Erkläre automatisches vs. kontrolliertes zielgerichtetes Verhalten
Automatisch:
Schemata, Gewohnheiten, Routinen
Gelerntes Verhalten welches von Stimuli gesteuert wird
Kontrolliertes Verhalten benötigt Exekutive Funktionen
-> Wenn kein Schema vorhanden (noch keine Automatisierung/Erlernung)
-> wenn Ablenkung o. Handlungsimpulse unterdrückt werden müssen
-> Wenn zwischen Alternativen entschieden werden muss
-> mentale Anstrengung
Nenne die funktionale Organisation des Frontallappens
Kognitive (dorsale) vs emotionale (Ventro-mediale) Organisation
Multiple Demand Network
Funktionelle Spezialisierung
Erkläre das Multiple Demand Network
viele Regionen im PFC, ACC und intraparietalem Sulcus werden durch ganz unterschiedl. exekutiven Funktionen aktiv
-> eher undifferenziertes Netzwerk
Exekutiven Funktionen erfordern:
-> Managment von Aufmerksamkeit
-> Fokus und Wechsel zwischen Unteraufgaben
-> Ergebnisse und Regeln
> Exekutive Funktionen stehen im Zusammenhang mit fluider Intelligenz
Erkläre die funktionelle Spezialisierung des PFCS
von hinten nach vorne -> zunehmende Komplexität (große Flexibilität gefragt bei Komplexität)
Sensory Control: Handy klingeln und in die Hand nehmen
Contextual Control: Am Essenstisch Impuls unterdrücken
Episodic Control: Man erwachtet wichtigen Anruf d.h. Contextual Control legt sich ab und man geht dran
Branching control: Aufgabe mit Unterschritten (sich mehrer dinge merken)
von Posterior Nach anterior -> zunehmend abstrakte und komplexe Repräsentationund Kontrollrpzesse !
entspricht:
Kaskaden- Modell von Koechlin: Kontrolle von Verhalten durch zunehmend abstrakte und langfristigere Prozesse
-> Fixe Stimuli
-> Kontext
-> spezifische Episode, Task Switching
-> Multiple, parallele o. zukünftige Ziele (z.B. Towet oft London)
Hauptsitz der exekutiven Funktionen
Präfrontaler Cortex
Environmental dependency syndrome
Patienten können nicht inhibitieren wenn Verhalten in einem bestimmten kontext nicht sozial erwünscht ist
z.B. Gläser bei sich zuhause spülen vs. bei fremden
Was ist Task Setting/Problem Solving und nenne Experimente
Aufgabenplanung d.h. Was ist die Aufgabe nochmal? Was brauche ich dafür?
Aspekt von Intelligenz
Tower of London:
Sequencing: Bei Planung von Schritten um diese in eine Reihenfolge zu bringen und diese bei Ausführung erinnern
-> Läsion dorsolateraler PFC : langsamer, mehr Züge und weniger Vorausplanung
Verbale Flüssigkeit (FAS TEST)
Großer Suchraum (“alle Wörter, die ihnen einfallen)-> können Menschen mit Läsion nicht-> sehr anspruchsvoll
Eingeschränkter Suchraum (“ Wörter aus dem Supermarkt”)-> können Menschen mit Läsion
—> Probleme mit Task Setting denn man muss selbst entscheiden wie man sucht
Was ist Inhibition
Unterdrückung einer automatischen, aber falschen Reaktion
Beispiel:
Stroop Aufgabe: die Farben zu nennen interferiert mit dem Farbwort z.B. Rot
Go/No Go Task: inhibition einer dominierenden Reaktion -> viele versehentliche Reaktionen wenn No Go Signal selten oder kompliziert ist
Bei erfolgreicher Inhibition werden prä- motor Areale und dorsolateraler präfrontaler Cortex aktiviert
Was ist kognitive Flexibilität
Verhalten/Strategie muss an neue Situation angepasst werden
Wisconsin Card Sorting Test
-> z.B. muss man Karte auf bestimmten Stapel legen und Regel herausfinden —> man erhält Feedback ob Karte auf dem richtigen Stapeö ist oder nicht zur Regelannäherung-> nachdem man Regel verstanden hat, ändert sich Regel wieder
Perservation: Anwendung alter Strategie trotz neuer Situation
- > bei Läsion des dorsolateralen präfrontalen Cortex Perseveration TROTZ Fehlereinsicht = mangelnde kognitive Flexibilität
Was ist Task Switching
Paradigma mit verschiedenen Aufgaben für identische Stimuli —> Aufgabenwechsel
Switch Cost: Bei Anwendung neuer Regel (statt der alten) steigt Reaktionszeit
Switch Residuals: Restkosten(höhere Reaktionszei) selbst bei langer Vorbereitungszeit und nach vielen Durchgängen
-> vor allem bei Wechsel von schwierig zu einfach-> alte Aufgabe bleibt noch im Geist hängen
Schwierig bei PFC Läsion aber auch im Alltag
Erkläre den Unterschied zwischen kognitiver Flexibilität und Task Switching
Kognitive Flexibilität: Fähigkeit, neue Regeln oder Strategien zu erkennen und sich daran anzupassen -> es geht um die reine Anpassung
Task Switching: Fähigkeit, zwischen bekannten Aufgaben oder Regeln schnell zu wechseln > Regeln kennt man aber schon —> es geht um Geschwindigkeit
Kognitive Flexibilität bewertet die Fähigkeit, sich an neue Regeln oder Strategien anzupassen, während
Task Switching die Geschwindigkeit und Genauigkeit beim Wechsel zwischen bekannten Aufgaben misst.
Erkläre den Fünf-Punkte-Test
Probanden müssen 4 weisse Punkte miteinander verbinden und einen davon auslassen
Perservation (kognitive Flexibilität): Patient versteht Regel, aber kann diese nicht anwenden-> zeichnet die ganze Zeit das geiche Muster und kann also neue Regel (= neues Muster) nicht anwenden und verwendet altes Handlungsschema
Fehlende Inhibition: können nicht erlaubte Handlungen nicht unterdrücken
Wofür steht ACC
Anteriorer cingulärer Cortex
Erkläre Aufbau + Funktion ACC
verbindung zwischen PFC und limbisches System
lässt sich zwischen dorsal ACC vs. ventral ACC unterscheiden
Fehler erkennen und daraus lernen
Typischer Befund, dass Versuchsdurchgänge nach Fehlern langsamer und häufiger korrekt sind
Flanker Test:
nur mittlerer Buchstabe ist relevant und man muss für H linke Taste und für S rechte Taste klicken
flankierende Buchstaben sind irrelevant und störend
> ACC erkennt kognitiven Konflikt und aktiviert dorsolateralen Präfrontalen Cortex zur Fehlerkompensation
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