Beispiele für den Stufenbau bzw. die Hierarchien der Rechtsordnung!
Vorrang des EU-Rechts vor Recht der Mitgliedstaaten;
Vorrang des Bundesrechts vor Landesrecht;
Vorrang der Verfassung vor dem Gesetz und
Vorrang des Gesetzes vor der Rechtsverordnung.
Gesetzesvorbehalte
Der Gesetzgeber darf in ein Grundrecht eingreifen – aber nur unter bestimmten Voraussetzungen, die das Grundrecht selbst nennt.
Einfacher Gesetzesvorbehalt:
Das Grundrecht erlaubt Eingriffe durch Gesetz,ohne besondere inhaltliche Anforderungen.
Qualifizierter Gesetzesvorbehalt:
Das Grundrecht erlaubt Eingriffe nur, wenn zusätzliche Voraussetzungen erfüllt sind (z. B. Zweck, Mittel, Verfahren).
nur zu bestimmten Zwecken
nur mit bestimmten Mitteln
nur bei bestimmten Gefahrenlagen
Kein Gesetzesvorbehalt:
Das Grundrecht enthält keine ausdrückliche Erlaubnis,es durch Gesetz einzuschränken.
Beispiele für einfache, qualifizierte und keine Gesetzesvorbehalte
Einfacher Gesetzesvorbehalt
Wo ist im Grundgesetz das Willkürverbot geregelt und was bedeutet es?
In Art. 3 Abs. 1 GG.
Es darf nichts wesentlich Gleiches ungleich/nichts wesentlich Ungleiches gleichbehandelt werden, wenn es hierfür keinen sachlichen Grund gibt.
Wo ist im Grundgesetz die Gewaltenteilung geregelt?
Art. 20 Abs. 2 GG
Nennen sie zwei hauptorgane der Europäischen Union
(In Art. 13 EUV) gelistet, näheres im Gesetzbuch!
Reisende innerhalb der Europäischen Union können grundsätzlich die passive Dienstleistungsfreiheit in Anspruch nehmen.
Instrumente des EU-Sekundärrechts
in Art. 288 AEUV aufgelistet:
Art. 288 Abs. 2 Verordnungen
Art. 288 Abs. 3 Richtlinien
Art. 288 Abs. 4 Beschlüsse
Art. 288 Abs. 5 Empfehlungen und Stellungnahmen
Student Kevin wird am Montag, den 1. August 2022 ein Steuerbescheid bekanntgegeben. Wie kann er sich gegen den Steuerbescheid wehren?
Gegen den Steuerbescheid als Verwaltungsakt in Abgabenangelegenheiten ist der Einspruch statthaft, § 347 AO. Als Adressat ist Kevin beschwert, § 350 AO. Die Form des Rechtsbehelfs bestimmt sich nach § 357 AO. Die Frist beträgt nach § 355 AO einen Monat ab Bekanntgabe. Kevin hat damit bis zum 1. September 2022 Zeit, Einspruch einzulegen.
Wie unterscheiden sich Freiheitsgrundrechte und Gleichheitsgrundrechte? (2 P)
Freiheitsgrundrechte zielen primär auf ein Unterlassen des Staates ab. (1 P) Dieser muss die Beeinträchtigung bestimmter Freiheitspositionen unterlassen bzw. bestimmte Freiheitspositionen eröffnen oder schützen. (ZP)
Gleichheitsgrundrechte zielen hingegen auf ein relatives Verhalten des Staates ab. (1 P)
Der Staat darf nicht willkürlich handeln und wesentlich Gleiches ohne hinreichenden Grund ungleich behandeln. (ZP)
Wesentliche Unterschiede zwischen Inhalts- und Schrankenbestimmungen und Enteignung
1.
Enteignung konkrete Maßnahme, Inhalts- und SB gelten abstrakt.
2.
Enteignung trifft betroffenen Individuell, wobei IuSB generelle Wirkung entfalten.
3.
Im gegensatz zu IuSB findet bei Enteignung eine ganz oder teilweise Entziehung des Eigentums zur Erfüllung öff. Aufgaben statt.
Rückwirkungsverbot
Art. 103 Abs. 2, Art. 20 Abs. 3 GG
Gesetze dürfen grundsätzlich nicht rückwirkend gelten, also nicht nachträglich Verhalten bestrafen oder belasten, das zum Zeitpunkt der Handlung erlaubt war.
Verwirkung von Grundrechten
Art. 18 GG:
“Verwirkung von Grundrechten“ bedeutet, dass jemand bestimmte Grundrechte verlieren kann, wenn er sie gezielt missbraucht, um die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu bekämpfen.
Grundrechte schützen Freiheit – aber nicht den Kampf gegen die Freiheit selbst.
Rechtsverordnungen sind gesetzeskonkretisierend, nicht gesetzesvertretend!
Ist/wäre es Möglich die Monarchie wieder herzustellen?
Nicht möglich durch Art. 20 Abs. 1 GG (DE ist eine republikanische Staatsform) und Art. 79 Abs. 3 GG (Ewigkeitsklausel), die Grundprinzipien des Art. 20 dürfen nie geändert werden.
Die Wiedereinführung der Monarchie ist wegen des Republikprinzips (Art. 20 GG) und der Ewigkeitsklausel (Art. 79 Abs. 3 GG) verfassungsrechtlich ausgeschlossen; (allenfalls denkbar wäre sie durch eine neue Verfassung nach Art. 146 GG)
Eine Rechtsverordnung, die über ihre gesetzliche Ermächtigungsgrundlage hinausgeht, ist sowohl rechtswidrig als auch nichtig!
Erklären Sie, was unter Vorrang des Gesetzes und Vorbehalt des Gesetzes zu verstehen ist!
Vorrang des Gesetzes bedeutet, dass eine Verwaltungsmaßnahme nur rechtswidrig ist, wenn sie gegen ein bestehendes Gesetz verstößt (Kein Handeln gegen das Gesetz).
Vorbehalt des Gesetzes bedeutet, dass eine eingreifende Verwaltungsmaßnahme bereits dann rechtswidrig ist, wenn keine gesetzliche Regelung vorhanden ist, auf die sie sich stützen könnte (Kein Handeln ohne Gesetz).
Was ist unter Primärrecht zu verstehen? Welche Bestandteile gibt es ?
Primärrecht ist das Recht der Verträge, durch das die Europäische Union geschaffen wird und enthält, wie die Verfassung eines Staates, die grundlegenden Regelungen.
Bestandteile gem. Art. 1 Abs. 3 S. 2 EUV, 1 Abs. 2 S. 2 AEUV:
Vertrag über die Europäische Union (EUV)
Vertrag über die Arbeitsweise der EU (AEUV)
die Protokolle
die Charta der Grundrechte der EU (GRCh) gem. Art. 6 Abs. 1 EUV
die allgemeinen Rechtsgrundsätze des Unionsrechts.
Was unterliegt den Schranken gemäß Art. 36 AEUV?
Ausschließlich nicht-tarifäre Handelshemmnisse unterliegen den Rechtfertigungsschranken des Art. 36 AEUV.
Tarifäre Handelshemmnisse nach Art. 30 AEUV sind absolut verboten und unterliegen nicht den Rechtfertigungsschranken des Art. 36 AEUV.
Eine richtlinienkonforme Auslegung kommt u.U. zu Lasten des Bürgers in Betracht
Kommt der Bund seiner Umsetzungsfrist bezüglich einer EU-Richtlinie nicht fristgerecht nach, so kann die Richtlinie unter bestimmten Voraussetzungen unmittelbar gelten.
Was ist unter dem Herkunftslandprinzip zu verstehen?
Das Herkunftslandprinzip wurde vom EuGH im Rahmen seiner Cassis-de-Dijon Entscheidung anerkannt und besagt, dass die in einem Mitgliedstaat legal vermarkteten Produkte grundsätzlich auch in anderen Mitgliedstaaten vertrieben werden können.
Wie unterscheidet sich die aktive DL-Freiheit von der passiven DL-Freiheit?
Die aktive Dienstleistungsfreiheit schützt den Leistungserbringer, indem er seine Dienstleistung in einem anderen Mitgliedstaat anbieten darf.
Die passive Dienstleistungsfreiheit schützt den Leistungsempfänger, der Dienstleistungen aus oder in anderen Mitgliedstaaten in Anspruch nehmen darf.
Was ist unter dem subjektiven und dem objektiven Nettoprinzip zu verstehen?
Das objektive und subjektive Nettoprinzip sind Ausfluss des Leistungsfähigkeitsprinzips.
(Das BVerfG leitet dies aus Art. 3 Abs. 1 GG ab.)
Nach dem objektiven Nettoprinzip dürfen nur Nettoeinnahmen nach Abzug von Erwerbsaufwendungen und Verlustverrechnung versteuert werden.
Nach dem subjektiven Nettoprinzip werden außerdem weitere zwangsläufige persönliche Aufwendungen (wie z.B. für Kinder) berücksichtigt und somit das Existenzminimum gesichert.
Welche Steuer unterliegen Personengesellschaften?
Personengesellschaften (GbR, oHG, KG) werden transparent besteuert, sodass Einkünfte der Personengesellschaft ihren Gesellschaftern zugerechnet werden.
Ist der Gesellschafter eine natürliche Person, unterliegen die Einkünfte der Einkommensteuer.
Ist der Gesellschafter eine Körperschaft, so unterliegen die Einkünfte der Körperschafts- und Gewerbesteuer.
Die Anwendung einer Rechtsnorm auf einen Sachverhalt nennt man Subsumtion
Gesetzeseinbehalt
Jedes staatliche Handeln, das in Grundrechte eines Bürgers eingreift, bedarf einer Rechtsgrundlage.
Aus welchem Artikel des Grundgesetzes ergibt sich die Bindung der Verwaltung (vollziehende Gewalt) an das Gesetz?
Art. 20 III GG
Allgemeine Handlungsfreiheit
Art. 2 Abs. 1 GG
Der Verfassungsrechtliche Schutz des allgemeinen Persönlichkeitsrechts?
Art. 2 Abs. 1
i.V.m.
Art. 1 Abs. 1 GG
Die Prüfungsstufen des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes
Legitimer Zweck
Geeignetheit
Erforderlichkeit, kein milderes, gleich wirksames Mittel
Angemessenheit bzw. Verhältnismäßigkeit
EU-Personenfreiheiten
Arbeitnehemrfreizügigkeit
(Art. 45 AEUV)
Niederlassungsfreiheit
(Art. 49 AEUV)
Dienstleistungsfreiheit
(Art. 56 AEUV)
ergänz durcht Unionsbürgerschaft Art. 20,21 AEUV
Wo ist der Splittingtarif im EStG geregelt und welcher Vorteil ergibt sich durch die Anwendung des Ehegattensplittings?
Splittingtarif ist in §32a V EStG geregelt.
Ehegattensplitting führt zu einer Verringerung der Progressionswirkung.
Dassonville Formel
Die Dassonville-Formel besagt, dass jede Handelsregelung der Mitgliedstaaten, die geeignet ist, den innergemeinschaftlichen Handel unmittelbar oder mittelbar, tatsächlich oder potentiell zu behindern, als Maßnahme gleicher Wirkung wie eine mengenmäßige Beschränkung gilt.
Wichtig Art. 34 AEUV dazu.
Ein Staat verlangt für importierte Waren ein besonderes Ursprungszertifikat, das faktisch schwer zu beschaffen ist → Dassonville-Problem.
Art. 34 AEUV
Maßnahme gleicher Wirkung
Eingriffe in die Warenverkehrsfreiheit sind zulässig, wenn sie durch Art. 36 AEUV oder zwingende Erfordernisse gerechtfertigt und verhältnismäßig sind.
Die Keck-Formel
-> Eingrenzung von Maßnahmen gleicher Wirkung
Keck betrifft nur Verkaufsmodalitäten (wie/wo/wann wird verkauft), nicht Produktanforderungen (Zusammensetzung, Verpackung, Kennzeichnung, Bezeichnung).
Verkaufsmodalitäten fallen nicht unter Art. 34 AEUV, wenn:
formelle Gleichbehandlung aller Wirtschaftsteilnehmer
materielle Gleichbehandlung in- und ausländischer Waren
Produktanforderungen → immer Art. 34 AEUV
Merksatz:
Nicht das Produkt geregelt → Keck prüfen.
Wer ist Unternehmer bei der Umsatzsteuer?
Der Unternehmer bei der Umsatzsteuer ist in §2 Abs. 1 S. 1 UStG geregelt.
Danach ist Unternehmer, wer eine gewerbliche oder berufliche Tätigkeit selbstständig ausübt.
Wie kann man sich gegen einen Steuerbescheid wehren?
Gegen den Steuerbescheid als Verwaltungsaktin Abgabenangelegenheiten ist der Einspruch statthaft, §347 AO.
Als adressat ist xy beschwert, §350 AO.
Die Form des Rechtsbehelf bestimmt sich nach § 357 AO.
Die Frist beträgt nach §355 AO einen Monat nach Bekanntgabe.
(+ Fristberechnung)
Freiheitsgrundrechte
Abwehrfunktion
Schutzfunktion
Teilhabefunktion
Über die mittelbare Drittwirkung können auch Privatpersonen durch Grundrechte verpflichtet werden.
Das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit (Art. 2 Abs. 2 GG) kann auch durch Nichterfüllung der Schutzpflicht verletzt werden.
Klassischer Grundrechtseingriff
Ein Verbot stellt einen klassischen Grundrechtseingriff dar.
Ein klassischer Grundrechtseingriff liegt vor, wenn staatliches Handeln
final (gezielt)
unmittelbar
rechtsförmig
mit Zwang durchsetzbar
ist.
Ein Verbot erfüllt genau diese Merkmale:
Es richtet sich gezielt gegen ein Verhalten
Es untersagt es unmittelbar
Es ist hoheitlich
Es kann zwangsweise durchgesetzt werden
Was besagt die Drei-Stufen-Theorie?
Berufsausübungsregelung (Wie?) → regelt nur die Art der Ausübung 🡪 „vernünftige Gemeinwohlgründe“ reichen
-> z.B. Supermärkte dürfen nur bis 20 Uhr geöffnet sein
Subjektive Zulassungsbeschränkungen (Wer?)
→ Zulassung abhängig von Kriterien, die in der Person liegen
🡪 Schutz wichtiger Gemeinschaftsgüter
-> z.B. man darf nur Arzt werden, wenn man das Staatsexamen besteht
Objektive Zulassungsbeschränkungen (Ob?) → Zugang abhängig von äußeren Umständen (z. B. Bedarf)
🡪 nur bei überragend wichtigen Gemeinschaftsgütern
-> z.B. Eine neue Apotheke darf nur eröffnet werden, wenn „Bedarf“ besteht
Art. 14 GG schützt nicht nur vor Enteignung, sondern auch vor nachteiligen Inhalts- und Schrankenbestimmungen.
Inhalts und Schrankenbestimmungen (kurz)
Art. 14 I 2 GG (einf Gesetzesvorbehalt)
Definition einer bestehenden Eigentumsposition; also generelle und abstrakte Regelung über Rechte und Pflichten des Eigentümers.
Enteignung (kurz)
Art. 14 III 2 GG (qualifizierter Gesetzesvorbehalt)
Einem bestimmten Personenkreis wird eine konkrete Rechtsposition vollständig oder teilweise entzogen zur Erfüllung öffentlicher Aufgaben.
Weil es sich bei der allgemeinen Handlungsfreiheit im Sinne von Art. 2 Abs. 1 GG um ein „Auffanggrundrecht“ handelt, ist diese immer erst dann zu prüfen, wenn die Beeinträchtigung des Schutzbereichs von spezifischen Grundrechte ausgeschlossen werden kann.
Rechtsquellen
schriftlich kodifizierte Regeln
z.B. Gesetze, Verordnungen, Satzungen
Wesentlichkeitstheorie
Alles Wesentliche muss der Gesetzgeber selbst regeln.
Je stärker Grundrechte betroffen sind oder je wichtiger die Entscheidung ist, desto genauer muss sie im Gesetz stehen – nicht nur in einer Verordnung oder Verwaltungsvorschrift.
Dimensionen der Freiheitsgrundrechte
Abwehrdimension
Freiheit vom Staat
Grundrechte als Abwehrrechte gegen Eingriffe, Einschr., Beschr., Verletzungen durch Staatsgewalt
Leistungsdimension
Freiheit ohne Staat nicht möglich
Schaffung und Erhaltung freier Existen
Ansprüche auf gleiche Teilhabe an staatlichen Leistungen (derivate Teilhaberechte) z.B. gerechte Verteilung vorh. Studienplätze
Gesetzgebungsverfahren
Gesetzesinitiative
Gesetzesbeschluss im Bundestag
Beteiligung des Bundesrat
3.1 Zustimmungsgesetz
3.2 Einspruchsgesetz (kann Eingriff nicht verhindern aber erschweren)
Ausfertigung und Verkündung
Staat diskrimiert zur beseitigung historischer Ungleichbehandlung
(Mann/Frau - Art. 3 Abs. 2)
Demokratieprinzip Art. 20 I, II GG
Rechtsstaatsprinzip Art. 20 III GG
Was beinhaltet die Rechtssicherheit
Bestimmtheitsgebot,
Gesetzesklarheit,
Vertrauensschutz,
Echte Rückwirkung: Bereits abgeschlossener Sachverhalt wird neu bewertet
Grundsl. unzulässig
Unechte Rückwirkung: sachverhalt hat in der Vergangenheit begonnen, wird für Zukunft neu bewertet
Abwägung erforderlich
Rechtsschutz
Für jede Rechtsverletzung durch die öffentliche Gewalt muss ein Rechtsweg gegeben sein.
Art. 19 IV GG
Sekundärrecht = Rechtsakte der EU
Grundsatz der begrenzten Einzelermächtigung
Art. 5 Abs. 1 S. 1, Abs. 2 EUV:
EU-Handeln setzt ausdrückliche Kompetenz-übertragung durch Mitgliedsstaaten voraus
Grundsatz der Subsidarität
EU soll erst handeln, wenn Mitgliedsstaaten Problem nicht ausreichend bewältigen können.
Art. 5 III EUV
Europäische Komission ist Hüter des Unionsrecht, zusammen mit EuGH
Grundfreiheiten des Unionsrecht
Warenverkehrsfreiheit,
Arbeitnehmerfreizügigkeit,
Niederlassungsfreiheit,
Dienstleistungsfreiheit,
Kapital- und Zahlungsverkehrsfreiheit
Ergänzt durch allgemeine Freizügigkeit Art. 21 AEUV
Ware
Eine körperliche Sache, die einen Geldwert hat und Gegenstand von Handelsgeschäften sein kann.
-> Auch nicht sichtbare Waren wie Elektrizität
-> Auch verbringung von Abfall
Unionsware
aus den Mitgliedsstaaten stammende Waren sowie diejenigen Waren aus dritten Ländern, die sich in Mitgliedsstaaten im freien Verkehr befinden (Art. 28 II, 29 AEUV)
Dassonville erfasst Maßnahmen leicher Wirkung, Keck-Formel nur Verkuafsmodalitäten, welche für alle gleichermaßen gelten, aber nur Verkaufschancen mindern (z.B: Ladenöffnungszeiten) sind keien Maßnahmen gleicher Wirkung.
Eingriff ist nach Cassis de Dijon zu rechtfertigen wenn Vorschriften
in nichtdiskriminierender Weise angewandt werden
zwingende Erfordernis des Allgemeininteresses dienen
z.B. Verbraucherschutz, Umweltschutz
Verhältnismäßig sind
Freiheiten des Personenverkehrs
Freizügigkeit
Arbeitnehmerfreizügigkeit
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