Erkläre den Auditiven Speicher des KZG
= Auditives/Verbales KZG
Kapazität ca. 7 Chunks
Phonological Loop: Die Stimme im Kopf -> verbale Info in auditiven Code gespeichert
-> Auditiver Speicher mit begrenzter Speicherdauer
-> Articulatory Rehearsal: Wiederholungsprozess zur Aufrechterhaltung —> merken durch auditives Wiederholen (loop)
Empirische Befunde: Belegen, dass Infors im phonological loop in verbalen Datenformat sind
-> Articulatory Suppression
Gleichzeitig lautes Aussprechen von Wörtern unterdrüclt Leistung im KZG -> man hat nur eine Stimme !
-> Phonological Similarity Effect
Schlechtere Einnerung für phonologisch ähnliche Worte/Buchstaben -> man nuschelt und verwechselt innerlich beim Sprechen
Falsche Erinnerung für ähnlich klingende Buchstaben
-> Word Length Effect : schlechtere Erinnerung für längere Wörter -> man braucht lange um sie aufzusagen
Wie heisst die Stimme im Kopf
Phonological Loop
Wie heisst der Wiederholungsprozess zur Aufrechterhaltung der Information
Articulatory Rehearsal
Was besagt, dass es stört, wenn man gleichzeitig spricht und innerlich spricht
Articulatory Suppression
Was besagt, dass man sich Informationen schlechter mit phonologisch ähnlichen Wörtern oder Buchstaben merken kann
Phonological Similarity Effect
Was besagt schlechtere Erinnerung für längere Wörter
Word length Effect
Erkläre das Change Detection Paradigma
Merkfähigkeit hängt von Komplexität ab = KZG hat begrenzte Kapazität
Probanden sollen sich Position von Kästchen merken und danach sagen, ob sich etwas verändert hat
je komplexer die Formen, die man sich merken musste, desto weniger konnte man sich merken
-> es gibt begrenzte Anzahl an Chunks
-> farbige Würfel am besten zu merken (wenig komplex), schattierte Würfel nur schlecht zu merken (hoch komlex)
Modell des Arbeitsgedächtnisses von Baddeley und Hitch
Kurzzeitgedächtnis = System aus verschiedenen Bausteinen
Zentrale Exekutive
-> Phonologische Schleife (auditiver Speicher)
-> Episodische Buffer-> Interaktion zwischen KZG und LZG
-> Visuell- räumliches KZG
-> LZG: Info kann man rausholen und sich daran kurz erinnen-> alles was im LZG ist, muss durchs KZG gegangen sein!
Erkläre den visuellen Speicher des KZG
Visuell- räumliches KZG
-> visuospatial sketch pad
Das Bild im Kopf-> Visueller Code
also: Bild ist nicht nur Sammlung von Infos sondern auch räumliche Infos
Unabhängig von phonologischen Prozessen wie Articulatory Suppression
Stark begrenzte Kapazität -> kognitive Ressourcen sind begrenzt
Speicher für visuelle Form und Ort und für räumliche Infos auch aus anderen Sinnen
Auditiver Speicher ist vom visuellen Speicher unabhängig
-> daher KEINE Interferenz zwischen visuell-räumlichen und verbalen Aufgaben
BEISPIEL
—> Interferenz nur bei gleicher Modalität (brauchen gleiche Ressource)
Interferenz:
visuell-räuml. und visuell räumliche Aufgabe
visuell räuml. und räumliche Aufgabe
Artikulatorische Suppression und Verbale Aufgabe
NICHT:
visuell und verbal
räumlich und verbal
visuell- räuml. und visuell
Kapazitäten des Kurzzeitgedächtnisses
Information muss aktiv aufrechterhalten werden
-> begrenzte Dauer
-> Sobald die mentale Anstrengung nicht mehr gegeben ist, vergisst man Information im KZG
KZG hat begrenzte Kapazität
3 visuelle Items bis 7 verbale Items
-> visuelle Kapazität ist geringer als verbale
—> begrenzte Anzahl also an Chunks (assoziierte Elemente)
-> auch begrenzte Komplexität/Menge an Details
Farbige Kästen (weniger komplex) kann man sich mehr merken als Komplexe schattierte Würfel
Welches Paradigma zeigt, dass Komplexität determiniert wie gut wir uns Informationen merken können
Change Detection Paradigma (Experiment)
Was heisst Arbeitsgedächtnis
Man muss arbeiten und mit dem Gemerktem etwas tun
z.B. komplexe Rechnungen aufteilen
Was ist 3 x 27?
-> 3 x20 =60
-> 3x7 = 21
-> 60 +21= 81 (man muss sich 60 merken und die 60 aufrechterahlten)
im KZG: nur merken
Erkläre zentrale Exekutive
Beispiel Exekutive Funktionen:
-> Zentrale Exekutive als
Aufrechterhaltung der Aktivierung
Kontrolle der Aufmerksamkeit
Aktualisierung von Inhalten
-> z.B. n-Back Task
-> man soll sagen ob Buchstabe n mal vorher der gleiche war und neue Info aufnehmen und abgleichen (1 back condition vs. 2 back condition)
-> merken und danach wieder löschen
Manipulation von Inhalten z.B. Kopfrechnen oder Bild vor geistigem Auge drehen (mentale Rotation)
—> geometrische Figur merken, vor geistigem Auge drehen und dann sagen ob es neuer Figur entspricht
Wofür Dorsolateraler Präfrontaler Kortex zuständig
aktiv bei vielen Aufgaben, die Arbeitsgedächtnis und exekutive Funktionen erfordern
BEISPIEL-> Aktivität im Dorsolateralen Präfrontalcortex bei folgenden Aufgaben:
N Back = Aktualisierung von Inhalten
Wiscinson Card Sorting
Tower of London
-> benötigt zentrale Exekutive (Manipulation)
-> benötigt visuell-räumliches KZG
Aktivität von DLPFC Neuronen
Was machen Neurone im PFC?
Einzelne Neurone im DLPFC merken sich Stimulusposition
-> anhaltende Aktivität im Delay Interval durch vorstellen /Aufrechterhalten vor geistigem Auge
Selektiv für gemerkten Ortt -> sind nicht aktiv wegen Augenbewegung -> SIND KEINE Motoneurone, sondern weil sie Position aufrechterahlten müssen
Visuelle Neurone selektiv für gemerktes Objekt
Beispiel Tierexperiment:
Tier soll in Mitte fixieren x und sich Position des Quadrats merken
-> Quadrat verschwindet und Tier soll Augenbewegung dorthin machen wo Quadrat war
—> Nervenzellen, die für Stimuli spezifisch sind, sind noch immer aktiv, obwohl Stimulus weg ist denn Tier hat sich Ort gemerkt
Wo ist Bild im KZG repräsentiert
Wo ist KZG Bild repräsentiert?
Aktivität Experiment:
eine Gruppe merkt sich Gesichter, eine die Landschaft
Stärkere Aktivität im Delay (Bild ist kurz weg) im DLPFC als im visuellen System
Früherer falscher Schluss: DLPFC ist Speicherort des KZG
-> WO ist Information über den gemerkten Stimulus?
Klassifikationsanalyse -> Neural Mind Reading
-> Mehr Info im Visuellen system als im DLPF
Also: Wenn man wissen will was sich wo gemerkt wurde, muss man sich Aktivierungsmuster anschauen
Also: Trotz starker Aktivität im DLPFC ist es nicht Ort der Repräsentation sondern inhaltliche Info steckt im visuellen System
Mögliche erklärungen:
DLPFC ist für exekutive, anhaltende Aktivierung der Gedächtnisinhalte -> erinnern visuelles System, welches das Bild aufrechterhalten soll —> Ohne DLPFC würde Bild zerfallen
Sensorische Areale wie z.b. visuelles System: Repräsentation der Inhalte -> wie Bild wirklich aussieht ist hier gespeichert !
Was ist Neural Mind Reading
Aus Aktivitätsmuster lässt sich schließen, welche Informationen verarbeitet werden
-> Aktivitätsmuster besteht aus Voxel
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