Was ist der Unterschied zwischen einer "Akkreditierung" und einer "Zertifizierung"?
Akkreditierung ist die Bewertung und Bestätigung der Kompetenz.
Zertifizierung bedeutet die Übereinstimmung von Produkten mit den an sie gestellten Anforderungen.
Akkreditierungen gelten für Prüf- und Kalibrierlaboratorien, Zertifizierungsstellen und Inspektionsstellen.
Zertifizierungen werden durch akkreditierte Stellen durchgeführt.
Anforderung
Erfordernis oder Erwartung, das festgelegt, üblicherweise vorausgesetzt oder verpflichtend ist.
Qualität
Grad, in dem ein Satz inhärenter Merkmale eines Objekts Anforderungen erfüllt.
Qualitätsanforderung
Anforderung bezogen auf Qualität.
Qualitätsmerkmal
Inhärentes Merkmal eines Produkts, einer Dienstleistung oder Organisation.
Qualitätsbedarf
Erwartungen und Anforderungen von Kunden und anderen interessierten Parteien.
Qualitätsmanagement (QM)
Aufeinander abgestimmte Tätigkeiten zum Leiten und Lenken einer Organisation bezüglich Qualität.
Qualitätsmanagementsystem (QMS)
Managementsystem zum Festlegen von Qualitätspolitik und Qualitätszielen sowie zum Erreichen dieser Ziele.
Qualitätspolitik
Oberste Absichten und Ausrichtung einer Organisation bezüglich Qualität.
Qualitätsziele
Messbare Ziele, die sich aus der Qualitätspolitik ableiten.
Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP)
Laufende Verbesserung von Produkten, Prozessen und Systemen.
PDCA-Zyklus
Plan – Do – Check – Act
Grundprinzip der kontinuierlichen Verbesserung.
Prozess
Satz zusammenhängender oder sich gegenseitig beeinflussender Tätigkeiten, der Eingaben in Ergebnisse umwandelt.
Prozessorientierung
Steuerung und Lenkung einer Organisation über Prozesse.
Input / Output
Eingaben bzw. Ergebnisse eines Prozesses.
Schnittstelle
Übergabepunkt zwischen Prozessen.
System, Ziele, Strategie, Audits, Managementbewertung.
Qualitätssicherung (QS)
Prozessorientierte, präventive Maßnahmen zur Fehlervermeidung.
Qualitätskontrolle (QC)
Objektorientierte Prüfung von Produkten (Messen, Prüfen, Analysieren).
Verfahrensanweisung (VA)
Beschreibt übergeordnete Abläufe und Verantwortlichkeiten.
Arbeitsanweisung (AA)
Beschreibt konkrete Tätigkeiten an einem Arbeitsplatz.
Was versteht man unter einem "Second-Party-Audit"?
Ein Audit im Auftrag eines Kunden bei einem Lieferanten.
First-Party-Audit
Second-Party-Audit
Third-Party-Audit
First-Party-Audit = internes Audit (betriebsintern)
Second-Party-Audit = Audit durch einen Kunden oder in dessen Auftrag bei einem Lieferanten
Third-Party-Audit = Audit durch eine unabhängige Zertifizierungsstelle
Nennen Sie Vor- und Nachteile unvermutet (unangekündigt) durchgeführter Audits.
Vorteile unvermutet (unangekündigt) durchgeführter Audits:
Realistisches Bild der Praxis Es wird der tatsächliche Arbeitsalltag beurteilt, nicht ein „vorbereitetes“ System.
Aufdeckung versteckter Mängel Schwächen, die bei angekündigten Audits oft kaschiert werden, werden eher erkannt.
Höhere Aussagekraft zur Wirksamkeit von Prozessen Zeigt, ob Regeln und Vorgaben dauerhaft eingehalten werden.
Fördert kontinuierliche Auditbereitschaft Mitarbeitende und Prozesse müssen dauerhaft normkonform arbeiten.
Nachteile unvermutet durchgeführter Audits:
Geringere Akzeptanz bei Mitarbeitenden Können als Kontroll- oder Misstrauensmaßnahme wahrgenommen werden.
Organisatorische Probleme Zuständige Ansprechpartner oder relevante Unterlagen sind eventuell nicht verfügbar.
Erhöhter Stress und Unsicherheit Kann zu unnatürlichem Verhalten oder Fehlern während des Audits führen.
Eingeschränkte Tiefe des Audits Ohne Vorbereitung sind manche Sachverhalte nur begrenzt prüfbar.
Welche Anforderungen sind an betriebseigene Dokumente zu stellen?
Gültigkeit erkennbar
Zweckdienlich
Übersichtlich und leicht verständlich
Abschnitt 9 der ISO 9001 fordert eine "Bewertung der Leistung". Welche Leistungen sollen bewertet werden?
Lieferanten, Kundenzufriedenheit, Produktionsprozesse
Die ISO 9001 enthält in Nr. 7.3 Anforderungen an das "Bewusstsein". Was ist darunter zu verstehen?
Die Bewusstseinsbildung für qualitätsrelevante Themen des Unternehmens
Was ist der Unterschied zwischen einer Verfahrens- und einer Arbeitsanweisung?
Verfahrensanweisungen enthalten generelle Vorgaben zu Organisation, technischem Vorgehen etc., während Arbeitsanweisungen konkrete Vorgaben für Arbeitsplätze enthalten.
Aus welcher Normforderung leitet sich die Anforderungen ab, dass ein Budgetplan zu erstellen ist?
Aus der Verpflichtung nach Abschnitt 7.1 der ISO 9001, dass notwendige Ressourcen bestimmt und bereitgestellt werden müssen.
Was versteht man unter Dokumentenlenkung gem. Nr. 7.5.3 der ISO 9001?
Zugriff, Verteilung, Änderungsmanagement und Archivierung betrieblicher QM-Dokumente
ISO 9001 stellt in Abschnitt 7.5 Anforderungen an die "Dokumentierte Information". Welche der folgenden Anforderungen werden darin für diese Informationen erhoben?
Die Information muss überprüft und genehmigt sein
Die Information muss gelenkt werden
Die Information muss aktuell sein
Ein QM-System umfasst i.d.R. verschiedene Dokumententypen. Welche der nachfolgenden Aussagen hierzu sind zutreffend?
Verfahrensanweisungen beschreiben übergeordnete Vorgehensweisen und Verantwortlichkeiten.
Ein QM-System muss gem. Abschnitt 8.4 der ISO 9001 Regelungen zu "extern bereitgestellten Produkten" treffen. Welche der nachfolgend genannten Materialien gehören zu den "extern bereitgestellten Produkten"?
Erworbene Maschinen
Zugelieferte Rohstoffe
In Anspruch genommene Dienstleistungen
Was bedeutet "FMEA"?
Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse
Für die Durchführung einer FMEA-Betrachtung wird eine Risikoprioritätszahl (RPZ) gebildet. Welche Aussagen hierzu sind zutreffend?
Je niedriger die RPZ eines Prozessfehlers ist, desto geringer ist das Risiko
In die Bestimmung der RPZ gehen Auswirkungen, Ursachen und Entdeckungswahrscheinlichkeit ein
Produkte und Dienstleistungen müssen gem. Nr. 8.6 der ISO 9001 freigegeben werden. Welche Aussagen hierzu sind zutreffend?
Der Prüfstatus von Produkten muss erkennbar sein
Die Auslieferung fehlerhafter Produkte soll verhindert werden
Was sagt die Einhaltung von GMP-Bedingungen ("Gute Herstellungspraxis") aus?
GMP beschreibt verbindliche Regeln für Herstellungsprozesse, um sicherzustellen, dass Produkte gleichbleibend und kontrolliert nach dem anerkannten Stand von Wissenschaft, Technik und geltendem Recht hergestellt werden.
Welchen der nachfolgend genannten Gefahren ("hazards") soll ein HACCP-Konzept vorbeugen?
Vorhandensein von Fremdkörpern im Produkt.
Gehalt von Pflanzenschutzmittel-Rückständen.
Überdosierung von Zusatzstoffen in Lebensmitteln.
Vorhandensein pathogener Mikroorganismen.
HACCP bezieht sich auf unsichtbare oder nicht sicher erkennbare Gefahren, die die Gesundheit gefährden können.
Nennen Sie die 7 Prinzipien zur Etablierung eines HACCP-Konzepts.
Gefahrenanalyse durchführen Identifikation biologischer, chemischer und physikalischer Gefahren.
Kritische Kontrollpunkte (CCPs) festlegen Bestimmen der Prozessschritte, an denen Gefahren beherrscht werden können.
Kritische Grenzwerte festlegen Definition zulässiger Grenzwerte für jeden CCP (z. B. Temperatur, Zeit, pH).
Überwachungsverfahren festlegen Festlegen, wie und wie oft die CCPs kontrolliert werden.
Korrekturmaßnahmen festlegen Maßnahmen, die ergriffen werden, wenn ein Grenzwert überschritten wird.
Verifizierungsverfahren festlegen Überprüfung, ob das HACCP-System wirksam funktioniert.
Dokumentations- und Aufzeichnungssystem einrichten Schriftliche Festlegung und Nachweise aller HACCP-relevanten Maßnahmen.
Welche Unterschiede bestehen zwischen der ISO 9001 und der ISO 22716 in den Themenbereichen "Branche", "Anwendungsbereich", "Fokus" und "rechtliche Erfordernis"?
Branche
ISO 9001: branchenunabhängig
ISO 22716: Kosmetikindustrie
Anwendungsbereich
ISO 9001: gesamtes QM-System der Organisation
ISO 22716: Herstellung, Kontrolle, Lagerung, Versand von Kosmetika (GMP)
Fokus
ISO 9001: Prozesse, Kundenzufriedenheit, kontinuierliche Verbesserung
ISO 22716: Produktsicherheit, Hygiene, Kontaminationsvermeidung
Rechtliche Erfordernis
ISO 9001: freiwillig
ISO 22716: quasi verpflichtend (anerkannter Stand der Technik zur EU-Kosmetikverordnung)
Die ISO 9001 enthält Anforderungen an Qualitätsmanagementsysteme.
Die ISO 9001 beschreibt Anforderungen an die Organisation von QM-Systemen.
Mit der ISO 9001 sollen Qualitätsschwankungen vermindert werden.
Ziel der ISO 9001 ist die Sicherstellung der Kundenzufriedenheit
Für welche der nachfolgend genannten Sachverhalte gilt KEINE Verpflichtung zur kontinuierlichen Verbesserung nach Nr. 10 der ISO 9001?
Fehlerhäufigkeit
Prozesse
QM-System
Mitarbeiterführung
Produkte und Dienstleistungen
Unternehmensrendite
Begründung kurz und klausurorientiert: Die ISO 9001 fordert die kontinuierliche Verbesserung von QM-System, Prozessen sowie Produkten und Dienstleistungen und zielt dabei u. a. auf die Reduzierung von Fehlerhäufigkeiten ab. Die Unternehmensrendite ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl und nicht Gegenstand normativer Anforderungen der ISO 9001.
Ein Konsument reklamiert ein Produkt und beschreibt, dass durch das Produkt eine allergische Reaktion aufgetreten sei.
Was sollte jetzt getan werden?
Aufnahme der Meldung in die Reklamationsaufzeichnungen.
Genauere Daten einfordern, um bewerten zu können, ob eine Meldepflicht an die Behörden vorliegt.
Die Gute Herstellungspraxis (GMP) nach ISO 22716 deckt folgende Bereiche ab:
Produktion von Kosmetika.
Produktentwicklung von Kosmetika.
Dokumentation des Herstellungsprozesses von Kosmetika.
Marketing und Vertrieb von Kosmetika.
Die ISO 22716 (GMP für Kosmetika) regelt die Herstellung, Kontrolle, Lagerung, Dokumentation und den Versand kosmetischer Produkte.
Zu welchen Themen gibt es Vorgaben in der GMP-Norm für Kosmetika (ISO 22716)?
Dokumentation in der Produktion
Brandschutz
Ausstattung von Produktionsräumlichkeiten
Schulung von Mitarbeitern
Gesetzliche Grenzwerte
ISO 22716 regelt Organisation, Hygiene, Räume, Personal und Dokumentation der Herstellung, nicht allgemeine Arbeitssicherheit oder Grenzwerte.
Was sollte beim Probennahmeverfahren von Kosmetika definiert sein?
Probenahmen sollten immer durch dieselbe Person erfolgen.
Der Schulungsstatus der Person.
Probenahmeausrüstung.
Methode der Probenahme.
Probenmenge.
Zu treffende Vorsichtsmaßnahmen, damit das Produkt nicht kontaminiert oder wertgemindert wird.
Bei der Probennahme müssen wer, wie, womit, wie viel und unter welchen Vorsichtsmaßnahmen klar geregelt sein.
Welche Einflussgrößen können die Produktstabilität möglicherweise beeinflussen?
Das Produkt selbst (Produktspezifität).
Das Produktionsverfahren.
Die Verwendung durch die Verbraucher.
Äußere Faktoren der Lagerung.
Die Produktstabilität wird sowohl durch innere Faktoren (Rezeptur, Inhaltsstoffe), prozessbedingte Einflüsse, Anwendung durch den Verbraucher als auch durch Lagerbedingungen wie Temperatur, Licht oder Feuchtigkeit beeinflusst.
Welche Stabilitätsprüfungen für Kosmetika gibt es?
Chemisch
Mikrobiell
Kompatibilität zw. Bulk & Packmittel
Physikalisch
Kompatibilität zwischen Bulk und Packmittel
Stabilitätsprüfungen bei Kosmetika bewerten, ob das Produkt während Lagerung und Nutzung chemisch stabil, mikrobiologisch sicher, physikalisch unverändert bleibt und keine Wechselwirkungen mit dem Packmittel auftreten.
Welche Maßnahmen würden Sie im Rahmen einer Krisenvorsorge ergreifen?
Freigabe von Qualitätsaufzeichnungen für Kunden.
Einen unternehmensinternen Krisenablaufplan erstellen.
Keine.
Geheime Krisenübungen durchführen, von der nur die QM-Abteilung weiß.
Rückverfolgbare Kennzeichnung von Produkten.
Beobachtung von Risikothemen.
Krisenvorsorge zielt darauf ab, schnell, strukturiert und nachvollziehbar auf sicherheitsrelevante Ereignisse reagieren zu können. Dazu gehören klare Abläufe, Rückverfolgbarkeit und ein aktives Risikomonitoring.
Abschnitt 8.2.1 der ISO 9001 stellt Anforderungen an die Kommunikation mit den Kunden. Welche Regelungen sind hierfür zu treffen?
Bereitstellung einer Telefonhotline für Kunden.
Erstellung Interner Dokumente zur Auftragsbearbeitung (Angebotserstellung, Verträge, ...).
Erstellung eines Marketingkonzepts für Produkte.
Erstellung eines Katalogs von Kommunikationsregeln (Do's and Don'ts)
Erstellung von Produktinformationen wie Spezifikationen.
Erstellung und standardmäßige Übermittlung von Beschwerdeformularen an Kunden.
Erstellung interner Dokumente zur Auftragsbearbeitung (Angebotserstellung, Verträge, …).
8.2.1 = Produktinformationen + Umgang mit Anfragen, Angeboten, Verträgen und Rückmeldungen.
Welche grundlegenden lebensmittelrechtlichen Verpflichtungen bilden die Basis für Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung in Lebensmittelbetrieben?
Rechtliche Verpflichtung zur Rückverfolgbarkeit [VO (EG) 178/2002].
Rechtliche Verpflichtung zur Durchführung mikrobiologischer Eigenkontrollen [VO (EG) 2073/2005]
Verpflichtung zur Lebensmittelhygiene [VO (EG) 852/2004].
Rechtliche Verpflichtung zur Durchführung von Gefahrenanalyse und Implementierung eines HACCP-Systems [VO (EG) 852/2004].
Rechtliche Verpflichtung zur Einführung der ISO 9001 [AMWHV].
Verantwortlichkeit des Lebensmittelunternehmers für sichere Lebensmittel [VO (EG) 178/2002].
Rechtliche Verpflichtung zur Durchführung mikrobiologischer Eigenkontrollen [VO (EG) 2073/2005].
Die Basis von QM und QS im Lebensmittelbereich sind Verantwortung, Hygiene, HACCP, Eigenkontrollen und Rückverfolgbarkeit aus dem EU-Lebensmittelrecht.
Ein Unternehmen führt keine regelmäßige Temperaturüberwachung der Kühlkette durch. Welche Konsequenzen können sich daraus ergeben?
Gesundheitsschädlichkeit von Lebensmitteln mit Produktrückruf.
Behördliche Maßnahmen bis zur Betriebsschließung.
Fehlende Kontrollnachweise und unerkannte Abweichungen.
Verbesserter Arbeitsschutz durch erhöhte Raumtemperatur.
Nicht erkannte Prozessgestaltungsfehler.
Aberkennung des IFS-Zertifikats (KO-Kriterium).
Fehlende Temperaturüberwachung gefährdet Lebensmittelsicherheit, Rechtskonformität und Zertifizierungsstatus gleichzeitig.
Die oberste Leitung ist gem. Nr. 9.3 verpflichtet, "Managementbewertungen" durchzuführen. Was ist Inhalt einer solchen Managementbewertung bzw. eines Management-Reviews?
Branchenvergleich von Effizienzdaten mit anderen Unternehmen zur Identifizierung von Verbesserungspotential für die Produktivität..
Vergleich QM-bezogener Daten zur Identifizierung von Verbesserungspotential und Einleitung entsprechender Maßnahmen.
Vergleich des Mitarbeiterschlüssels unterschiedlicher Abteilungen, um Arbeitsüberlastungen zu vermeiden.
Die Managementbewertung nach ISO 9001 Abschnitt 9.3 dient der systematischen Bewertung der Wirksamkeit des QM-Systems. Grundlage sind QM-relevante Informationen wie Auditergebnisse, Kundenzufriedenheit, Prozessleistung, Nichtkonformitäten und Verbesserungsmaßnahmen.
Welche der genannten Verpflichtungen obliegt gem. Nr. 5.1 der ISO 9001 der obersten Leitung?
Für die Erfüllung der Kundenanforderungen sorgen.
Erreichung der Qualitätsziele sicherstellen.
QM-Handbuch verfassen.
Managementreviews verfassen.
Qualitätskontrollen durchführen.
Qualitätspolitik festlegen.
Abschnitt 5.1 = Führung, Verantwortung, Qualitätspolitik, Kundenorientierung, nicht operative Tätigkeiten.
Die ISO 9001 stellt in Abschnitt 4 Anforderungen an den "Kontext der Organisation". Wodurch ist eine Organisation gekennzeichnet?
Gemeinsame Ziele, Werte, Regeln und/oder Arbeitsinhalte.
Effizienter Ressourceneinsatz.
Gemeinsame Betriebsstätte.
Strukturiert und organisiert mit Arbeitsteilung, Verantworlichkeiten und Hierarchie (Aufbauorganisation).
Festgelegte Arbeitsinhalte.
Gruppe zusammenarbeitender Individuen.
Strukturiert und organisiert mit Arbeitsteilung, Verantwortlichkeiten und Hierarchie (Aufbauorganisation).
Organisation = Zusammenarbeitende Personen mit gemeinsamen Zielen und klaren Strukturen.
ISO 9001 enthält in Abschnitt 4.1 Regelungen zum "Verstehen der Organisation und Ihres Kontextes". Was ist unter dem "Kontext der Organisation" zu verstehen?
Interne und externe Bedingungen, unter denen die Organisation arbeitet.
Betriebliche Organisationsstruktur.
Wünsche der Stakeholder an die oberste Leitung.
Kontext = Umfeld der Organisation, nicht ihre innere Aufbauorganisation.
Die ISO 9001 macht in Nr. 4.3 eine "Festlegung des Anwendungsbereiches des QM-Systems" erforderlich. Was ist darunter zu verstehen?
Die Anwendung des QM-Systems kann sich auf bestimmte Normpunkte beschränken.
Die Umsetzung bestimmter Normanforderungen kann in begründeten Fällen ausgeschlossen werden.
Die Anwendung des QM-Systems muss Mitarbeiterbezogen festgelegt werden.
Nach ISO 9001 Abschnitt 4.3 muss der Anwendungsbereich des QM-Systems festgelegt werden. Dabei dürfen Anforderungen der Norm ausgeschlossen werden, wenn sie nicht anwendbar sind und dadurch die Fähigkeit zur Lieferung konformer Produkte und Dienstleistungen nicht beeinträchtigt wird.
Wofür steht "PDCA"?
plan - do - check - act
progress - design - confirm - add
plan - diagnose - contribute - act
Ziel definieren - Maßnahmen umsetzen - Zielerreichung prüfen - Verbesserungen ableiten
process - design - continuous - action
plan - do - control - affect
plan – do – check – act
Ziel definieren – Maßnahmen umsetzen – Zielerreichung prüfen – Verbesserungen ableiten
PDCA = Planen → Umsetzen → Überprüfen → Verbessern.
Die ISO 9001 fordert in 7.1.2 und 7.2, dass notwendiges und kompetentes Personal zur Durchführung der Aufgaben beschäftigt wird. Wie kann die Kompetenz sichergestellt werden?
Persönliche Schutzausrüstungen zur Verfügung stellen.
Schulungsbedarf ermitteln, schulen, Schulungserfolg prüfen.
Mindestqualifikationen für Arbeitsplätze festlegen.
Die Stellenbesetzung durch externe Dienstleister vornehmen lassen.
Personal an Arbeitsplätzen in kurzen Abständen rotieren lassen.
Angemessene Bezahlung.
Kompetenz = Anforderungen festlegen + qualifizieren + Wirksamkeit prüfen.
Was versteht man im Pharmazeutischen Bereich unter "CAPA"?
Chemische Analyse produzierter Arzneimittel
Change and Program alertness.
Corrective and Preventive Action.
Curative act Perfomance assistance
CAPA = Ursache beheben + Wiederholung verhindern.
Beschreiben Sie, wann Change-control im Pharmazeutischen Bereich eingesetzt wird und welche Maßnahmen durchzuführen sind.
Änderungsantrag erfassen Beschreibung der geplanten Änderung inklusive Begründung.
Risikobewertung durchführen Bewertung möglicher Auswirkungen auf Produktqualität, Patientensicherheit und regulatorische Konformität.
Genehmigung der Änderung Freigabe durch qualifizierte und autorisierte Stellen (z. B. QA, ggf. Qualified Person).
Umsetzung der Änderung Durchführung der genehmigten Maßnahmen nach festgelegtem Plan.
Anpassung von Dokumenten Aktualisierung von SOPs, Spezifikationen, Validierungen und Schulungsunterlagen.
Schulung des Personals Sicherstellen, dass betroffene Mitarbeitende informiert und geschult sind.
Wirksamkeitsprüfung Überprüfung, ob die Änderung das gewünschte Ergebnis erzielt und keine negativen Effekte aufgetreten sind.
Abschluss und Dokumentation Vollständige Dokumentation und formeller Abschluss des Change-Control-Prozesses.
Change Control = geplante Änderung + Risikobewertung + Genehmigung + Umsetzung + Prüfung + Dokumentation.
Welche der nachfolgend genannten Themenbereiche sind Bestandteil des EU-GMP-Leitfadens für Arzneimittel?
Räumlichkeiten und Ausrüstung
Emissionen
Rückverfolgbarkeit
HACCP
Personal
Qualitätskontrolle
EU-GMP regelt Personal, Räume, Ausrüstung, Herstellung, Kontrolle und Rückverfolgbarkeit, nicht Umweltmanagement oder Lebensmittelkonzepte.
Welche der nachfolgenden Aussagen ist korrekt?
Qualifizierung und Validierung stellen sicher, dass die Ausrüstung für den beabsichtigten Zweck geeignet ist.
Prozesse werden qualifiziert.
Ein Validation Masterplan ist die Grundlage für die Validierungen und Qualifizierungen.
Produktionsräume müssen qualifiziert werden.
Geräte und Anlagen werden validiert.
Im Validation Master Plan wird festgelegt, was wann von wem in welchem Umfang und mit welchen Mitteln validiert/qualifiziert werden muss und welche Analytik dafür einzusetzen ist.
Im Validation Master Plan wird festgelegt, was wann von wem in welchem Umfang und mit welchen Mitteln validiert bzw. qualifiziert werden muss und welche Analytik dafür einzusetzen ist.
Qualifizierung = Ausrüstung, Anlagen, Räume Validierung = Prozesse, Methoden, Verfahren
Abschnitt 6 der ISO 9001 ist mit der Überschrift "Planung" versehen. Welche Inhalte umfassen diese Planungsaktivitäten?
Verpflichtung zur Anwendung von GMP.
Ermittlung potentieller Fehlerursachen für jeden Prozess.
Verpflichtung zur Anwendung von HACCP-Konzepten.
Festlegung messbarer Qualitätsziele.
Planung von Änderungen im QM-System.
Präventive Maßnahmen zur Risikominderung.
Abschnitt 6 = Risiken & Chancen, Qualitätsziele, geplante Änderungen.
Der Begriff "Prozess" ist ein zentraler Begriff im Qualitätswesen. Wie lautet seine Definition gem. ISO 9000?
Abfolge von Input, Tätigkeit und Output, mit denen Eingaben in Ergebnisse umgewandelt werden.
Satz zusammenhängender oder sich gegenseitig beeinflussender Tätigkeiten, der Eingaben zum Erzielen eines vorgesehenen Ergebnisses verwendet.
Teile von Prozessketten, die Eingaben in Ergebnisse für nachfolgende Prozessschritt verwandeln.
Satz von Abläufen und Verfahrensschritten, der Eingaben in Ergebnisse umwandelt.
Gleichzeitig stattfindende Arbeitsschritte und Verfahren, mit denen Produkte hergestellt werden.
ISO-Definition merken: zusammenhängende Tätigkeiten + Eingaben + vorgesehenes Ergebnis.
Prozesse sind durch bestimmte Merkmale gekennzeichnet. Welche Aussagen treffen darauf zu?
Es sind einstellbare Prozessparameter vorhanden.
Prozesse setzen sich aus Arbeitsgängen/Tätigkeiten zusammen.
Prozesse besitzen messbare Ein- und Ausgangsgrößen.
Prozesse erstrecken sich vom Lieferanten bis zum Kunden.
Prozesse sind bei Dienstleistungen und Verwaltungstätigkeiten i.d.R. nicht definierbar.
Prozesse besitzen definierte Schnittstellen (Anfangs-/Endpunkte).
Prozesse setzen sich aus Arbeitsgängen bzw. Tätigkeiten zusammen.
Prozesse besitzen definierte Schnittstellen (Anfangs- und Endpunkte).
Prozesse haben Input, Output, Tätigkeiten, Parameter, Schnittstellen und sind über die gesamte Wertschöpfungskette definierbar.
In welchen Schritten erfolgt die Implementierung eines QM-Systems in einem Unternehmen?
Management-Commitment
Standardauswahl
Bestandsaufnahme
Beratungsgespräch
Systemaufbau
System in Praxis überführen
Zertifizierung
QM-Einführung = Planen → Umsetzen → Prüfen → Verbessern (PDCA).
Qualitätsanforderungen sind gem. Nr. 3.6.5 der ISO 9000 Anforderungen bezüglich Qualität. Eine Anforderung ist gem. Nr. 3.6.4 ein "Erfordernis oder (eine) Erwartung, das oder die festgelegt, üblicherweise vorausgesetzt oder verpflichtend ist". Wer legt die Anforderungen fest?
sog. Stakeholder.
Interessierte Parteien.
die Infrastruktur der Organisation.
die Kunden.
die Auditoren externer Stellen.
die Organisation selbst.
Qualitätsanforderungen ergeben sich aus Kundenanforderungen, Anforderungen interessierter Parteien (z. B. Behörden, Eigentümer) und intern festgelegten Anforderungen der Organisation.
Organisationen haben Qualitätsbedarf bei der Deckung von Kundenerwartungen. Nennen Sie bedeutende Faktoren aus Sicht der Organisation.
Kundenzufriedenheit: Übereinstimmung mit Kundenbedürfnissen und -erwartungen ( Markenimage, Loyalität, Retouren, …)
Standardisierung: Konsistente (gleichbleibende) Qualität
Effizienz: Optimale Ressourcennutzung
Wettbewerbsfähigkeit: Auswahl Qualitätsniveau => Abheben von Marktbegleitern & Wettbewerbsvorteil
Risikomanagement: Haftungsrisiken mindern
Innovation: kontinuierliche Verbesserungsprozesse
Nachhaltigkeit: Beachtung Umwelt-, Nachhaltigkeits- und Sozialstandards
Markieren Sie die zutreffenden Aussagen. Das Verständnis von Qualität variiert in Abhängigkeit ...
... von der Organisation.
... von der Branche.
... vom Sitzland des Unternehmens.
... vom Produkt.
... von der Dienstleistung.
... vom Kunden.
von der Organisation.
von der Branche.
vom Sitzland des Unternehmens
vom Produkt.
von der Dienstleistung.
vom Kunden.
In der ISO 9000 ist unter Nr. 3.6.2 "Qualität" definiert. Welches ist die zutreffende Definition?
Hinsichtlich der Qualität bestehen aus Sicht der Verbraucher zahlreiche Erwartungen an Produkte und Dienstleistungen. Nennen Sie Beispiele für diesen Qualitätsbedarf.
Einhaltung rechtlicher Rahmenbedingungen ohne Krisengeschehen (Skandale)
Funktionalität: Versprochene Funktionen zuverlässig erfüllen
Zuverlässigkeit: störungsfreie Funktionalität über bestimmten Zeitraum hinweg
Haltbarkeit: Langlebigkeit und Robustheit.
Ästhetik: Zeitgemäßes, ansprechendes Design
Servicequalität: Kompetenz, Empathie, Termintreue
Wert: Preis-Leistungs-Verhältnis (Relation zwischen Qualität und Preis).hie, Termintreue
Nachhaltigkeit: Umweltfreundlichkeit, Ressourcenverbrauch, Soziale Aspekte
Im betrieblichen Qualitätswesen kann "Qualitätskontrolle" angewendet werden. Welche Aussagen zur Qualitätskontrolle sind zutreffend?
Aus statistischer Sicht können Qualitätskontrollen vermindert werden, wenn die Fehlerhäufigkeit sinkt.
Qualitätskontrolle ist objektorientiert.
Bei der Qualitätskontrolle werden Vor-, Zwischen- und Endprodukte analysiert.
Qualitätskontrolle beruft auf der Lenkung von Prozessen.
Ein gutes Qualitätsmanagement kommt ohne Qualitätskontrollen aus.
Qualitätskontrolle werden genutzt, um der rechtlichen Forderung nach Eigenkontrollen nachzukommen.
Qualitätskontrollen werden genutzt, um der rechtlichen Forderung nach Eigenkontrollen nachzukommen.
Im betrieblichen Qualitätswesen wird Qualitätsmanagement in beinahe allen Wirtschaftbereichen genutzt. Welche Aussagen zum Qualitätsmanagement sind zutreffend?
Qualitätsmanagement vernetzt die Qualitätsforderungen aller Unternehmensbereiche miteinander.
Qualitätsmanagement hat nur eine geringe Relevanz für die Produktionsabteilungen von Unternehmen.
Qualitätsmanagement ist die Gurndlage für Produktionsstufenübergreifende Qualitätskonzepte und Rückverfolgbarkeit.
Qualitätsmanagement verwendet einen systemorientierten Ansatz.
Qualitätsmanagement endet an den Betriebspforten.
Qualitätsmanagement verwendet Qualitätssicherung und Qualitätskontrolle.
Markieren Sie, welche der nachfolgenden Nennungen typische Aufgaben des Qualitätsmanagements sind.
Dokumentation von Prüfergebnissen.
Aufbau und Pflege eines QM-Systems (z. B. ISO 9001, IFS).
Wareneingangs- und Endproduktkontrollen.
Festlegen von Qualitätszielen und -strategien.
Durchführung von Audits und Managementreviews.
Etablierung des KVP (kontinuierlicher Verbesserungsprozess).
Qualitätsmanagement = System, Ziele, Audits, Verbesserung Qualitätskontrolle = Prüfen und Messen
Qualitätsmanagement wird im betrieblichen Qualitätswesen eingesetzt, um bestimmte Ziele sicherzustellen. Welche Aussagen zum Qualitätsmanagementsystem treffen zu?
Die Eignung eingesetzter Prüfmittel ist nachzuweisen.
Inhalt und Struktur von Schulungen und Dokumenten werden nicht bewertet.
Die hierarchische Struktur von Tätigkeiten und Befugnissen wird aufgehoben.
Auftretende Fehler und Probleme werden möglichst verschleiert.
Eine ständige Verbesserung der eigenen Leistungen wird angestrebt.
Die Qualität soll während der Produktion erfasst werden.
Nennen Sie Qualitätsmerkmale von Dienstleistungen.
Materielles
Zuverlässigkeit
Entgegenkommen
Kompetenz
Empathie
Nennen Sie Qualitätsmerkmale von Organisationen.
Einfachheit/Effizienz/Effektivität von Prozessen: Beschaffung, Herstellung, Entwicklung
Infrastruktur: Kommunikation, Gebäude, Verantwortlichkeiten
Einhalten von: Terminen, Verträgen, Werbeaussagen
Unternehmenskultur: Beschäftigte, Kunden, Lieferanten, Umwelt
Nennen Sie Qualitätsmerkmale von Produkten.
Eignungs-/Gebrauchswert: Brauchbarkeit, Nährwert, Wirksamkeit, Reinheit, Stärke, Leitungsfähigkeit, Stabilität, Haltbarkeit,
Genusswert: Aroma, Kaubarkeit/Zartheit, Mundgefühl
Technologischer Wert: Einsatzfähigkeit, Aktualität, Lebensdauer
Gesundheitswert: Anwendungssicherheit, Hygiene, Toxikologie
Ideeller Wert: Bequemlichkeit, Speisegebote, Tierwohl, Technikaffinität
Ökologischer Wert: Nachhaltigkeit Abbaubarkeit, Ökologischer Fußabdruck, Ressourcenverbrauch,
Qualitätssicherung ist Teil des betrieblichen Qualitätswesens. Welche Aussagen zur Qualitätssicherung sind zutreffend?
Qualitätssicherung ist objektorientiert.
Qualitätssicherung beinhaltet das Beobachten und Bewerten von Arbeitsabläufen.
Qualitätssicherungsmaßnahmen reduzieren die Anzahl notwendiger Produktprüfungen.
Qualitätssicherung überprüft, ob Prozessparameter eingehalten werden.
Qualitätssicherung ermöglicht die laufende Kontrolle und die Korrektur von Prozessen.
Qualitätssicherung endet an den Betriebspforten.
Markieren sie, welche der nachfolgend genannten Tätigkeiten typische Aufgaben der Qualitätssicherung sind.
Laboranalysen (mikrobiologisch, chemisch).
Erstellen von Managementreviews.
Durchführung interner Audits.
Prozessüberwachung (z. B. CCP-Kontrollen im HACCP-System).
Qualitätssicherung = prozessorientiert und präventiv
Qualitätskontrolle = prüfend und objektbezogen
Qualitätsmanagement = system- und strategieorientiert
Welche der nachfolgend genannten Qualitätswerkzeuge gehören zu den "7 klassischen Werkzeugen"?
FMEA
Fließdiagramm
Dokumentenregister
Qualitätsregelkarte
Ishikawa Diagramm
Ishikawa-Diagramm
Die 7 klassischen Werkzeuge sind u. a. Flussdiagramm, Regelkarte, Ishikawa, Fehlersammelliste, Histogramm, Pareto-Diagramm und Streudiagramm.
Abschnitt 7.1. der ISO 9001 führt verschiedene Ressourcen auf, die im QM-System berücksicht werden müssen. Welche Ressourcen kennen Sie?
Infrastruktur
Umgebung
Umfeld
Zeit
Überwachung
Messung
Wissen
Was wird im HACCP-Konzept unter "Risiko" verstanden?
Die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten einer Gefahr.
Die Auftretenswahrscheinlichkeit von Arbeitsunfällen.
Die Wahrscheinlichkeit, mit der ein Grenzwert überschritten wird.
HACCP-Risiko = Gefahr × Wahrscheinlichkeit (und Bedeutung).
Zu welchem Zweck enthält die ISO 9001 in Abschnitt 8.5.2 Regelungen zur Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit?
Upstream-Verfolgung von Produkten
Vollständigkeit der dokumentierten Information.
Optimierung von Produktionsabläufen.
Vorbereitung einer schnellen Identifikation bei Krisengeschehen.
Verwechslungen sicherstellen bei Krisengeschehen.
Downstream-Verfolgen und Rohstoffen
Normen bzw. Standards sind Dokumente mit Anforderungen an Verfahren, Waren und/oder Dienstleistungen. Welche der nachfolgenden Aussagen treffen für Standards bzw. Normen zu?
Normen/Standards sind Rechtsvorschriften.
Normungsanträge werden ausschließlich von politischen Institutionen gestellt.
Normen/Standards vereinheitlichen Merkmale.
Normen/Standards stellen Eigenschaften klar.
Die Anwendung von Normen/Standards ist grundsätzlich rechtsverbindlich.
Normen/Standards erleichtern nationalen und internationalen Handel.
Normen = freiwillig, vereinheitlichend, handelserleichternd, keine Gesetze.
Wie heißt die Deutsche Körperschaft, die sich mit Standardisierung beschäftigt?
Normen und Standards für Deutschland AöR.
Deutsche Normierungsgesellschaft GmbH
Deutsches Institut für Normung e.V.
Die "ISO" (International Organiszation for Standardization) ...
... arbeitet an der weltweiten Vereinheitlichung geltender Normen.
... hat Ihren Sitz in Paris.
... erarbeitet CEN- und ISO-Normen.
... erarbeitet Normenvorlagen, die anschließend von den Mitgliedsinstitutionen an die nationalen Gegebenheiten angepasst werden.
... erarbeitet Normen mit Hilfe von Experten, die von den Mitgliedsländern deligiert werden.
... ist eine Nicht-Regierungs-Organisation (NGO).
… arbeitet an der weltweiten Vereinheitlichung geltender Normen.
… erarbeitet Normen mit Hilfe von Experten, die von den Mitgliedsländern delegiert werden.
… ist eine Nicht-Regierungs-Organisation (NGO).
Welchen der nachfolgend genannten Standards im Lebensmittelbereich liegt das HACCP-Konzept zugrunde?
BRCGS
ISO 22716
FSSC 22000
ISO 14001
ISO 17025
ISO 22000:2018
HACCP ist Grundlage aller Lebensmittelsicherheitsstandards wie BRCGS, FSSC 22000 und ISO 22000.
Gem. Nr. 7.1.5 der ISO 9001 ist die Tauglichkeit von Prüfmitteln sicherzustellen. Hierzu sind Maßnahmen zur "metrologischen Rückführung" erforderlich. Welche der u.g. Maßnahmen können hierfür durchgeführt werden?
Kalibrieren des Messgerätes vor der Messung.
Mehrfache Wiederholung der Messung.
Justieren des Messgerätes vor der Verwendung.
Verwendung geeichter Geräte.
Verifizieren von Messmethoden z.B. durch Teilnahme an Vergleichsuntersuchungen..
Parallele Verwendung verschiedener Messverfahren.
Verifizieren von Messmethoden z. B. durch Teilnahme an Vergleichsuntersuchungen.
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