Was sind Selbstbilder?
Selbstbilder sind subjektive Theorien eines Menschen über sich selbst.
Worüber können Selbstbilder Aussagen enthalten?
Selbstbilder können sich auf Aussehen, Intelligenz, Können und weitere Eigenschaften beziehen.
Sind Selbstbilder objektiv oder subjektiv?
Selbstbilder sind subjektiv.
Was bedeutet, dass Selbstbilder unterschiedlich „Ich-nah“ sind?
Es bedeutet, dass manche Selbstbilder für die eigene Persönlichkeit wichtiger und näher am eigenen Ich sind als andere.
Was versteht man unter einem Ichideal?
Ein Ichideal ist die subjektive Vorstellung darüber, wie man gerne sein möchte, um mit sich zufrieden sein zu können.
Worauf bezieht sich das Ichideal?
Es bezieht sich darauf, wie man gerne sein möchte.
Warum ist das Ichideal für die Zufriedenheit wichtig?
Weil es beschreibt, wie man sein möchte, um mit sich selbst zufrieden sein zu können.
Welche Faktoren beeinflussen unser Selbstbild?
Kritik, Lob, Prägung, Respekt, innerer Dialog, Glaubenssätze, Stärken, Schwächen, Sympathie, Liebe, Wertschätzung, Fremdbild und Selbstwert.
Wie beeinflusst Kritik das Selbstbild?
Kritik kann zur Selbstreflexion führen und beeinflussen, wie man sich selbst einschätzt.
Wie beeinflusst Lob das Selbstbild?
Lob kann das Selbstbild stärken und positive Selbstwahrnehmung fördern.
Was bedeutet Prägung im Zusammenhang mit Selbstbild?
Prägung bedeutet, dass Eltern durch ihr Verhalten das Selbstbild eines Menschen beeinflussen.
Wer prägt laut Dokument durch sein Verhalten?
Die Eltern prägen durch ihr Verhalten.
Was bedeutet innerer Dialog?
Innerer Dialog bedeutet Selbstreflexion durch Kritik und Lob anderer.
Wodurch entsteht innerer Dialog?
Er entsteht unter anderem durch Kritik und Lob anderer.
Was sind Glaubenssätze?
Glaubenssätze sind Überzeugungen, die ähnlich wie ein Glaube wirken und respektiert sowie wertgeschätzt werden sollten.
Wie soll man mit Glaubenssätzen umgehen?
Man soll sie respektieren und wertschätzen.
Welche Rolle spielen Stärken und Schwächen beim Selbstbild?
Man soll Stärken und Schwächen erkennen, fördern oder verbessern.
Was soll man mit Stärken tun?
Man soll Stärken erkennen und fördern.
Was soll man mit Schwächen tun?
Man soll Schwächen erkennen und verbessern.
Wie sollen Kritik und Lob vermittelt werden?
Kritik und Lob sollen individuell, vorsichtig und erläutert vermittelt werden.
Warum soll Kritik vorsichtig vermittelt werden?
Weil Kritik das Selbstbild beeinflusst und deshalb behutsam erklärt werden sollte.
Welche Bedeutung hat Respekt gegenüber einem Schüler?
Man soll Respekt gegenüber einem Schüler haben und Respekt auch erwarten.
Welche Wirkung kann Wertschätzung haben?
Wertschätzung kann die Motivation steigern.
Wodurch kann Wertschätzung die Motivation steigern?
Durch Wertschätzung abgeschlossener Ziele.
Muss Sympathie gegenüber jedem Schüler vorhanden sein?
Nein, Sympathie muss nicht vorhanden sein.
Was gilt, auch wenn keine Sympathie vorhanden ist?
Der Schüler muss dennoch gleichbehandelt werden.
Was ist das Fremdbild?
Das Fremdbild ist das Bild einer Person, wie es andere von außen wahrnehmen.
Wer bestimmt das Fremdbild?
Das Fremdbild entsteht durch die Wahrnehmung anderer Personen.
Was ist der Unterschied zwischen Selbstbild und Fremdbild?
Das Selbstbild ist die eigene Sicht auf sich selbst, das Fremdbild ist die Sicht anderer auf eine Person.
Was bedeutet Selbstwert?
Selbstwert beschreibt, welchen Wert eine Person sich selbst zuschreibt.
Welche Tendenzen des Selbstbildes werden genannt?
Beharrungstendenz, Aufwertungstendenz und Abwertungstendenz.
Was beschreibt die Beharrungstendenz?
Die Beharrungstendenz beschreibt den Zustand, dass ein Individuum versucht, ein einmal etabliertes Selbstbild beizubehalten.
Wie zeigt sich Beharrungstendenz trotz Fehlern?
Die Person erkennt trotz Fehlern nicht, dass sie sich in Situationen nicht richtig verhalten hat.
Warum kann die Beharrungstendenz problematisch sein?
Weil eine Person Fehler nicht erkennt und ihr Selbstbild nicht anpasst.
Was beschreibt die Aufwertungstendenz?
Die Aufwertungstendenz beschreibt, dass Individuen ihre eigenen Fähigkeiten besser als der Durchschnitt einschätzen.
Wie zeigt sich Aufwertungstendenz trotz mangelnder Erfahrung?
Eine Person überschätzt ihre Fähigkeiten trotz mangelnder Erfahrung.
Warum kann Aufwertungstendenz im Straßenverkehr gefährlich sein?
Weil Selbstüberschätzung zu riskantem Verhalten führen kann.
Was beschreibt die Abwertungstendenz?
Die Abwertungstendenz beschreibt, dass Individuen ihre eigenen Fähigkeiten schlechter als der Durchschnitt darstellen.
Wie zeigt sich Abwertungstendenz trotz Erfolgserlebnissen?
Das Selbstbild wird trotz Erfolgserlebnissen nicht angepasst.
Warum kann Abwertungstendenz problematisch sein?
Weil eine Person ihre Fähigkeiten unterschätzt und Erfolge nicht in ihr Selbstbild übernimmt.
Welche Grundmotive des Fahrers werden genannt?
Offensive-riskante und defensive-vermeidende Fahrweise.
Was bedeutet eine offensive-riskante Fahrweise?
Sie beschreibt eine eher aktive, möglicherweise risikoreiche Art zu fahren.
Was bedeutet eine defensive-vermeidende Fahrweise?
Sie beschreibt eine vorsichtige Fahrweise, die Risiken eher vermeiden will.
Welche Fahrstile werden im Dokument genannt?
Fahrstile des Auslebers und Fahrstile des Absicherers.
Was kennzeichnet den Fahrstil des Auslebers?
Der Fahrstil des Auslebers ist durch lustvolles Erleben geprägt.
Was kennzeichnet den Fahrstil des Absicherers?
Der Fahrstil des Absicherers ist durch Angst vor Risiken geprägt.
Was bedeutet das Autonomie-Motiv?
Das Autonomie-Motiv wird mit „freie Fahrt für freie Bürger“ beschrieben.
Welche Fahrertypen werden im Dokument genannt?
Der Funktionalist, der Ängstliche, der Gelassene, der Vorsichtige, der Raser und der Frustrierte.
Wie hoch ist der Anteil des Funktionalisten?
Der Funktionalist hat einen Anteil von 19 %.
Wie hoch ist der Anteil des Ängstlichen?
Der Ängstliche hat einen Anteil von 17 %.
Wie hoch ist der Anteil des Gelassenen?
Der Gelassene hat einen Anteil von 16 %.
Wie hoch ist der Anteil des Vorsichtigen?
Der Vorsichtige hat einen Anteil von 16 %.
Wie hoch ist der Anteil des Rasers?
Der Raser hat einen Anteil von 15 %.
Wie hoch ist der Anteil des Frustrierten?
Der Frustrierte hat einen Anteil von 17 %.
Welcher Fahrertyp hat im Dokument den größten Anteil?
Der Funktionalist hat mit 19 % den größten Anteil.
Welcher Fahrertyp hat im Dokument den kleinsten Anteil?
Der Raser hat mit 15 % den kleinsten Anteil.
Was gilt für alle Fahrertypen?
Alle Fahrertypen können bestimmte Handlungen an den Tag legen.
Welche Begriffe werden im Zusammenhang mit Fahrertypologien genannt?
Lebensstilgruppen, Peergroup und Risikoprofile.
Was bedeutet Peergroup?
Peergroup bezeichnet eine soziale Bezugsgruppe, zum Beispiel Gleichaltrige oder Menschen mit ähnlichem Lebensstil.
Was sind Risikoprofile?
Risikoprofile beschreiben typische Muster, wie Personen mit Risiken umgehen.
Welche speziellen Fahrertypen werden beschrieben?
Der Belehrer, der Besserwisser, der Wettkämpfer, der Bestrafer, der Philosoph, der Vermeider und der Aussteiger.
Was kennzeichnet den Belehrer?
Der Belehrer will sicherstellen, dass andere Fahrer ihre Fehler erkennen.
Was erwartet der Belehrer für seine Belehrung?
Er erwartet Anerkennung.
Warum belehrt der Belehrer andere Fahrer?
Er möchte, dass andere ihre Fehler erkennen.
Was kennzeichnet den Besserwisser?
Der Besserwisser denkt, er sei von Inkompetenz umgeben.
Belehrt der Besserwisser andere gerne direkt?
Nein, Belehren ist nicht seine Sache.
Wie verhält sich der Besserwisser lieber?
Er beschimpft lieber aus dem geschützten Bereich seines Fahrzeugs heraus.
Was kennzeichnet den Wettkämpfer?
Der Wettkämpfer will immer der Erste und Schnellste sein.
Was mag der Wettkämpfer gar nicht?
Er mag es nicht, überholt zu werden.
Wie kann der Wettkämpfer reagieren, wenn er überholt wird?
Er beschleunigt manchmal plötzlich oder schließt eine Lücke zum Einfädeln.
Was kennzeichnet den Bestrafer?
Der Bestrafer möchte andere Fahrer für ihr Fehlverhalten bestrafen.
Wie kann der Bestrafer andere direkt konfrontieren?
Er steigt auch gerne mal aus und konfrontiert andere Fahrer direkt.
Was kennzeichnet den Philosophen?
Der Philosoph akzeptiert das Fehlverhalten anderer und versucht, es zu erklären.
Wie geht der Philosoph beim Autofahren mit seinen Gefühlen um?
Er hat seine Gefühle im Griff.
Was kennzeichnet den Vermeider?
Der Vermeider hält sich von anderen Fahrern fern, wenn diese Fehlverhalten zeigen.
Wie sieht der Vermeider Fahrer mit Fehlverhalten?
Er sieht sie als potenzielle Gefahr.
Was kennzeichnet den Aussteiger?
Der Aussteiger isoliert sich durch Musikhören oder Telefonieren vom Verkehrsgeschehen.
Was verhindert der Aussteiger durch Musikhören oder Telefonieren?
Er verhindert, mit anderen Fahrern in Kontakt treten zu müssen.
Wogegen ist das Verhalten des Aussteigers vor allem eine Strategie?
Es ist vor allem eine Strategie gegen Frustrationserlebnisse.
Was ist das 4-A-Prinzip?
Das 4-A-Prinzip hilft, das Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer besser einzuschätzen und Gefahren früher zu erkennen.
Welche vier Begriffe gehören zum 4-A-Prinzip?
Alter, Aufmerksamkeit, Absicht und Art der Verkehrsteilnahme.
Was bedeutet Alter im 4-A-Prinzip?
Besonderheiten des Alters sollen berücksichtigt werden.
Was bedeutet Aufmerksamkeit im 4-A-Prinzip?
Ablenkung soll erkannt werden.
Was bedeutet Absicht im 4-A-Prinzip?
Handlungen sollen vorausschauend gedeutet werden.
Was bedeutet Art der Verkehrsteilnahme im 4-A-Prinzip?
Spezifische Risiken der jeweiligen Verkehrsteilnahme sollen bekannt sein.
Wozu dient das 4-A-Prinzip?
Es dient dazu, das Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer besser einzuschätzen.
Welche Gefahrensituationen soll das 4-A-Prinzip erkennen helfen?
Es soll helfen, potenzielle Gefahrensituationen im Voraus zu erkennen.
Was bedeutet subjektives Risiko?
Subjektives Risiko ist das persönlich wahrgenommene Risiko in einer Situation.
Was bedeutet subjektive Sicherheit?
Subjektive Sicherheit ist das persönliche Gefühl, sicher zu sein.
Was bedeutet objektive Sicherheit?
Objektive Sicherheit beschreibt die tatsächlich sichere Situation.
Was ist Risikohomöostase?
Risikohomöostase beschreibt das Bestreben von Autofahrern, das wahrgenommene Risiko in einem Gleichgewicht zu halten.
Was versuchen Autofahrer nach der Risikohomöostase im Gleichgewicht zu halten?
Sie versuchen, das in einer konkreten Fahrsituation wahrgenommene Risiko im Gleichgewicht zu halten.
Was passiert, wenn das akzeptierte Risiko höher ist als das wahrgenommene Risiko?
Dann besteht das Bestreben, das Gleichgewicht wiederherzustellen.
Was bedeutet akzeptiertes Risiko?
Akzeptiertes Risiko ist das Risiko, das eine Person grundsätzlich bereit ist einzugehen.
Was bedeutet wahrgenommenes Risiko?
Wahrgenommenes Risiko ist das Risiko, das eine Person in einer konkreten Verkehrssituation empfindet.
Was ist die sichere Situation?
Die sichere Situation entspricht der objektiven Sicherheit.
Was ist das sichere Gefühl?
Das sichere Gefühl entspricht der subjektiven Sicherheit.
Was ist der Unterschied zwischen sicherer Situation und sicherem Gefühl?
Die sichere Situation ist objektive Sicherheit, das sichere Gefühl ist subjektive Sicherheit.
Warum können subjektive Sicherheit und objektive Sicherheit auseinanderfallen?
Weil man sich sicher fühlen kann, obwohl die Situation objektiv riskant ist, oder sich unsicher fühlen kann, obwohl sie objektiv sicher ist.
Warum ist das Fahrerselbstbild für den Fahrunterricht wichtig?
Weil Selbstüberschätzung, Selbstunterschätzung oder ein starres Selbstbild das Lern- und Fahrverhalten beeinflussen können.
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