Differenzierung Verhaltenstherapie vs. Kognitive Verhaltenstherapie
uneindeutige Differenzierung
-> Kontinuum
immer unterschiedliche Schwerpunkte
Was ist Cue Exposure
Lernen auszuhalten ohne Craving nachzugehen
-> Expositionsbasierte Strategie der Verhaltenstherapie
Was ist Imagery Rescripting and Reprocessing
Expositionsbasierte Strategien
Wie hätte ich mich rückblickend verhalten sollen
Was ist Reaktionsverhinderung
Es wird verhindert bei der Expositionsbasierte Strategien Reaktion zu zeigen wie z.b. Wegrennen beim Sehen einer Speinne
wie nennt sich die Übung zur Symptomprovokation
Interozeptive Exposition
Möglichkeit zur Behandlung von Panikstörung
Was ist SUD
Ausmaß an Angst gegeben einer Situation einschätzen
-> wichtig für Exposition bei Panikstörung (Therapeutische Intervention der Verhaltenstherapie)
-> Angsthierarchie aufbauen und in vivo Exposition, in dem sich Person genau diesen Situationen stellen muss
behandlung Panikstörung
Übungen zur Symptomprovokation
z.B. Hyperventilieren, durch Strohhalm atmen, Luft anhalten
Wie Provokation von Symptomen bei Panikstörung
Teil der Therapeutischen Intervention-> Provokation von Symptomen
Hyperventilieren
Durch Strohhalm atmen
Luft anhalten
Was wird hiermit beschrieben:
Handlungsorientierung
Zielorientierung
Transparenz
Hilfe zur Selbsthilfe
Alltagsbezug
prädisponierende, auslösende und aufrechterhaltende Bedinungen und Ressourcen
Fokus auf Durchbrechen der Aufrechterhaltung
Orientierung an Empirie
aktuelle Probleme
Evaluation, Ausdifferenzierung, weiterentwicklung
Prinzipien der Verhaltenstherapie
Wie entwickelte sich die Verhaltenstherapie
In den 50er: Lerntheorie-> Verhaltenstherapie
—> klassisches und operantes Konditionieren als Prinzipien der Verhaltenstherapie
In den 60er: soziale Lerntheorie —> kognitive Verhaltenstherapie
-> Wichtigkeit von Bewertungen, Erwartungen und Denkstilen auf Verhalten werden betont
= Kognitive Wende: dysfunktionale Kognitionen verantwortlich für maladaptive Verhaltensmustern -> Informationsverarbeitung im Fokus
Was sind Annahmen der Verhaltenstherapien und die zentrale Methode
Zentrale Annahme: Störung ist eine gelernte Reaktion, die den aktuellen Umweltbedingungen nicht genügt
aber: das was man lernt, kann man auch wieder verlernen
Zentrale Methode: Konfrontation mit angstauslösender Situation = Expositionstherapie
Orientierung an empirischer Psychologie
Orientierung an aktuellen Problemen (Gegenwart-> Hier und Jetzt)
Bezug auf prädisponierende(Kindheit), auslösende und aufrechterhaltende Bedingungen + Ressourcen
Zielorientierung (Ziel determinieren)
Handlungsorientierung (nicht nur reden sondern neue Erfahrungen machen)
Transparenz (Therapeuten erzähle was nächsten Schritte sind)
Hilfe zur Selbsthilfe (Ziel ist Selbstständigkeit)
Evaluation (Zielerreichung wird geprüft)Ausdifferenzierung und Weiterentwicklung
Wie wird klassische Konditionierung in der Verhaltenstherapie genutzt
Per Stimuluskontrolle
—> Veränderung der auslösenden Bedingungen von Problemverhalten
Man verändert also nicht direkt das Verhalten, sondern die Hinweisreize (Cues), die das Verhalten auslösen.
entweder:
CS vermeiden (z.B. bei Sucht nicht Kneipe aufsuchen da assoziiert mit US Alkohol)
oder:
CS Assoziation verändern -> CS mit was anderem assoziieren (z.B. bei Schlafproblemen Bett CS nur noch mit Schlaf assoziieren und sich Sorgen auf Sorgenstuhl machen)
Wie wird operante Konditionierung in der Verhaltenstherapie genutzt
Skinner
Die Auftretenswahrscheinlichkeit eines Verhaltens wird durch Konsequenzen erhöht oder verringert-> positive, negative verstärkung bzw direkte/indirekte Bestrafung
Prinzipien:
Erwünschtes Verhalten verstärken (positive Verstärkung)
-> Tokenprogramm
Abnahme unerwünschten Verhaltens durch Ausbleiben von Verstärkung (indirekte Bestrafung)
Beispielsweise bei Verhaltnsstörungen im KiJu Alter
Was ist die Zentrale Technik der Verhaltenstherapie
Verhaltenstherapie
—> SORKC Modell
wofür SORKC
Verhaltensanalyse
-> Verhalten verstehen und daraufhin Therapie aufbauen
Arten der Expositionstherapie
Konfrontation in sensu
-> in der Vorstellung sich mit Reiz konfrontierne
Konfrontation in vivo
-> in der Realität sich mit Reiz konfrontieren
Graduierte Konfrontation
-> Angsthierarchie
—> Beginn mit wenig angstauslösenden Situationen → Steigerung bis zu stark angstauslösenden Reizen
Massierte Konfrontation
-> Flooding (direkt mit angstauslösendem Stimulus konfrontieren)
Systematische Desensibilisierung
-> Angstreaktion wird durch Entspannung ersetzt d.h. während Konfrontation mit Stimulus Entspannungstraining
Erkläre das SORKC-Modell
Zentrale Technik-> Verhaltensanalyse um Verhalten zu verstehen
Stimulus
—> Interne (Gefühle Gedanken) und externe (Menschen, Situation) Reize identifizieren
z.B. intern: Angst extern: Party
Organismus
-> situationsübergreifende Merkmale der Person erfassen (biologisch oder psychisch)
z.B. Soziale Ängstlichkeit
Reaktion
-> behaviorale, physiologische, kognitive, emotionale Reaktion der Person auf Situationen identifizieren
z.B. Alkohol trinken
Kontingenz
-> Kontingenz mit der die Konsequenz auf das Verhalten erfolgt
z.B. wie oft Angstreduktion nach Alkoholkonsum
Konsequenz
-> Konsequenz des Verhaltens
z.B. Reduktion der Angst durch Alkohol( negative Verstärkung )
Beispiele für Verhaltenstherapie in Praxis
Psychoedukation
Exposition
Operante Strategien
Aktivitätenaufbau
Training sozialer Kompetenzen
Entspannungstraining
Problemlösetraining
Wirkmechanismen der Verhaltenstherapie
Extinktion-> Löschung der US-CS Assoziation
Habituation-> Abnahme der Reaktionsintensität mit zunehmender Konfrontation
Veränderung dysfunktionaler Annahmen
->"Ich halte das nicht aus“, „Es passiert sicher etwas Schlimmes“)
—> Erfolgt durch korrigierende Erfahrung während der Exposition
Erhöhung der Selbstwirksamkeit
Strategien der Verhaltenstherapie
Verstärkungsbasierte Strategien (Fertigkeiten)
-> Selbstbeobachtung
-> Entspannung
-> Verhaltensaktivierung
-> Verhaltensverträge etc (Ich werde keinen Suizid begehen)
Kognitive Strategien
-> Grundüberzeugungen ändern
-> Imagination und Kognitive Probe (Durchspielen von Situationen im Kopf)
-> Kognitive Umstrukturierung
-> Exposition und Konfrontation
-> Reaktionsverhinderung (Cue aushalten ohne Verhalten z.B. nach Kontamination nicht Zwang ausführen)
-> Cue Exposure (Aushalten des Cravings ohne Konsum)
-> Imagery Rescripting und Reprocessing (Wie hätte ich mich verhalten sollen)
Ablauf/konkrete Durchführung der Verhaltenstherapie
Multidimensionale Diagnostik
-> Biographische Anamnese
-> Interviews
-> Psychometrische Testverfahren etc
Kognitive Vorbereitung
-> Psychoedukation
-> Erarbeitung eines Modells zur Entstehung und Aufrechterhaltung
-> Ableitung des Behandlungsplans aus Störungsmodell
Therapeutische Interventionen
-> Handlungsorientierte Verfahren
-> Kognitive Techniken
Selbsterprobungsphase
-> Stabilisierung der in der Therapie erworbenen Verhaltensweisen-
—-> nun: Integration in den Alltag
-> Patient wird hier zum Therapeuten in eigener Sache
Evaluation
-> Kontinuierliche Verlaufsmessung und Qualitätsmanagment
-> Überprüfung der Wirksamkeit durch Prä/Post/Follow Up messungen
Wie KVT bei Depression
3 Bausteine, die zur Depression führen
Kognitive Interventionen gegen negative /verzerrte Strukturen
Soziales Kompetenztraining gegen soziale Defizite, geringe Bewältigungsstrategien
Verhaltensaktivierung bei mangelnder Aktivitätsrate
Wie Panikstörung mit KVT behandeln
Diagnostik
-> Form und Häufigkeit der Symptome
-> Umgang mit angstauslösenden Situationen
Kognitive Vorbereitung: Psychoedukation
-> Infos über Angst
-> Entstehungsmodell und Verhaltensanalyse
-> Wirkung von Vermeidungsvrhalten und Therapieziele
Therapeutische Interventionen:
-> Interozeptive Exposition -> Übungen zur Symptomprovokation z.B. Hyperventillieren
-> In Vivo Expositionen ->
Angsthierarchie erstellen anhand von SUDs (man lässt Patienten einschätzen welche Situation am meisten Angst auslöst und dieser muss sich gestellt werden ohne Sicherheitsverhalten)
Wirksamkeit KVT
am besten untersuchte Form der Psychotherapie
—> Hunderte Studien
für viele psychische Störungen
Wirksamkeit nachgewiesen
Effektivität in Praxit nachgewiesen
-> APA Klassifikation evidenzbasierte Verfahren
Über 80 Prozent der geliteten Verfahren sind kognitiv- verhaltenstherapeutisch
Wie viel Prozent der gelisteten Verfahren sind kognitiv- verhaltenstherapeutisch
80 Prozent
Wirksamkeit KVT Langfristig
primär kurzfristige Studien
-> Weniger Langzeitstudien
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