Buffl

VL2&3 Stationäre Psychotherapie

CB
by Charlotta B.

Wie ist der eigentliche Personalbedarf und wie sieht die Realität aus?

Beispiel Angst:

„In der ambulanten Richtlinien-Psychotherapie wird eine Mindestdosis von 25 Sitzungen à 50 min (plus In der Regel 5 Probatorikstunden) angesetzt. Dieser Ansatz wird durch Studien zur Dosis-Response-Beziehung gestützt.

Da stationäre Patienten in der Regel schwerer krank sind als ambulante, erscheinen mindestens 30 Sitzungen für eine mittlere Verweildauer von 5 Wochen angemessen, um die Zeit, die ein Patient kostenintensiv stationär behandelt wird, optimal zu nutzen (300 min pro Patient und Woche).

Dem stehen in der Psych-PV 70 min für psychotherapeutische Leistungen pro Patient und Woche gegenüber.

Für alle Berufsgruppen sind bei einer leitlinienentsprechenden Behandlung von Angsterkrankungen für den direkten therapeutischen Patientenkontakt 624 min je Patient und Woche erforderlich. Die Psych-PV deckt davon nur 488 min ab (78 %).“

-> Deswegen PiA-Verträge bzw. Praktikantenverträge, wo man ganz gering nur bezahlt wird. Klinik kann nur bisschen umschichten, aber macht nicht viel. Psychologie einfach unterfinanziert. Den Leitlinien-entsprechend kann nicht annähernd gehandelt werden. PiAs tragen positiv für mehr Gruppentherapie usw. bei.

Reform hängt mit dem neuen System, der neuen Bezahlung zusammen.

Zahlen nicht auswendig können, aber den Punkt den er gesagt hat.

Kernbotschaft:

Die personelle und zeitliche Ausstattung nach Psych-PV reicht nicht aus, um eine leitliniengerechte, ausreichend dosierte psychotherapeutische Behandlung – insbesondere im stationären Bereich – zu gewährleisten.

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Charlotta B.

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