Phasen der Entscheidungsfindung ( 4)
Supply Chain (Durchführung und Steuerung)
Zeithorizont: täglich oder wöchentlich Entscheidung
Planungsgrundsätze sind bereits defieniert
Entscheidungen hinsichtlich einzelner Kundenaufträge
Ziele des Betriebs:
Eingehende Kundenaufträge bestmöglich erfüllt
Ausschöpfungen der Reduktion der Unsicherheiten
Optiemierung der Performanc
Der Bullwhip - Effekt
Der Bullwhip - Effekt ( Peitscheneffekt) beschreibt, dass kleine Nachfrageschwankungen beim Endkunden entlang der Supply Chain immer stärker werden.
Gründe:
Sammelbestellungen
Vorratsbestellungen aufgrund von Preisaktionen = Promotions
Mangelhafte oder keine Prognosedaten
Engpasspoker: Bei knappheit bestellen Unternehmen extra viel
Machtverhältnisse/ fokales Unternehmen
Ein foklales Unternehmen ist das Unternehmen, das in der Supply Chain die Koordination übernimmt und den größten Einfluss hat.
Machtverhätnisse:
wenige große Partner -> eher Kooperation
ein dominanter Partner-> bestimmt die Regeln der Kette
Problem:
Starke Partner setzten ihre Interessen aufgrund ihrer Marktmacht durch.
Effekte dieser Projekte beansprucht der Starke Partner für sich.
Was ist ECR ?
ECR ( Efficient Consumer Response ) ist ein Konzept der zusammenarbeit zwischen Händler und Herstellern, um die Vesorgung der Kunden effizienter zu gestalten.
Grundidee: Information über Verkäufe werden geteilt, damit Hersteller und Händler besser planen können.
Beispiele:
gemeinsame Nachfrageplanung
automatische Nachbestellung
gemeinsame Promotionplanung
Austausch von POS - Daten ( Kassendaten )
Lager - Postponement
Beim Lager - Postponement wird die Bestandsbildung oder Verteilung möglichst spät in der Supply Chain entschieden Statt viele kleine Lager zu haben, wird Ware zunächste zentral gelagert und erst später auf regionale Lager der Kunden verteilt.
Engpasspoker
Engpasspoker entsteht, wenn Produkte knapp sind und Unternehmen mehr bestellen als tatsächlich benötigen, um sicher genügend Ware zu bekommen.
Multiple Sourcing
Ein Unternehmen bezieht ein Produkt von mehreren Lieferanten gleichzeitig.
Vorteile:
geringes Risiko
Größere Flexibilität bei Bedarfsschwankungen
Niedrige Preise durch mehr Wettbewerb zwischen den Lieferanten
Nachteile:
hoher Koordinationsaufwand
kleinere Bestellmengen pro Lieferant
Postponement
Postponement bedeutet, dass Produkdifferenzierung oder Endmontage möglichst spät in der Supply Chain Erfolgt. Das Produkt bleibt zunächst Standardisiert und wird erst kurz vor dem Auftrag individualisiert.
Single Sourcing
Ein Unternehmen bezieht ein Produkt nur von einem Lieferanten.
enge Zusammenarbeit
bessere Qualität
geringere Transaktionskosten
hohe Abhängigkeit
Risiko bei Lieferausfälle
Vor - Nachteile von Single Sourcing gegenüber Multiple Sourcing.
enge zusammenarbeit mit den Lieferanten
geringere Transaktions- und Koordinationskosten
bessere Qualität und Standardisierung möglich
hohe Abhängigkeit von Lieferanten
hohes Risiko bei Lieferausfällen
geringerer Wettbewerb
Was ist ein Systemlieferant ?
Ein Systemlieferant liefert komplette Module oder Systeme, die direkt in das Endprodukt eingebaut werden.
Er übernimmt häufig zusätzlich:
Entwicklung
Montage
Koordination von Unterlieferanten
Warum sind Punktwertverfahren kritisch zu bewerten ?
Punktwertverfahren sind Kritisch, da sowohl Bewertungen als auch Gewichtungen subjektiv festgelegt werden und dadurch die Ergebnisse verzerrt sein können.
Lieferantenprofil
Ein Lieferant beschreibt die Stärken und Schwächen eines Lieferanten.
Preisniveau
Qualität
Lieferfähigkeit
Innovationsfähigkeit
Zuverlässigkeit
Die Von-/ Nach - Matrix
Zeigt, wie viele Transporte zwischen den Bereichen stattfinden.
Lieferantenbewertung
Unternehmen müssen entscheiden, welcher Lieferant der beste ist.
Preis
Lieferzeut
Service
Einfahr -/ Durchfahrregallager
Höhere Lagerhöhen
Hoher Volumennutzungsgrad
Geringere Investitionskosten
Geeignet für nicht stappelfähige Lagergüter
Kein FIFO möglich ( Einfahr )
Begrenzte Artikelanzahl bei großen Artikelmengen
Durchlaufregallager
getrennter EIn - und Auslagerungsausgang
angetriebene oder schwerkraftbasierte - Rollenbahn
vergleichsweise geringe Anschaffungskosten
viele Artikel im Direktzugriff
hohe Sorgfallt bei Palletenauswahl, ggf. Palettenpool notwendig, da sich Holzpaletten verhaken können.
guter Raumnutzungsgrad
Automatisches Kleinteillager ( AKL )
Kombination aus automatischen Regalförderfahrzeugen und Behältersystemen für Kleinteile
Automatische Bereitstellung bei manuelle Kommissionierung
Vorteile: Wegfal von Wegzeiten, Reduzierung von Fehlerquoten, hoher Raumnutzungsgrad
Vorraussetzung: Auslastung der Kommissionierer, idR 24/7 Betrieb
Hohe Anschaffungskosten
Gassengeführt mittels RGBS oder gestapelt mittels Robotern
Palettenlager
Manuelle Bedienung mti Gabelstapler
Stückgutlagerung mit Ladehilfsmittel
Quer- oder Längseinlagerung
EInfach - oder doppelte Lagerung
Kostengünstig
Direktzugriff
Fachlasten bis 4000 kg, Regalhöhe bis 16 Meter
Häufigste eingesetzte Lagertechnik
Systematisierung Automatischer
Kleinteillager ( AKL )
Schiengeführtes, automatischer Regalbediengerät in Gassen
Ware zu Person Prinzip
ein - oder zweifache Lastaufnahme
Mehrfache Lagerung
Übergabe an Fördertechnik, wie Rollenbahnen oder Entnahmen
durch den Kommissionierer an dezentralen Abgabepunkten
Limtiierender Faktor: Spielzeiten des RBG
Sytematisierung Automatische Kleinteillager
AKL mit Shuttles
Vielzahl an Shuttles operieren autonom in den Regalen
Flexible an örtlichen Gegebenheiten anpassbar
Wechsel der Ebenen und Gassen
Leistung skalierbar duch zusätzliche Shuttles
In der Regel mehrfachtiefe Lagerung
Limitierende Faktor: Heberleistung
AKL als Exotec Skyped
Kombination aus AKL und AGV
Freifahrende AGV operieren im Lager und bewegen sich horizontal und vertikal im Regal
Kleine zusätzliche Fördertechnik notwendig
Leistung skalierbar durch zusätzliche AGV
Begrenzte Höhe und begrenztes Gewicht
Bereich muss ( aktuell ) von Lagerbereichen mit Personal abgegrenzt sein.
Systematisierung Automatischer Kleinteillager
AKL als Swisslog Autostore
Stappeln der Behälter übereinnander
Flexible an örtlichne Gegebenheiten anpassbar , ideal in bestehende Räume zu integrieren
Autonom operiender Roboter entnehmen die Behälter und fördern sie zu den Entnahmestationen
Leistung skalierbar durch zusätzliche Roboter
Welche Aufgabe hat die Logistik in Unternehmen ?
Die Logisitk plant, steuert und kontrolliert den Material- , Waren - und Informatiosnfluss vom Lieferanten bis zum Kunden, um die richtige Ware, zur richtigen Zeit, am richtigen Ort, in der richtigen Menge und Qualität zu möglichst geringen Kosten bereitzustellen.
Möglichkeiten der Beschaffunskoperation
Unternehmen können in der Beschaffung zusammenarbeiten, um ihre Kosten zu senken.
Einkaufsgemeinschaften: Mehrere Unternehmen bündeln ihre Bestellungen.
Lead - Buy - Konzept: Ein Unternehmen übernimmt die zentrale Beschaffung für mehrere Partner.
Beschaffungskooperation ermöglichen Unternehmen durch Bündlung von Nachfrage eine Stärkere Verhandlungsposition gegenüber den Lieferanten zu haben.
Promotions
Promotions sind Sonderaktionen oder Preisnachlässe, um kurzfristig den Absatz zu erhöhen.
Rabattaktionen
Sonderangebote
Werbekampagnen
Umlaufregallager
Horizontal oder vertikale Ausführungen
Eigenschaften
Behälter und Tablate als Ladehilfsmittel
Ausführung bis ca. 12 m Höhe
geringe bis mittlere Umschlagssleistung und hoher Automatisierungsgrad
Eignung als Kleinteillager, Ersatzteillager
Schutz vor unbefugten Zugriff
Welche Funktion übernimmt die heutige Logistik über reine Transport hinaus ?
Moderne Logistik übernimmt neben Transport auch Planung Steuerung und Koordination von Material- und Informationsflüsse, z.B. Bestandmangement, Produktionsversorgung und Kommissionierung
Block / Zeilenlager
Einfache, kostengünstige Art der Lagerung
Höchste Flächennutzungsgrade
Nur Lifo
Nur für stapelfähige Güter
Manuelle Bedienung
Hochregallager
Manuelle oder automatischer Bedienung mittel Regalförderfahrzeug
Höchste Automatisierungsgrad
Lagerung einfach oder mehrfach tief
Einsatz von übergabeflächen sind auf die Leistung des Systems abzustimmen
Leistung wird über Spielzeiten begrenzt
Sehr hohe Anschaffungskosten
Was versteht man unter Direktzugriff udn welche Relevanz hat er bei der Auswahl von Lagersystemen ?
Direktzugriff bedeutet, dass jeder Lagereinheit ohen Umlagerung anderer Güter direkt erreichbar ist. Dies ist besonders wichtig für schnelleren Zugriff und hohe Kommissionierleistung. Bei der Auswahl von Lagersystemen beeinflusst der Dirket - zugriff daher Flexibilität, Zugriffszeiten und Lagerorganisation.
Fachbodenregallager
Bedienung zumeist manuell
Eignung
Kleine bis mittleren Mengen pro Artikel, große Artikelanzahl
Fachlast 2 t
Kleinteile, Kartons, Behälter, sperrige Teile, Paletten
EInsatz in Archiven, Depots, Ersatzteillägern
Direktzugriff auf jede Lagereinheit
FIFO/ LIFO über Lagerorganisation
Übersichtlichkeit und Ordnung
Vorteils eines Shuttlelagers gegenüber einem RGB - geführten AKL ?
Ein Shuttlelager arbeitet mit mehreren autonomen Shuttles pro Ebene, während ein RGB System meist nur ein Gerät pro Gasse nutzt. Dadurch können mehr parallel Bewegungen stattfinden, was zu einer höheren Leistungsfähigkeit und geringerem Zugriffszeiten führt.
Wie ist ein Sankey - Diagramm aufgebaut und wofür benutz man es ?
Ein Sankey Diagramm stellte Material-, Engergie- oder Warenflpsse grafisch dar. Die Pfeile zeigen die Flussrichtungen und die Breite der Pfeile ist propotional zur Menge des Flusses. Es wird verwendet, um Materialflüsse zu analysieren und Schwachstellen oder Ineffizienzen zu erkennen.
Wie kann man die Lagerleistung erhöhen, wenn die maximale an Doppelspielen erreicht ist ?
Wenn die maximale Anzahl an Doppelspielen erreicht, ist kann man die Leistung nur noch durch zusätzliche technische oder organisatorische Maßnahmen erhöht werden. Dazu gehören z.B. weitere Regalbediengeräte, zusätzliche Gassen oder parallen Lagerbereiche. Dadurch können mehr Ein - und Auslagerungen gleichzeitig stattfinden.
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