Bedrohungen der Demokratie (3)
Populismus
Fake News
Extremismus
Populismus: Merkmale & Strategie
-„Wir gegen die Elite“: Ablehnung traditioneller Parteien & Institutionen
- Vereinfachte Lösungen für komplexe Probleme
- Beispiele: Trump (USA), Bolsonaro (Brasilien)
Extremismus als Bedrohung der Demokratie
-Rechtsextremismus: Verschwörungstheorien, Gewalt gegen politische Gegner
-Linksextremismus: Staat als Feindbild, Angriff auf Unternehmen & Institutionen
-Islamismus: Politisch motivierte Gewalt zur Errichtung eines Gottesstaates
Fake News & digitale Manipulation als Bedrohung der Demokratie
-Verbreitung über soziale Medien: Desinformation und Verschwörungstheorien
-Beispiele: QAnon in den USA, russische Trollfabriken
Schutzmechanismen gegen Demokratiegefährdung
Institutionelle Absicherungen der Demokratie
Verfassungsgerichtsbarkeit
Gewaltenteilung
Freiheitssichernde Maßnahmen
Demokratische Prinzipien als Schutzfaktor
Rechtsstaatlichkeit
Plurale Gesellschaft
Freie Medien
Kontrolliert Gesetze und schützt Grundrechte
Keine Machtkonzentration, unabhängige Justiz
Minderheitenschutz, Schutz vor Diskriminierung
Niemand steht über dem Gesetz
Gefahren durch Digitalisierung für die Demokratie
Fake News und Filterblasen: Manipulation durch personalisierte Algorithmen
Deepfakes und KI-generierte Inhalte: Schwierigkeit der Verifikation
Politische Einflussnahme durch ausländische Akteure: Cyberattacken auf Wahlprozesse
Digitalisierung als Chance für die Demokratie
Soziale Medien als Plattform politischer Diskussionen
Niedrige Hürden für politisches Engagement: Petitionen, Online Demonstrationen
Neue Formen der Partizipation: Digitale Bürgerräte, e-Voting
Die Rolle von Tech-Konzernen in der Demokratie
Wer entscheidet, was sichtbar ist? Macht von Google, Facebook und Twitter / X
Zensur oder Regulierung? Einschränkung von Desinformation vs. Meinungsfreiheit
Daten als Waffe: Mikro-Targeting in Wahlkämpfen (z. B. Cambridge Analytica)
Regulierungsansätze der Sozialen Medien zur Sicherung der Demokratie
EU-Digital Services Act: Strengere Regeln für soziale Netzwerke
Medienkompetenz und Aufklärung: Bildung als Schutz gegen Fake News
Mehr Transparenz bei Online-Wahlwerbung: Offenlegung von Algorithmen
Aktuelle Herausforderungen für Demokratien (5)
Klimawandel & Demokratie: Langfristige Ziele vs. kurzfristige Wahlzyklen
Wachsende soziale Ungleichheit: Wohlstandsgefälle & Wahlverhalten
Internationale Krisen & Migrationsbewegungen: Belastung für Demokratien?
KI & Automatisierung: Wie beeinflusst Technologie politische Systeme
Wahlrechtsreformen: Wahlrecht ab 16, Einführung von Online-Wahlen
Ziele von „State Building“ (4)
Aufbau eines funktionierenden, stabilen Staates:
Institutionen (Verwaltung, Polizei, Justiz)
Rechtsstaatlichkeit (klare Gesetze, Gewaltenteilung)
nationale Souveränität (eigene Entscheidungen, Kontrolle über Territorium)
öffentliche Dienstleistungen (Schulen, Gesundheit etc.)
Voraussetzungen für Demokratieförderung (3)
Mindestmaß an Sicherheit & Kontrolle
gemeinsame Ziele der relevanten Akteure
Akzeptanz in der Bevölkerung
Demokratisierung von innen (3)
Zivilgesellschaft stärken (Interessenverbände, NGOs vor Ort)
politische Beteiligung fördern (Foren, Diskussionsräume)
Medienpluralismus aufbauen (unabhängige Presse, Social Media)
Demokratieförderung von außen (4)
zivilgesellschaftliche Unterstützung (internationale NGOs)
wirtschaftliche Hilfe (Investitionen, Förderprogramme)
diplomatischer Druck (Sanktionen, Verhandlungen)
militärischer Schutz (z. B. UN-Missionen)
Chnacen der Demokratieförderung
Ressourcen, Erfahrung, internationale Vernetzung
Hemmnisse der Demokratieförderung
Machtinteressen, kulturelle Konflikte, fehlende Koordination, Widerstand im Land
Familienbegriff (traditionell)
Familie = Ehepaar + Kinder.
Kinder waren zentrale Bedingung, weil Familie vor allem über Fortpflanzung und Verwandtschaft definiert wurde.
Funktionen: Sicherung des Generationenwechsels, wirtschaftliche und soziale Einheit
Funktionen der Familie
Sozialisationsfunktion
Reproduktionsfunktion
Produktionsfunktion
Regenerationsfunktion
Konsumptionsfunktion
Kinder werden erzogen, lernen Werte, Normen und Rollen und finden ihren Platz in der Gesellschaft.
Familie sorgt für Nachwuchs und sichert die Generationfolge.
Familie übernimmt wirtschaftliche Leistungen im Alltag, z. B. Kinderbetreuung, Pflege, Hausarbeit.
(Historisch: Früher hat die Familie auch Güter produziert, z. B. in Landwirtschaft oder Handwerk.)
Familie bietet Rückhalt, Geborgenheit und Erholung vom Alltag.
Familie ist Ort, an dem Konsumgüter genutzt und Alltagsorganisation gelebt wird.
Sozialisationsschritte
Primärsozialisation (frühe Kindheit)
Sekundärsozialisation (Kindheit/Jugend)
Tertiärsozialisation (Erwachsenenalter)
Quartäre Sozialisation (spätere Erwachsenenphase)
Familie prägt Grundwerte, Sprache, Vertrauen.
Schule, Freunde, Medien → Rollenlernen, Erweiterung der Werte.
Wenn man selbst Kinder hat oder Verantwortung für Jüngere übernimmt:
Rolle als Vater/Mutter, Erzieher, Vorbild
Wertevermittlung wird wieder aktiv übernommen
Gleichzeitig Reflexion der eigenen Kindheits- und Jugendprägungen
Beruf, Partnerschaft, gesellschaftliche Rollen → lebenslange Weiterentwicklung.
Heute- pluralistisches Familien Verständnis (4)
Familie ist nicht zwingend an Kinder gebunden.
Ehe- oder Lebensgemeinschaften ohne Kinder, gleichgeschlechtliche Partnerschaften, Patchwork- oder Pflegekonstellationen sind normalisiert
Doing Family: Familie ist kein statischer Zustand, sondern wird im Alltag aktiv „gemacht“
Entscheidend ist, dass Menschen füreinander Verantwortung übernehmen und Familienfunktionen erfüllen:
Alltag organisieren
füreinander sorgen (Care-Arbeit, emotionale Unterstützung)
gemeinsame Entscheidungen treffen, •wirtschaftlich zusammenstehen
→Kinder können Teil davon sein – aber sie sind nicht zwingend notwendig, um „Familie“ herzustellen.
Herrausvorderungen für familienpolitische Maßnahmen
Vereinbarkeit von Beruf & Care Arbeit
Rushhour des Lebens“ (Karriere, Kinder, Pflege von Angehörigen gleichzeitig).
Belastung betrifft nicht nur klassische Familien, sondern auch Alleinerziehende und Paare mit pflegebedürftigen Angehörigen.
Steigende Belastungen
Zeitdruck, Stress, Outsourcing (Kita, Pflegeeinrichtungen, Nachmittagsbetreuung)
Folge: Kinderwunsch wird verschoben / bleibt unerfüllt; Überlastung Alleinerziehender; Patchwork-Organisation komplex.
Individualisierung & Pluralität
Zunehmend Singles und alternative Lebensgemeinschaften (z. B. Wohngemeinschaften, Co Parenting)
Herausforderung: gesellschaftliche Anerkennung und rechtliche Absicherung (z. B. Adoptionsrecht, Unterhaltspflichten)
Familienpolitik staatliche Unterstützung (4)
Kindergeld (255 Euro je Kind) / Kinderfreibeträge (Steuerentlastung für die Eltern) → finanzielle Grundsicherung
Elterngeld & Elternzeit → bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie
Ehegattensplitting → steuerliche Begünstigung traditioneller Ehen (heterosexuell oder queer), v. a. bei ungleichen Einkommen
Kindergrundsicherung (aktuell diskutiert) → Ziel: Bündelung von Leistungen (z.B. Kindergeld, BuT), aber Kritik: höhere Bürokratie erwartet, geringe Zielgenauigkeit
Kernprobleme Familienpolitik
Geldleistungen
sozialer Ausgleich durch finanzielle Unterstützung
Strukturelle Reformen
Ausbau von Ganztagsschulen und verlässlicher Kinderbetreuung
Pflegeinfrastruktur
Flexible Arbeitszeitmodelle
biologisches Geschlecht (sex)
Erklärung: Körperliche Merkmale
Bedeutung: Grundlage, aber nicht identisch mit Rollen
soziales Geschlecht (gender roles
Erklärung: Erwartungen an Verhalten (Mann/Frau)
Bedeutung: Ausgangspunkt von Stereotypen
Geschlechtsidentität
Erklärung: Inneres Zugehörigkeitsempfinde
Bedeutung: Individualität, ggf. abweichend vom sex
Geschlechtsausdruck
Erklärung: Kleidung, Verhalten, Auftreten
Bedeutung: Sichtbare Inszenierung (frei oder normiert)
Gender
Erklärung: Sammelbegriff für soziale Dimensionen von Geschlecht
Bedeutung: Gesellschaftlich konstruiertes System
Entstehung von Geschlechterrollen
Familie: unterschiedliche Erziehung („Rosa vs. Blau“)→Internalisation
Schule: Erwartungen („Jungen wilder“, „Mädchen fleißiger“) →Leistungsunterschiede
Medien / Social Media: Idealisierte Körperbilder → Selbstwert / Druck
Peergroup: Anpassungsdruck → Angst vor Abweichung
Wirkungen von Geschlechterrollen auf Lebensläufe
Kindheit: Rollenlernen → Selbstbild → Mädchen „nicht gut in Mathe“, Jungen „nicht emotional“
Problem: Talentblockierungen
Pubertät: Identität vs. Rollenerwartung → Trans/Non-binär erleben Dysphorie
Problem: psychische Belastung
Beruf: „Pflege = weiblich“, „Technik = männlich“ → Horizontale Segregation
Problem: Gender Pay Gap
Familie: Motherhood-Penalty / Fatherhood-Premium → Frauen Teilzeit, Männer Karriere
Problem: Gender Care Gap
Gender Pay Gap
Verdienstunterschiede (unbereinigt/“bereinigt”); Ursachenmix (Branchen, Arbeitszeit, Unterbrechungen, Bewertung von Tätigkeiten).
Gender Care Gap
Ungleiche Verteilung unbezahlter Sorgearbeit → wirkt auf Arbeitszeit und Karriere.
Gender Time Gap
Teilzeit-/Minijob-Falle (Karriere, Rente)
Motherhood Penalty vs. Fatherhood Premium
Nachteile durch Mutterschaft vs. Vorteile/Vorschuss für Väter
Horizontale Segregation
Berufe/Branchen
vertikale Segregation
Führungsebenen
Gläserne Decke / Leaky Pipeline
Unsichtbare Barrieren, „Versickern“ auf dem Weg nach oben
Rollen Übereinstimmung & Stereotype
„Führung = männlich?“ → Bias (= Voreingenommenheit) in Auswahl/Beurteilung.
Maßnahmen Gleichberechtigung in der Arbeitswelt
Politik und Recht
Antidiskriminierung / Gleichstellung
Transparenz und Prüfungen: Entgelttransparenz, Pay Audits, Berichtspflichten
Quoten / Zielgrößen: z. B. für Aufsichtsräte/Führungsebenen
Familienpolitik: Partnermonate/ Elternzeit, Ausbau Kita/Ganztag → reduziert Care-Lasten
Unternehmen
Strukturiertes Recruiting
Karriere und Vereinbarkeit: Führungspositionen in Teilzeit/ Jobsharing, Rückkehrprogramme, Mentoring
Entgelt und Evaluation: Funktions-/Bandbreiten, regelmäßige Equal-Pay-Checks
Digitalisierung als Chance in der Arbeitswelt
Automatisierung und KI (Prozess-/Entscheidungsunterstützung, Robotik)
Kollaborationstools, Cloud, Remote/Hybrid (Ort/Zeit flexibilisiert)
Plattform-/Gig-Economy (Auftragsarbeit, algorithmisches Matching/ Management)
Zugang & Teilhabe (barrierearme Arbeitsformen, internationale Teams)
Digitalisierung als Risiko in der Arbeitswelt
Entgrenzung (ständige Erreichbarkeit), Gesundheit/Erholung
Überwachung/Datenschutz (Tracking, Algorithmen als Vorgesetzte)
Prekarisierung (unsichere Aufträge/Absicherung bei Plattformarbeit)
Skill-Gap (Qualifikationsanforderungen steigen)
Soziale Ungleichheit Definition
vertikale Differenzierung einer Gesellschaft
Soziale Ungleichheit Dimensionen
Einkommen (Schere zwischen Arm und Reich)
Beruf (Beruf bestimmt die Höhe des Einkommens)
Bildung (Werdegang wird stark durch Bildung beeinflusst)
Horizontale Mobilität
Bewegung zwischen Positionen, die ihrem Rang nach auf einer Ebene liegen und nicht zu sozialer Ungleichheit führen, z.B. Jobwechsel aufgrund einer räumlichen Veränderung
Vertikale Mobilität
Bewegung zwischen Positionen unterschiedlicher gesellschaftlicher Rangstufen, die zu einem sozialen Auf- oder Abstieg führt
Rainer Geißlers Schichtmodell
Beschreibt die Gesellschaft als soziale Schichten mit unterschiedlichem Einkommen, Bildung, Beruf und Ansehen.
Zeigt soziale Ungleichheit und Aufstiegschancen.
Unterscheidet meist Oberschicht, Mittelschicht und Unterschicht mit weiteren Untergruppen.
Ziel: Soziale Lage von Menschen und deren Chancen erklären.
Merksatz: Gesellschaft = verschiedene Schichten nach sozialem Status
Das Milieumodell nach dem Sinus-Institu
Teilt Menschen nicht nur nach Einkommen oder Beruf ein, sondern auch nach Werten, Lebensstilen und Einstellungen.
Menschen mit ähnlicher Lebensweise bilden ein Milieu.
Beispiele: konservative, traditionelle, bürgerliche oder moderne Milieus.
Zeigt, wie Menschen denken, leben und konsumieren.
Merksatz: Gesellschaft = verschiedene Gruppen mit ähnlichen Werten und Lebensstilen
Intergenerationenmobilität
Vergleich der sozialen Position zwischen Eltern- und Kindergeneration •Beispiel: Arbeiterkind → Akademiker
Intragenerationenmobilität
Veränderung der sozialen Position im Laufe des eigenen Lebens •Ausbildung → Meister → Führungskraft
Grundprinzipien des Völkerrechts (6)
Souveränität
Gleichheit der Staaten
Gewaltverbot (Art. 2 Abs. 4 UN-Charta)
Selbstverteidigung (Art. 51 UN-Charta)
Pacta sunt servanda
Nichtintervention
Unabhängigkeit von Staaten nach außen und eigenständige Entscheidungen über ihre Politik
rechtliche Gleichstellung großer und kleiner Staaten
Grundsätzliches Verbot militärischer Gewalt zwischen Staaten
unbedingte Einhaltung aller Verträge
Ausnahme: wenn ein bewaffneter Angriff bereits stattgefunden hat
Keine Einmischung in Angelegenheiten anderer Staaten
Ziele des Völkerrechts (3)
Friedenssicherung: rechtliche Begrenzung und Kontrolle zwischenstaatlicher Gewalt zur Stabilisierung der internationalen Ordnung
Rechtssicherheit: verlässliche internationale Regeln, nicht willkürlich veränderbar; Ermöglichung planbares Handelns für Staaten
Schutz der Menschenrechte: völkerrechtliche Absicherung individueller Grund- und Freiheitsrechte gegenüber staatlicher Willkür
Strukturprobleme des Völkerrechts
Keine Weltregierung: keine übergeordnete Gewalt mit Zwangsmonopol
Eingeschränkte Sanktionierbarkeit: Strafen vom politischen Willen anderer Staaten abhängend
Machtasymmetrien: Großmächte faktisch mehr Einfluss
Blockade im Sicherheitsrat: Vetorecht der fünf ständigen Mitglieder
Akteure der internationalen Politik
Staatliche Akteure: zentrale Träger internationaler Politik mit Souveränität und militärischer Macht
IGOs (internationale Organisationen): Zusammenschlüsse von Staaten (z. B. UN), koordinieren Zusammenarbeit, aber abhängig vom Willen der Mitgliedsstaaten
NGOs (Nichtregierungsorganisationen): private Organisationen ohne staatliche Macht, Einfluss durch Öffentlichkeit und moralischen Druck
Wirtschaftsunternehmen: transnationale Konzerne mit wirtschaftlicher Macht und indirektem politischen Einfluss
Medien und Öffentlichkeit Funktionen (3)
Informationsfunktion: Bereitstellung von Wissen über internationale Konflikte
Meinungsbildungsfunktion: Beeinflussung der öffentlichen Wahrnehmung und politischer Einstellungen
Kontrollfunktion: Kritik und Überwachung politischen Handelns
Medialer Einfluss auf internationale Politik
politischer Druck durch öffentliche Meinung
Legitimierung oder Delegitimierung von Maßnahmen
Problem: • selektive Darstellung (Framing) • Instrumentalisierung für politische Zwecke
Pro NATO-Einsatz
Schutz von Verbündeten
Stabilisierung der Region
Abschreckung
Contra NATO-Einsatz
kein Bündnisfall (Art. 5 greift nicht automatisch)
Eskalationsgefahr
völkerrechtliche Problematik
politische Interessen einzelner Staaten
Menschenrechte
universelle Rechte, die jedem Menschen zustehen (z. B. Leben, Freiheit, Würde)
Ziel: Schutz des Individuums vor staatlicher Willkür
Humanitäres Völkerrecht
Regeln für den Krieg (z. B. Schutz von Zivilisten, Verbot bestimmter Waffen)
Problem:
Einhaltung oft nicht gewährleistet
Konflikt zwischen militärischer Logik und rechtlichen Vorgaben
Internationaler Strafgerichtshof (IStGH)
Internationale Institution zur Ahndung schwerer Verbrechen (z. B. Kriegsverbrechen, Völkermord)
Zuständigkeit: nur, wenn Staaten Mitglied sind oder zustimmen
Bedeutung:Versuch internationaler Strafverfolgung, Stärkung von Menschenrechten
Problem: Abhängigkeit von Staaten, große Mächte oft nicht gebunden, begrenzte Durchsetzungskraft
Grenze
fehlende Durchsetzungsmacht
Abhängigkeit von politischen Interessen und Machtverhältnissen
Völkerrechts als Chance
schafft Regeln und Orientierung für internationales Handeln
ermöglicht Kooperation und Konfliktbegrenzung
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