1. Welche der folgenden Aminosäuren besitzt die größte Seitenkette? A) Glycin B) Alanin C) Leucin
C) Leucin
Welches der folgenden Tripeptide weist bei physiologischem pH-Wert den höchsten isoelektrischen Punkt (ist am basischsten) auf? (Hinweis: K = Lysin (basisch), D = Aspartat (sauer), N = Asparagin (polar)) A) NKN B) NKD C) NDD
A) NKN
Welche Aussage zur Glykosyltransferase bei der Bestimmung der Blutgruppen ist korrekt? A) Die Typ A Transferase addiert Galaktose an das O-Antigen. B) Die Typ B Transferase addiert Galaktose an das O-Antigen. C) Blutgruppe 0 entsteht durch die gleichzeitige Aktivität beider Transferasen.
B) Die Typ B Transferase addiert Galaktose an das O-Antigen
Welches Enzym ist primär dafür verantwortlich, die DNA-Doppelstränge während der Replikation zu trennen? A) DNA-Ligase B) Primase C) Helikase
C) Helikase
Welche Aussage über die 5’-Cap-Struktur der eukaryotischen mRNA trifft NICHT zu? A) Sie schützt die mRNA vor dem Abbau durch 5’-3’ Exonukleasen. B) Sie ist wesentlich für die Initiation der Proteintranslation. C) Sie dient als Signal für die Beendigung (Termination) der Transkription.
C) Sie dient als Signal für die Beendigung (Termination) der Transkription.
Wie wird die Sekundärstruktur des β-Faltblatts primär stabilisiert? A) Durch kovalente Disulfidbrücken zwischen Cystein-Resten. B) Durch Wasserstoffbrücken zwischen den Peptidgruppen des Rückgrats. C) Durch hydrophobe Wechselwirkungen der aromatischen Seitenketten.
B) Durch Wasserstoffbrücken zwischen den Peptidgruppen des Rückgrats
Welche Aussage zur Replikation der DNA ist richtig? A) Sowohl der Leit- als auch der Folgestrang werden kontinuierlich synthetisiert. B) Jedes Okazaki-Fragment benötigt einen eigenen RNA-Primer, um synthetisiert zu werden. C) Die DNA-Polymerase kann einen neuen Strang ohne ein freies 3'-OH-Ende beginnen.
B) Jedes Okazaki-Fragment benötigt einen eigenen RNA-Primer, um synthetisiert zu werden.
Welche Aussage zur Modellierung biochemischer Systeme trifft zu? A) Die Flux-Analyse auf Basis stöchiometrischer Koeffizienten erlaubt eine Analyse möglicher Reaktionswege. B) Sinnvolle Computermodelle dürfen keinerlei Vereinfachungen der Stoffwechselwege enthalten. C) Stochastische Effekte sind in allen biochemischen Reaktionen vernachlässigbar und müssen nie modelliert werden.
A) Die Flux-Analyse auf Basis stöchiometrischer Koeffizienten erlaubt eine Analyse möglicher Reaktionswege.
Welche Funktion übernimmt das Enzym Rubisco im Calvin-Zyklus? A) Es reduziert 1,3-Bisphosphoglycerat zu Glycerinaldehyd-3-phosphat. B) Es fixiert CO2 an Ribulose-1,5-bisphosphat. C) Es regeneriert ATP durch Photophosphorylierung im Photosystem II.
B) Es fixiert CO2 an Ribulose-1,5-bisphosphat.
Welche Aussage zur Glykolyse ist korrekt? A) Pro Molekül Glucose werden netto 2 Moleküle ATP gewonnen B) Die Glykolyse findet ausschließlich in der mitochondrialen Matrix statt. C) In der Glykolyse entsteht aus Glucose zwar NADH, aber es findet keine Substratkettenphosphorylierung statt.
A) Pro Molekül Glucose werden netto 2 Moleküle ATP gewonnen (2 eingesetzt, 4 erzeugt).
Warum können Gluconeogenese und Glykolyse in der Leber nicht gleichzeitig mit maximaler Geschwindigkeit ablaufen? A) Weil sie räumlich in verschiedenen Organellen (Zellkern vs. ER) getrennt sind. B) Aufgrund der reziproken Regulation durch Effektoren wie Fructose-2,6-bisphosphat. C) Weil für die Gluconeogenese kein ATP zur Verfügung steht, wenn die Glykolyse aktiv ist.
B) Aufgrund der reziproken Regulation durch Effektoren wie Fructose-2,6-bisphosphat
Was versteht man unter „ketogenen“ Aminosäuren? A) Aminosäuren, die direkt in die Gluconeogenese eingespeist werden können. B) Aminosäuren, deren Kohlenstoffskelett zu Acetyl-CoA oder Acetoacetyl-CoA abgebaut wird. C) Aminosäuren, die ausschließlich zur Synthese von Vitamin B6 dienen.
B) Aminosäuren, deren Kohlenstoffskelett zu Acetyl-CoA oder Acetoacetyl-CoA abgebaut wird
Welche Rolle spielt Pyridoxalphosphat (PLP) im Stoffwechsel? A) Es dient als mobiler Elektronenträger in der Atmungskette (Komplex III). B) Es ist das essentielle Coenzym für Transaminasen im Aminosäurestoffwechsel. C) Es aktiviert die Fettsäuresynthese durch Carboxylierung von Acetyl-CoA.
B) Es ist das essentielle Coenzym für Transaminasen im Aminosäurestoffwechsel.
Welche Kombination führt zu einer VERRINGERUNG der Fluidität von Biomembranen in Eukaryoten? A) Hoher Anteil ungesättigter Fettsäuren und niedriger Cholesteringehalt. B) Hoher Anteil gesättigter Fettsäuren und hoher Cholesteringehalt. C) Kurze Fettsäureketten und hohe Temperatur.
B) Hoher Anteil gesättigter Fettsäuren und hoher Cholesteringehalt
Was passiert beim Abbau von Fettsäuren mit ungerader Kohlenstoffanzahl? A) Sie können nicht abgebaut werden und werden als Ketonkörper ausgeschieden. B) In der letzten Runde der β-Oxidation entsteht Propionyl-CoA, das zu Succinyl-CoA umgewandelt wird. C) Sie werden direkt im Cytosol zu Glucose hydrolysiert.
B) In der letzten Runde der β-Oxidation entsteht Propionyl-CoA, das zu Succinyl-CoA umgewandelt wird.
Welche Aussage bezüglich der Translation trifft zu? A) Die Shine-Dalgarno-Sequenz in bakterieller mRNA unterstützt die Erkennung des Start-Codons. B) Ein speziell modifiziertes Methionin wird zur Initiation bei der eukaryotischen Translation verwendet. C) Die prokaryotische Translation beginnt in der Regel erst nach der vollständigen Fertigstellung der mRNA.
A) Die Shine-Dalgarno-Sequenz in bakterieller mRNA unterstützt die Erkennung des Start-Codons.
Welche Aussage bezüglich des genetischen Codes trifft zu? A) Die Insertion oder Deletion einer methyl-modifizierten Base in einem ORF bewirkt keine Verschiebung des Leserahmens. B) Die Position 1 des Anticodons kann „nicht-Watson-Crick“ (Wobble) Basenpaare mit der Position 3 des Codons bilden. C) Der genetische Code umfasst 32 verschiedene kodierende Basen-Tripletts und 64 Wobble-Basenpaare.
B) Die Position 1 des Anticodons kann „nicht-Watson-Crick“ (Wobble) Basenpaare mit der Position 3 des Codons bilden.
Welche Aussage zum lac-Operon in E. coli ist korrekt? A) Das lac-Operon wird durch das synthetische Molekül IPTG reprimiert. B) Das lac-Operon kodiert für eine polycistronische mRNA. C) Das lac-Operon wird durch die LacI-Polymerase reprimiert.
B) Das lac-Operon kodiert für eine polycistronische mRNA.
Welche Aussage zur Chromatinstruktur trifft NICHT zu? A) Histonmodifikationen regulieren die Transkription von Genen. B) Euchromatin ist transkriptionell inaktiv. C) Ein Nukleosom besteht aus 8 Histonmolekülen und DNA.
B) Euchromatin ist transkriptionell inaktiv.
Was passiert, wenn bei einer Aminoacyl-tRNA-Synthetase (z. B. für Threonin) das chemische Korrekturlesen nicht funktioniert? A) Es wird fälschlicherweise Valin eingebaut. B) Es wird fälschlicherweise Serin eingebaut. C) Es wird fälschlicherweise Tyrosin eingebaut.
B) Es wird fälschlicherweise Serin eingebaut.
Welche dieser Zellorganellen besitzen eine doppelte Membran? A) Mitochondrium B) Peroxisom C) Endoplasmatisches Retikulum (ER)
A) Mitochondrium
Wie wird die Antikörper-Vielfalt (Immunglobuline) primär erzeugt? A) Durch RNA-Rekombination B) Durch DNA-Rekombination C) Durch Protein-Rekombination
B) Durch DNA-Rekombination
Welche Funktion hat das Coenzym Biotin im Stoffwechsel? A) Biotin wird für die Neusynthese von Fettsäuren benötigt. B) Biotin ist als Co-Faktor an Decarboxylierungs-Reaktionen beteiligt. C) Biotin ermöglicht die direkte Umwandlung von Acetyl-CoA in Glucose.
A) Biotin wird für die Neusynthese von Fettsäuren benötigt
Welche Kombination von Molekülen bildet ein typisches Membranlipid? A) Inositol und Diacylglycerol B) Acetylcholin und Sphingosin C) Serin und Phosphatidsäure
C) Serin und Phosphatidsäure
Welche Rolle spielt Cardiolipin im Körper? A) Es dient als Vorstufe für die Gallensäuresynthese in der Leber. B) Es kommt fast ausschließlich in der inneren Mitochondrienmembran vor und stabilisiert diese. C) Es liefert schnelle Energie im aeroben Zustand bei Ausdauersport.
B) Es kommt fast ausschließlich in der inneren Mitochondrienmembran vor und stabilisiert diese.
Was geschieht beim Abbau von Fettsäuren mit ungerader Kohlenstoffanzahl? A) In der letzten Runde der Beta-Oxidation entsteht Propionyl-CoA, das zu Succinyl-CoA umgewandelt wird. B) Sie können in Tieren direkt zur Gluconeogenese verwendet werden, da Acetyl-CoA zu Glucose wird. C) Sie werden im Cytosol durch die Lipooxygenase vollständig zu CO2 oxidiert.
A) In der letzten Runde der Beta-Oxidation entsteht Propionyl-CoA, das zu Succinyl-CoA umgewandelt wird.
Welche nm-Wellenlänge wird primär zur Messung der Proteinkonzentration (aufgrund aromatischer Aminosäuren) verwendet? A) 280 nm B) 380 nm C) 480 nm
A) 280 nm
Warum ist die Bildung des Purinosoms bei der Nukleotid-Synthese sinnvoll? A) Durch das Purinosom kann die Biosynthese an den Import in das Mitochondrium gekoppelt werden. B) Die koordinierte Aktivität des Multi-Enzym-Komplexes erlaubt eine effiziente Regulation. C) Im Purinosom können Enzyme gemeinsam abgebaut werden, wenn keine Nukleotide mehr benötigt werden.
B) Die koordinierte Aktivität des Multi-Enzym-Komplexes erlaubt eine effiziente Regulation.
Welche Aussage zur mitochondrialen ATP-Synthese (ATPase) trifft zu? A) Die ATP-Synthese erfolgt durch Reduktion der Cytochrom-P450-Enzyme. B) Die ATP-Synthese erfolgt durch Konformationsänderungen der mitochondrialen F0/F1 ATPase. C) Die ATP-Synthese benötigt Lichtenergie, um den Protonengradienten direkt zu erzeugen.
B) Die ATP-Synthese erfolgt durch Konformationsänderungen der mitochondrialen F0/F1 ATPase.
Welcher Vorgang ist KEIN Mechanismus für eine Enzymkatalyse? A) Knüpfung einer kovalenten Bindung im aktiven Zentrum. B) Entropiezunahme durch Entfaltung der Substrattasche. C) Gezielte Verschiebung des pK-Wertes von polaren Seitenketten.
B) Entropiezunahme durch Entfaltung der Substrattasche.
Welche RNA-Polymerase ist in eukaryotischen Zellen für die Synthese von proteinkodierender mRNA verantwortlich? A) RNA-Polymerase I B) RNA-Polymerase II C) RNA-Polymerase III
B) RNA-Polymerase II
Welches Merkmal ist einzigartig für die RNA-Polymerase II im Vergleich zu den anderen beiden Polymerasen? A) Sie benötigt keine DNA-Matrize. B) Sie besitzt eine hochkonservierte C-terminale Domäne (CTD). C) Sie polymerisiert RNA in 3' → 5'-Richtung.
B) Sie besitzt eine hochkonservierte C-terminale Domäne (CTD).
Welche Polymerase stellt mengenmäßig den größten Anteil (ca. 80 %) der gesamten zellulären RNA her? A) RNA-Polymerase I B) RNA-Polymerase II C) RNA-Polymerase III
A) RNA-Polymerase I
Die Synthese von tRNAs, die Aminosäuren für die Translation liefern, wird katalysiert durch: A) RNA-Polymerase I B) RNA-Polymerase II C) RNA-Polymerase III
RNA-Polymerase III
Welcher der folgenden Enzymhauptklassen sind aufgrund ihres Reaktionsmechanismus zuzuordnen?
A) Oxidoreduktasen B) Lyasen C) Hydrolasen D) Ligasen
C) Hydrolasen
Welche der folgenden Strukturen existiert als Standard-Sekundärstruktur in Proteinen allgemein NICHT?
A) α-Helix B) Antiparalleles β-Faltblatt C) Orthogonales β-Faltblatt
C) Orthogonales β-Faltblatt
Welche der folgenden Aussagen über die 5’-Cap-Struktur der eukaryotischen mRNA trifft NICHT zu?
A) Sie schützt die reife mRNA vor dem Abbau durch 5’ → 3’ Exonukleasen. B) Sie ermöglicht der Zelle die Erkennung von „fremder“ oder viraler mRNA. C) Sie dient als primäres Signal, welches den Vorgang des Splicings einleitet. D) Sie ist eine wesentliche Voraussetzung für die Initiation der Proteintranslation.
. C) Sie dient als primäres Signal, welches den Vorgang des Splicings einleitet.
Welche der folgenden Aussagen zu Kohlenhydraten ist korrekt? A) Glucose und Fructose sind typische Disaccharide.B) Amylose und Glykogen gehören zur Gruppe der Polysaccharide. C) Lactose ist ein Monosaccharid, das in Milch vorkommt.
B) Amylose und Glykogen gehören zur Gruppe der Polysaccharide.
Welches Enzym wird für den Abbau von α-1,6-glykosidischen Bindungen in verzweigten Polysacchariden benötigt? A) α-Amylase B) β-Amylase C) R-Enzym (Debranching Enzyme)
C) R-Enzym (Debranching Enzyme)
Was charakterisiert ein Disaccharid wie Maltose oder Laktose? A) Es besteht aus einer langen Kette von über 100 Glucose-Einheiten. B) Es besteht aus genau zwei kovalent verknüpften Monosaccharid-Einheiten. C) Es kann durch die Fehling’sche Lösung grundsätzlich nicht nachgewiesen werden.
B) Es besteht aus genau zwei kovalent verknüpften Monosaccharid-Einheiten.
Welche der folgenden Aussagen zur Signaltransduktion ist korrekt?
A) Signalmoleküle (First Messenger) müssen chemisch gesehen immer Proteine sein, um eine Wirkung zu erzielen. B) Die parakrine Signalübertragung ist dadurch gekennzeichnet, dass sie über lokale Vermittlermoleküle an Zellen in der unmittelbaren Umgebung erfolgt. C) In der biochemischen Signalübertragung existieren ausschließlich „First Messenger“, da eine weitere Verstärkung des Signals innerhalb der Zelle nicht stattfindet.
B) Die parakrine Signalübertragung ist dadurch gekennzeichnet, dass sie über lokale Vermittlermoleküle an Zellen in der unmittelbaren Umgebung erfolgt.
Warum ist eine „Wobble-Basenpaarung“ mit Inosin an der ersten Position des Anticodons möglich, obwohl Kontrollmechanismen die Genauigkeit der Translation sicherstellen?
A) Der Elongationsfaktor EF-Tu erkennt Inosin als universellen Joker und setzt die tRNA unabhängig von der Basenpaarung immer an der A-Stelle frei. B) Die 16S-rRNA überwacht die Geometrie der Watson-Crick-Basenpaarung streng nur an den ersten beiden Positionen des Codons, was an der dritten Position (Wobble-Position) Raum für alternative Paarungen mit Inosin lässt. C) Inosin bildet durch seine chemische Struktur vier Wasserstoffbrückenbindungen aus, wodurch es die energetische Kontrolle durch die 16S-rRNA mechanisch erzwingt.
B) Die 16S-rRNA überwacht die Geometrie der Watson-Crick-Basenpaarung streng nur an den ersten beiden Positionen des Codons, was an der dritten Position (Wobble-Position) Raum für alternative Paarungen mit Inosin lässt.
Welche Aussage zur Struktur und Organisation des Chromatins trifft zu?
A) Euchromatin zeichnet sich durch eine besonders starke Kondensation aus, wodurch die darin enthaltenen Gene transkriptionell inaktiv sind.
B) Die Grundeinheit des Chromatins ist das Nukleosom, welches aus DNA und einem Oktamer aus insgesamt 8 Histonproteinen besteht.
C) Epigenetische Histonmodifikationen sind statische Strukturen, die einmal gebildet über alle Zellzyklen hinweg unveränderlich bleiben.
Ein kleines, hydrophiles Molekül soll eine Biomembran entlang seines Konzentrationsgradienten passieren. Welcher Transportmechanismus ist hierfür zutreffend?
A) Einfache Diffusion B) Erleichterte Diffusion C) Aktiver Transport
B) Erleichterte Diffusion
Was charakterisiert die „katalytische Triade“ in Serinproteasen wie Chymotrypsin oder Trypsin?
A) Sie besteht aus Lysin, Histidin und Aspartat, wobei das Lysin als zentrales Elektrophil fungiert, um Wasserstoffbrücken zum Substrat aufzubauen.
B) Die Aminosäuren Aspartat, Histidin und Serin bilden ein Netzwerk, das den Serin-Rest in ein starkes Nukleophil umwandelt, welches die Peptidbindung des Substrats angreift.
C) Die Triade dient primär dazu, das Enzym in der sauren Umgebung des Magens vor der Denaturierung durch Pepsin zu schützen.
Was besagen die Chargaff-Regeln über die Basenzusammensetzung eines DNA-Doppelstrangs?
A) Die Summe der Purinbasen (A+G) ist immer doppelt so hoch wie die Summe der Pyrimidinbasen (T+C).
B) Der Anteil an Adenin entspricht dem Anteil an Thymin (%A = %T) und der Anteil an Guanin entspricht dem Anteil an Cytosin (%G = %C).
C) Der Anteil an Guanin und Thymin ist in jeder Spezies identisch, unabhängig vom Gehalt an Adenin.
Welche der folgenden Aussagen zur Glykolyse ist richtig?
• A) In der Glykolyse werden pro Molekül Glucose 2 Moleküle ATP eingesetzt und 4 Moleküle ATP erzeugt.
• B) In der Glykolyse werden pro Molekül Glycerinaldehyd-3-Phosphat 1 Molekül ATP eingesetzt und 3 Moleküle ATP erzeugt.
• C) In der Glykolyse entsteht aus Glucose zwar NADH/H+ zur Verwendung in der Atmungskette, aber kein ATP direkt aus einer Reaktion.
A) In der Glykolyse werden pro Molekül Glucose 2 Moleküle ATP eingesetzt und 4 Moleküle ATP erzeugt.
Bitte wählen Sie die richtige Aufstellung der Photosynthese-Produkte aus.
• A) Glycerinaldehyd und Stickstoff
• B) Glucuronat und Kohlendioxid
• C) Glucose und Sauerstoff
C) Glucose und Sauerstoff
Welche Aussage zur Energiebilanz des Glycerinaldehyd-3-Phosphats (GAP) in der Glykolyse trifft zu?
• A) Aus einem Molekül GAP entstehen im weiteren Verlauf der Glykolyse 2 Moleküle ATP und 1 Molekül NADH.
• B) Pro Molekül GAP muss 1 ATP investiert werden, um 3 ATP zu erhalten.
• C) GAP wird direkt zu Pyruvat umgewandelt, ohne dass dabei Reduktionsäquivalente wie NADH entstehen.
A) Aus einem Molekül GAP entstehen im weiteren Verlauf der Glykolyse 2 Moleküle ATP und 1 Molekül NADH.
Welche Aussage zur Funktion und Herkunft von Pyridoxalphosphat (PLP) im menschlichen Stoffwechsel ist korrekt?
A) PLP ist die aktivierte Form von Vitamin B12 und dient primär als Co-Faktor bei der Fettsäuresynthese. B) PLP ist die aktivierte Form von Vitamin B6 und ist als Coenzym für Transaminasen essentiell, um Aminogruppen zwischen Molekülen zu übertragen. C) PLP fungiert als prosthetische Gruppe der Acetyl-CoA-Carboxylase und überträgt CO2-Einheiten im Citratzyklus.
B) PLP ist die aktivierte Form von Vitamin B6 und ist als Coenzym für Transaminasen essentiell, um Aminogruppen zwischen Molekülen zu übertragen.
Welcher der folgenden Metaboliten ist bei einer systematischen Betrachtung der grundlegenden Stoffwechselwege NICHT von zentraler Bedeutung?
A) Pyruvat B) Oxalacetat C) Propionat
C) Propionat
Welche Kombination von Molekülen führt zur Bildung eines typischen Membranlipids (Phosphoglycerid)?
A) Acetylcholin + Sphingosin B) Serin + Phosphatidsäure C) Inositol + Diacylglycerol (ohne Phosphat)
Serin + Phosphatidsäure
Welches spezifische Phospholipid entsteht, wenn die Aminosäure Serin als Kopfgruppe mit dem Grundgerüst der Phosphatidsäure verknüpft wird?
A) Phosphatidylcholin B) Phosphatidylserin C) Phosphatidylinositol D) Sphingomyelin
B) Phosphatidylserin
Welche Aussage zum energetischen Vergleich zwischen Glykolyse und Gluconeogenese trifft zu?
A) Der Energiebedarf der Gluconeogenese entspricht exakt dem Energiegewinn der Glykolyse. B) Die Gluconeogenese ist energetisch kostspieliger und verbraucht pro gebildetem Molekül Glucose insgesamt 6 hochenergetische Phosphatbindungen (ATP/GTP). C) In der Glykolyse werden pro Molekül Glucose zwar Reduktionsäquivalente (NADH), aber keinerlei ATP-Moleküle direkt gewonnen.
B) Die Gluconeogenese ist energetisch kostspieliger und verbraucht pro gebildetem Molekül Glucose insgesamt 6 hochenergetische Phosphatbindungen (ATP/GTP).
Was versteht man unter den „ketogenen“ Aminosäuren?
A) Es handelt sich um Aminosäuren, die ausschließlich zur Synthese von bakteriellen Antibiotika dienen. B) Es sind Aminosäuren, deren Kohlenstoffskelett im Stoffwechsel nicht zur Deckung des Energiebedarfs genutzt werden kann. C) Es handelt sich um Aminosäuren, deren Kohlenstoffskelett nicht in die Gluconeogenese eingespeist werden kann. D) Es sind Aminosäuren, die bei übermäßigem Verzehr unmittelbar zu einer lebensbedrohlichen Ketoazidose führen.
C) Es handelt sich um Aminosäuren, deren Kohlenstoffskelett nicht in die Gluconeogenese eingespeist werden kann.
Welche der folgenden Aussagen zur Photosynthese ist richtig?
• A) Unter dem Begriff „Photophosphorylierung“ versteht man die Entstehung von ATP aus ADP + Phosphat während der Photosynthese.
• B) Unter dem Begriff „Photorespiration“ versteht man die irreversible Oxidation der Photosysteme im Chloroplasten.
• C) Das während der Photosynthese gewonnene CO2 kann in der Dunkelreaktion zur Erzeugung von Sauerstoff dienen.
A) Unter dem Begriff „Photophosphorylierung“ versteht man die Entstehung von ATP aus ADP + Phosphat während der Photosynthese.
Bitte wählen Sie die richtige Aussage zur Entwicklung von Arzneistoffen aus.
• Toxikologische Untersuchungen zu Arzneistoffen erfolgen erst während der Erprobung am Menschen.
• Arzneistoffe sind oft Inhibitoren von Enzymen.
• Arzneistoffe müssen organisch-chemisch synthetisiert werden.
Arzneistoffe sind oft Inhibitoren von Enzymen.
Warum ist die Bildung des Purinosoms bei der Nukleotid-Synthese sinnvoll?
• Durch das Purinosom kann die Biosynthese der Purine an den Import in das Mitochondrium gekoppelt werden.
• Im Purinosom können die Enzyme gemeinsam abgebaut werden, wenn keine Nukleotide mehr benötigt werden.
• Die koordinierte Aktivität des Multi-Enzym-Komplexes erlaubt eine effiziente Regulation.
Die koordinierte Aktivität des Multi-Enzym-Komplexes erlaubt eine effiziente Regulation.
Welche der folgenden Aussagen zur Gluconeogenese trifft NICHT zu?
• Die Umwandlung von Pyruvat zu Phospho-Enol-Pyruvat erfolgt über Oxalacetat als Zwischenstufe.
• Fructose-2,6-Bisphosphat aktiviert die Glycolyse und hemmt die Gluconeogenese.
• Der Energiebedarf der Gluconeogenese entspricht dem Energiegewinn der Glycolyse.
Der Energiebedarf der Gluconeogenese entspricht dem Energiegewinn der Glycolyse.
Bitte wählen Sie die zutreffende Antwort aus.
• Die Michaelis-Menten Gleichung ermöglicht es, die Zahl der unterschiedlichen Substrate eines Enzyms zu berechnen.
• Die Michaelis-Menten Gleichung ermöglicht es, die Produktbildungs-Geschwindigkeit in Abhängigkeit der Substratkonzentration zu berechnen.
• Mit Hilfe der Michaelis-Menten Gleichung kann man die Reaktionsgeschwindigkeit auch nach Erreichen des chemischen Gleichgewichts berechnen.
Die Michaelis-Menten Gleichung ermöglicht es, die Produktbildungs-Geschwindigkeit in Abhängigkeit der Substratkonzentration zu berechnen.
Welche Aussage zum Folsäure-Derivat Methyl-THF bzw. dem C1-Stoffwechsel ist korrekt?
A) Methyl-THF ist die biologisch aktive Form von Vitamin B12 und dient als primärer Phosphatdonor in der Glykolyse.
B) Tetrahydrofolat (THF) fungiert als Carrier für C1-Einheiten, wobei diese Einheiten im Stoffwechsel unter anderem aus der Aminosäure Glycin gewonnen werden können.
C) Methyl-THF wird von der Thymidylat-Synthase direkt genutzt, um aus dUMP das Nukleotid dTMP herzustellen, wobei es zu Dihydrofolat (DHF) oxidiert wird.
Welche der folgenden Aussagen ist FALSCH?
A) Bei der oxidativen Phosphorylierung werden Protonen aus der Matrix in den Intermembranraum gepumpt, um einen Gradienten aufzubauen. B) Die oxidative Phosphorylierung und das entsprechende Gegenstück bei der Photosynthese nutzen identische Reduktionsäquivalente zur Elektronenübertragung. C) Während der Lichtreaktion der Photosynthese ist die Protonenkonzentration im Thylakoid-Lumen am höchsten.
B) Die oxidative Phosphorylierung und das entsprechende Gegenstück bei der Photosynthese nutzen identische Reduktionsäquivalente zur Elektronenübertragung.
Was geschieht beim Abbau von Fettsäuren mit einer ungeraden Anzahl an Kohlenstoffatomen?
A) Sie können im menschlichen Stoffwechsel nicht abgebaut werden und werden unverändert ausgeschieden. B) In der letzten Runde der β-Oxidation entsteht ausschließlich Acetyl-CoA, da das letzte Kohlenstoffatom als freies Radikal abgespalten wird. C) Es entsteht Propionyl-CoA, welches über Methylmalonyl-CoA zu Succinyl-CoA umgewandelt wird, um in den Citratzyklus einzumünden.
C) Es entsteht Propionyl-CoA, welches über Methylmalonyl-CoA zu Succinyl-CoA umgewandelt wird, um in den Citratzyklus einzumünden.
Welche Aussage über die Biosynthese von Cholesterin ist korrekt?
A) Cholesterin wird primär durch die Hydratisierung von Acetyl-CoA zu Mevalonat aufgebaut. B) Der entscheidende Kontrollschritt ist die Reduktion von HMG-CoA zu Mevalonat durch die HMG-CoA-Reduktase. C) Die Synthese von Cholesterin findet ausschließlich in den Mitochondrien der Skelettmuskulatur statt.
B) Der entscheidende Kontrollschritt ist die Reduktion von HMG-CoA zu Mevalonat durch die HMG-CoA-Reduktase.
Welche drei Stoffe sind für die De-novo-Synthese von Fettsäuren im Cytosol von zentraler Bedeutung?
A) NADPH, ATP und Acetyl-CoA. B) FADH2, GTP und Propionyl-CoA. C) NADH, CTP und Malat.
A) NADPH, ATP und Acetyl-CoA.
Welche der folgenden Aussagen zur Modellierung biochemischer Systeme trifft zu?
A) Die Modellierung mittels stöchiometrischer Koeffizienten erlaubt eine Analyse der möglichen Reaktionswege des Systems (Flux-Analyse).
B) Sinnvolle Computermodelle können keine Vereinfachung der Stoffwechselwege enthalten.
C) Stochastische Effekte müssen in biochemischen Reaktionen nicht berücksichtigt werden.
Welche der folgenden Aussagen zu bakteriellen DNA-Topoisomerasen trifft zu?
• Topoisomerase II schneidet nur einen Strang der DNA.
• Topoisomerase I benötigt ATP und NAD+ als Co-Faktoren.
• Topoisomerase I katalysiert die Entspannung superspiralisierter DNA.
Topoisomerase I katalysiert die Entspannung superspiralisierter DNA.
Welche der folgenden Aussagen zu den Nukleinsäuren ist richtig?
• DNA ist ein direktionales Polymer, das durch Anlagerung von Nukleotid-Triphosphaten in 3' -> 5' - Richtung synthetisiert wird.
• DNA kann durch Verknüpfung eines Fructose-Triphosphats, gefolgt von der Synthese des Pyrimidin-Rings, verlängert werden.
• Für die Verlängerung der DNA ist die Freisetzung des Pyrophosphats und dessen anschließende Hydrolyse energetisch wichtig.
Für die Verlängerung der DNA ist die Freisetzung des Pyrophosphats und dessen anschließende Hydrolyse energetisch wichtig.
Welche der folgenden Aussagen ist richtig? Die Energie für die Polymerisationsreaktion von DNA bei ihrer Synthese stammt aus ...
• ... der Abspaltung von Wasser aus den Hydroxyl-Gruppen des Fructose-Rings.
• ... der Abspaltung von Pyrophosphat aus dem einzubauenden dNTP und anschließender Hydrolyse.
• ... der Anlagerung zweier komplementärer Nukleotide im aktiven Zentrum des Polymerase-Enzyms.
... der Abspaltung von Pyrophosphat aus dem einzubauenden dNTP und anschließender Hydrolyse.
Welche der folgenden Elemente wird nicht für die Replikation von DNA benötigt?
• Primase
• Sigma-Faktor
• Replikations-Ursprung
Sigma-Faktor
Welche der folgenden Aussagen zur Translation trifft zu?
• Die tRNAs binden am 5'-terminalen Ende ihre spezifische Aminosäure.
• Das Anticodon in der mRNA bindet über Basenpaarung das entsprechende komplementäre Codon der tRNA.
• Aminoacyl-tRNA-Synthetasen verknüpfen eine Aminosäure mit der passenden tRNA.
Aminoacyl-tRNA-Synthetasen verknüpfen eine Aminosäure mit der passenden tRNA.
Welches der folgenden Enzyme wird nicht für die Replikation von DNA benötigt?
• Topoisomerase
• Permease
Permease
Welche der folgenden Aussagen zur Gen-Organisation in E. coli trifft zu?
• Es ist häufig so, dass die Enzyme einer Stoffwechsel-Kette in Operons gemeinsam reguliert werden.
• Die Translation der Stoffwechsel-Enzyme wird durch das Fehlen von Stop-Codons im Operon co-reguliert.
• Die konvergente Orientierung der Stoffwechsel-Enzym-Gene in Operons ermöglicht eine koordinierte Transkriptions-Termination.
Es ist häufig so, dass die Enzyme einer Stoffwechsel-Kette in Operons gemeinsam reguliert werden.
Welche der folgenden Aussagen bezüglich der Translation trifft zu?
• Die Shine-Dalgarno-Sequenz in bakterieller mRNA unterstützt die Erkennung des Start-Codons.
• Ein speziell modifiziertes Methionin wird zur Initiation bei der eukaryotischen Translation verwendet.
• Die prokaryotische Translation beginnt in der Regel erst nach der Fertigstellung der mRNA.
Die Shine-Dalgarno-Sequenz in bakterieller mRNA unterstützt die Erkennung des Start-Codons.
Welche Aussage bezüglich des genetischen Codes trifft zu?
• Die Insertion oder Deletion einer methyl-modifizierten Base in einem ORF bewirkt keine Verschiebung des Leserahmens.
• Die Position 1 des Anticodons kann "nicht-Watson-Crick" (wobble) Basenpaare mit der Position 3 des Codons bilden.
• Der genetische Code umfasst 32 verschiedene kodierende Basen-Tripletts und 64 wobble Basenpaare.
Die Position 1 des Anticodons kann "nicht-Watson-Crick" (wobble) Basenpaare mit der Position 3 des Codons bilden.
Welche der folgenden Aussagen zum lac Operon in E. coli trifft zu?
• Das lac Operon wird durch das synthetische Molekül IPTG reprimiert.
• Das lac Operon kodiert für eine polycistronische mRNA.
• Das lac Operon wird durch die LacI-Polymerase reprimiert.
Das lac Operon kodiert für eine polycistronische mRNA.
• Polycistronische mRNA umfasst die codierende Sequenz für mehrere Proteine.
• Die Shein-Sequenz führt zu einem verfrühten Abbruch der Translation und Abbau des Peptids.
• Die treibende Kraft für die Translation stammt aus der Hydrolyse von GMP.
Polycistronische mRNA umfasst die codierende Sequenz für mehrere Proteine
Welche Aussage zu den Enzymen trifft zu?
• Enzyme beschleunigen die Reaktionsgeschwindigkeit einer chemischen Reaktion, ohne die Lage des Gleichgewichts zu verändern.
• Enzyme destabilisieren den Übergangszustand und setzen so die Aktivierungsenergie herab.
• Enzyme können durch Verbesserung des Reaktionsflusses die Produktausbeute im Gleichgewicht erhöhen.
Welche der folgenden Aussagen zu den Aminosäuren trifft zu?
• Methionin ist eine hydroxylierte Aminosäure.
• Methionin ist eine aromatische Aminosäure.
• Methionin ist eine hydrophobe Aminosäure.
Methionin ist eine hydrophobe Aminosäure.
Welche der folgenden Aussagen zu den Enzymen trifft nicht zu?
• Chymotrypsin gehört zu den Hydrolasen.
• Lactat-Dehydrogenase gehört zu den Oxidoreduktasen.
• Aminoacyl-tRNA-Lyasen gehören zu den Isomerasen.
Aminoacyl-tRNA-Lyasen gehören zu den Isomerasen.
Welche der folgenden Aussagen zur Glycolyse ist richtig?
• In der Glycolyse werden pro Molekül Glucose 2 Moleküle ATP eingesetzt und 4 Moleküle ATP erzeugt.
• In der Glycolyse werden pro Molekül Glycerinaldehyd-3-Phosphat 1 Molekül ATP eingesetzt und 3 Moleküle ATP erzeugt.
• In der Glycolyse entsteht aus Glucose zwar NADH/H+ zur Verwendung in der Atmungskette aber kein ATP aus einer Reaktion.
In der Glycolyse werden pro Molekül Glucose 2 Moleküle ATP eingesetzt und 4 Moleküle ATP erzeugt.
Welche Aussage zur Gluconeogenese trifft zu?
• Es gibt mindestens einen Glycolyse-Metaboliten, der als kompetitiver Inhibitor der Gluconeogenese dient.
• Die Gluconeogenese ist durch allosterische Aktivierung der PEP-Carboxy-Kinase in Nervenzellen besonders aktiv.
• Die allosterische Regulation der Phospho-Fructo-Kinase beeinflusst die Gluconeogenese.
• Unter dem Begriff "Photophosphorylierung" versteht man die Entstehung von ATP aus ADP + Phosphat während der Photosynthese.
• Unter dem Begriff "Photorespiration" versteht man die irreversible Oxidation der Photosysteme im Chloroplasten.
• Das während der Photosynthese gewonnene CO2 kann in der Dunkelreaktion zur Erzeugung von Sauerstoff dienen.
Welche der folgenden Aussagen zur Gluconeogenese trifft nicht zu?
Welche der folgenden Aussagen zu den Kohlenhydraten ist richtig?
• Pentosen sind Epimere der Hexosen.
• D-Glucose und D-Ribose sind Enantiomere.
• alpha-D-Glucose und beta-D-Glucose sind Stereoisomere.
alpha-D-Glucose und beta-D-Glucose sind Stereoisomere.
Welche der folgenden Aussagen trifft zu?
• Fructose ist ein Disaccharid.
• Glucose ist ein Disaccharid.
• Lactose ist ein Disaccharid.
Lactose ist ein Disaccharid.
Welche der folgenden Aussagen zur Signaltransduktion trifft zu?
• Rezeptormoleküle sitzen immer auf der Oberfläche der Zellmembran.
• „Second Messenger“ wie z.B. Calcium Ionen können das Signal in der Zelle stark amplifizieren.
• G Proteine haben eine charakteristische Glycin-reiche Domäne für die Signalübertragung, daher der Name.
Welche Eigenschaft trifft auf Filamente des Cytoskeletts NICHT zu?
• Filamente können an den Enden wachsen oder schrumpfen, da dort weniger Bindungen gelöst werden müssen.
• Filamente sind statische Strukturen, die unveränderlich sind, wenn sie sich einmal gebildet haben.
• Die Summe vieler einzelner Bindungen macht Filamente äußerst stabil.
Filamente sind statische Strukturen, die unveränderlich sind, wenn sie sich einmal gebildet haben.
Welche der folgenden Aussagen zur Chromatinstruktur trifft NICHT zu?
• Histonmodifikationen regulieren die Transkription von Genen.
• Euchromatin ist transkriptionell inaktiv.
• Ein Nukleosom besteht aus 8 Histonmolekülen und DNA.
Euchromatin ist transkriptionell inaktiv.
Welche der folgenden Aussagen trifft NICHT zu?
• Das Antibiotikum Puromycin ähnelt dem Aminoacyl-Terminus von Aminoacyl-tRNA.
• Die eukaryotischen Translationsfaktoren EF-Tu und EF-G sind ATPasen.
• EF-G ähnelt strukturell Komplexen aus EF-Tu und tRNA.
Welche der folgenden Aussagen bezüglich Lipiden ist richtig?
• Je höher die Anzahl an Doppelbindungen einer Fettsäure, desto niedriger ist ihr Schmelzpunkt.
• Ein niedriger Anteil an ungesättigten Fettsäuren erhöht die Membranfluidität.
• Je länger eine Fettsäure ist, desto niedriger ist ihr Schmelzpunkt.
Welche der folgenden Aussagen zu essentiellen Fettsäuren trifft zu?
• Säugetiere können keine ungesättigten Fettsäuren erzeugen, diese sind daher essentiell.
• Die als Vorläufer von Hormonen wichtige Arachidonsäure kann aus essentiellen Fettsäuren gebildet werden.
• Verzweigtkettige Fettsäuren sind Vorläufer von Hormonen und müssen mit der Nahrung aufgenommen werden.
Welche Aussage zu Membran-Lipiden trifft NICHT zu?
• Eine wichtige Klasse von Lipiden beruht auf einem Gerüst aus hydrophoben Aminosäuren.
• Sphingosin ist ein Molekül, welches in Membranlipiden vorkommt.
• Es gibt Glycolipide, die auch Blutgruppen-Antigene tragen.
Welche der folgenden Aussagen zum Biotin trifft zu?
• Biotin wird z.B. für die Neusynthese von Fettsäuren benötigt.
• Die Konjugation von Biotin und CO2 ist exergonisch.
• Biotin ist als Co-Faktor an Decarboxylierungs-Reaktionen beteiligt.
Biotin wird z.B. für die Neusynthese von Fettsäuren benötigt.
Welche Aussage trifft zu?
• Das Anhydrid eines Phosphoesters entspricht energetisch der Thiolyse einer Bindung im ATP.
• Die Hydrolyse eines Thioesters entspricht energetisch der Hydrolyse eines Phospho-Anhydrids im ATP.
• Die Energie der Thiolyse im ATP entspricht der Phosphorolyse einer energiereichen Bindung.
Welche der Aussagen zum Citratzyklus trifft zu?
• Alternativ zu Pyruvat kann im Mitochondrium auch Alanin mit Oxalacetat reagieren.
• Die Bildung von Oxalacetat aus Aspartat ist eine anaplerotische Reaktion des Citratzyklus.
• Das terminale Acetyl-CoA vom Fettsäureabbau wird für die Regeneration von Succinyl-CoA verwendet.
Welche Aussage zum Aminosäure-Stoffwechsel trifft NICHT zu?
• Nach dem Abbau der Aminosäure erfolgt deren Transaminierung.
• Überschüssiger Stickstoff aus Aminosäuren kann zu Harnstoff umgewandelt werden.
• Pyridoxal-Phosphat ist ein wichtiger Co-Faktor für den Stoffwechsel von Aminosäuren.
Welche der folgenden Aussagen zur mitochondrialen ATP Synthese trifft zu?
• Die ATP-Synthese erfolgt durch Reduktion der Cytochrom-P450-Enzyme.
• Die ATP-Synthese erfolgt durch Konformationsänderungen der Atmungskettenkomplexe.
• Die ATP-Synthese erfolgt durch Konformationsänderungen der mitochondrialen F0/F1 ATPase.
Welcher der unten aufgeführten Vorgänge ist KEIN Mechanismus für Enzymkatalyse?
• Knüpfung einer kovalenten Bindung im aktiven Zentrum.
• Entropiezunahme durch Entfaltung der Substrattasche.
• Gezielte Verschiebung des pK von polaren Seitenketten.
Welche Aussage zum Aminosäurestoffwechsel trifft zu?
• Viele Aminosäuren können im Hungerzustand zur Gluconeogenese verwendet werden.
• Transaminasen übertragen Aminogruppen auf Arginino-Succinat.
• Über die Aminosäure Glycin stehen Protein- und Fettstoffwechsel in Verbindung.
Welche der folgenden Aussagen zur Atmungskette ist richtig?
• Bei der Oxidation von allen Reduktions-Äquivalenten aus dem Citratzyklus entstehen gleiche Mengen an ATP.
• Die Atmungskettenenzyme befinden sich in der mitochondrialen Matrix und transferieren die Protonen zur Membran.
• Die Elektronen mancher Reduktions-Äquivalente aus dem Citratzyklus werden von Succinat-CoenzymQ-Reduktase auf die Atmungskettenkomplexe übertragen.
• NAD kann im reduzierten Zustand zur Energiegewinnung genutzt werden.
• NAD ist ein wichtiges Akzeptor-Molekül, ohne das die Glycolyse keine Energie erzeugen kann.
• NAD ist ein Akzeptor für Protonen aus Stoffwechselreaktionen.
Welche der folgenden Aussagen ist richtig?
• Die beta-D-Glucose ist die energiereichste Form einer Hexose.
• Der Begriff „Substratkettenphosphorylierung“ bezieht sich auf die ATP-Synthese mit Hilfe der Fettsäure-Ketten.
• Kreatin-Phosphat kann zur schnellen Regeneration von ATP im Muskel dienen.
Bitte wählen Sie die richtige Aussage aus den unten stehenden Möglichkeiten aus.
• Stereospezifität wird in enzymkatalysierten Reaktionen erreicht, indem nur eines der Produkt-Enantiomere weiter reagiert.
• In der katalytischen Triade von Cystein-Proteasen kann das Histidin durch ein Alanin ersetzt werden.
• Im Reaktionsmechanismus der Carboanhydrase erleichtert ein Zink-Ion die Deprotonierung von Wasser.
• Zellen können durch Aktivierung oder Hemmung von Enzymen die Lage der Gleichgewichtskonstanten gezielt verschieben.
• In einem Multienzym-Komplex können mehrere, aufeinander folgende enzymatische Reaktionen ausgeführt werden.
• Biochemische Reaktionen können Energie aus Stoffgradienten oder elektrischen Potentialen, aber nicht aus Licht verwerten.
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