Was sagt der § 1 BGB ?
Beginn der Rechtsfähigkeit ab Vollendung der Geburt.
Träger von Rechten und Pflichten.
Was sagt der § 2 BGB ?
Eintritt der Volljährigkeit bei Vollendung des 18. Lebensjahres
Erläutern Sie den § 90 BGB Sache
Sachen sind nur Körperliche Gegenstände (fest, flüssig, gasförmig oder
plasma) beweglich oder unbeweglich.
Erläutern Sie den § 90a BGB Tiere
Tiere sind keine Sachen, sie werden aber vor dem Gesetz so
behandelt. (Tierschutzgesetz beachten)
Erläutern Sie den § 226 BGB Schikane Verbot
Die Ausübung eines Rechts ist unzulässig, wenn sie nur den Zweck
haben kann jemand anderen Schaden zuzufügen.
Erläutern Sie den § 227 BGB Notwehr / Nothilfe
Eine durch Notwehr gebotene Handlung ist nicht wiederrechtlich.
Notwehr ist die jenige Verteidigung, welche erforderlich ist, um einen gegenwärtigen, rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden.
Erläutern Sie den § 228 BGB Defensiver Notstand
Drohende Gefahr kann auf mich zukommen, muss aber nicht.
Abwehr mit eigenen Mitteln, alles was ich bei mir habe, unter Bedacht der Verhältnismäßigkeit habe ich einen Rechtfertigungsgrund.
Bei Überschreitung der Verhältnismäßigkeit,
habe ich keinen Rechtfertigungsgrund und bin Schadenersatzpflichtig, genau so wenn ich die Gefahr selbst verursache.
Ich Wirke auf eine Gefahr ein
von der eine (abstrakte) Gefahr aus geht
um eine Gefahr von mir oder einem anderen abzuwenden.
Erläutern Sie den § 229 BGB Selbsthilfe
Selbsthilfelage.
Die Voraussetzungen der Selbsthilfe sind:
Gerichtlich durchsetzbarer Ansprung.
Obrigkeitliche Hilfe darf nicht rechtzeitig zu erlangen sein ( z.B. einstwillige Verfügung, Polizei)
Gefahr der Erschwerung oder Vereitelung des Anspruchs muss drohen (z.B. Täter entzieht sich, wesentliche Vermögensbestandteile werden weggeschaft. Selbsthilfehandlung.
Die Selbsthilfehandlung erlaubt die Wegnahme, Beschädigung oder Zerstörung einer Sache zur Durchsetzung des eigenen Anspruchs.
Die Festnahme des Täters ist erlaubt, wenn Fluchtgefahr besteht.
Der Widerstand des Täters darf mit Gewalt gebrochen werden.
Alle Maßnahmen müssen unter dem Gesichtspunkt der Verhältnismäßigkeit und der Erforderlichkeit der Selbsthilfehandlung
ablaufen.
Erläutern Sie den § 230 BGB Grenzen der Selbsthilfe
Die Selbsthilfe darf nicht weiter gehen, als zur Abwendung der Gefahr erforderlich ist.
Erläutern Sie den § 249 BGB Art und Umfang des Schadensersatzes
Ersatz (neu kaufen)
Finanzieller Ausgleich
Wiederherstellung (Reperatur)
immaterieller Schaden
(finanziell, Schmerzensgeld)
Erläutern Sie den § 823 BGB Schadenersatzpflicht
Wer fahrlässig oder Vorsätzlich ein Rechtsgut widerrechtlich verletzt, ist schadensersatzpflichtig.
Erläutern Sie den § 833 BGB Schadenersatzpflicht des Tierhalters
Wenn ein Tier ein Rechtsgut eines anderen verletzt, so ist der Tierhalter schadensersatzpflichtig.
Erläutern Sie den § 827 BGB Ausschluss und Minderung der Verantwortlichkeit
Unzurechnungsfähige sind nicht schadensersatzplichtig weil ihr Handeln nicht auf freier Willensbestimmung beruht, sofern er sich nicht willentlich selbst in einem Zustand des Rausches versetzt.
In diesem Fall ist er in gleicher Weise verantwortlich, wie, wenn ihm
Fahrlässigkeit zur Last fiele.
Erläutern Sie den § 855 BGB Besitzdiener
Der Besitzdiener ist jemand der die tatsächliche Gewalt über eine Sache für einen anderen in dessen Haushalt oder Erwerbsgeschäft
ausübt und ist dem Besitzer gegenüber weisungsgebunden.
Erläutern Sie den § 827 BGB Beendigung des Besitzes
Die tatsächliche Gewalt einer Sache wird aufgegeben, oder auf eine andere Weise verloren
Erläutern Sie den § 828 BGB Minderjährige
Wer nicht das siebente Lebensjahr vollendet hat, ist nicht schadensersatzpflichtig
Erläutern Sie den § 854 BGB Erwerb des Besitzers
Der Besitz einer Sache wird durch die Erlangung der tatsächlichen Gewalt über die Sache erworben. (kaufen, finden, geben, klauen )
Immateriell
was nicht stofflich ist und aber auch nicht geistig ist. (z.B.
Energie, Gravitation, Information)
Erlangung die Inbesitznahme von körperlichen Gütern oder geistigen
Werten, des Erreichen von Zielen.
Erläutern Sie den § 858 BGB Verbotene Eigenmacht
Besitzentziehung und Besitzstörung sind, sofern nicht das Gesetz die Störung oder Entziehung gestattet, widerrechtlich (verbotene
Eigenmacht). Der Besitz ist fehlerhaft.
Erläutern Sie den § 859 BGB Selbsthilfe des Besitzers
Der Besitzer einer Sache ist berechtigt, einen auf frischer Tat betroffenen Täter bei einer verbotenen Eigenmacht die Sache wieder wegzunehmen, wenn nötig auch mit Gewalt unter Beachtung der Verhältnismäßigkeit.
Erläutern Sie den § 860 BGB Selbsthilfe des Besitzdieners
Der Besitzer überträgt dem Besitzdiener die Rechte übertragendes Selbsthilferecht.
Erläutern Sie den § 861 BGB Anspruch wegen Besitzentziehung
Besitzentzug = Abwehrrecht = Besitzkehr (wieder Einräumung einer Sache)
Erläutern Sie den § 862 BGB Anspruch wegen Besitzstörung
Besitzstörung = Abwehrrecht = Besitzwehr (verlangen vom Störer die Störung zu beseitigen)
Erläutern Sie den § 903 BGB Befugnisse des Eigentümers
Er kann mit der Sache nach Belieben verfahren, darf aber nicht gegen das Gesetz verstoßen oder die Rechte Dritter einschränken.
Hat die rechtliche Herrschaft über eine Sache.
Erläutern Sie den § 904 BGB Aggressiver Notstand
Gegenwärtige Gefahr ist nicht anders abwendbar als durch sofortiges Handel.
Eingriff in das Rechtsgut eines Dritten, Unbeteiligten. Von dem Rechtsgut geht keine Gefahr für mich aus, wird aber gebraucht um die gegenwärtige Gefahr abzuwenden.
Der Eigentümer hat die Duldungsplicht und ich die Schadenersatzplicht.
Ich wirke auf eine Sache ein, von der keine Gefahr ausgeht, um eine (Konkrete) Gefahr von mir oder einem anderen abzuwenden.
Erläutern Sie die Begriffe Abstrakte und Konkrete Gefahr
Abstrakte Gefahr = Ohne Handel könnte es zu einer Gefahr kommen. (drohende Gefahr)
Konkrete Gefahr = Gefahr steht unmittelbar bevor, sofortiges Handeln erforderlich. (gegenwärtige Gefahr)
Was versteht man unter Rechtsfähigkeit
Ist die Fähigkeit, Träger von Rechten und Pflichten zu sein.
Was bedeutet widerrechtlich
Gegen geltendes Recht verstoßen.
Was sind unerlaubte Handlungen.
Ein Rechtsgut wird angegriffen und / oder beschädigt und daraus entsteht ein Schadensersatzanspruch.
Was ist ein Anspruch
Eine berechtigte Forderung (tun, dulden, unter lassen oder Schadenersatz)
Erläutern Sie die Begriffe Eigentümer und Besitzer
Der Eigentümer hat die rechtliche Herrschaft über eine Sache.
Der Besitzer hat die tatsächliche Herrschaft über eine Sache.
Wie wird man Eigentümer
Durch kauf, Schenkung, Erbe, Vertrag.
Was ist die Putativnotwehr
Im Glauben in Notwehr zu handeln, aber es nicht zu sein.
§ 33 STGB / § 15 Abs. 3 OwiG
Notwehrexzess ist die Überschreitung der Notwehr.
Unter welchen Voraussetzungen kann im Notwehrexzess die Strafe gemildert oder ausgesetzt werden
Verwirrung, Flucht, Schrecken.
Sind Angriffe von Schuldunfähigen Personen Notwehrfähig
Ja, sie sind notwehrfähig.
Egal ob Kinder oder Geisteskanke.
Mit der Anwendung der §§ 127 StPO „Vorläufige Festnahme“ und 229 BGB „Selbsthilfe“ greife ich in der Art. 104 GG ein. Erläutern sie warum ?
Die Freiheit einer Person kann nur auf Grund eines Gesetzes und auch nur in der darin beschriebenen Form statt finden.
Beschreiben Sie den Bewachungsauftrag im Sinne der GewO.
Es sollten geschützt werden:
Person
Leben
Leib
Freiheit
Eigentum / Sachen fremder Personen
Beschädigung
Zerstörung
Abhanden kommen
Für welche Tätigkeiten benötige ich eine Sachkunde (§34a GewO)
Kontrollgänge im öffentlichen Verkehrsraum.
Im Hausrechtsbereich mit tatsächlich öffentlichen Verkehr.
Im Einlassbereich von Gastgewerblichen Diskotheken. (Türsteher)
Kaufhandelsdedektiv.
Bewachung von Aufnahmeeinrichtungen. (Flüchtlingsunterkünfte) in leitender Funktion.
Leitende Funktion bei zugangsgeschützten Großveranstaltungen. (Gewerbetreibender)
Nennen Sie 3 Beispiele für die Objektbezogene und 6 Beispiele für
die allgemeine Dienstanweisung.
Allgemein
Rechte und Pflichten
Eigensicherung
Dienstkleidung
Verbot von Schreck-, Reiz-, Signalwaffen
Einsatz von Hunden
Befolgen von Weisungen
Objektbezogene
Wach- und Sicherheitsauftrag inklusive Geltungsbereich
Zeitabläufe
Freigelände kontrollen und Schwerpunkte
Außerhaut Kontrolle und Schwerpunkte
Telefondienst
Besucherdienst
Schlüsselverwaltung
Wie ist ein Dienstausweis beschaffen
1 - Bezeichnung der Sicherheitsfirma mit Anschrift.
2 - Name und Vorname der Wachperson.
3 - Name und Anschrift des Gewerbetreibenden. (oder dessen Stellvertr.)
4 - Unterschrift von Wachperson und Gewerbetreibenden. (oder dessen SV)
5 - Bewacher ID
6 - Gewerbe ID
Wann ist Dienstkleidung zu tragen und was ist zu beachten.
Dienstkleidung darf nicht denen von Vollzugsorganen der Streitkräften ähneln.
Das Personal hat dem Gewerbetreibenden beim tragen Folge zu leisten.
Beim Dienstantritt im eingefriedeten Besitz ist Dienstkleidung zutragen.
Der Auftraggeber kann Wünsche zum Aussehen äußern. Die Vorgaben
dürfen aber nicht gegen Vorschriften verstoßen.
Nennen Sie die Grundvoraussetzung nach § 34a GewO um in dem
Bewachungsgewerbe tätig werden zu können.
Vollendung des 18. Lebensjahr.
Nachweis der Zuverlässigkeit.
Teilnahme am Unterrichtungsverfahren nach § 34a GewO oder gegebenenfalls Sachkunde nach § 34a GewO
Ein Gewerbetreibender im Bewachungsgewerbe muss der Behörde Haftpflichtversicherungen nachweisen können. Wer wird versichert.
Gewerbebetrieb
Gewerbetreibene
Beschäftigte Person
Was wird genau versichert und in welchen Mindestsummen
Schadensfall
a. Personenschäden
b. Sachschäden
c. Abhanden kommen bewachter Sachen
d. Reine Vermögensschäden
Mindesthöhe
a. 1.000.000, 00 €
b. 250.000,00 €
c. 15.000,00 €
d. 12.500,00 €
Wozu dient das BDSG
Schutz der Persönlichkeitsrechte beim Umgang mit Daten.
Regelung der Rechtsgrunglage bei der Datenverarbeitung.
Was sind Personenbezogene Daten
Name
Vorname
Persönliche und Verhältnisse
Geburtsdatum
Bankverbindung
Welche Daten sind ganz besonders zu schützen und benötigen eine separate schriftliche Zustimmung.
Krankendaten
Religions Zugehörigkeit
Politische Zugehörigkeit
Unterscheiden Sie zwischen Zugangs Kontrolle , Zugriffskontrolle, Zutrittskontrolle
Zugangs Kontrolle
Virtueller Zugang (PC) wird Kontrolliert und gespeichert. (Passwort)
Zugriffskontrolle
Aktenzugang / Aktenschränke müssen verschlossen sein.
Zutrittskontrolle
Räumlicher Zutritt wird kontrolliert durch Schlüssel, Pin, Pin Karten, Biometrisch etc
Wann dürfen Personenbezogene Daten erhoben, verarbeitet und genutzt werden.
wenn die betroffene Person eingewilligt oder ein Gesetz dies erlaubt
Wenn mit den Betroffenen ein Vertrag geschlossen wurde
Berechtigtes Interesse der speichender Stelle gewahrt werden muss
Wenn Daten den allgemein zugänglichen Quellen entnommen wurden
Der Zweck der Erhebung Personen bezogenen Daten ist konkret fest zu legen
Wann muss ein Datenschutzbeauftragter in Nicht Öffentlichen Stellen bestellt werden.
Wenn Personenbezogene Daten automatis verarbeitet werden und
mehr als 9 Personen damit beschäftigt werden.
Wenn mindestens 20 Personen damit beschäftigt sind auf andere Art Daten zu verarbeiten.
Kann der Betroffene Auskunft über seine gespeicherten Daten verlangen.
Ja über:
die zuseiner Person gespeicherten Daten
deren Herkunft
deren Zweck
deren Weitergabe an Dritte
Wann kann der Betroffene verlangen, dass Daten berichtigt, gelöscht oder gesperrt werden.
Berichtigung = Wenn Daten unwichtig oder eine Speicherung unzulässig sind.
Löschen = Daten sind nicht mehr erforderlich Gesetzliche oder
Vertragliche Aufbewahrungsfristen sprechen nicht gegen eine Löschung.
Sperren = Richtigkeit wird bestritten.
Wann ist eine Videoüberwachung zulässig
Zur Wahrnehmung des Hausrechts.
Zur Wahrnehmung berechtigter für konkret festgelegte Zwecke.
Bei Erforderlichkeit und wenn keine Anhaltspunkte bestehen, dass
Schutzwürdige Intresse der Betroffenen überwiegt, besonders wenn es sich um Kinder handelt.
Welche Voraussetzungen muss ein Arbeitnehmer erfüllen um als Berufs-Waffenträger eingesetzt werden zu können
Zuverlässigkeit
Eignung
Waffensachkunde nach § 7 WaffG
Vollendung des 18. Lebensjahr
Wann ist keine Persönliche Eignung gegeben.
Bei Abhängigkeiten (Drogen, Alkohol etc.)
Geistige oder begründete Zweifel.
Geschäftsunfähigkeit.
negativ BZR
Erläutern Sie § 8 WaffG Bedürfnisnachweis.
Wirtschaftliches Intresse
Konkreter Auftrag mit Erforderlichkeit
Erhebliche Gefährdung des Personals
Die Waffenbesitzkarte ermöglicht dem Eigentümer
Den Erwerb einer Schusswaffe.
Den Nachweis über den Besitz der Waffe.
Transport der Waffe zum Büchsenmacher, Schießstand und zum
Verkauf.
Tragen der Waffe im befriedete Besitztum.
Der Waffenschein ermöglicht das Führen einer Schusswaffe.
Was bedeutet Führen.
Das führen einer Waffe ist das tragen einer Waffe ausserhalb des befriedeten Besitztum.
Was sind Schusswaffen.
Schusswaffen im Sinne des WaffG sind Gegenstände die zur :
Jagt, Spiel, Distanzinjektion, Markierung, Sport, Angriff , Verteidigung,
bestimmt sind und bei denen Geschosse durch einen Lauf getrieben werden.
Wann ist eine Waffe zugriffsbereit
Wenn sie mit wenigen, schnellen Griffen in den Anschlag gebracht werden kann.
Nennen Sie 5 verbotene Waffen.
Kriegswaffen, Vollautomatische Waffen, Pumpgun mit Pistolengriff, T0T-Schläger, Schlagring, Wurfsteine
§ 21 Bewachungsverordnung Dokumentation besagt.
Der Gewerbetreibende muss Aufzeichnungen über die Überlassung und Rückgabe von Munition, Waffen führen zudem Aufzeichnung über den gebrauch der Waffe für 3 Jahre.
Erläutern Sie den § 20 Bewachungsverordnung Umgang mit Waffen und Anzeigepflicht nach Gebrauch.
Sichere aufbewahrung von Waffen, Munition durch den Gewerbetreibenden. Sicherstellung der Ordnungsgemäßen Vollzähligen
Rückgabe der Waffen, Munition an Gewerbetreibenden. Unverzüglich Anzeige bei Schusswaffen gebrauch durch das Personal und des Gewerbetreibenden bei der zuständigen Behörde und der Polizei.
Was versteht man unter dem Begriff Recht .
Recht ist der Inbegriff der in einer politischen Gemeinschaft geltenden Rechtsordnung. Diese gilt für ein bestimmtes Staatsgebiet und für einen bestimmten Personenkreis.
Erläutern Sie den Unterschied zwischen Menschenrecht und Staatsbürgerlichen Grundrechten.
Menschenrechte stehen allen Menschen innerhalb des Staatsgebiet der BRD zu.
Bürgerrechte stehen allen deutschen Staatsbürgern innerhalb des Staatsgebiet der BRD zu.
Erläutern Sie den Art. 1 des Grundgesetzes.
Die Würde des Menschen ist unantastbar. Es ist das einzige nichtabwägungsfähige Verfassungsgut.
Mann kann selbst nicht auf die Werte verzichten.
Erläutern Sie den Art. 3 Gleichheitsgrundgesetz.
Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Niemand darf wegen seiner Sprache, sein Geschlecht, Abstammung, Rasse, Heimat, Herkunft………
benachteiligt oder bevorzugt werden.
Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.
Erläutern Sie den Begriff „Jedermannsrechte“ und wo sind sie zu finden.
Jedermannsrechte sind Grundrechte, die an keine Bedingungen oder Veraussetzungen geknüpft sind.
Nennen Sie alle Ausnahmerechte.
BGB =
§ 227 Notwehr / Nothilfe
§ 228 Notstand, defensiv
§ 229 Selbsthilfe
§ 859 Selbsthilfe des Besitzers
§ 860 Selbsthilfe des Besitzdieners
§ 904 Notstand, aggressiv
StGB =
§ 32 Notwehr / Nothilfe
§ 34 Notstand, rechtfertigender
§ 35 Notstand, entschuldigender
StPO =
§ 127 Abs. 1 Vorläufige Festnahme
OWiG =
§ 15 Notwehr / Nothilfe
Was regelt das Privatrecht
Das Privatrecht regelt die Rechtsbeziehung der Bürger untereinander in
einem Gleichstellungsverhältnis. (Koordinationsprinzip)
Nennen Sie 3 Rechtsquellen aus dem Privatrecht .
Familienrecht,
Sachenrecht,
Vertragsrecht,
Wirtschaftsrecht,
Schulrecht,
Zivilrecht,
Arbeitsrecht,
BGB…….
Was regelt das öffentliche Recht
Es regelt die / das Rechtsbeziehung / Rechtsverhältnis zwischen Staat und Bürger in einem Über- Unterordnungs Verhältnis
(Suberdinationsprinzip) Der Staat ist dem Bürger übergeordnet.
Nennen Sie 3 Beispiele für das öffentliche Recht
Strafgesetzbuch (StGB),
Strafprozessordnung (StPO),
Sozialrecht,
Waffengesetz (WaffG),
Betäubungsmittelgesetz BtMG),
Verfassungsrecht,
Staatsrecht,
Grundgesetz (GG),
Polizeirecht,
Gewerbeordnung (GewO)
Vor was schützt uns die Gewaltenteilung
Die Gewaltenteilung ist der Schutz vor einer Zentralmacht durch gegenseitige Kontrolle der einzelnen Staatsgewalten untereinander. Sie
schützt vor staatlicher Willkür.
Wie ist die Gewaltenteilung unterteilt
Vertikal = Bund, Länder, Kommunen.
Horizentral = Legislative (Gesetzgebende Gewalt)
Exekutive = (Ausführende / Vollziehende Gewalt)
Judikative = (Rechtsprechende / Richterliche Gewalt)
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