammenhalt, Bevorzugung der eigenen Gruppe
Gruppensalienz: Gruppe steht im Vorderggrund und die Zugehörigkeit dazu ist sehr wichtig
Frage: Welche Faktoren können das Selbst verändern?
Antwort: Neue Rollen, neue Beziehungen, Feedback, soziale Vergleiche, Lebensereignisse.
Frage: Was ist das Implizite Selbstwertgefühl?
Antwort: Unbewusste Gefühle über die Positivität/Negativität des Selbst.
Frage: Was ist das Explizite Selbstwertgefühl?
Antwort: Bewusste Gefühle über die Positivität/Negativität des Selbst. Implizit und Explizit köönen miteinander übereinstimmen oder abweichen.
Frage: Was ist die Selbstdiskrepanztheorie (Higgins, 1987)?
Antwort: Tatsächliches Selbst, Ideales Selbst, Soll Selbst
Frage: Was ist das Selbsteinschätzungsmotiv?
Antwort: Menschen streben ein genaues objektives Verständnis des Selbst zu erlangen. Entspricht meist nicht der Realität. Objektive Selbsterkenntnis.
Frage: Was ist das Selbstaufwertungsmotiv?
Antwort: Positive Selbstsicht.
Frage: Was ist die selbstaufwertende Illusion?
Antwort: Unrealisitscher Optimismus
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