Erkläre automatisches vs. kontrolliertes zielgerichtetes Verhalten
Automatisch:
Schemata, Gewohnheiten, Routinen (z.B. auch konditionierte Stimuli)
Gelerntes Verhalten welches von Stimuli gesteuert wird
Kontrolliertes Verhalten benötigt Exekutive Funktionen
-> Wenn kein Schema vorhanden (noch keine Automatisierung/Erlernung)
-> wenn Ablenkung o. Handlungsimpulse unterdrückt werden müssen
-> Wenn zwischen Alternativen entschieden werden muss
-> mentale Anstrengung
Wie Heisst Theorie die davon ausgeht, dass exekutive Funktionen eher von undifferenziertem Netzwerk gesteuert werden
wo PFC
Im Frontallappen
Was passiert bei Läsion DIPFC Tower of London
Wo Läsion wenn Perseveration trotz Fehlereinsicht
Anwendung alter Strategie trotz neuer Strategie -> Läsion der dorsolateralen präfrontalen Cortex
wie nennt sich Fähigkeit sich an neue Strategie anzupassen
kognitive Flexibilität
wie nennt sich Fähigkeit sich schnell an neue Strategie anpassen zu können
Task Switching
wie nennt es sich Fehler erkennen und daraus Lernen
Monitoring
Wann sind Switch Costs vor allem hoch
Switch von schwieriger Aufgabe zu einfacher Aufgabe
Wann wird Flanker Test eingesetzt
Monitoring -> ACC
Was zeigt Fünf Punkte Test
Peseveration (kognitive Flexibilität)und Inhibition
Was zeigt Wisconsin Card Sorting Test
Erkläre das Multiple Demand Network
Theorie, dass PFC eher undifferenziertes Netzwerk ist
-> PFC flexibel einsetzbar für unterschiedl. Aufgaben und Stimuli
Exekutive Funktionen aktivieren viele Regionen im PFC, ACC und intraparietalem Sulcus
-> eher undifferenziertes Netzwerk
Exekutiven Funktionen erfordern:
-> Managment von Aufmerksamkeit (vor allem Parietalkortex)
-> Fokus und Wechsel zwischen Unteraufgaben
-> Ergebnisse und Regeln
-> Exekutive Funktionen stehen im Zusammenhang mit fluider Intelligenz
Erkläre die funktionelle Spezialisierung des PFCS
Theorie 2: im PFC gibt es Aufgabenteilung -> nicht so undifferenziert wie in dem Multiple Demand Network dargestellt
PFC repräsentiert Hierarchie von Aufgabenkomplexität
von posterior nach anterior -> zunehmend abstrakte und komplexe Repräsentationen und Kontrollprozesse (große Flexibilität gefragt bei Komplexität)
Kaskaden- Modell von Koechlin: Kontrolle von Verhalten durch zunehmend abstrakte und langfristigere Prozesse
Sensory Control: Verhalten durch sensorischen Stimulus
z.B. Handy klingelt und man geht ran
Contextual Control: Verhaltensimpuls wird dem Kontext angepasst
z.B. Am Essenstisch Impuls unterdrücken ans Telefon zu gehen
z.B. bei Task Switching denn durch Instruktion hat sich Kontext geändert
Episodic Control: Verhalten wird durch Informationen aus einem übergeordneten Kontext oder einer Situation (Episode) gesteuert.
z.B. Man erwartet wichtigen Anruf d.h. Contextual Control legt sich ab und man geht dran
Branching control: Aufgabe mit Unterschritten (sich mehrere dinge merken) und Multiple parallele o. zukünftige Ziele
z.B. Man kocht sich Nudeln, gleichzeitig muss man Zwiebeln schneiden
z.B. Tower of London
Kaskaden Modell von Koechlin kurz Schritte nennen
Sensory Control
Contextual Control
Episodic Control
Branching Control
Hauptsitz der exekutiven Funktionen
Präfrontaler Cortex
Environmental dependency syndrome
Inhibition funktioniert nicht mehr
Patienten können nicht inhibitieren wenn Verhalten in einem bestimmten Kontext nicht sozial erwünscht ist
z.B. Gläser bei sich zuhause spülen vs. bei fremden
Experiment:
Patienten sind kurz allein in Wohnung des Interviewe
in Wohnung liegt unaufgehängtes Bild mit Hammer u. Nadel
-> Patienten können Verhalten nicht unterdrücken und hängen Bild auf
Was ist der FAS Test
Verbale Flüssigkeit
-> Wörter produzieren
Exekutiven Funktionen sind gestört d.h. Personen können Suchraum nicht selbstständig begrenzen und somit keine Wörter nennen wenn “ alle Wörter mit S sagen”
Was ist Stroop
Die Farben zu nennen interferiert mit dem Farbwort
-> INHIBITION nötig
Was ist Go/No Go Task
Inhibition einer dominierenden Reaktion
-> viele versehentliche Reaktionen, wenn No GO Signal zu selten oder zu kompliziert
Bei welchem Syndrom unangemessenenes Verhalten in einem bestimmten Kontext
Mentale Anstrengung bei
Beispiel wann Inhibition gestört ist
Exekutive Funktionen
Was ist Task Setting/Problem Solving und nenne Experimente
Aufgabenplanung d.h.
1)Was ist die Aufgabe nochmal? (Task Setting)
Problem Solving:
2) Entscheiden welche Schritte benötigt werden
3) Sequencing: Schritte in eine Reihenfolge bringen
Aspekt von Intelligenz
Tower of London:
Kugeln so verschieben, dass neue Zielposition entsteht
Sequencing: Bei Planung von Schritten um diese in eine Reihenfolge zu bringen und diese bei Ausführung erinnern
-> Läsion dorsolateraler PFC : langsamer, mehr Züge und weniger Vorausplanung
Verbale Flüssigkeit (FAS TEST)
Großer Suchraum (“alle Wörter, die ihnen einfallen)-> können Menschen mit z.B. Hirnblutung im PFC nicht
Eingeschränkter Suchraum (“ Wörter aus dem Supermarkt”)-> können Menschen mit Hirnblutung
—> Probleme mit Task Setting denn man muss selbst entscheiden wie man sucht
- > d.h. Personen haben auch Schwierigkeiten bei Tower of London denn auch hier muss man Möglichkeiten/Suchraum begrenzen
Was ist Inhibition
Unterdrückung einer automatischen, aber falschen Reaktion
Beispiel:
Stroop Aufgabe: die Farben zu nennen interferiert mit dem Farbwort z.B. Rot
-> müssen inhibieren nicht “Rot” vorzulesen, sondern Blau zu sagen
Go/No Go Task: inhibition einer dominierenden Reaktion -> viele versehentliche Reaktionen wenn No Go Signal selten oder kompliziert ist
fMRI: Bei erfolgreicher Inhibition werden prä- motor Areale und dorsolateraler präfrontaler Cortex aktiviert
-> sind also nicht nur dafür da, um etwas zu machen, sondern auch um dieses Machen zu inhibieren
Was ist kognitive Flexibilität
Verhalten/Strategie muss an neue Situation angepasst werden
z.B. statt wie gewohnt mit dem Fahrrad zur Uni, aber Schneesturm daher Bus
für kognitive Flexibilität Dorsolateraler Präfrontaler Cortex nötig
-> denn man braucht sehr viele kognitive Funktionen z.B. Task Setting, Suchraum absuchen usw.
Wisconsin Card Sorting Test
-> testet kognitive Flexibilität
-> z.B. muss man Karte auf bestimmten Stapel legen und Regel herausfinden
—> man erhält Feedback ob Karte auf dem richtigen Stapel i st oder nicht zur Regelannäherung-> nachdem man Regel verstanden hat, ändert sich Regel wieder
Perservation: Anwendung alter Strategie trotz neuer Situation
- > bei Läsion des dorsolateralen präfrontalen Cortex Perseveration TROTZ Fehlereinsicht d.h. einem wurde gesagt, dass es falsch ist, aber man wendet es trotzdem an
= mangelnde kognitive Flexibilität
Was ist Perseveration
Anwendung alter Strategie trotz neuer Situation
-> fehlende kognitive Flexibilität
Was ist Wisconsin Card Sorting Test
Misst Kognitive Flexibilität (exekutive Funktion)
-> Verhalten an neue Situation anpassen
Wozu gehört Tower of London und FAS Test
Problem Solving / Task Setting
Wie heist es wenn man alte Strategie anwendet obwohl neue Situation eingetreten ist
Was ist Task Switching
Paradigma mit verschiedenen Aufgaben für identische Stimuli —> Aufgabenwechsel
Switch Cost: Bei Anwendung neuer Regel (statt der alten) steigt Reaktionszeit -> erster Durchgang nach Wechsel besonders langdam
Switch Residuals: Restkosten (höhere Reaktionszeit) selbst bei langer Vorbereitungszeit und nach vielen Durchgängen
-> vor allem bei Wechsel von schwierig zu einfach-> alte Aufgabe bleibt noch im Geist hängen
-> Schwierig bei PFC Läsion aber auch im Alltag -> Bei Läsion besonders hohe Switch Costs
Erkläre den Unterschied zwischen kognitiver Flexibilität und Task Switching
Kognitive Flexibilität: Fähigkeit, neue Regeln oder Strategien zu erkennen und sich daran anzupassen -> es geht um die reine Anpassung
Task Switching: Fähigkeit, zwischen bekannten Aufgaben oder Regeln schnell zu wechseln > Regeln kennt man aber schon —> es geht um Geschwindigkeit
Kognitive Flexibilität bewertet die Fähigkeit, sich an neue Regeln oder Strategien anzupassen, während
Task Switching die Geschwindigkeit und Genauigkeit beim Wechsel zwischen bekannten Aufgaben misst.
Erkläre den Fünf-Punkte-Test
Probanden müssen 4 weisse Punkte miteinander verbinden und einen davon auslassen
Perservation (kognitive Flexibilität):
Patient versteht Regel und merkt, dass er Regel verstößt, aber kann diese nicht anwenden-> zeichnet die ganze Zeit das gleiche Muster und kann also neue Regel (= neues Muster) nicht anwenden und verwendet altes Handlungsschema
Fehlende Inhibition: können nicht erlaubte Handlungen nicht unterdrücken (merkt auch, dass er Regel verstößt, aber kann Verhalten nicht inhibieren)
Wofür steht ACC
Anteriorer cingulärer Cortex
Erkläre Aufbau + Funktion ACC
Verbindung zwischen PFC und limbisches System
lässt sich zwischen dorsal ACC vs. ventral ACC unterscheiden
zuständig für Exekutive Funktion: Monitoring
-> Fehler erkennen und daraus lernen
Typischer Befund, dass Versuchsdurchgänge nach Fehlern langsamer und häufiger korrekt sind
Flanker Test:
man sieht 5 Buchstaben und nur mittlerer Buchstabe ist relevant -> man muss für H schnell linke Taste und für S rechte Taste klicken
flankierende Buchstaben (Buchstaben an der Seite) sind irrelevant und störend
ACC Läsion: Probleme, Fehler zu erkennen und zu korrigieren (fehlendes Monitoring)
Gesunde: Merken, dass sie Fehler gemacht haben-> man wird vorsichtiger und macht weniger Fehler = Monitoring hat gewirkt
-> Fehlerkompensation aktiviert diPFC
-> kognitiven Konflikt (z.B. Stroop, Flanker Test) erkennen und sich darauf einstellen
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