4 Grundsätze der Waldpreismessung
Preise sind an Waldverkauf/Waldkauf gebunden
Preismessung dient v. a. Orientierung für Verhandlungen
Preismessung ≠ Preisberechnung (Preise werden nicht berechnet)
„echte“ Preismessung: Sammlung realer Transaktionspreise
Warum gibt es Ersatzverfahren der Preismessung?
wenig Verkäufe/Käufe, Geheimhaltung, Heterogenität der Wälder → echte Preise schwer beobachtbar
dann wird „ersatzweise“ geschätzt
2 häufige Ersatzverfahren der Preismessung
Kapitalwertberechnung (BEW/KHW) als Preis-Schätzer
Kostenbestimmung (prolongierte bisherige Kosten als „Kostenpreis“)
Knackpunkt: Kapitalwerte bei Bewertung vs. Preisschätzung
Formelwerk technisch ähnlich (BEW/KHW)
Unterschied liegt in Inputdaten:
Preisschätzung: eher regionale Durchschnittswerte (Holzpreise, Kosten, Zins)
Bewertung: individuelle Daten/Erwartungen des Käufers/Verkäufers
„Kostenpreis“ in Verhandlungen: Idee + Einschränkung
Verkäufer (v. a. bei jungen Beständen) will oft mind. „bisherige Kosten zurück“ → Kosten werden prolongiert
hilft nur als Not-Orientierung, sagt nichts über Käufererwartungen (Blick in Zukunft; versunkene Kosten!)
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