Test, ob eine Farbe ein reiner Grauwert (d.h. ohne Farbstich) ist. (1 Punkt)
Abdunkeln einer Farbe auf die halbe Helligkeit.
Rötliches Tönen einer Farbe, wobei Schwarz und weiß unverändert bleiben sollten.
Berechne den Winkel für die Rotation eines Objekts mit einem Vektor
// Der Winkel wird in Bogenmaß zurückgegeben:
double angle = Math.atan2(dy, dx);
Betrachten Sie die folgende Abbildung. Welche Gestaltgesetze kommen wo zur Wirkung,
erläutern sie mindestens drei.
Finden Sie in der Abbildung ein Beispiel für heilende Wirkung? Begründen Sie Ihre Antwort.
Gesetz der Nähe (Bezeichnung und Inputfield)
Gesetz der guten Fortsetzung (Bezeichnung und Inputfield)
Gesetz der Gleichheit (Name Vorname)
Ja, die kleingeschrieben Label verletzen das Gesetz der Gleichheit. Das wird durch das
Gesetz der guten Fortsetzung geheilt.
erläutern sie mindestens vier.
Gesetz der Nähe: Die einzelnen Menüpunkte stehen dicht beieinander und werden als zusammengehörige Liste wahrgenommen.
Gesetz der Gleichheit: Die Navigationspunkte haben dieselbe Schriftart und -farbe, was auf ihre gleiche Funktion hindeutet.
Gesetz der Geschlossenheit: Die Schwarzfärbung hinter „Studiengänge“ erzeugt einen in sich geschlossenen Block.
Gesetz der guten Fortsetzung: Die linksbündige Ausrichtung der Texte bildet eine imaginäre Führungslinie.
Wo macht man es sich zunutze, dass Computer keine "Gestaltwahrnehmung" haben?
Captchas
Ein Tastatur-Handler soll anhand eingehender Events die Anzahl gleichzeitig gedrückter Tasten
zählen und in einer Variable speichern. Sind zwei oder mehr Tasten gleichzeitig gedrückt, ist ein
Flag "invalid" zu setzen. Die Steuerungstasten Shift, Strg und Alt sollen bei der Anzahl nicht
berücksichtigt werden (entsprechende Codes seien in Konstanten vordefiniert).
Auf einer Arbeitsfläche sollen mehrere rechteckige, unterschiedlich große Objekte bis
dargestellt werden. Durch Anklicken soll das unter dem Mauszeiger sichtbare Objekt nach ganz
vorne bewegt werden.
Skizzieren Sie eine objektorientierte Lösung: Welche Klassen und Attribute benötigen Sie?
Welche Beziehungen haben die Klassen? Welche Methoden zeichnen Objekte und
verarbeiten Maus-Events?
a) Welche Informationen können aus solchen Darstellungen entnommen werden?
b) Welche Informationen können aus solchen Darstellungen nicht entnommen werden?
Aus welchen Darstellungen können diese Informationen entnommen werden?
Die Abbildung zeigt eine Wellenform. Aus dieser lässt sich der Amplitudenverlauf (Lautstärke) über die Zeit ablesen. Man erkennt Phasen der Stille, Rhythmik und die Gesamtdauer.
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Genaue Frequenzen, Tonhöhen oder das Vorhandensein bestimmter Obertöne lassen sich hier nicht entnehmen. Dafür benötigt man ein Frequenzspektrum oder ein Spektrogramm.
"Erläutern Sie kurz Prinzip und Nutzen folgender Empfehlungen/Konzepte: Few hues, many values"
"Nutze wenige Grundfarben und passe diese anhand der Helligkeit an, da durch zu viele unterschiedliche stark gesättigte Farben die Aufmerksamkeit des Nutzers von den wichtigen Elementen abgelenkt wird."
"Erläutern Sie kurz Prinzip und Nutzen folgender Empfehlungen/Konzepte: Skeuomorphism"
"Unter Skeuomorphism versteht man die Anlehnung des Design an die Realität. Ein Beispiel wäre der Papierkorb zum Löschen von Dateien. Der Nutzer kann so leichter verstehen wie etwas funktioniert, da er es mit bekanntem Verhalten assoziiert."
"Erläutern Sie kurz Prinzip und Nutzen folgender Empfehlungen/Konzepte: Pseudo 3D"
"Unter Pseudo 3D, versteht man Objekte welche auf einer 2D Fläche perspektivisch dargestellt werden sollen. Eine Art von Pseudo 3D ist die Paralellprojektion, wo die Perspektivlinien der Objekte nicht an einem Fluchtpunkt ausgerichtet sind, sondern parallel zu einander verlaufen. Pseudo 3D bietet eine einfach Möglichkeit Objekte dreidimensional erscheinen zu lassen."
"Erläutern Sie kurz Prinzip und Nutzen folgender Empfehlungen/Konzepte: Extras on demand"
"Die erste Ansicht ist übersichtlich und auch von Anfängern leicht zu bedienen. Auf Wunsch kann eine erweiterte Sicht freigeschaltet werden, welche höheren Funktionsumfang bietet. Diese erweitere Ansicht sollte im besten Fall auf Wunsch auch dauerhaft aktiviert werden können."
"Erläutern Sie kurz Prinzip und Nutzen folgender Empfehlungen/Konzepte: Make experiences natural and better than real"
"Die Interaktion soll sich intuitiv und natürlich anfühlen während die Funktionalitäten die Möglichkeiten in der Natur durchaus übertreffen können. Bsp: Bild groß ziehen."
"Erläutern Sie kurz Prinzip und Nutzen folgender Empfehlungen/Konzepte: Make the content the interface"
"Der dargestellte Inhalt sollte auch direkt manipulierbar sein. Bsp: Texteditor oder Paint."
"Erläutern Sie kurz Prinzip und Nutzen folgender Empfehlungen/Konzepte: Mobile first"
"Entwürfe werden zuerst für mobile Endgeräte erstellt und später für Desktop-Systeme erweitert. Da mobile Endgeräte oft eine geringere Displaygröße und weniger Leistung haben, wird das System auf das Wesentliche reduziert. Man fängt also mit dem schwierigsten Teil an."
"Erläutern Sie kurz Prinzip und Nutzen folgender Empfehlungen/Konzepte: User Experience (UX)"
"User Experience umfasst alle Aspekte der Interaktion eines Endnutzers mit dem Unternehmen, seinen Dienstleistungen und seinen Produkten. Das Ziel ist es, dem Nutzer ein positives Gesamterlebnis zu bieten."
"Chrakterisieren Sie automatisches und kontrolliertes Handeln"
Automatisches Handeln:
Schnell, parallel möglich, wenig kognitive Ressourcen, schwer zu unterdrücken, fehleranfällig bei Kontextwechsel.
Kontrolliertes Handeln:
Langsam, sequenziell, benötigt Aufmerksamkeit, flexibel, wird bei neuen/komplexen Aufgaben genutzt.
"Wie wirken sich Fehler im Interaktionsregelkreis aus? Was sollte die Fehlerbehandlung beachten?"
"Fehler führen zu Frustration und Zeitverlust. Die Fehlerbehandlung sollte konstruktiv sein, klare Erklärungen liefern, Lösungsschritte anbieten und den Nutzer nicht beschuldigen."
"Welche Zusammenhänge beschreiben Hick's Law und Fitts' Law? Wo spielen sie eine Rolle?"
Hick's Law:
Die Zeit für eine Entscheidung steigt logarithmisch mit der Anzahl der Auswahlmöglichkeiten.
Fitts' Law:
Die Zeit um ein Ziel zu erreichen hängt von der Entfernung zum Ziel und der Größe des Ziels ab.
"Mustererkennung, wie etwa bei der Gestenerkennung, umfasst verschiedene Arbeitsschritte, die im Zusammenhang mit folgenden Begriffen stehen: Distanzfunktion, Merkmale, Musterklassifikation, Normierung, Rohdaten. Erläutern Sie die wesentlichen Arbeitsschritte (in korrekter Reihenfolge, mit jeweils ein zwei Sätzen) unter Verwendung obriger Begriffe."
Rohdaten kommen rein
Daten werden normiert
Von den Daten werden die Merkmale (bzw. der Merkmalsvektor) extrahiert
Merkmale werden mit Muster verglichen -> mit der Distanzfunktion
Muster mit geringster Distanz wird ausgewählt (Musterklassifikation)
"Ordnen Sie folgende Probleme den Mismatch-Kategorien nach dem Modell von Freie und Zapf zu: In einem Programm sind die Buttons sehr klein, so dass der Anwender oft daneben klickt"
"Nutzungsproblem"
"Ordnen Sie folgende Probleme den Mismatch-Kategorien nach dem Modell von Freie und Zapf zu: In der kaufmännischen Abteilung haben die mit Microsoft Word erstellten Bilanzberechnungen und Tabellen häufig Rechenfehler."
"Funktionsproblem"
"Ordnen Sie folgende Probleme den Mismatch-Kategorien nach dem Modell von Freie und Zapf zu: Das neue Betriebssystem wird bei Laufzeiten über mehrere Stunden auf Grund eines Speicherlecks immer langsamer."
"Ordnen Sie folgende Probleme den Mismatch-Kategorien nach dem Modell von Freie und Zapf zu: Das Sekretariat hat Probleme, das für Notenberechung und Statistik verwendete Excel-Makro anzupassen."
"Wissens- bzw. Qualifikationsproblem"
"Was ist Usability und was ist User Experience. Wo liegt der Unterschied?"
Usability (Gebrauchstauglichkeit) bezieht sich auf die pragmatischen Aspekte der Nutzung, also die Effektivität, Effizienz und Zufriedenheit, mit der Nutzer ihre Ziele erreichen.
Die User Experience (UX) geht darüber hinaus und bezeichnet die Gesamtheit der Erfahrungen des Anwenders bei der Nutzung eines Produkts oder Systems. UX schließt auch emotionale, ästhetische und psychologische Reaktionen vor, während und nach der Nutzung mit ein."
"Wie wird Usability spezifiziert und messbar gemacht?"
"Usability wird messbar gemacht, indem Metriken für ihre drei Hauptdimensionen erhoben werden:
Effektivität (z.B. durch Abschlussrate oder Anzahl der Fehler)
Effizienz (z.B. gemessene Zeit zur Bewältigung einer Aufgabe oder Klick-Anzahl)
Zufriedenheit (durch standardisierte Fragebögen wie SUS nach der Nutzung)."
"Welche Besonderheit spielt der Bildschirmrand in Fitts' Law?"
"Der Bildschirmrand fungiert als unendlich tiefes Ziel. Bedienelemente am Rand sind daher extrem schnell und präzise erreichbar."
"Erläutern Sie die wesentlichen Arbeitsschritte (in korrekter Reihenfolge) der Mustererkennung."
1. Rohdaten: Die unsortierten und unbearbeiteten Eingangsdaten werden erfasst.
2. Normierung: Die Rohdaten werden in ein einheitliches Format/Wertebereich überführt.
3. Merkmale: Aus den normierten Daten werden charakteristische Eigenschaften extrahiert.
4. Distanzfunktion: Die extrahierten Merkmale werden mittels Metrik mit bekannten Mustern verglichen.
5. Musterklassifikation: Das Muster mit der geringsten Distanz wird ausgewählt und zugeordnet."
"Welche Eigenschaften hat die Audioausgabe im Vergleich zu anderen Ausgabeformen? Wie wird Audio eingesetzt?"
"Audioausgabe ist transient (flüchtig) und omnidirektional, der Nutzer muss nicht hinsehen. Sie eignet sich hervorragend, um Aufmerksamkeit zu erzwingen, und wird daher oft für Warnungen, Alarme oder Feedback bei Fehlern eingesetzt."
"Warum wird manchmal die Audioausgabe als Ersatz für haptische Ausgabe genutzt? Geben Sie ein Beispiel."
"Wenn Systeme (z.B. flache Touchscreens) kein echtes taktiles Feedback beim Drücken von Knöpfen geben können, vermittelt ein auditives Feedback die Bestätigung der Interaktion. Beispiel: Das Klick-Geräusch beim Tippen auf einer virtuellen Smartphone-Tastatur."
"Was ist Audio-Skeuomorphismus? Geben Sie ein Beispiel."
"Dies ist die akustische Anlehnung an physikalische, reale Objekte in digitalen Systemen. Ein Beispiel ist das künstliche Auslösegeräusch einer mechanischen Kamera, wenn man mit dem Smartphone ein Foto macht."
"Erklären Sie den Begriff „Heilende Wirkung“"
"Eine heilende Wirkung tritt auf, wenn die Verletzung eines Gestaltgesetzes durch die starke Wirkung eines anderen Gestaltgesetzes ausgeglichen bzw. „geheilt“ wird."
"Erklären Sie den Begriff „Elevation“ im Material Design"
"Elevation beschreibt die relative Tiefe (Z-Achse) von Elementen. Sie wird meist durch Schattenwurf visualisiert, um Hierarchien aufzuzeigen."
"Wie lässt sich die Responsiveness einer Oberfläche messen, was halten Sie von Angaben wie Worst Case, Average Case und Best Case?"
"Responsiveness misst man über die Latenz. Durchschnittswerte sind oft irreführend
"Unterschied zwischen Usability und User Experience"
Usability ist zielorientiert (Effektivität, Effizienz, Zufriedenheit)
User Experience (UX) das ganzheitliche Erleben (auch emotional und vor/nach der Nutzung) umfasst.
"Aspekte in drei Phasen im Software Engineering für interaktive Systeme"
Analyse (Anforderungen, Nutzungskontext)
Design (Prototyping, Gestaltung)
Evaluation (Testen mit Nutzern)
"Charakterisieren Sie kontrolliertes und automatisches Verhalten"
Kontrolliertes Verhalten ist bewusst und langsam
Automatisches Verhalten läuft schnell und unbewusst ab
"Was sollte bei der Fehlerbehandlung beachtet werden?"
"Nutzer schnell von der automatisierten auf die kontrollierte Ebene bringen. Es muss eine „Undo“-Funktion geben und eine schnelle Rückkehr in die effiziente Arbeitsweise ermöglicht werden."
"Welche besondere Rolle spielt der Bildschirmrand in Fitts' Law?"
"Der Rand fungiert als „unendliche“ Zielgröße, da der Mauszeiger dort stoppt. Dies erlaubt extrem schnelle und fehlerfreie Interaktionen."
"Inwiefern bieten Modi ein besonderes Fehlerpotenzial?"
"Gefahr von Mode-Errors: Nutzer übersehen den aktuellen Modus und führen automatisierte Handlungen aus, die im falschen Kontext destruktiv wirken."
"Was ist die Grundidee des Modells von Frese und Zapf?"
"Kategorisierung von Fehlern als „Mismatches“ zwischen Nutzer und System, unterteilt in Nutzung, Funktion und Qualifikation."
"Per Touch eingegebene Figuren - erforderliche Schritte"
1. Erfassung: Rohdaten der Touch-Punkte.
2. Normierung: Resampling, Skalierung, Translation.
3. Merkmalsextraktion: Berechnung des Merkmalsvektors (z.B. Winkel).
4. Vergleich: Distanzfunktion zu bekannten Mustern.
5. Klassifikation: Auswahl des Musters mit geringster Distanz."
"Was ist zu beachten bei Touch-GUIs?"
"Ziele müssen groß genug sein (Fingergröße), Abstände wahren, visuelles Feedback geben, da taktiles Feedback meist fehlt."
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