Input
Produktionsfaktoren dir zur Leistungserstellung aufgewendet werden
Output
Leistung/Produkt, einer Organisation
(Ergebnis des Leistungerstellungsprozesses
Effizienz
Verhältnis zwischen Output und Input
(Wirtschaftlichkeit)
Effektivität
Grad der Zielerreichung
(Wirksamkeit)
Outcome
Folgen einer Leistung (für die Gesellschaft)
wesentliche Schwierigkeiten bei der Outcome-Messung
Indikatoren fehlen häufig (Wirkung lässt sich nur verbal umschreiben)
time-lag (Wirkungen treten erst verspätet auf
Mehrfachwirkungen möglich
Ursache-Wirkungsbeziehungen können viele Ursachen haben
3-Ebenen-Modell der Ziel- und Ergebnissteuerung im öffentlichen Sektor
Politik setzt Ziele auf der ersten Ebene der Effektivität
2. Ebene ist Bindeglied zwischen Politik und Verwaltung (Effizienz-Ebene)
-> hier wird den Verwaltungen Input in Form von Personal-, Sach- und Investitionsmittel zugewiesen
Realisationsprozess kommt in Gang (Handlungen der Verwaltung)
-> Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit
daraus entsteht auf der Effizienz-Ebene der Output
die auf der Effektivitäts Ebene ihre Wirkung entfalten (Grad der Zielerreichung)
—> Das ganze wird durch rechtliche Rahmenbedinungen eingefasst
Sachzieldominanz
besagt, dass im öffentlichen Sektor zwar auf Wirtschaftlichkeit und Effizienz geachtet wird, aber das gesellschaftliche und politische Ziele dem Sachziel untergeordnet sind
wesentliche Treiber für die Reformen im öffentlichen Sektor
später Reformansatz (ausgelöst durch Erfolge im Ausland)
Finanzierungsprobleme (permanenter Aufgabenzuwachs)
Versagen bisheriger Lösungsansätze
Ineffizientes Verwaltungshandeln
verändertes Umfeld (steigende Kundenorientierung)
Kernelemente des New Public Management (NPM)
Ziel- und Ergebnisorientierung
Bürger- und Kundenorientierung
Kosten- und Leistungstransparenz
Personalmanagement
5 wesentliche Kritikpunkte am New Public Management
keine gesetzliche Verpflichtung
keine 1 zu 1 Übersetzung auf den öffentlichen Sektor möglich
fehlende Mobilisierungskonzepte
fehlende Akzeptanz des Controllings als Steuerungsinstrument
unzureichende Verzahnung von Controllinginstrumenten
Rationalitätssicherung
Führungskräfte handeln nicht vollständig rational (Rationalitätsdefizite)
Defizite im Wollen (Eigeninteressen)
Defizite im Können (Kapazitätsdefizit)
Controller werden eingesetzt um Rationalitätsdefizite zu erkennen
Entlastungsaufgaben
Ergänzungsaufgaben
Begrenzungsaufgaben
—> gleichen Wollens- und Könnensdefizite aus
Gründe für ein leistungsfähiges Controlling
Führungskräfteunterstützung
Funktionen: Informationsbeschaffung, Planung, Kontrolle & Koordination, Rationalitätssicherung
Existenzsicherung
Verfolgen der Unternehmensziele
Controlling = Kontrolle?
Nein, der Begriff des Controllings kommt von dem englischen Wort to control, was zu übersetzen ist mit -> steuer, lenken oder beeinflussen
der Controller übernimmt zwar auch eine Kontrollfunktion, der Controllingbegriff geht aber darüber hinaus
zentrales Controlling
Entwicklung und Weiterentwicklung von Controllinginstrumenten
bereichsübergreifende Probleme
Anlaufstelle für dezentrales Controlling
bereichsinterne Aufgaben für dezentrales Controlling
dezentrales Controlling
beratung dezentraler Führungsinstanzen
Umsetzung fachlicher Vorgaben des zentralen Controllings
Vorteile von Budgetierung
-> Ableitung von Teilzielen für nachrangige Einheiten
-> motivierende Wirkung durch Beudgetverantwortung
-> Konkretisierung von Zielen
-> Rückschluss auf Zielverfehlungen möglich
-> Vorhersehbarkeit von Schwachstellen
Nachteile von Budgetierung
-> kleinteilige Budgetierung verstellt Blick auf Gesamtziele
-> hoher Aufwand
-> Entscheidungsspielräume können begrenzt sein
Strategisches Controlling
-> langfristige Ausrichtung (> 5 Jahre)
-> dient der Existenzsicherung
-> orientiert sich an Betrieb und Umwelt
-> unterstützt strategische Planung
Benchmarking
kontinuierlicher Prozess, bei dem Benchmarking-Produkte anhand von Benchmarks über Unternehmen hinweg miteinander verglichen werden
Benchmarks
Vergleichs- und Kenngrößen
Benchmarking-Typen
internes Benchmarking (Unternehmensintern)
Wettbewerbsbenchmarking (innerhalb der Branche)
funktionales Benchmarking (unterschiedliche Branche, aber strukturähnliche Unternehmen)
Hauptziele der Kosten- und Leistungsrechnung
Kalkulation der Kosten betrieblicher Leistungen
Kontrolle der Wirtschaftlichkeit
zur Verfügungstellung von Zusatzinformationen (Handlungsempfehlungen)
Fixkosten
Kosten die unabhändig von der Ausbringungmenge anfallen (Strom, Miete, Löhne)
Fixkostendegression
Tatsache, dass bei zunehmender Ausbringungsmenge die fixen, sowie die gesamten Stückkosten abnehmen
(größere Menge = bessere Verteilung)
Prinzipien der Kostenzuordnung
Verursachungsprinzip (Kosten werden der Kostenstelle/Kostenträger zugeordnet, der sie verursacht hat)
Durchschnittsprinzip (Kosten weren mit Hilfe von Durchschnittswerten auf alle Kostenstellen verteilt)
Tragfähigkeitsprinzip (Kosten werden Kostenträgern/Kostenstellen in Abhängigkeit ihrer individuellen Belastbarkeit zugerechnet)
kalkulatorische Kosten
fiktive Kosten, hinter denen in der buchhaltung kein tatsächlicher Aufwand steht, die aber zur realistischen Preisbildung eingerechnet werden
(kalkulatorische Miete, kalkulatorische Zinsen, kalkulatorischer Unternehmerlohn)
Gemeinkosten
Kosten, die keine direkte Zuordenbarkeit haben und deshalb über Kostenschlüssel zugeordnet werden
Einzelkosten
werden dem Kostenträger/Kostenstelle direkt zugeordnet, da sie eindeutig bestimmbar sind
variable Kosten
steigen und fallen mit der Ausbringungsmenge oder dem Beschäftigungsgrad
Sorte
Produkte, mit ähnlicher Zusammensetzung
(gleichartige Produkte)
Basissorte
volumenreichste Sorte
Referenzprodutk, auf das sich alle anderen Sorten beziehen
Äquivalenzziffer
Gewichtungsfaktor
-> dient als Maßstab um auszudrücken, in welchen Verhältnis die Kosten der einzelnen Sorten zueinander stehen
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