Unternehmen
-> rechtlich-wirtschaftliche Einheiten, die Güter erstellen und vermarkten und dabei erwerbs-wirtschaftliche Ziele (ökonomischer Erfolg=Formalziel) verfolgen
dadurch charakterisiert, dass der Bedarf anderer Organisationen und Personen durch die Produktion und Vermarktung von Sach- und/oder Dienstleistungen gedeckt wird (Sachziel von Unternehmen)
Was unterscheidet Unternehmen von Privathaushalten?
Frembedarfsdeckung
Privathaushalte dienen Eigenbedarfsdeckung
Je besser einem Unternehmen die Fremdbedarfsdeckung gelingt, desto…
…höher fällt der ökonomische Erfolg aus
Der Gewinnn stellt …
letztendlich das Einkommen des Unternehmens oder der Gesellschafter des Unternehmens dar, wenn er ausgeschüttet wird
Weiteres wirtschaftliches Ziel ?
Vermeidung akuter oder drohenden Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung, da diese die Unternehmensexistenz durch Insolvenz beenden kann
Aus welchen Sachfunktionen besteht ein Unternhemen im einfachsten Sinne
Beschaffung
Produktion
Absatz
Ergebnis der produktivitätssteigernden Arbeitsteilung.
-> Funktionen dienen der Leistungserstellung- und Vermarktung
Diese Sachfunktionen sowie die darin stattfindenden Prozesse bedürfen der zielorientierten Gestaltung und Koordination durch eine übergeordnete Instanz: die Unternehmensführung. Das bedeutet, dass nicht nur die Güte der betrieblichen Sachfunktionen bei der Leistungserstellung und ‑vermarktung, sondern auch die Güte der Unternehmensführung für den Unternehmenserfolg verantwortlich ist
Was ist laut Mag die Bedeutung der Unternehmensführung ?
Bildung, Durchsetzung und Sicherung eines einheitlichen Willens in einem Unternehmen
Was gefährdet den Unternehmenserfolg und den Unternehmensbestand, durch die Verfolgung divergierender Ziele un verschiedenen Unternehmensbereichen und auf unterschiedlichen Unternehmensebenen
Das Fehlen eines einheitlichen Willens,
durch die Verfolgung divergierender Ziele un verschiedenen Unternehmensbereichen und auf unterschiedlichen Unternehmensebenen
Was ist eine wesentliche Aufgabe der Unternehmensführung im Zusammenhang mit dem Unternehmenswillen und worauf bezieht sie sich?
Eine zentrale Aufgabe der Unternehmensführung ist die Herbeiführung eines einheitlichen Unternehmenswillens sowie die Anpassung eines veralteten Willens.
Dabei prägt sie das Zielsystem des Unternehmens und umfasst 2 Hauptbereiche:
Zielgerichtete Verhaltensbeeinflussung von Menschen
intern: Führungskräfte & Mitarbeitende
extern: Kapitalgeber, Zulieferer, Kunden, Abnehmer, Mitbewerber, Staat, Medien etc.
Gestaltung der betrieblichen Ressourcen
Betriebsmittel
Werkstoffe
alle zur Zielerreichung notwendigen Produktionsfaktoren
Management
-> wird als Synonym für Unternehmensführung verwendet. Er schließt die Führung anderer Organisationstypen als Unternehmen mit ein
Management Entstehung
Mitte 19 Jh.
durch Größenwachstum von Unternehmen waren Eigentümer mit Führungs- und Leitungsaufgaben immer mehr überfordert
zunehmen auch Nicht-Eigentümer mit Führungsaufgaben betraut
Dadurch-> zunehmende Trennung von Eigentum und Verfügungsgewalt in Unternehmen
Zunehmend erkannt das Qualifikation zur Übernahme erlenbar ist.
Ende 19 Jhr. ersten Handelshochschulen (1898 Leipzig), die Wissen auf wissenschaftlichen Niveau vermitteln
Mittlerweile eigenständiges Wissenschaftsfeld an der Hochshcule weltweit
Manager
Die Manager sind die Personen in Unternehmen, die Führungsaufgaben ausüben und weisungsbefugt sind.
Institutionelle Sicht des Managements ? (Institutionell= wer führt)
stellt Personenkreis, der in Unternhemen Fürhungsaufgaben einzeln oder in Gremien ausübt und mit Anweisungsbefugnis versehen ist, in den Mittelpunkt der Betrachtung: Manager.
Manager dürfen …?
formal legitimiert, Einfluss auf andere Menschen im Unternehmen ausüben
Weisungsbefugnis-> Anspruch darauf das ihre Anweisungen befolgt werden
Mitunter wird der Begriff des Managers in dem Sinne verwendet, dass Manager Nicht-Eigentümer sind, denen Leitungsaufgaben übertragen werden, und dass nur die Eigentümer durch das eingebrachte Eigenkapital legitimierte Unternehmensführer sind. Diese Unterscheidung hat sich allerdings nicht durchgesetzt, sodass auch die Eigentümer-Unternehmer als „Manager“ angesehen werden, zumal die Aufgaben dieselben sind
Primäres Management ?
Führungskräfte innerhalb des Unternehmens
Sekundäre Management ?
Einzelpersonen und Gremien außerhalb des Unternehmens, die als Überwachungsorgane (z. B. Aufsichtsrat bei der AG) oder Beiräte auf den Willensbildungsprozess Einfluss nehmen können, z. B. durch einen Zustimmungsvorbehalt bei strategischen Entscheidungen
Mehrere Ebenen von Managern ?
Oberes Management (Top Management)
Mittleres Management (middle Management)
Unteres Management (Lower Mangagement)
oberes und v.a. mittleres Management mit zunehmender Unternehmensgröße selbst wiederum aus mehreren Ebenen bestehen können. Die Angehörigen dieser Managementebenen können sich hinsichtlich Mentalität, Identifikationsmustern, sozialer Herkunft usw. unterscheiden.
Die Entscheidungen auf diesen Managementebenen zeichnen sich durch einen unterschiedlichen zeitlichen Horizont und Freiheitsgrad sowie eine unterschiedliche Bedeutsamkeit für den Unternehmenserfolg aus, die von oben nach unten abnehmen.
Im deutschen Recht wird wer der Arbeitnehmerseite zugerechnet ?
Mitglieder Lower Management, deren Interessen durch den Betriebsrat oder durch Arbeitnehmervertreter in einem Aufsichtsrat vertreten werden
Middle Management ?
leitende Angestellte, die u. a.
Personal einstellen
entlassen dürfen
durch einen Sprecherausschuss bzw. einen eigenen Repräsentanten im Aufsichtsrat vertreten werden
Mitglieder des Top Managements ?
Arbeitgeberseite zugewiesen
Schlüsselkompetenzen
Manager benötigen die technische, die soziale und die konzeptionelle Kompetenz, um ihre Aufgaben bestmöglich durchzuführen.
Welche Schlüsselkompetenzen benötigen Manager ?
Technische Kompetenz :
(Fachkompetenz) beinhaltet Sachkenntnisse im Bereich Management (Wissen) und die Fähigkeit, dieses Wissen (Theorien, Methoden, Instrumente) auf konkrete Probleme anwenden zu können (Können). Sie stand lange Zeit im Mittelpunkt der Management-lehre. Heutzutage werden jedoch die soziale und die konzeptionelle Kompetenz als ebenso wichtig angesehen.
Soziale Kompetenz
(Sozialkompetenz) besteht aus der Kooperations-bereitschaft und der Fähigkeit, sich in andere Menschen innerhalb und außerhalb des Unter-nehmens hineinversetzen zu können (Empathie) und ihr Handeln zu verstehen. Die soziale Kompetenz ist analog zum 360-Grad-Feedback auf 4 Ebenen notwendig: Ebene der Kollegen, Ebene der untergebenen MA, Ebene der Vorgesetzten und Ebene der Bezugsgruppen aus der Unternehmensumwelt. Mit der Internationalisierung und Globalisierung des Wirtschaftsgeschehens ist auch die interkulturelle Kompetenz als Spezialfall der sozialen Kompetenz wichtig geworden, da Unternehmen in anderen Kulturkreisen anders geführt werden als im Heimatland.
Konzeptionelle Kompetenz
(Methodenkompetenz) zeigt sich darin, bei komplexen Problemen Zusammenhänge zu erkennen (vernetztes Denken) und sie in handhabbare Teilprobleme herunterzubrechen (Strukturierungs-fähigkeit). Dazu gehört es auch, Probleme aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten. Schließlich ist der Erhalt der Lernfähigkeit ein weiteres Merkmal der insgesamt an Bedeutung zunehmenden konzeptionellen Kompetenz.
Soziale Kompetenz bei allen!
Kompetenzen von Managern
Die Kompetenzen von Managern sind einerseits die erforderlichen Fähigkeiten von Managern zur Aufgabenerfüllung, zum anderen sind es die vorhandenen Fähigkeiten von Managern. Der Vergleich ergibt die Eignung eines Managers.
Erforderlich vs. vorhanden.
Welche zentralen Fragestellungen behandelt die institutionale Managementforschung?
Institutionale Managementforschung untersucht insbesondere:
Unterschiede zwischen Managern und Nicht-Managern
Früher: Annahme einer angeborenen „Managerbegabung“
Heute: Managementkompetenzen gelten als erlernbar
Rolle der Manager in Wirtschaft und Gesellschaft
Stichwort: „Regime der Manager“
Vergütung und Anreizsysteme
Gerechte Entlohnung
Gestaltung leistungsorientierter Anreize
Diversität in Managementpositionen
Repräsentation von Frauen
Repräsentation von Personen mit Migrationshintergrund
Funktionale Managementsicht
Im Fokus der funktionalen Managementsicht stehen die von Managern zu erfüllenden Aufgaben
Was steht im Mittelpunkt der funktionalen Managementsicht ?
Entscheidungen über Ziele, Maßnahmen und Mitteleinsätzen
häufig ist hierzwischen eine Auswahl zu treffen -> mit finaler Entscheidung wird Alternative ausgewält und vollzugsverbindlich erklärt
Die Managementfunktionene werden welchen Phasen zugeordnet ?
Phasen eines rationalen Entscheidungsprozess
Vorbereitet (Planung)
getroffen (Entscheidung treffen)
umgesetzt (Implementation/Umsetzung)
überprüfen (Kontrolle)
In welchem Verhältnis stehen Managementfunktionen zu betrieblichen Sachfunktionen?
Managementfunktionen stehen zu den betrieblichen Sachfunktionen in einem komplementären Verhältnis.
🔹 Sachfunktionen = „am Patienten arbeiten“
Das sind alle Tätigkeiten, bei denen direkt Leistungen erbracht werden:
GuK versorgen Pat
Ärzte führen Behandlungen durch
OP-Team operiert
Apotheke stellt Medis bereit
➡️ Hier findet die eigentliche Leistungserstellung statt.
🔹 Managementfunktionen = „alles organisieren und steuern“
Das Management sorgt dafür, dass die Arbeit gut funktioniert:
Dienstpläne erstellen
Budget planen
Qualitätsstandards kontrollieren
Abläufe organisieren
➡️ Management behandelt nicht direkt, sondern plant, organisiert und kontrolliert.
Beides braucht sich gegenseitig:
Ohne Pflege & Ärzte → keine Patientenversorgung
Ohne Planung & Organisation → Chaos im Krankenhaus
Sachfunktionen = am Patienten arbeiten Managementfunktionen = dafür sorgen, dass die Arbeit gut läuft
So werden alle betrieblichen Aktivitäten geplant, organisiert und kontrolliert:
Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Tätigkeit eines Managers eine variable Mischung aus Management- und Sachfunktionen darstellt. Im Folgenden sollen die allgemeinen Managementfunktionen im Vordergrund stehen, die unter den Begriff General Management subsumiert werden
Der französische Bergbauingenieur Fayol (1929) postulierte auch aufgrund seiner eigenen Praxiserfahrung Anfang des 20. Jhr folgende „universellen Funktionen“ des Managements: Vorschau & Planung, Organisation, Anweisung, Koordination und Kontrolle
Der US-amerikanische Managementforscher Gulick (1937) entwickelte auf dieser Grundlage das sogenannte POSDCORB-Konzept, dessen Name sich aus den Anfangsbuchstaben der betrachteten Management-funktionen ableitet: Planning, Organizing, Staffing, Directing, COordinating, Reporting und Budgeting. Planning ist das Nachdenken über Ziele und alternative Maßnahmen zur Zielerreichung. Durch Organizing werden eine formale Autoritätsstruktur und planvolle Arbeitseinheiten geschaffen, die koordiniert werden müssen, um den Plan zu realisieren. Staffing dient der Zuweisung von Personal zu den Arbeitseinheiten. Directing beinhaltet das Treffen von Einzelent-scheidungen sowie deren Umsetzung in Anweisungen, die einzelfallbezogen oder generell gültig sein können. Coordinating bezweckt die gegenseitige Abstimmung der Teile eines Unternehmens. Reporting dient der Informierung der vorgesetzten Ebene und der eigenen Stelle oder Abteilung. Budgeting bedeutet die Aufstellung und Kontrolle von Budgets, die einen finanziellen Rahmen für einen bestimmten Zeitraum darstellen.
Als Standard dient heutzutage der Fünferkanon der US-amerikanischen Managementforscher Koontz und O’Donnell (1955): Planning (Planung), Organizing (Organisation), Staffing (Personaleinsatz), Directing (Personalführung) und Controlling (Kontrolle), der auch diesem Studienskript zugrunde liegt. Die Management-funktionen Reporting und Budgeting von Gulick (1937) finden sich in der Funktion Controlling wieder. Die Funktion Coordinating ist wie das Entscheiden in jeder Managementfunktion enthalten, sodass sie nicht als eigenständige Managementfunktion anzusehen ist
Fünferkanon von Managementfunktionen
Zu den 5 klassischen Managementfunktionen gehören Planung, Organisation, Personaleinsatz, Personalführung und Kontrolle
Managementfunktionen Ablauf ?
Nicht isoliert nebeneinander
keine beliebige Reihenfolge
stehen in einem sachlogischen Zusammenhang
Managementregelkreis
Der Managementregelkreis stellt die Managementfunktionen in einer bestimmten Reihenfolge dar, die immer wieder aufs Neue durchlaufen wird.
Was bedeutet es, dass Managementfunktionen einen kybernetischen Managementregelkreis bilden?
Die Managementfunktionen (z. B. Planung, Organisation, Kontrolle) stehen in einer logischen Beziehung zueinander und bilden einen Regelkreislauf.
Dieser wird kontinuierlich durchlaufen, da ständig neue Probleme auftreten.
Dabei dienen Managementfunktionen der:
Vorbereitung
Begleitung
Nachbereitung
der eigentlichen Leistungserstellung (Realisation).
Die Realisation selbst ist keine Managementfunktion, sondern das Objekt des Managementhandelns.
Managementprozess als Regelkreis
Am Anfang steht die Planung als gedankliche Tätigkeit, mit der Entscheidungen über Ziele, Wege, Maßnahmen und Mittel zur Zielerreichung systematisch vorbereitet werden. Damit stellt die Planung eine Primärfunktion dar, da alle anderen Managementfunktionen sich an dem Ergebnis der Planung, dem Plan, orientieren müssen.
Planung
Die Planung dient der systematischen Vorbereitung von Entscheidungen über Ziele, Wege, Maßnahmen und Ressourcenverbräuche.
Management als Regelkreis.
Planung: Phasen
Im Rahmen der Zielanalyse werden aus den übergeordneten Unternehmenszielen Bereichsziele abgeleitet, die als Beurteilungsmaßstäbe im Planungsprozess dienen.
Anhand der Ziele lassen sich Probleme als Zielverfehlungen erkennen (Problemanalyse). Dabei können sowohl eine Untererfüllung als auch eine Übererfüllung eines Ziels ein Problem darstellen. Häufig ist die Ergebniskontrolle aus vorangegangenen Managementprozessen eine Quelle der Problemerkenntnis.
Im Rahmen der Suche nach Handlungsalternativen werden möglichst viele Handlungsmöglichkeiten zur Lösung des gefundenen Problems gesucht. Um die Kreativität nicht zu hemmen, wird noch keine Beurteilung der Lösungsvorschläge vorgenommen.
Durch eine Prognose werden unterschiedliche Entwicklungen des Unternehmensumfelds im Hinblick auf die möglichen Handlungsalternativen betrachtet, z. B. eine gute und schlechte konjunkturelle Entwicklung oder neue und keine neuen Konkurrenten auf dem Absatzmarkt.
Bei der Bewertung wird der Zielerreichungsgrad der Handlungsalternativen bestimmt und diese dann in eine Rangfolge gebracht. Aufwendiger wird die Bewertung, wenn mehrere Ziele gleichzeitig zu berücksichtigen sind, z. B. im Rahmen einer Nutzwertanayse
Die Planung wird mit der Entscheidung abgeschlossen. Es wird diejenige Handlungsalternative ausgewählt und für vollzugsverbindlich erklärt, die den höchsten Zieler-reichungsgrad verspricht. Dies ist dann die optimale Handlungsalternative
In der Praxis kann es zu Abweichungen von diesem Phasenschema kommen, da Vor- & Rücksprünge oder Parallelarbeiten auftreten können. Planung kann als rein gedankliche Planung, v.a. in kleinen Unternehmen, als ungebunden-schriftliche Planung mit nur teilweiser schriftlicher Fixierung der Planung, als systematisch-schriftliche Planung mit vollständiger schriftlicher Fixierung der Planung oder als computergestützte Planung als höchstentwickelte Form der Planung erfolgen
Management als Regelkreis
Organisation
Organisation dient der Umsetzung von Plänen, indem eine Stellenstruktur mit Aufgaben, ein Kommunikationssystem und die Abläufe (Prozesse) geschaffen werden.
Funktion des Personalmanagements
Zur Stellenbesetzung muss Personal beschafft, Stellen zugewiesen, entwickelt, entlohnt und ggf. freigestellt werden, wenn Stellen entfallen.
Durch Orga müssen Stellen anschließend mit Personal anforderungsgerecht besetzt werden (Personaleinsatz), um die Aufgabenerfüllung sicherzustellen. Dieses Personal muss beschafft, entwickelt, (leistungs-)gerecht entlohnt und ggf. freigestellt werden, sodass neben dem Personaleinsatz die vor- und nachgelagerten Funktionen des Personalmanagements ebenfalls zu berücksichtigen sind
Personalführung
Wenn mit der Orga und dem Personaleinsatz strukturellen Voraussetzungen für Aufgabenerfüllung geschaffen sind, erfolgt im Rahmen der Managementfunktion Personalführung „die permanente, konkrete Veranlassung der Arbeitsausführung und ihre zieladäquate Feinsteuerung im vorgegebenen Rahmen“. Dabei geht es um die unmittelbare Verhaltensbeeinflussung von Mitarbeitern (Directing bzw. Leadership) durch den direkten Vorgesetzten. Diese ist zum einen notwendig, da im Rahmen von Orga und Personaleinsatz nicht alles geregelt werden kann. Zum anderen weisen MA mitunter nicht die notwendige Leistungs-bereitschaft oder ‑fähigkeit zur Aufgabenerfüllung auf oder sie verfolgen eigene Ziele und Interessen, die die Erreichung der Unternehmensziele gefährden können. Orga und Personal-einsatz bzw. ‑management nehmen hingegen eine mittelbare Verhaltensbeeinflussung über organisatorische Regelungen, Stellenbeschreibungen, Qualifikationsanforderungen, Personalauswahl, Personalentlohnung und Personalbeurteilung vor.
Die Managementfunktionen Organisation, Personaleinsatz und Personalführung werden in der Literatur auch unter dem Begriff … zusammengefasst
Steuerung
Ergebniskontrolle
Die Ergebniskontrolle besteht aus einem Soll-Ist-Vergleich und einer Abweichungsanalyse
Die letzte Phase des (gedanklichen) Managementprozesses ist die Kontrolle, in der die erreichten Ergebnisse (Ist) mit den geplanten Ergebnissen (Soll) verglichen und auf Abweichungen überprüft werden (Ergebniskontrolle). Der Soll-Ist-Vergleich gibt Aufschluss darüber, ob Ziele erreicht worden sind oder nicht. Nicht tolerierbare Zielverfehlungen können Korrekturmaßnahmen noch im Rahmen der Planrealisation durch ein Gegen-steuern oder eine Neuplanung (Planrevision) auslösen. Damit bildet die Kontrolle den Ausgangspunkt für einen neuen Durchlauf des Managementregelkreises, sodass eine Managementspirale entsteht. Von der Kontrolle zu unterscheiden ist die neuere Managementfunktion Controlling, deren eigenständige Aufgabe darin gesehen wird, alle Managementfunktionen mit den Unternehmens-erfolg betreffenden Infos zu versorgen und zu koordinieren
Wie lassen sich die Managementfunktionen der Willensbildung, -durchsetzung und -sicherung zuordnen?
Planung (inkl. Entscheidung) → Willensbildung
Organisation & Personaleinsatz → Willensdurchsetzung
Kontrolle → Willenssicherung
Warum gelten Planung und Kontrolle als Zwillingsfunktionen?
Planung ohne Kontrolle verliert den Realitätsbezug.Kontrolle ohne Planung ist nicht möglich, da Sollvorgaben fehlen
Warum sind Organisation und Personaleinsatz Zwillingsfunktionen?
Organisation schafft Stellen (für „gedachte“ Mitarbeiter),Personaleinsatz besetzt sie mit konkreten Personen.
Wie beeinflussen sich Organisation und Personaleinsatz gegenseitig?
Die Stellenstruktur beeinflusst Motivation (z. B. abwechslungs-reiche Aufgaben steigern Motivation).Umgekehrt kann geringe Qualifikation eine starke Arbeitsteilung erfordern, was Motivation senken kann.
Empirische Studien zum Arbeitsalltag von Managern haben ergeben, dass sich der lineare Managementprozess (auf den ersten Blick) kaum wiederfinden lässt. Dies liegt v.a. an den vielfältigen wechselseitigen Abhängigkeiten (Interde-pendenzen) zwischen den Managementfunktionen, die ein sukzessives Durchlaufen der Managementfunktionen erschweren.
Arbeitsaktivitätsstudien
Die Arbeitsaktivitätsstudien untersuchen das Verhalten oder die Tätigkeitsinhalte von Managern mit verschiedenen Methoden.
erfolgt durch Tagebuch oder
Selbst/Fremdbeobachtung
Managerbeobachtung. Dabei zeigt sich das:
… Anfang und Ende der Managerarbeit oft nicht definiert sind, sondern die Arbeit zyklisch verläuft.
… der Arbeitsalltag zerstückelt ist
… über 70 % der Arbeit aus mündlicher Kommunikation besteht.
… statt Anweisungen Fragen, Zuhören und Auskunftserteilung im Mittelpunkt stehen.
… Manager nicht nur proaktiv tätig sind, sondern häufig auf unvorhergesehene Ereignisse reagieren müssen
Der Handlungsspielraum eines Managers wird zudem durch drei Komponenten charakterisiert:
Handlungszwänge aufgrund der Position und selbst eingegangener Verpflichtungen
vom Manager selbst nicht beeinflussbare Restriktionen, die unternehmensintern oder - extern vorhanden sind
und einen Raum für Eigengestaltung nach den Vorstellungen des Manager
Handlungsspielraum
Der Handlungsspielraum eines Managers wird durch Handlungszwänge, Restriktionen und einen Raum für Eigengestaltung bestimmt
Handlungsspielraum Manager, 3 Komponenten. Die Mischung dieser drei Komponenten kann je nach Einzelfall unterschiedlich ausfallen.
Kotter (1982) betrachtet drei Konzepte, die die Basis von Manageraktivitäten darstellen:
Aufbau und Entwicklung eines Orientierungsrahmens (agenda setting)
Knüpfen eines Kontaktnetzwerkes (network building)
Realisierung von Handlungsentwürfen (execution)
Welches ist von den 3 Konzepten am bedeutsamsten ?
Netzwerk
welches aus formellen und informellen Kontakten innerhalb und außerhalb des Unternehmens bestehen kann, da über das Netzwerk (harte und weiche) Infos zur Weiterentwicklung des Orientierungsrahmens sowie Unterstützung zur Durchsetzung von Handlungsentwürfen erlangt werden können
Kanadische Forscher Mintzberg unterscheideit 10 Rollen der Manager zusammengefasst in 3 Rollen.
Interpersonelle Bezieungen
Galionsfigur
Vorgesetzter
Vernetzer
Information
Radarschrim
Sender
Sprecher
Entscheidungen
Innovator
Problemlöser
Ressourcenzuteiler
Verhandlungsführer
Rolle Interpersonelle Beziehungen ?
Aufbau und Aufrechterhaltung interpersoneller Beziehungen
Galionsfigur : repräsentiert Abteilung bzw. Unternehmen als Symbolfigur nach innen und außen. Bspw kann es sich um die Mitgliedschaft in einem Arbeitgeberverband handeln oder die Funktion als „Blitzableiter“ bei Kundenbeschwerden.
Vorgesetzten: leitet die ihm unterstellten MA an und motiviert sie. Diese Rolle entspricht der Managementfunktion Personalführung
Vernetzer: baut der Manager ein Kontaktnetzwerk innerhalb und außerhalb des Unternehmens auf und pflegt es
Rolle der Information ?
Aufnahme und Abgabe von Informationen
Radarschirm: kontinuierlich Infos über Entwicklungen innerhalb und außerhalb des Unternehmens gewonnen, wozu auch das eigene Kontaktnetzwerk benutzt wird
Sender: werden zum einen Infos weitergegeben und interpretiert; zum anderen werden auch Wertvorstellungen an die MA weitergegeben
Sprecher: wird das Unternehmen ggü Externen vertreten, z. B. bei einer öffentlichen Umweltschutzdiskussion
Rolle der Entscheidungen ?
Innovator: Produkt-, Prozess- & Sozialinnovationen zur Problemlösung gesucht und umgesetzt
Ressourcenzuteiler: verteilt erstens seine eigene Arbeitszeit, zweitens Aufgaben und Kompetenzen auf die MA und drittens finanzielle Ressourcen zur Realisierung von beschlossenen Maßnahmen
Verhandlungsführer: vertritt der Manager das eigene Unternehmen oder einen Unternehmensbereich bei Verhandlungen, z. B. ggü einem Großkunden.
Problemlöser: unerwartete Probleme und Störungen beseitigt und Konflikte gelöst
Der kurze Überblick zeigt, dass die Rollen nicht immer trennscharf unterschieden werden können, da Überschneidungen z. B. zwischen Galionsfigur, Sprecher und Verhandlungsführer existieren. Zwischen den Managementrollen und den klassischen Managementfunktionen lassen sich folgende Verbindungen herstellen:
Es lassen sich jedoch nicht alle Managementrollen den Managementfunktionen zuordnen. Gerade die Managementrollen mit Bezug zur Unternehmensumwelt sind den Managementfunktionen schwierig zuzuweisen, da die Managementfunktionen häufig eine Binnenorientierung aufweisen.
Nach Mintzberg sind alle 10 Managerrollen ?
Vom Manager zu erfüllen
Gewichtung und Abhängigkeit von der Branche, der Position in der Hierarchie, dem Funktionsbereich und der eigenen Persönlichkeit unterschiedlich ausfallen
Vernachlässigung einzelner Rollen über einen längeren Zeitraum kann jedoch den Erfolg eines Managers beeinträchtigen
So kann ein Manager im Produktionsbereich sich eher als Problemlöser verstehen, während ein Manager im Vertrieb sich als Vernetzer oder Galionsfigur sieht
Managementfunktionen und den Managementrollen ist gemeinsam, dass es sich um Handlungsempfehlungen (Soll-Aussagen) handelt, die möglichst umzusetzen sind, damit Management erfolgreich ist
Umweltbezug von Managementaufgaben wird bei den Mintzbergschen Managementrollen deutlicher als bei den klassischen Managementfunktionen, wo der Umweltbezug in der Planung berücksichtigt werden kann, aber in der Vergangenheit die Perspektive des Unternehmens als „geschlossenes System“ überwog
Managementsystems
Das Managementsystem besteht aus einer normativen, einer strategischen und einer operativen Managementebene, um gestiegener Umweltkomplexität und -dynamik gerecht zu werden.
MOderner Managementprozess ?
offenes System, welches mit seinen verschiedenen Umwelten interagiert
Als Aufgabenfelder eines Managementsystems, in welchem institutionelle und funktionelle Aspekte des Managements integriert werden, werden in Anlehnung an den St. Galler Managementansatz, der auf Bleicher (2011) zurückgeht wie unterteilt ?
operativ
strategisch
normativ
Management (hierarchisch verschachteltes System)
Die jeweils höheren Ebenen stellen die Rahmenbedingungen für die unteren Ebenen dar. Damit erfüllen sie auch eine Früherkennungsfunktion, indem Veränderungen auf einer höheren Ebene frühzeitig registriert werden und zu entsprechenden Anpassungen auf den nachfolgenden Ebenen führen
Normatives Management
Management Im normativen Management wird die Unternehmenstätigkeit durch grundsätzliche Entscheidungen begründet, die das Selbstverständnis eines Unternehmens, den Umgang mit Interessengruppen und die Wertvorstellungen im Unternehmen prägen
Auf der Ebene Unternehmenstätigkeit gegründet
Wertvorstellungen der Eigentümer und Top-Manager.
Soll Lebens- und Entwicklungsfähigkeit des Unternehmens sicherstellen
Entscheidungen getroffen, die ganzes Unternehmen betreffen, nur schwer zu revidieren sind und prinzipiell unbefristete Gültigkeit haben
Stellen Rahmen für die nachfolgenden Entscheidungen in einem Unternehmen dar. Dazu gehört:
Festlegung des Selbstverständnisses eines Unternehmens anhand Vision, Mission und der grundlegenden Unternehmensziele
Unternehmensverfassung (Corporate Governance)
Mitwirkung verschiedener Interessengruppen innerhalb und außerhalb des Unternehmens an Entscheidungen regelt
Unternehmenskultur, die (gelebten) Wertvorstellungen in einem Unternehmen widerspiegelt
Mitwirkungsmöglichkeiten verschiedener Interessengruppen im Rahmen der Unternehmens-verfassung wird die ethische Legitimität der Unternehmensziele innerhalb und außerhalb des Unternehmens sichergestellt, da deren Werte und Normen in das Zielsystem des Unternehmens eingehen. Durch die Unternehmenskultur werden den Unternehmensmitgliedern Sinn und Identität vermittelt
Ebenfalls gehören auch Entscheidungen über Standort, Rechtsform, Branchenzugehörigkeit, Investitionen usw., die auch als konstitutive Entscheidungen bezeichnet werden, welche durch eine Grundsatzplanung vorbereitet werden.
Viele Entscheidungen bereits bei Unternehmensgründung zu treffen und können im Laufe der Unternehmens-entwicklung zu Anpassungsentscheidungen führen.
Strategisches Management
Im strategischen Management erfolgt die Ausrichtung des Unternehmens im Markt. Bestehende und neue Erfolgs-potenziale sind die Grundlagen des gegenwärtigen bzw. des zukünftigen Erfolgs eines Unternehmens
mittel- bis langfristige Entscheidungen (2 - 5 Jahre)
Entscheidungen über Produkte, Märkte, Art des Wettbewerbs etc. getroffen, die externe (Marktposition) und die interne Ausrichtung des Unternehmens (Ressourcenbasis) betreffen.
Grundlagen für den gegenwärtigen und den zukünftigen Erfolg eines Unternehmens darstellen.
Orientierung: bestehenden und an neuen Erfolgs-potenzialen. Die bestehenden Erfolgspotenziale sind aktuelle Wettbewerbsvorteile, die die Grundlage für den kurzfristigen Erfolg auf der operativen Managementebene darstellen, auf der sie ausgeschöpft werden. Dabei kann es sich z. B. um bestimmte einzigartige Kompetenzen des Unternehmens handeln, die patentrechtlich geschützt sind.
Auf dynamischen Märkten immer die Gefahr droht, dass bestehende Erfolgspotenziale durch neue Produkte und Verfahren auf der Angebotsseite oder durch veränderte Kundenwünsche auf der Nachfrageseite erodieren können, sind neben der Pflege bestehender Erfolgspotenziale die rechtzeitige Suche und der Aufbau von neuen Erfolgspotenzialen eine weitere Aufgabe des strategischen Managements. Damit soll die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens auch in der Zukunft erhalten bleiben.
Dient damit der Vorsteuerung des Unternehmenserfolgs auf der operativen Managementebene
In Anlehnung an ein Zitat des US-amerikanischen Managementforschers und -beraters Drucker (1963) geht es auf der strategischen Ebene darum, die richtigen Dinge zu tun (Effektivität), und auf der operativen Ebene darum, die Dinge richtig zu tun (Effizienz)
Operatives Management
Im operativen Management geht es um die Ausschöpfung des gegenwärtigen Erfolges eines Unternehmens sowie um die Sicherung der Liquidität
Entscheidungen mit Reichweite von max 1 Jahr getroffen
Charakter von Detailentscheidungen, die v.a. Funktions-bereiche des Unternehmens betreffen, und sie dienen dazu, den gegenwärtigen Erfolg eines Unternehmens auszuschöpfen. Als
kurzfristige Zielgröße: Gewinn als Überschuss der Erträge über die Aufwendungen
kurzfristigstes Unternehmensziel: Sicherung der Liquidität als zentrales Überlebenskriterium, da drohende oder akute Zahlungsunfähigkeit ein Insolvenzgrund ist.
Liquidität des Unternehmens ist gegeben, wenn es jederzeit in der Lage ist, Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.
Zwischen strategischen und operativen Management besteht ?
Gegensätzlichkeit, „daß strategisches Denken, Entscheiden und Handeln stets das Opfern von Augenblicksvorteilen zugunsten höherer Zukunftsvorteile ist“. Damit wird zum Ausdruck gebracht, dass eine kurzfristige Gewinn-maximierung kurzsichtig sein kann, da Investitionen in die Grundlagen zukünftiger Erfolge (z. B. Forschung und Entwicklung, Technologien, Betriebsmittel, Mitarbeiter), die den Gewinn vermindern, vernachlässigt werden.
ZUSAMMENFASSUNG
Unternehmensführung bzw. Management dient der Schaffung, Durchsetzung und Sicherung eines einheitlichen Willens in einem Unternehmen. Management im institutionalen Sinne betrachtet die Manager als Personen. Sie werden in Top, Middle und Lower Management unterschieden. Dabei nehmen vom Top zum Lower Management der Zeithorizont, die Bedeutsamkeit und der Freiheitsgrad von Entscheidungen ab. Manager benötigen zur erfolgreichen Bewältigung ihrer Aufgaben bestimmte Schlüsselkompetenzen, zu denen technische, soziale und konzeptionelle Kompetenz gehören. Die funktionale Managementsicht betrachtet die Aufgaben, die von Managern zu erfüllen sind. Als Standard dient heutzutage der Fünferkanon aus Planung, Organisation, Personaleinsatz (und Personalmanagement), Personalführung und Kontrolle. Die Managementfunktionen stehen in einer logischen Beziehung zueinander, die einem kybernetischen Regelkreis folgt, der immer wieder aufs Neue durchlaufen wird und somit eine Managementspirale ergibt. Arbeitsaktivitätsstudien von Managern untersuchen das äußere Verhalten von Managern oder den Inhalt der Managertätigkeiten. Nach Mintzberg sind von einem Manager 10 Managementrollen zu erfüllen, damit er seine Arbeit auf Dauer erfolgreich ausüben kann. Zwischen Managementrollen und Managementfunktionen lassen sich Querverbindungen herstellen. Als Aufgabenfelder eines Managementsystems werden ein normatives, ein strategisches und ein operatives Management unterschieden, die hierarchisch verschachtelt sind. Auf der Ebene des normativen Managements erfolgt die Begründung der Unternehmens-tätigkeit. Dazu werden grundsätzliche Entscheidungen getroffen, die nur schwierig zu revidieren sind und prinzipiell eine unbefristete Gültigkeit haben. Sie stellen den Rahmen für die Festlegung des Selbstverständnisses eines Unternehmens anhand einer Vision, einer Mission und der grundlegenden Unternehmensziele dar. Ferner gehören die Unternehmens-verfassung (Corporate Governance), die die Mitwirkung verschiedener Interessengruppen innerhalb und außerhalb des Unternehmens an Entscheidungen regelt, und die Unternehmenskultur, die die (gelebten) Wertvorstellungen in einem Unternehmen widerspiegelt, zum normativen Management. Auf der Ebene des strategischen Managements erfolgt die Ausrichtung der Unternehmenstätigkeit, indem entschieden wird, welche Produkte auf welchen Märkten auf welche Art des Wettbewerbs mittel- bis langfristig angeboten werden sollen. Strategische Entscheidungen stellen die Grundlagen für den gegenwärtigen und den zukünftigen Erfolg eines Unternehmens dar. Dazu ist die Pflege von bestehenden und die Schaffung von neuen Erfolgspotenzialen notwendig. Auf der Ebene des operativen Managements werden funktionsbereichsbezogene Detailentscheidungen mit einer Reichweite von maximal einem Geschäftsjahr getroffen. Sie dienen dazu, den gegenwärtigen Erfolg eines Unternehmens auszuschöpfen. Als kurzfristige Zielgröße gilt der Gewinn als Überschuss der Erträge über die Aufwendungen oder die Rentabilität als Verhältnis von Gewinn zu eingesetztem Kapital. Daneben gilt die Sicherung der Liquidität als zentrales Überlebenskriterium, da drohende oder akute Zahlungsunfähigkeit ein Insolvenzgrund ist. Dazu sind zukünftige Ein- und Auszahlungen zu planen.
Unternehmen dienen …
Tarifliche Führungskräfte zählen …
Die funktionale Managementsicht betrachtet …
Personalführung ist …
Auf der Ebene des normativen Managements werden …
Last changed7 days ago