- Sopho-net Studien (Sozial Phobie)
Annahmen und behandlung der SozPhobie bei STPP
§ Stpp (Psychodynamische Kurzzeitthera) Annahme: konflikthafte Beziehungsthemen soz Angst
· Komponenten der Beziehungsthemen
o Wunsch
o Erwartete Reaktionen
o Reaktion des Selbst
· Aufarbeitung in Vergangenheit, Gegenwart und therapeutischer Beziehung
Ergebnisse
· CBT Signifikant stärker in Remission (keine signifikanz bei Response)
· Between Group Effektstärken klein
· beide Effektiv CBT etwas Stärker STPP in Response vergleichbar mit Pharmakotherapie und CBT Gruppentherapie
- Projekt B1
o Assoziation zwischen Sozialphobie/sozialer Ängstlichkeit und ängstlich/vermeidender Bindung
§ Unsichere Bindung als Faktor in Pathogenese (Würde zu psychodynamischen Modellen passen)
o Vergleich CBT PD
§ Verbeserung des Bindungsstils in Beiden Gruppen
§ Bei frühen Katamnesen CBT signifikant günstiger Langfristig keine Unterschiede
- Bulimie Psychoanalyse vs CBT
o Behandlungsunterschiede
§ Analyse
· Bedürfnis negative Gefühle auszuwaschen Toleranz und einsicht negativer Emotionen als Ziel
· Wenig Fokus auf Symptomatik, freies Sprechen, therabeziehunh
§ CBT
· Fokus Sorgen, skills, Umgang mit negativen Emotionen/Rückschlägen
o Ergebnis:
§ CBT nach ersten 5 Monaten signifikant besser bei Mean Eating Disorder Global Score nach 24 Monaten kein unterschied mehr
§ Binging und Purging häufigkeit bei CBT auch nach 24 Monaten nich signifikant besser
ANTOP Studie
Anorexia nervosa; Enhanced CBT vs Fokal PD und optimiertes TAUBody MAss index
Hohe Dropout Raten
Recovery
- LAC Studie (Chronische Depression): PA vs KVT
o Depression bei Erwachsenen (gemessen mit QiDS und BDI)
o Ausschluss Psychotisches, Persönlichleitsstörung, substanz, kognitive Einschränkung
Ergebnis:
- Fazit Vergleichende Therapieforschung (CBT vs PD)
- Freie Wahl der Therapieform
o Studie mit Panikstörung wenn Freie Wahl möglich keine signifikant besseren ergebnisse ggü Festgelegter Zuteilung
- Übersicht möglicher Ansätze
o Schematherapie
o CBASP
o Emotionsfokussierte Therapie
o Mentalisierungsbasierte Psychotherapie
Schematherapie
Beteiligte Verfahren, Indikation
o Integration: kognitiv,VT,Objektbeziehung, erfahrungs/emotionsfokus
o Indikation: lang anhaltende Emotionale Schwierigkeiten
Schemata +Domänen
o (nach Young)
§ Weit gestrecktes Thema/Muster (meist stark dysfunktional?)
§ Erinnerungen/Emotionen/Kognitionen/Korperempfindung werden auf Betroffene und deren Beziehungen bezogen
§ Entstehen in Kindheit und Adoleszenz (im Lauf des Lebens stärker)
§ 5 Domänen 18 Schemata
o Bei Abgetrenntheit zugeordnete Schemata
Schema Modi
· Schemata können Aktiv oder und inaktiv sein (Einfluss auf Stimmung/Verhalten) momentan aktive Schemata=schemamodi
o Oft Clusteraktivierung
· Dysfunktionale Schemamodi = abgeschnitten/schlecht integrierter Teil des Selbst -> verhindert bewusstsein/wechsel in andere Modi
Ziele
§ Integration der verschiedenen Techniken veränderung maladaptiver Schemata
§ Gesunde Bewältigungstrategien/durchbrechen dysfunktionaler Lebensmuster
Thera Haltung: empathische Konfrontation und begrenzte Nachbeelterung
Ursprünge der Schemata
§ Nichterfüllung emotionaler Bedürfnisse
· Fehlern von Stabilität, Liebe, Verständnis
· Traumatisierung oder Viktimisierung
· Verwöhnung, übertriebener schuts
· Selektive Internalisierung/Identifizierung wichtiger Bezugspersonen
§ Temperament
Schematherapie Ablauf
o Phase 1: Erkennen und Verstehen
§ Psychoedukation (Erklären und gemeinsames Erleben)
§ Diagnostik und Modus Modellierung (Fragebögen, Biographie, individuelles Modell)
§ Förderung Achtsamkeit (Erkennen der Modi)
o Phase 2: Veränderung und Integration
§ Arbeit mit verletztem Kind-Modus (Aktivierung, validierung, NAchbeelterung grundbedürfnisse Erfüllen)
§ Überwindung dysfunktionaler Bewältigungsmodi (Vermeidung, Unterwerfung und Kompensation erkennen und gesunden Erwachsenen fördern)
§ Veränderung der Schemata (Imaginationstechniken zum umschreiben der Erinnerungn, Verhaltensexperimente)
Wirksamkeit
§ Studie mit Borderline (Schema vs Transference focused)
· 3 Jahre lang !?
· Verbesserung in allen Ergebnis kriterien Schematherapie signifikant überlegen und geringeres Dropout (Remission 46%, Reliable Change 66%)
§ Studie generell bei Persönlichkeitsstörungen (Schema vs klärungsorientiert)
· Bessere Recovery raten bei Schematherapie
· Unterschiede zwischen den Schematherapie Thera-trainings: Übungsorientiert > vortragsorientiert
§ Metaanalyse
· Moderate Effektgröße ggü Kontrollgruppe (Symptome g=0.36 und Lebensqualität= 0.27)
· Gruppe effektiver als Einzel
· Reduziert frühe maladaptive Schemata
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