Was ist die Kerndefinition der AW
und was sind ihre Teilgebiete?
Was ist Arbeit?
Was sind Impulsgeber für Veränderungen in der Arbeit? (also Makrotrends) Gehe kurz auf die 4 ein.
In welche 4 Bereiche teilt sich die Kompetenz von Mitarbeitern ein?
Gehe auf verschiedene Arten von gesundheitlichen Initiativen ein.
Erkläre die Begriffe Workability und Employability
Employability (Beschäftigungsfähigkeit)
• Ziel: Erhalt der individuellen Beschäftigungsfähigkeit.
• Treiber: Zunahme des Innovationstempos.
• Anforderungen: Lebenslanges Lernen, Mobilität, Bewältigung komplexer/abstrakter Aufgaben.
• Kern: Fokus auf den Qualifizierungsbedarf.
Workability (Arbeitsbewältigungsfähigkeit)
• Ziel: Erhalt der individuellen Arbeitsbewältigungsfähigkeit.
• Treiber: Demographischer Wandel (ältere Belegschaften).
• Anforderungen: Erhalt der Gesundheit und beruflichen Leistungsfähigkeit über die gesamte Erwerbsbiographie.
• Kern: Fokus auf den Unterstützungsbedarf.
Zusammenhang
• Beides muss bis zur Rente gesichert werden.
• Voraussetzung: Proaktives Denken und Handeln des Mitarbeitenden.
Dediniere Ergonomie
Was versteht man unter psychischen Erkrankungen?
Nenne 4 Beispiele.
• Arbeitssucht (workaholism)
• Burnout
• Schlafstörungen
• Sick-Building-Syndrom
• Bipolare Störungen
• Depressionen
• Psychosen
Was sind die drei Hautaufgaben in der Arbeitsgestaltung?
• Anpassung der Arbeit an den Menschen:
Gestaltung der Arbeitsbedingungen
• Anpassung des Menschen an die Arbeit:
Arbeitseinsatz, Ausbildung
• Anpassung der arbeitenden Menschen untereinander (Beziehung):
organisatorische und technische Arbeitsbedingungen
Nenne die Ebenen des Arbeitsschutzrechts
Nennen Sie die fünf arbeitswissenschaftlichen Bewertungskriterien, die für eine menschengerechte Arbeitsgestaltung ausschlaggebend sind.
Was ist das Dreieck des Arbeitssystems und was sind seine Eckpunkte?
Welche Technologie spielt hier eine neue Rolle?
Definiere den arbeitswissenschaftlichen Arbeitsprozess
»Nicht mehr die Menschen kommen zur Arbeit, sondern die
Arbeit kommt zu den Menschen!« Nehmen Sie Stellung zu
dieser Aussage.
1. Technologische Ermöglichung (Das „Wie“)
Die Aussage ist heute realitätsnah, weil Informations- und Kommunikationstechnologien (IT) als „Enabler“ fungieren.
• Ortsunabhängigkeit: Durch mobiles Internet, Cloud-Computing und Smart Devices ist es für viele Tätigkeiten – insbesondere in der Wissensarbeit – nicht mehr zwingend notwendig, an einem physischen Büroarbeitsplatz präsent zu sein.
• Verteiltes Arbeiten: Die Arbeit „kommt“ über digitale Schnittstellen zum Menschen, egal ob im Homeoffice, in Co-Working-Spaces oder während der Reise („Mobile Arbeit“, „Cloud Work“).
2. Flexibilisierung von Ort und Zeit (Das „Wo und Wann“)
Der Wandel führt weg von festen Standorten hin zu einer dezentralen und mobilen Organisation.
• Das Leitmotiv lautet: „Arbeite wo Du willst, wann Du willst, und mit wem Du willst“.
• Formen wie Telearbeit und mobiles Arbeiten ersetzen zunehmend das Modell, bei dem alle Mitarbeitenden zu einem zentralen Betriebsstätte pendeln müssen.
3. Herausforderungen und Kehrseiten (Die Bewertung)
Obwohl dieser Trend große Freiheiten bietet, entstehen neue Belastungen für die Arbeitnehmer:
• Eigeninitiative: Mitarbeitende müssen ihre Qualifizierung und Arbeitsweise stärker eigeninitiativ steuern.
• Entgrenzung: Es besteht die Gefahr einer Vermischung von Arbeit und Privatleben, da die ständige Erreichbarkeit („Always-On“) die Erholungsphasen gefährdet.
• Gesundheitsrisiken: Fehlende Trennung kann zu Stress, Burnout und einer Abnahme der Work-Life-Balance führen.
Fazit: Die Aussage trifft den Kern der Digitalisierung und Flexibilisierung. Während die räumliche Freiheit zunimmt, steigen gleichzeitig die Anforderungen an die Selbstorganisation und den Erhalt der eigenen Workability, um die physische und psychische Gesundheit langfristig zu sichern.
Die »Ergonomie« ist die Wissenschaft von der Anpassung
der Technik an den Menschen zur Erleichterung der Arbeit.
Hierbei verfolgt die »Ergonomie« eine genaue Zielstellung.
Nennen Sie diese.
Die Zielstellung der Ergonomie ist es, die Belastung des Menschen unter Einsatz technischer, medizinischer, psychologischer sowie sozialer und ökologischer Erkenntnisse so ausgewogen wie möglich zu gestalten.
Nennen Sie die fünf arbeitswissenschaftlichen Bewertungskriterien, die für eine menschengerechte
Arbeitsgestaltung ausschlaggebend sind.
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