Was sind die Komponenten einer Entscheidung
Wahl zwischen mehreren Optionen
Wahrscheinlichkeiten (Unsicherheit)
Wert
wiederholbar
Grundlegende Frage: Welche Entscheidung maximiert langfristig den Erfolg
Wann kann Koordinatensystem der Expected Utility in Negativen Bereich
wenn Framing Verlust = eher Risiko wählen
x Achse: objektiver Wert
y achse: subjektiver Wert
-> Framing kann Referenzpunkt verschieben so dass man viel Risiko eingeht um Verlust zu vermeiden
-> negativ, wenn also objektiver Verlust hoch und subjektiver Verlust noch viel höher
->
Was ist die Hypothese der somatischen Marker
entscheidungen werden oft nicht rein rational getroffen
ventromedialer präfrontaler Cortex: Stellt Assoziation zwischen Verstärkern höherer Ordner und somatischen Zuständen (Gefühlen) her -> durch Verbindung zu amygdala, Insula und Hypothalamus etc
-> kann somatische Zustände auch durch Vorstellung reaktivieren
z.b. Prüfung-> flaues Gefühl
Somatische Zustände markieren gute/schlechte Handlungsoptionen
-> Beschleunigen Entscheidung aber verbessern diese nicht zwingend
Was ist Iowa Gambling Task
Aufgabe: Gewinne so viel Geld wie möglich-> Entscheide von welchem Stapel zu ziehst
-> Probanden wissen nicht : es gibt zwei sichere ( man gewinnt wenig aber man hat ingsesamt Gewinn)und zwei riskante Stapel (am Anfang gewinnt man viel aber dann verliert man viel-> wenn man nur von dem einen Stapel ziehen würde dann macht man keinen Gewinn)
also: Lernen kurzfristigen Gewinn gegen langfristigen Verlust abzuwägen
Gesunde:
Lernen sichere Stapel zu wählen
Körperliche Reaktion vor Wahl von riskantem Stapel (somatische Marker-> sind also aufgeregt)
Patienten mit vmPFC Läsion (z.B. Elliot)
Rationales Verständnis, dass sicherer Stapel besser wär
ziehen aber primär vom riskanten Stapel
-> haben dabei keine körperliche Reaktion
Haben Defizit beim Revearsal Learning wenn sich Regeln der Verstärkung ändert
z.B. Licht= Futter aber man ändert Regel nun Ton= Futter und Licht = kein Futter -> man muss das andere verlernen und das andere neu Lernen
-> äquivalent zum Prinzip der IOWA Gambling Task -> riskanter Stapel am Anfang belohnend, am Ende bestrafend -> genau hier Revearsal Learning nötig
-> Bei Personen mit Läsion Defizit
Unterschied Iowa Gambling Task und Wisconsin Card Sorting Test
Bei Beiden: Regel lernen
-> bei Iowa gehts aber um Wert -> man hat direkten Gewinn oder Verlust = körperliche Reaktion
-> bei Wisconsin Card Sorting Test keine Wertbedeutung, ob ich auf gelben oder roten Stapel Karte lege
Brauchen daher unterschiedliche Areale
Entscheidungen ohne Wert: dorsolateraler PFC
Entscheidungen mit Wert (Belohnung/Bestrafung): ventromedialer PFC
Was ist Framing
Teil der Prospect Theory
Menschen intepretieren Ergebnisse in Bezug zu Referenzpunkt
Entscheidung hängt ab wie Optionen formuliert sind
Referenzpunkt ist abhängig von Wortwahl und EIGENTLICH ändert es objektiv nichts
ABER
Risikoaversion bei Gewinnframing
Risikopräferenz bei Verlustframing
—> keine Rationale Entscheidung
Phineas Gage
zuverlässige und intelligente Persönlichkeit
überlebte Unfall mit schwerem neurologischen Trauma
-> ventro- medialer PFC gestört
auf einmal: Sozial unverträglich, geringe Zielstrebigkeit, impulsiv
dadurch: im fehlten somatischen Marker, so dass er nicht mehr zwischen guten und schlechten entscheidungen unterscheiden konnte
-> keine Assoziation mehr zwischen Verstärkern höherer Ordnung und somatischen Zuständen
-> Somatische Zustände markieren gute/schlechte Handlungsoptionen
Er hatte: Defizite in exekutiven Funktionen!
Patient Elliot
Erkläre Verlustaversion
Prospect Theory
Verluste werdne stärker gewichtet als Gewinne (bei gleicher Wahrscheinlichkeit)
100 Euro Verlust schlimmer als 100 Euro Gewinn sich zu freuen
asymmetrische Utility Funktion-> Verlust viel höhere Wert als Gewinn also: negativer Anstieg ist steiler !
Was ist eine rationale Entscheidung nach der Expected Value Theory
-> Entscheidung rational, wenn wir Option mit dem höchsten Wert wählen
EV= p x v (Wahrsch. Ergebnis x Objektiver (Geld)wert)
Annahme:
Alle Informationen sind bekannt
Wahl kann unendlich oft wiederholt werden
z.B. Rationaler 50% x 1000Euro zu wählen als 100% x 400 Euro
Probleme:
Wir entscheiden oft nicht so, wie es EV vorhersagt
-> so können Optionen gleichen Expected Value haben und trotzdem wird eine der Optionen bevorzugt
Was ist eine rationale Entscheidung nach der Expected Utility Theory
Entscheidung ist rational, wenn man Option mit der höchsten Expected Utility wählt
Utility:
Subjektives Maß für den Wert -> z.B. für Studis 100Euro höhere Wert als für Elon Musk
Nicht linearer Zusammenhang zwischen objektivem Wert und Utility(subjektiver Wert)—> Zusammenhang ist gekrümmt !!
also die Utility von 1000 ist nicht 10mal so viel wie Utility von 100!!!
EU = p x u
außerdem Risiko Aversion: bei gleichem EV wird Option mit größerer Sicherheit (größere Wahrsch.) bevorzugt da diese größere Expected Utility demnach hat
-> ergibt sich aus dem nicht linearen Zusammenhang!
-> schneller Anstieg, dann je mehr man gewinnt desto weniger steigt Utility also Differenz zwischen kleinen Beträgen wirkt subjektiv größer -> bei größeren Beträgen Stagnation
-> Es ist rationaler dann die Option mit größerer Sicherheit zu nehmen
Was ist der Referenzpunkt in der Prospect Theory
Ausgangszustand von dem aus Gewinne oder Verluste bewertet werden
Referenzpunkt ist abhängig von Wortwahl (Framing)
-> Wenn von “ Gewinn” die Rede ist dann wähle ich eher sichere Variante
-> wenn von Verlust die Rede ist dann wähle ich Risiko
können in negativen Bereich
—> nach Expected Utility nicht rational!
Was ist die Prospect Theory
Menschen maximieren Aussicht auf Gewinn (Prospect) und nicht Expected Value oder Expected Utility-> d.h. Menschen versuchen die Option zu wählen mit dem größten subjektiven Gewinn
Auch Wahrscheinlichkeiten werden psychologisch subjektiv gewichtet!
Entscheidungen beruhen auf subjektiven Wahrscheinlichkeiten
Menschen beurteilen Wert nicht absolut sondern bezogen auf Gewinn/Verlust -> FRAMING
Verluste wiegen stärker als Gewinne
es kommt zur
Untergewichtung hoher Wahrscheinlichkeiten
z.B. 80 Prozent wirkt weniger als es wirklich ist
Übergewichtung niedriger Wahrscheinlichkeiten
z.B. 20 Prozent wirkt wahrscheinlicher als es wirklich ist
—> Menschen empfinden Wahrscheinlichkeiten als nicht linear d.h. 50 prozent nicht halb so viel wie 100
-> Erklärt wieso Lotto so beliebt ist
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