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Cardset

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by Marvin K.

Diskordanzen – Lücken in der Schichtenfolge:


  • Erosionsdiskordanz: Ablagerungen der Schichten A-D unter dem Meeresspiegel ->Tektonische Bewegungen führen zur Heraushebung der Schichten über dem Meeresspiegel -> Abtragung bewirkt die vollständige Entfernung der Schicht D und Teile der Schicht C -> Entwicklung einer unregelmäßigen Oberfläche mit Hügeln und Tälern -> Absenkung unter den Meeresspiegel und Ablagerung der Schicht E über C. die Abtragungsfläche von C wird aus Erosionsdiskordanz überliefert.

o Erosion – wenig Zeit im Hiatus2

  • Winkeldiskordanz: Im Meer abgelagerte Schichten -> Tektonische Kräfte führen im Zuge der Gebirgsbildung zur Hebung, Faltung und Deformation der Sedimentschichten -> Abtragung der morphologisch höher liegenden Gebiete und Entstehung einer weitgehend eingeebneten Landschaft, in der noch Teile der gefalteten Schichten zutage treten -> Absenkung unter dem Meeresspiegel und erneute Ablagerung von Sedimenten auf der ehemaligen Erosionsfläche. Die Fläche zwischen den gefalteten und den jüngeren horizontal lagernden Schichten wird als Winkeldiskordanz überliefert.

o Hebung, Faltung, Erosion – viel Zeit im Hiatus

  • Intrusionen: Abgelagerte Sedimentschichten -> Hebung, Faltung und Deformation durch tektonische Kräfte -> Intrusion eines Gesteinsgangs in die gefaltete Schichtenfolge. Da der Gesteinsgang die gefalteten Schichten diskordant durchschlägt, ist er jünger als die deformierten Sedimentgesteine -> Der Gesteinsgang und die Schichtenfolge werden an einer Störung gegeneinander versetzt, Bruchtektonik jünger als Intrusion


Das Wachstum der Kontinente:

Das Wachstum der Kontinente:

  • Akkretion eines Krustenblocks an einen Kontinent: ein Bruchstück ozeanischer oder kontinentaler Kruste gelangt an eine konvergierende Platte -> Das Krustenfragment hat einen größeren Auftrieb als die subduzierte Lithosphäre -> Der Krustenblock wird an die überfahrende Platte angeschweißt

  • Akkretion eines Inselbogens an einen Kontinent: Eine Platte, die einen Kontinent trägt, wird unter einen Inselbogen subduziert -> Die kontinentale Kruste hat einen größeren Auftrieb als die subduzierte Lithosphäre und wird daher nicht subduziert -> Kruste des Inselbogens wird an Kontinent angeschweißt

  • Akkretion an einer Horizontalverschiebung: Zwei Platten werden an einer Horizontalverschiebung gegeneinander versetzt -> Das Bruchstück eines Terrans wird am Rand der Platte A verschoben -> Kommen die Bewegungen an Störung zur Ruhe, wird das Bruchstück in großer Entfernung zu seinem Ursprung mit Platte A verschweißt

  • Akkretion durch Kontinent-Kontinent-Kollision mit nachfolgender Krustentrennung: Eine Platte, die einen Kontinenten trägt, wird unter eine andere kontinentale Platte subduziert -> Kontinent wird nicht subduziert, vielmehr werden die beiden Kontinente an einer Reihe von Überschiebungen miteinander verschweißt -> späteres Stadium: durch Riftvorgänge und Seafloor-spreading kommt es zur Trennung der kontinentalen Platte und dabei bleibt ein Teil des Kontinents am anderen zurück

  • Akkretion von Terranen in Nordamerika: ein großer Teil der Kordilleren bestehen aus exotischen Terranen, die in den vergangenen 200 Ma an den Westrand des Kontinents angeschweißt worden sind


Kohlenstoffkreislauf:

Kohlenstoffkreislauf:

CO2 wird von Pflanzen aufgenommen und teilweise durch Photosynthese als O2 abgegeben -> Pflanzen sterben ab

-> CO2 wird durch Mikroorganismen freigegeben -> Pflanzen werden von Tieren gefressen -> Tiere sterben -> CO2

wird mithilfe von Mikroorganismen an Umwelt freigegeben

  • Organismen des Ökosystems sind Produzenten (autotrophe Organismen) und Konsumenten (heterotroph), Destruenten

  • Nahrungsnetze sind sehr komplex

  • Ausgangsmaterial aus dem Leben besteht: Kohlenstoff, N,P,S,K,Ca,Fe, Wasser und Energie(Licht, Zucker, chem. Energie)

  • Ernährungsarten: photoautotroph, photoheterotroph, chemoautotroph, chemoheterotroph

  • Prozesse und Produkte: Stoffwechsel, Photosynthese, Atmung

Photosynthese

Atmung

  • Speicherung von Energie in Form von Kohlenhydraten

  • Freisetzung von Energie aus Kohlenhydraten

  • Verbrauch von CO2 und H2O

  • Freisetzung von CO2 und H2O

  • Zunahme des Gewichts

  • Abnahme des Gewichts

  • Produktion von Sauerstoff

  • Verbrauch von Sauerstoff


Biogeochemische Kreisläufe - der Weg eines chemischen Elements oder Moleküls, das sich zwischen biologischen und umweltbedingten Komponenten eines Ökosystems bewegt.

  • Treibhausgase wie Kohlenstoff

  • Phosphor- und Schwefelkreislauf

Kohlenstoffkreislauf:

-> langfristiger biogeochemischer Kohlenstoffkreislauf

  • Kohle, Erdöl, org. Kohlenstoff in Atmosphäre

-> kurzfristiger Kreislauf

  • Terrestrischer C in Form von CO2 in Luft und Torf/ Kohle/Kalksedimente/ Erdöl in Boden Aquatischer C in Wasser gelöst in Form von HCO3- und Boden gleich


Was ist ein Erdbeben?

Was ist ein Erdbeben?:

  • Erdbeben treten auf, wenn Gesteine unter Druck stehen und plötzlich an neuen oder bestehenden Störungen brechen.

  • Seismische Wellensind Vibrationen des Untergrunds, die durch Gesteine ausgelöst werden, die sich an einer Störung aneinander vorbei bewegen.

Scherbruch-Hypothese: Bruch an einer Störung

  • Epizentrum

  • Erdbebenherd

Der Bruch beginnt am Erdbebenherd, breitet sich auf der Störungsfläche konzentrisch aus und nach allen Seiten werden seismische Wellen abgestrahlt -> In den Gesteinen beiderseits der Störung setzt die elastische Rückformung aus ihrem deformierten Zustand ein -> Bruchfront breitet sich auf Störungsfläche aus, dadurch werden Spannungen abgebaut und beiderseits der Störung kommt es zur Rückformung -> es breiten sich weiterhin seismische Wellen in alle Richtungen aus -> Bruch hat sich über die gesamte Länge der Störungsfläche ausgedehnt und die Bewegung an diesem Abschnitt der Störung endet, doch kann sich der Bruchvorgang an anderen Bereichen der Störung weiter ausbreiten

  • Da an potentiellen Erdbebenherden unteschiedliche Verhältnisse herrschen, können sich Spannungen rasch oder weniger rasch aufbauen. Auch der Reibungswiderstand der Störung kann sich im Laufe der Zeit verändern. Dadurch kommt es in unregelmäßigen Abständen zu Erdbeben, die jeweils unterschiedliche Versatzbeträge aufweisen

  • Es existieren Vorbeben und Nachbeben (Nachbeben noch über viele Jahre hinweg bei Magnitude 7 und können großen Schaden anrichten)


Räumliches Bild des Erdmantels:

Räumliches Bild des Erdmantels:

Bei der seismischen Tomographie werden die Laufzeiten vieler Erdbeben, die von zahlreichen Seismographen aufgezeichnet werden dazu verwendet, um dreidimensionale Bilder des Erdinneren zu erzeugen. Ein tomographischer Schnitt durch die Erde zeigt heiße Regionen, wie etwa einen großen Manteldiapir, der unter Südafrika vom Erdkern aufszeigt und kältere Gesteine, wie etwa die Reste, der unter der Nordamerikanischen Platte abtauchenden Farallon-Platte. Bereiche, in denen sich S-Wellen rascher ausbreiten sind relativ kalte Gesteine mit höherer Dichte. Gebiete, die von S-Wellen langsamer durchlaufen werden sind heißere Gesteine mit geringerer Dichte.

Extremfall: Flüssigkeiten

1) In der Nähe der Erdoberfläche verlangsamen heiße Gesteine in der Asthenosphäre die S-Wellen, erkennbar an der roten Farbe (warme Gebiete) im Bereich der spreading Zentren

2) In den tieferen Bereichen erkennt man die kalte Lithosphäre der konsolidierten Kratone (blau/violett)

3) Tiefer im Mantel stimmen die Strukturen nicht mehr mit den Kontinenten überein4) In der Nähe der Kern/Mantel-Grenze zeigt die Geschwindigkeitsverteilung der S-Wellen kalte Gebiete. Gebiete um den Pazifischen Ozean, die als Friedhöfe der abtauchenden Lithosphärenplattem gedeutet werden

  • Ein Gravimeter misst das Schwerefeld der Erde mit 𝐹 =𝐺𝑚1𝑚2/𝑟^2

Das Geoid: Die Form des Planeten Erde; eine Äquipotenzialfläche, die in einer bestimmten Höhe im Bezug zur Erdoberfläche verläuft und überall senkrecht zur lokal herrschenden Gravitaion ausgerichtet ist. Bezugshöhe ist der Meerespiegel

Fließgewässer als Geosystem

Fließgewässer als Geosystem:

Flüsse beginnen dort, wo durch Niederschläge oder abtauenden Schnee genügend Wasser zur Verfügung steht, das an der Oberfläche abfließt und sich in einem Netzwerk von immer größer werdender Fließrinnen sammelt.

Wo harte Gesteine der Erosion Widerstand leisten oder wo das Flussbett an Störungen versetzt ist, entstehen Wasserfälle.

Im Oberlauf der Flüsse sind Hänge steil und nur die gröbsten Sedimente werden abgelagert. Das feinerkörnige Sedimentmaterial wird ausgewaschen und flussabwärts abgelagert.

Nimmt das Gefälle ab, vermindert sich die Transportkraft und große Sedimentmengen werden abgelagert. Dadurch entstehen verzweigte Fließrinnen.

Lokale Hebungsvorgänge oder ein Rückgang der Sedimentanlieferung führt zur Erosion bereits abgelagerter Sedimente und als Folge zur Bildung von Flussterrassen.

Nimmt das Gefälle weiter ab, bildet der Fluss Mäander. Die gröberkörnigen Sedimentanteile werden an der Sohle der Fließrinne abgelagert.

Uferwälle ermöglichen den Transport des Flusswassers und Sedimentmaterials in das Delta- Werden Uferwälle jedoch bei Hochwasser überflutet oder brachen, wird auf den umgebenden Gebieten Sediment abgelagert.

Mündet der Fluss in ein Ozean, nimmt die Strömungsgeschwindigkeit ab und das Sedimentmaterial kommt in Form eines Deltas zur Ablagerung.

Im Bereich des Deltas kommt es durch Kompaktion der älteren, bereits abgelagerten Sediment, jedoch auch durch tektonische Vorgänge zur Subsidenz.

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Marvin K.

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