Visuelle Grundlagen - Grundlagen
Fixation -> Farbiges, scharfes Sehen nur in kleinem Bereich, Fixationen verlagern den Punkt des schärfsten Sehens
Sakkadische Suppression -> Wir nehemen die Augenbewegung nicht wahr, unser Gehirn sezt anscheinend ein gesamtbid zusammen
Change-Blindness Paradigma
Phänomen bei dem man signifikante Wechsel in der visuellen Umgebung nicht wahrnimmt, wenn die Veränderung während eines Blanken Bildschirm ode Flickern stattfindet
Wir haben einen guten Gesamteindruck der Szene, dass “Blank” stört allerding Aufmerksamkeitssignale
Offenbar haben wir keine vollständige Retention der Szene
Charakteristika der Visuellen Wahrnehmung
Wir sehen nur in einem relativ kleinen Bereich wirklich scharf und farbig
Unser visuelles System erfasst Informationen selektiv
Es ist unklar, ob es eine dauerhafte interne Repräsentation gibt, in der alle Informationen integriert werden
Der Eindruck, dass wir ein vollständiges Bild unserer Umgebung im Kopf haben, täuscht
Neurobiologische Grundlagen - Informationsfluss vom Auge zu visuellen Kortex
Linkes/Rechtes visuelles Feld wird auf der gegenüberliegenden Seite der Netzhaut im Auge abgebildet
Die nasalen Bereiche kreuzen an der Sehbahnkreuzung (Chiasma opticum)
Die Informationsverarbeitung verläuft durch den LGN (Corpus geniculatum laterale) im Thalamus
So trifft die kontralaterale (zum VF) Seite im visuellen Kortext ein
Neurobiologische Grundlagen - Pfade die vom visuellen Kortex ausgehen
V1: Verarbeitung von “low-level” Merkmalen (Orientierung, Länge, etc. von Linien-Segmenten, Farbe, etc.)
V2: Konturen, Texturen, Tiefeninformationen
Höhere vs. komplexere Merkmale (Formen, Bewegung, etc.)
Dorsale Bahn (“Wo”): Zur Handlungssteuerung, Lokalisation, etc.
Ventrale Bahn (“Was”): Objekterkennung, Lernen, Gedächtnis, etc.
Aufbau des Auges
Aufbau der Retina
Unterschied Stäbchen vs. Zapfen
Stäbchen: hell/dunkel vs. Zapfen: rot, grün, blau
Stäbchen: Sensitiver, Nachtsehen vs. Zapfen: Hohe Auflösung
Stäbchen: Hoch konvergent vs. Zapfen: weniger konvergent
In der Fovea: sehr hohe Dichte an Zapfen
Warum ein halbes Auge?
Augen haben sich evolutionär mehr als 40 mal unabhängig entwickelt
Frühere Patches aus Fotorezeptoren: Licht vs. Schatten
Schlüsselartige Krümmung: Richtung von Licht wahrnehmen
Fast geschlossene Kugel: Verschwommenes Abbild der Umgebung
Linse: Schäferes Bild
Rezeptive Felder
Areale eines Sinnesorgans, die ein einzelner Rezeptor oder ein Neuron beeinflussen können
Bestimmen den räumlichen Bereich, dessen Stimulation eine neuronale Reaktion auslöst -> Sind entscheidend für Detektion von Reizen und Wahrnehmung von Details, wie Kontras und Schärfe
größere Felder führen zu geringerer Genauigkeit
Detektoren in V1
Einfache rezeptive Felder werden in V1 zu einfachen Merkmalen verschaltet
z.B. Detektor für die Linie in bestimmter Orientierung
Viele Ausprägungen unterschiedlicher Größen, Orientierung, etc.
Im weiteren Verlauf: Konvergenz zu abstrakteren Merkmalen
Gestaltgesetze - Gesetz der Nähe
Nahe Elemente gehören zusammen
Gestaltgesetze - Gesetzt der Ähnlichkeit
Ähnliche Formen oder Farben werden gruppiert
Gestaltgesetze - Gesetz der Geschlossenheit
Unvollständige Figuren werden als geschlossen wahrgenommen
Gestaltgesetze - Gesetz der guten Fortsetzung
Linien werden als Fortlaufend gesehen
Gestaltgesetze - Gesetz der gemeinsamen Bewegung
Gleiche Bewegung sind zusammengehörig
Gestaltgesetze - Gesetz der Prägnanz
Wahrnehmung bevorzugt einfache, geordnete Strukturen
Gestaltgesetze - Gesetz der Figur-Grund-Trennung
Trennung zwischen Vorder- und Hintergrund
Größenwahrnehmung
Vom Kontextbeeinflusst
Müller-Lyer-Täuschung
Größen-/Tiefenwahrnehmung
Ponzo-Täuschung
Perspektive, Textur, Anordnung: suggerieren Tiefe
Hinteres Psi wirkt kleiner
Tiefenwahrnehmung - Tiefenhinweise
Monokulare Tiefenhinweise:
Linearperspektive
Texturgradient
Interposition (Überlagerung)
Relative Größe
Relatie Höhe im Bildfeld
Licht und Schatten (Beleutungsgradient)
Bewegungsparallaxe (Bewegungsperspektive)
Luftperspektive (atmospheric perspective)
Akkomodation (Linsenfokussierung)
Binokulare Tiefenhinweise
Retinale Disparität (Stereopsis)
Konvergenz
Farbwahrnehmung
Farbwahrnehmung ist relativ
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