Camilla Kapitza
Ich stelle vier offene Fragen zum Thema Salutogenese, Bio-medizinisches und Bio-psychosoziales Modell sowie zu Lebensstilfaktoren. Ich möchte dabei erfahren, ob Sie die Begrifflichkeiten verstanden haben und wissen, was die jeweiligen Fachbegriffe bedeuten. Die Fragen sind nicht auf dem Level, dass Sie ein klinisches Beispiel formulieren müssen oder ähnliches. Es geht also um die einfache Wiedergabe von Wissen.
Zeichne das Modell der Salutogenese auf.
Worin wird das Kohärenzgefühl (Sense of Coherence) eingeteilt?
sense of comprehenceability (Verstehbarkeit)
sense of manageability (Bewältigbarkeit)
sense of meaningfulness (Bedeutsamkeit)
Was sind Eigenschaften von Widerstandsressourcen in der Salutogenese?
helfen bei Bewältigung / nehmen Einfluss
innere Faktoren
Was sind Eigenschaften von Stressoren in der Salutogenese?
können positiv oder negativ sein
Faktoren aus der Umgebnung
können Störgefühl auslösen
Was ist Salutogenese (Gesundheitslehre) vs Pathogenese (Krankheitslehre)?
Bio-Medizinisches Modell
Bio-Psychosoziales Modell
ICF
Körperfunktionen: physiologische Funktionen von Körpersystemen (auch geistig und seelisch)
Körperstrukturen: anatomische Teile des Körpers (Organe, Gliedmaßen und ihre Bestandteile)
Aktivitäten: Durchführung von Aufgaben oder Handlungen durch Person
Partizipation: Einbezogensein/Teilnahme/Teilhabe
Umweltfaktoren: materiell, sozial und einstellungsbezogene Umwelt
Personenbezigene Faktoren: Eigenschaften und Attribute einer Person
Lebenstilfaktoren
?
Christine Schilke
Ich stelle zwei offene Fragen zu Stress- und Stressmanagement und zwei offene Fragen zu Resilienz bzw. Resilienzfaktoren und Resilienzförderung. Es wird eine Mischung aus der Wiedergabe von Definitionen und der Nennung konkreter (Alltags-) Beispiele. Besonders wichtige Folien sind:
Handout 1 Stress und Stressmanagement: Folien 5-17; 43-77; 81
Handout 2 Resilienz: Folien: 23-31 und die zugrundeliegenden Buchkapitel
Was ist Stress?
Alarm- und Selbstschutzsystem eines (jeden) Organismus mit dem Ziel unser Überleben zu sichern
automatische Anpassungsreaktion eines Organismus auf eine mögliche Bedrohung (z.B. unserer Sicherheit oder anderer Bedürfnisse)
Mobilisierung des Organismus für Kampf (Fight), Flucht (Flight) oder eine Immobilisierung (Freeze)
generell überlebenswichtig, aber in der heutigen Zeit nicht immer „angemessen”
Was macht Stress als Alarmsystem?
Unser Gehirn scannt u.a. über die Wahrnehmungsorgane seine Umgebung permanent nach möglichen Gefahren für unsere Bedürfnisse und Ziele etc.
Weswegen haben wir einen “negativitäts-Bias”?
Unser Gehirn ist nicht darauf programmiert, uns glücklich zu machen, sondern uns überleben zu lassen. Deswegen werden negative Reize eher wahrgenommen, fokussiert und erinnert.
Was macht das Yerkes-Dodson Gesetz?
Das richtige Maß an Anforderungen ermöglicht optimale Leistung, weiterebtwicklung der eigenen Fähigkeiten und Lernen.
Bei Mittlerem Erregungsniveau Ist die beste Performanz möglich, während bei zu hoher ein Blackout droht
Wie entsteht Stress nach dem Transaktionalem Stressmodell (nach Lazarus)?
Was sind die Resultate im Verhältnis zwischen Anforderung vs Ressourcen?
Anforderung < Ressourcen => Kein Stress
Anforderung = Ressourcen => Herausforderung (Eu-Stress)
Anforderung > Ressourcen => Stress (Dis-Stress) bis zu Angst -> Fight or Flight
Welche Ansätze gibt es im Stressmanagment?
Was sind Komponenten des Stressmanagments?
Was tut man bei der instrumentellen Stressbewältigung?
Stressoren / Anforderungen / Belastungen identifizieren und reduzieren z.B. durch:
Wissen aufbauen: z.B. über Lese- / Lernstrategien
Soziales Netz nutzen: z.B. Lerngruppen bilden / um Hilfe bitten / Beratung in Anspruch nehmen / Erwartungen mit dem Lehrenden klären
Arbeitsplatzgestaltung z.B. lernförderliche Umgebung auswählen/schaffen, Ablenkungen ausschalten / Medienkonsum begrenzen
Selbstmanagementkompetenz fördern: z.B. Werte kennen, Lebensziele kennen, SMARTE Teilziele setzen, Hürden antizipieren
Zeitmanagement: z.B. Studienplanung an Lebenswirklichkeit anpassen, Prioritäten setzen, realistischen Lernplan erstellen und Pausen einplanen
Selbstbehauptungskompetenz fördern: Grenzen setzen / Nein sagen
Was tut man bei der mentalen Stressbewältigung?
Man versucht Gedanken und Gefühle zu regulieren durch z.B.:
Akzeptanz von Unveränderlichem / Unterscheidung beeinflussbar vs. nicht beeinflussbar
Neubewertung des Stressorsoder der Stressreaktion
Eigene Stärken/Ressourcen kennen und Zuversicht kultivieren / Positives Selbstgespräch
Achtsamkeit/Defusion gegenüber Gedanken/Gefühle: Innehalten & Abstand nehmen – offen, forschend, freundlich beobachten und benennen
Journaling/Expressives Schreiben (ungefiltertes Niederschreiben aller Gedanken für z.B. 5 Min.)
Stressverstärkende Antreiber & Denkmuster (wie z.B. Perfektionismus) identifizieren und reflektieren
Mental Time Travel / Bedeutung (des Problems, der eigenen Sicht) relativieren (z.B. Ist das in 2 Wochen/Jahren noch wichtig?)
Mehr innere Distanz (z.B. zur Prüfung) schaffen und Überidentifikation (z.B. mit der Note) lösen
Growth Mindset trainieren (= Überzeugung, dass Fähigkeiten erlernbar sind; etwas NOCH nicht können)
Selbstmitgefühl/-freundlichkeit trainieren
Pos. Emotionen fördern (z.B. positiver Tagesrückblick)
Innere Visualisierung erfolgreicher Anforderungsbewältigung
Was tut man bei der Regenerativen Stressbewältigung?
Körper ent-stressen, durch z.B.:
7-9 Stunden Schlaf
„echte“ Pausen (Handy weg; moderate Bewegung; Sinne nutzen; Natur; Nichtstun)
Gesunde Ernährung (inkl. Vermeidung von Alkohol und Drogen)
Sport zum Stressabbau (Joggen, Fahrrad fahren, Kraftsport, Tanzen, Klettern, Fußball …)
Bewegung zur Entspannung (Yoga, Tai Chi, Fluentbody …)
Techniken zur Stressregulation über den Körper (Atemtechniken, Meditation/Achtsamkeitsübungen, …)
Konstruktives Verhalten etablieren, durch z.B.:
„Me-Time“ (z.B. Lesen, Sauna, heißes Bad, Stricken, Gaming …)
Genussaktivitäten mit allen Sinnen erleben, um in den gegenwärtigen Moment zu kommen und weg von Grübeln & Sorgen (z.B. ein gutes Essen mit Freund:innen genießen, Waldspaziergang mit allen Sinnen)
In den Flow kommen / Hobbies pflegen (z.B. Musik, Kunst, Handwerk, Garten …)
Pflege von Freundschaften und Beziehungen für soziale Unterstützung / entlastende Gespräche / Rat, Hilfe oder Feedback
Was macht im Kontext Stress die Natur für die Gesundheit?
Was hilft Krisen konstruktiv zu bewältigen?
Professionelle Unterstützung suchen: Ärzte, Psychotherapeut:innen, Beratende, Anwält:innen, Selbsthilfegruppen, Telefon-/ Chatseelsorge
Maßnahmen des Stressmanagements anwenden: Instrumentell, mental, regenerativ
Soziale Unterstützung suchen: Familie, Freund:innen, Kommilton:innen, Kolleg:innen, Lehrende, …
Weitere Ressourcen bzw. Resilienzfaktoren (z.B. Selbstregulationsfähigk., Selbstwirksamkeit, Optimismus, Lösungsorientierung ..) bzw. Kohärenzsinn stärken
Welche Resilienzfaktoren gibt es?
Selbstregulationsfähigkeit
Optimismus
Selbstwirksamkeit
Lösungs- & Zukunftsorientierung
Sinn- und Werteorientierung
Soziale Fähigkeiten + soz. Netzwerk
aktive Regulation d. Körpers, Gedanken, Gefühle +Verhalten
Stop Autopilot + Achtsamkeit, Emotionsregulierung, Schlaf, Entspannung
zuversichtliche realistische Grundhaltung, konstruktiver Attributtionsstil, Hoffnung, Dankbarkeit, “ans Gute glauben”
Vertrauen in eigene Kompetenz
Überzeugung Herausforderungen bewältigen zu können
Glaube, Einfluss zu haben, keine Opferrolle = Kontrollüberzeugung
mögl. Lösungen & attraktive Ziele in Zukunft
Flexibilität (altes loslassen) Anpassungsfähigkeit, aktives Coping, Kreativität
Werte als Kompass in schwierigen Zeiten
Sinn durch werteorientiertes Leben, Handeln = bedeutsam + stimmig
Existenz dessen + Kompetenz Beziehungen zu gestalten
Qualität vor Quantität
Mitgefühl, Kontakt + Konfliktfähigkeit, Selbstlosigkeit (Altruismus)
Resilienzförderung
Im Coaching -> Faktoren stärken
Status quo erfragen, wie gut sind einzelnen R-Faktoren
ein Faktor priorisieren + Lösungsschritte
Ziel:
Menschen befähigen besser mit Stressoren umzugehen + Gesund zu bleiben
-> Kraftquellen finden, R-Faktoren + Umgang mit Stressoren stärken
Kann Resilienz trainiert werden?
30-50% genetisch veranlagt
lernbar (50%) weil verändertes Verhalten + innere Einstellung, Vorraussetzung Menschen müssen überzeugt sein, dass Weiterentwicklung möglich + Selbstwirksamkeit
Beispiele Resilienzförderung
sozial:
bewusst machen wer soz. Netzwerk ist (visuell)
Ausgleich Energiespender + Energievampire
Beziehungen pflegen / aufbauen / vertiefen (regelmäßig Kontakt, Gleichgesinnte, kl. Gesten)
Optimismus:
neg. Gedanken bewusst machen + pos. dagegen setzen
Erinnerung vergangene Erfolge
Ressourcen orientierung, Dankbarkeit praktizieren
ET-Praxis
Psychoedukation, Aufklärung
Problem- und Verhaltensanalyse
Ressourcen / stärken Orientierung + vergangene Erfolge
offene Fragen zur Reflektion anregen
Kira Hanßmann
Ich stelle Multiple Choice Fragen und offene Fragen zu den Themen Gesundheitsförderung und Prävention, Hygiene und Rehabilitation. Sie sollten sich in der Vorbereitung insbesondere mit den Determinanten von Gesundheit, Präventionsansätzen, Gesundheits-/Verhaltensmodellen, Rehabilitationsformen beschäftigen (aber bitte nicht ausschließlich)
Was ist Gesundheitsförderung?
Ein Prozess, der Menschen befähigen soll, mehr Kontrolle über ihre Gesundheit zu erlangen und sie zu verbessern, durch die Beeinflussung der Determinanten für Gesundheit.
Was ist das Ziel von Gesundheitsförderung?
größtmöglicher Gesundheitsgewinn für die Bevölkerung
Verringerung der bestehenden gesundheitlichen Ungleichheiten
Menschenrechte stärken und soziale Ressourcen aufbauen
Schutzfaktoren und Ressourcen sollen gestärkt werden
In welche 4 Gruppen werden die für Gesundheitsförderung relevanten Schutzfaktoren Klassifiziert?
Soziale und wirtschaftliche Faktoren, z.B. gute Bedingungen am Arbeitsplatz, gute sozioökonomische Lebnslage
Umweltfaktoren, z.B. gute Luft- und Wasserqualität
Behaviorale und psychische Faktoren, z.B. angemessene Bewegung, Ernährung und SPannbewältigung, Selbstwirksamkeit, Optimismus, Resilienz(-faktoren)
Zugang zu gesundheitsrelevanten Leistungen, z.B. Bildungsangebote, Transport- und Freizeitmöglichkeiten
Wie sind die Gesundheitsdetermininanten aufgeteilt?
(von außen nach innen)
Allgemeine Bedingungen der sozioökonomischen, kulturellen und physischen Umwelt
Lebens- und Arbeitsbedingungen
soziale und kommunale Netzwerke
Faktoren individueller Lebensweisen
Alter, Geschlecht, Erbanlagen
Was ist die Definition von Prävention?
Prävention ist der allgemeine Oberbegriff für alle Interventionen, die zur Vermeidung oder Verringerung des Auftretens, der Ausbreitung und der negativen Auswirkungen von Krankheiten oder Gesundheitsstörungen beitragen
Wie definiert sich Krankheitsprävention?
Krankheitsprävention zielt in erster Linie auf Risikogruppen mit erwartbaren, erkennbaren oder bereits im Ansatz eingetretenen Anzeichen von Gesundheitsstörungen und Krankheiten.
Was sind Ziele einer präventiven Intervention?
Vermeidung des Eintretens oder
Verhinderung der Entstehung, der Ausbreitung oder des Voranschreitens einer Gesundheitsstörung oder Krankheit, sowie die
Vermeidung von Folgestörungen (somatisch, psychisch oder sozial) und
Reduktion von Folgekrankheiten und chronischen Verläufen
Was sind Vorraussetzungen für gezielte Interventionen?
Kenntnis von pathogenetischer, salutogenetischer und pathophysiologischer Dynamiken
In welche 4 Gruppen werden die für Prävention relevanten Risikofaktoren Klassifiziert?
Genetische physiologische Disposition, z.B. Arterienverengungen, Gelenkanomalien
Behaviorale Disposition z.B. Verhaltensweisen wie Zigarettenrauchen, fettreiche Ernährung
Psychische Disposition z.B. dauerhafte Überlastung
Ökologische Disposition z.B. erhöhte Strahlenbelastung
Was für Präventionsmaßnahmen gibt es nach Zeitpunkt?
Primärprävention
(Zielgruppe: Gesunde, vor Beginn einer Krankheit)
Sekundärprävention
(Zielgruppe: Gesunde, die Potentiell zu Patienten werden, Früherkennung einer Krankheit)
Tertiärprävention
(Zielgruppe: Patienten, nach Krankheitseintritt)
Was für Präventionsmaßnahmen gibt es nach Methodik?
Verhaltensprävention
(bezogen auf individuelles Verhalten)
Verhältnisprävention
(bezogen auf Rahmenbedingungen)
Was für Präventionsmaßnahmen gibt es nach Strategie?
Gesundheitsaufklärung
((Wissens-) Vermittlung an große Bevölkerungsgruppen)
Gesundheitsberatung
(Vermittlung auf individueller Ebene)
Gesundheitserziehung
(Vermittlung auf individueller Ebene bei Kindern/Jugendlichen, meist institutionell)
Gesundheitsbildung
(personenbezogene, freiwillige, langfristige Lernprozesse)
Was für Präventionsmaßnahmen gibt es nach Spezifität und Maß an Gefährdung?
Universelle Prävention
(bevölkerungsbezogene Maßnahmen; allgemein gültig)
Selektive Prävention
(Früherkennungsmaßnahmen bei (vermuteten) Risikogruppen/-personen; auf bestimmte Gruppen angepasst)
Indizierte Prävention
(Maßnahmen bei bestätigten Risikogruppen /Personen mit manifesten Störungen; schon gesicherten Symptomen)
Was ist der Unterschied zwischen Prävention und Gesundheitsförderung?
Unterschied liegt in der “Eingriffslogik”
Prävention -> beruft sich auf Dynamik der Entstehung von Krankheit und interveniert in Bezug auf Risikofaktoren
Gesundheitsförderung -> Beruft sich auf Dynamik der Entstehung von Gesundheit und interveniert in Bezug auf Schutzfaktoren
=> Haben aber das gemeinsame Ziel des sowohl individuellen als auch kollektiven Gesundheitsgewinns
Erkläre das HBM
Health Belief Model
Distale Einflussfaktoren Sorgen für Kognition und die führen zu präventiven Verhalten. Handlungsanreize als Verhaltensauslöser wirken dabei auf die Wahrgenommene Bedrohung und damit auf das Verhalten.
Wichtig dabei ist, dass eine Gesundheitsmotivation vorhanden ist
Erkläre das TTM
Transtheoretische Modell
Absichtslosigkeit -> Absichtsbildung -> Vorbereitung -> Handlung -> Stabilisierung (-> Termination)
Es sind Rückfälle auf eine der vorherigen Stufen möglich
Erkläre das HAPA Modell
Health Action Process Approach
Was sind Ziele von Hygiene?
Erhaltung der Gesundheit (körperlich, seelisch, geistig und sozial)
Vorbeugung von Krankheiten
Verhinderung von Entstehung und Ausbreitung von Krankheiten
Prüfung von Einflüssen der Umwelt auf die Gesundheit des Menschen
Maßnahmen zur Förderung des menschlichen Wohlergehens
Was sind die zwei übergeordneten Präventionsprinzipien der Hygiene?
Expositionsprophylaxe (Umwelt beeinflussen)
Dispositionsprophylaxe (sich selbst beeinflussen)
Was sind die 4 Hygienezweige?
Individualhygiene
Umwelthygiene
Sozialhygiene
Psychohygiene
Was ist die Individualhygiene?
Übernahme der Sorge um eigene Gesundheit
persönliche Hygiene
-> Krankheitserreger kommen uns nicht zu nahe; wir geben Erreger nicht an andere weiter
Was ist Umwelthygiene?
Risikofaktoren aus der un-/belebtenUmwelten vermeiden, mindern, ausschalten (z.B. Luft-, Wasser-, Bodenschutz)
Nachhaltigkeit, betrieblicher Umweltschutz
Etwas tun gegen Abfall und Lärm
Was ist Sozialhygiene?
Schädigungen und Gefahren aus der sozialen Gemeinschaft mindern oder verhindern
(z.B. Erforschung von Krankheits- und Todesursachen, Regleung des Miteinanders durch Gesetze, Sozialversicherungen,…)
-> Wirkungsfeld im Jugendschutz, Schulbildung, Suchtberatung, Rentenversicherung, …
Was ist Psychohygiene?
Schädigende Einflüsse für die Psyche eines Individuums fernhalten, Individuum befähigen damit umzugehen
-> Wirkungsfelder Kranken- und Sterbebegleitung, Hilfe zur Selbstversicherung,…
Was ist Krankenhaushygiene?
Erforderliche Hygiene in medizinischenund sozialen Einrichtungen
Hygieneschwerpunkt: Erkennung, Verhütung und Bekämpfung von nosokomialen Infektionen (während des Krankenhausaufenthalts auftretende Infektionen)
Für Patienten: Expositionsprophylaxe
Für Personal: Dispositionsprophylaxe unf Expositionsprophylaxe
Was sind Ziele der Krankenhaushygiene?
Keine NI-Übertragung (nosokomiale Infektion = während des Krankenhausaufenthalts auftretend
Genesungsprozess wird gefördert
Mitarbeiter fühlen sich Wohl
Umwelt wird so wenig wie möglich belastet
Welche Einteilungen für Bereiche zur Reinigung und Desinfektion gibt es nach der KRINKO (Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention)?
Bereich ohne Infektionsrisiko
Bereiche mit möglichem Infektionsrisiko
Bereiche mit besonderem Infektionsrisiko
Bereiche mit Patienten, die Erreger in sich tragen
Bereiche in denen für Personal ein besonderes Infektionsrisiko besteht
Was ist Rehabilitation?
“rehabilitare” (lat.) = Wiederherstellen oder wieder befähigen
Wiedereingliederung von Menschen in Alltag, Beruf und Gesellschaft, die eine körperliche, geistige oder psychische Behinderung oder vorübergehende Beeinträchtigung haben durch Unfall, Erkrankung oder Geburt erlangt
Maßnahmen, die die körperlichen, psychischen und sozialen Funktionen einer Person widerherstellen, zu verbessern oder zu erhalten.
Was sind Ziele der Rehabilitation
Größtmögliche Selbstständigkeit und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen
Verringerung der EInschränkungen und Beeinträchtigungen
Stabilisierung des gegenwärtigen ZUstandes
Vermeidung von Maladaption
Erlernen von kompensatorischen Leistungen
Nenne Arten von Rehabilitation und ihre Ziele
Medizinische Rehabilitation
-> Behinderung (einschließlich chronische Erkrankungen) vermeiden, ausgleichen, kompensieren
Berufliche Rehabilitation
-> Teilhabe am Arbeitsleben, Finden von dauerhafter beruflichen Tätigkeit
Soziale Rehabilitation
-> Teilhabe am Gesellschaftlichen Leben, selbstständig leben
Rehabilitation für Kinder und Jugendliche
-> Förderung vom gesunden Aufwachsen, Teilhabe an Schule/Ausbildung
Psychosomatische Rehabilitation
-> Linderung von Beschwerden (vordergründig psychisch), Körperliche und seelische Stabilisierung
Rehabilitation bei Sucht
-> Abstinenz sichern, Abhängigkeit überwinden, Stabilisierung psychischer Gesundheit, soziale/berufliche Wiedereingliederung
Geriatrische Rehabilitation
-> Selbstständigkeit erhalten, Pflegebedürftigkeit verringern, soziale Eingliederung, Lebensqualität
Nenne Rehabilitative Angebotsformen
Stationär
Teilstationär
ambulant
Nenne Dimensionen der Reha-Bedürftigkeit
Aktivitätsstörungen
Psychische Belastungen
Soziale Probleme
BEdarf an edukativen Maßnahmen (tertiäre Prävention)
Wie verläuft der Reha-Prozess?
->Bedarfserkennung
-> Zuständigkeitserklärung
-> Bedarfsermittlung
-> Teilhabeplanung
-> Leistungsentscheidung
-> Durchführung von Leistungen zur Teilhabe
-> Aktivitäten zum bzw. nach Ende einer Leistung zur Teilhabe
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