Kernannahmen des Sozialkonstruktivismus
Die Identitäten und Interessen von Akteuren formen sich in einem sozialen Kontext
Dinge werden erst durch soziale Interaktion real
Metatheorie
Aussagen über Beschaffung des Untersuchungsgegenstandes
Erfassung des Untersuchungsgegenstandes
Substanzielle Anreicherung
Akteurskonstellationen
Institutionen
Internationale Politik
Epistemologie
erkenntnistheoretische Einordnung des Sozialkonstruktivismus
Welches Wissen soll erlangt werden und wie?
Radikaler Sozialkonstruktivismus
Ablehnung positivistischer Methoden
Verstehen ist das Ziel der Analyse
keine objektive Realität
Moderater Sozialkonstruktivismus
kompatibel mit Positivismus (positivistisch- angelehnte Position)
Nutzung positivistischer Methoden
Erklärung als Ziel der Analyse
Ontologie - Verteilung auf zwei Dimensionen
Materialismus vs. Idealismus
die Bedeutung der materiellen Wert erschließt sich nicht aus sich selbst heraus sondern bedarf der Interpretation
Individualismus vs. Strukturalismus
Akteure und Strukturen konstituieren sich wechselseitig
Individualismus: Handeln von Akteuren hat Auswirkungen auf die Struktur
Strukturalismus: strukturelle Merkmale bestimmen das Handeln von Akteuren
Normen (Definition)
Normen sind wertgestützte, intersubjektiv geteilte Erwartungen angemessenen Verhaltens
— Boekle
4 Merkmale von Normen
Intersubjektiv (zwischen Akteuren geteilt)
Direkte Verhaltensorientierung
Dimension des Sollens
Kontrafaktisch gültig (Verstöße bedeuten nicht Ungültigkeit)
Kriterien für die Stärke von Normen
Intrinsische Merkmale:
Spezifität
Universalität
Dauerhaftigkeit
Kontext einer Norm:
Verhältnis zu anderen Normen
Institutionalisierungsgrad
Kommunalität
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