Kontinuum Zwangsstörungen
Es gibt normale Intrusionen und Rituale
—> Zwangsgedanken etc sind ein Kontinuum !!
Wie viel Prozent der phänotypischen Varianz der Zwangsstörung geht auf Umwelteinflüsse zurück
52%
Infektion Schwangerschaft
Hohes Alter der Eltern
kritische Lebensereignisse
Geburtskompikationen
Wofür Yale Brown Obsesive Compulsive Scale
Dimensionaler Fremdbeurteilungsfragebogen
Wofür Obsessive- Compulsive Inventory- Revised
Dimemsionales Selbstbeurteilungsinstrument
Was ist Reaktionsbildung
Psychodynamische Theorie der Zwangsstörung
Entwicklung von Verhaltensweisen und Interessen, die eine verdrängten Triebwunsch entgegengesetzt sind
—> z.B. jemanden besonders nett grüßen, den man nicht mag
-> Abwehrmechanismus!
zu welcher Theorie /Erklärung gehört der Doppelte Konflikt des Ichs
Psychodynamische Theorien
Was ist Ungeschehenmachen
Psychodynamisches Theorien
-> Bereits geschehehens ungeschehen machen
—-> Abwehrmechanismus
Umwelteinflüsse auf Zwangsstörung
Laut Zwillingsstudien: 52 Prozent der phänotypischen Varianz geht auf Umwelteinflüsse zurück
Geburtskomplikationen
Erhöhtes Alter der Elern
Erleben kritischer Lebensereignisse
Infektionen während Schwangerschaft
Aber auch: Veränderung der Informationsverarbeitung
-> negative Verzerrungen in Bezug auf Interpretation, Aufmerksamkit und Gedächtnis
Nenne ein Erklärungsmodell von Zwangstörungen
Das Kognitiv- behaviorale Modell
Doppeltr Konflikt des Ichs-> Psychodynamische Theorien
Erkläre das kognitiv- behaviorale Modell der Zwangsstörung
Intrusion/aufdringlicher Gedanke
-> Interpretation/Bewertung
-> Negative Emotionalität (Angst, Unruhe)
-> Neutralisation, Rituale, vermeidung, Sicherheitsverhalten
= reduziert Negative Emotionalität
aber verstärkt Interpretation/Bewertung
Also: Zwangshandlungen wirken als negativer Verstärker denn Negative Emotionalität geht weg
ABER es verstärkt Interpretation und wahrgenommene Verantwortung (Es ist MEINE Verantwortung, dass nichts passiert ist)
Was sind typische dysfunktionale Annahmen einer Zwangsstörung
Perfektionismus
Gefahrenüberschätzung
Übermäßige Wichtigkeit von Gedanken
Erhöhte Verantwortlichkeit
Unsicherheitsintoleranz
Unvollständigkeitsgefühle/Nicht ganz richtig Erfahrungen
Psychodynamische Theorien der Zwangsstörung
Doppelter Konflikt des Ichs
-> v.a. bei Zwängen mit sexuellen/aggressiven Inhalten
unmoralische Impulse des Es müssen abgewehrt werden
-> gleichzeitig bestraft das Über- ich den Betroffenen mit Intrusionen
Abwehrmechanismen: Reaktionsbildung, Ungeschehenmachen
-> Reaktionsbildung = Verhaltensweisen entwickeln, die einem verdrängten Triebwunsch entgegengesetzt sind (z.b. jemanden besonders nett grüsen, den man nicht mag)
-> Ungeschehenachen: Bereits geschehenes ungeschehen machen z.b. waschzwang nach Masturbation
Wie viele in Münster haben Zwangsstörung
ca 3000 Personen
Höufigkeit Zwangsstlrung nach Geschlecht
mehr Frauen als Männer (60:40)
Zwangsstörung was kommt am höufigsten vor
Kontrollzwänge
Komorbidität Zwangsstörung
ca90 Prozent der Betroffenen haben mind 1 komorbide Störung
Zwangsstörung durchschnittlicher Störugsbeginn
19,5 Jahre
Erkläre die bimodale Verteilung des Störungsbildes
Früher Beginn (vor 21.LJ) bei 75 Prozent der Betroffenen -> häufiger bei Männern
Später Beginn (ab 23 LJ) häufigr bei Frauen
Nach welcher Infektion Zwangsstörung
PANDAS beschreibt das plötzliche Auftreten von Zwangssymptomen bei Kindern nach einer Streptokokkeninfektion
DSM5 Kritrien der Zwangsstörung
entweder Zwangsgedanken ,- handlungen oder beides
Zwangsgedanken= repetetive, anhaltende Gedanken/Impulse, die als aufdringlich und ungewollt erlebt werden und Angst auslösen. person versuscht diese zu ignorieren, unterdrücken, neutralisieren durch Zwangshandlung
Zwangshandlungen= repetive Verhaltensweise oder mentale Handlungen aufgrund von Zwangsgedanken oder Regeln. Dienen dazu Angst zu reduzieren ohne realistischen Bezug
Zwangsgedanken/handlungen sind zeitintensiv (1 Stunde pro Tage) bzw verursachen klinisch relevantes Leiden oder Beeinträchtigung
Symptome sind nicht Folge der physiologischen Wirkung einer Substanz oder medizinischen Krankheitsfaktors
Störungsbild wird nicht besser durch eine andere psychische Störung erklärt
Diagnostik Zwangsstörung
Strukturierte Klinische Intrviews
-> Strukturiertes Interview für DSM 5 Störungen
-> Diagnosrisches Interview bei psychischen Störungen
Dimensionale Frembeurteilungsinstrumente:
-> Yale Brown Obsessive-Compulsive Scale (YBOCS)
Dimensionale Selbstbeurteilungsinstrumente:
-> Obsessive Compulsive Inventory Revised (OCI-R)
Zwanghaftes Horten
Zwangshandlungen:
übermäßiges Aufbewahren von Schriftstücken(Rechnungen, Notizen, Zeitungen) und anderen Gegenständen
Kontrolle des Mülls -> Teils Versuche Weggworfenes wiederzubekommen
Befürchtung, Dinge wegzuwerfen oder zu verlieren, die wichtig gewesen wären oder mit Person verknüpft sind
ABER: nicht alle Personen, die horten, haben Zwangsstörung
-> auch bei Depression, Demenz, Schizophrenie etc
Grübelzwang
lange, unproduktive Gedankenketten in Endlosschleife
nach ICD 10: endlose, pseudophilosophische Überllegungen uwägbarer Alternativen
häufig verbunden mit Unfähigkeit triviale aber notwendige Entscheidungen zu treffen
sollte nicht im Zusammenhang mit Depression stehen
Bei welchem Zwang auch körperliche Symptome
körperliche Symptome durch das Waschen und Putzen
—> Wasch- und Putzzwänge
Bei welchem Zwang Magisches Denken
Wiederholungs-, Zähl und Ordnungsszwängw
—> sonst passiert Unglück
Typische Zwangsgedanken (nach Häufigkeit)
Verschmutzungs- und Ansteckungsängste
Übertriebener Zweifel
verschuldetes Unglück
Sex oder Aggression
Körperbezogene Ängste
Bedürfnis nach Symmetrie
Religiöse /Blasphemische Gedanken
Tyische Zwangshandlungen
Wasch- und Putzzwänge
Frage - und Bestätigungszwänge
Symmetrie und Ordnungszwänge
Sammelzwänge
Erkläre Wasch- und Putzzwänge
Zwangshandlungen: Wachen, Putzen, Berührungen vermeiden, Sicherheitsschleusen zuhause
-> Angst vor Krankheiitsserregern, giftigen Substanzen, selber zu erkranken oder andere anzustecken
-> Rituale gegen erfolgte Verschmutzung
DADURCH körperliche Symptome durch Waschen/Putzen
Erkläre Kontrollzwänge
Zwangshandlungen: wiederholte Kontrolle von Geräten, Türen, Fenstern etc
-> Furcht for Fehlern, die soziales Ansehen und Leben ruinieren könnten
z.B: Haus brennt ab: Geräte angelassen zu haben
Einbruch: Haus nicht abgeschlossen zu haben etc
Wiederholungs-, Zahl- und Ordnungsszwänge
Wiederholungen: so lange Handlungen wiederholen bis ein bestimmter Gedanke dabei nicht gedacht wird
Zählen: von Ampeln, Zahlenreihen etc
Ordnen: extreme Symmetrie und Genauigkeit
-> Befürchtung /MAGISCHES DENKEN: sonst passiert ein Unglück
ODER
Gefühl, dass es not just right ist, wenn Dinge nicht symmetrisch etc sind (ohne Befürchtung, dass es jemanden schadet)
Erkläre Aggressive, sexuelle und religiöse Zwangshandlungen
Vermeiden von Triggern
Sicherheitsmaßnahmen (z.b. Messer aus Haus entfernen)
Gegengedanken und bilder
Befürchtung gegen soziales Tabu zu verstoßen
-> schon dadurch, den Gedanken gedacht zu haben
-> Angst nach Impuls zu handeln oder schon gehandelt zu haben ohne sich zu erinnern
Kontinuum
Es gibt normae Intrusionen und normale Rituale
—-> Zwansgedanken und Zwangshandlungen am ende des Kontinuums
80-90 Prozent haben INtrusionen
19 Prozent subklinische Zwangsstörung (haben Symptome aber erfüllen nicht Kriterien)
Inhalt der Intrusionen zw Gesunde und Patienten vergleichbar
—> aber Klinsiche Intrusionen häufger, intensiver, aufrdinglicher
Auch in Normalbevölkrung ritualisierte Verhaltensweisen
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