Wie lässt sich die Symptomatik bei Schizophrenie aufteilen
Positivsymptomatik
Negativsymptomatik
Expressed Emotions: Was ist mit kritik gemeint
Ausdruck von Missbilligung, Ärger, Abneigung
Expressed Emotions: Was ist mit Feindseligkeit gemeint
generalisierende und abwertende Äußerungen
Expressed Emotions: Was ist mit Emotionalem Überengagement gemeint
extreme Fürsorge einschließlich Verletzung der Intimsphäre
-> stets wissen, was gut für X ist
-> Tagebücher von X lesen
-> sich selbst stark einschränken, um X permanent zu versorgen
Was ist im prämorbiden Stadium
Stabile kognitive, soziale oder motorische Defizite
Was ist im frühen Risikostadium
leichte positive, negative oder allgemeine Symptome
kognitive Defizite
leichte bis moderate Funktionale Defizite
Was ist im späten oder eng definiertem Risikostadium
Kürzlich Verschlechterung der Positivsymptimatik oder neuer Beginn fluktuierender psychotischer Symptome
deutlich funktionale Defizite
Was ist in der Psychotischen Episode
Stressoren als Risikofaktor für Schizophrenie
Familienklima /Expressed Emotion
Belastende Lebenereignisse
Traumatische Ereignisse
kleinere, chronische Alltagsstressoren
Migration, Diskriminierung, Bullying
Städtische Ballungsgebiete
Risikofaktor Gen-Umwelt-Interaktion
Was ist die inhaltliche Denkstörung
Wahn
Schizoprehniforme Störung
Kriterien wie Schizophrenie nur mind1 Monat und WENIGER als 6 Monate
Welches Störungsbild: Nur Wahnvorstellungen
Anhaltende wahnhafte Störung
Welches Störungsbild: Wahn besteht nur für kurze Zeit
Akute vorübergehende Störung
Welches Störungsbild: Sowohl affektive als auch psychotische Symptome
Schizoaffektive Symptome
Welches Störungsbild: Wahnhafte Symptomatik zwischen zwei Personen
Induzierte wahnhafte Störung
Welches Störugsbild: Sowohl affektive als auch psychotiche Symptome
Schizoaffektive Störung
Was iwird hiermit definiert: eine offensichtliche Fehlbeurteilung der Realität, falsche Überzeugung von der sich derBetroffene nicht distanzieren kann und an der mit absoluter Gewissenheit und unkorrigierbar festgehalten wird
Fachbegriff für negative Haltung von Angehörigen gegenüber Patienten
Expressed Emotions (Familienklima)
Wann meist Störungsbeginn
20.LJ bis 30. LJ
Was ist die schizoaffektive Störung
Sowohl affektive (mansich/depressive) als auch psychotische Symptome
Was ist die Induzierte wahnhafte Störung
Wahnhafte Symptomatik zwischen 2 Personen
-> Person A hat echte psychotische Störung, PErson B hat Wahnvorstellung von Person A übernommen
Was ist die Akute vorübergehende Störung
Wahn besteht nur für kurze Zeit
Was ist die anhaltende wahnhafte Störung
Ausschließlich Symptome eines andauernden Wahns (z.B. Verfolgungswahn)
Was ist die Schizotype Störung
Kriterien der Schizophrenie nicht eindeutig erfüllt aber Charakterisikat wie exzentrisches Verhalten und Anomalien im Denken
Erkläre Familienklima: expressed Emotions
Definition: Negative Haltung von Angehörigen gegenüber Patienten
kritik
-> Ausdruck von Missbilligung, Ärger, Abneigung
Feindseligkeit
-> generalisierende und abwertende Äußerungen
Emotionales Überengagement
-> extreme Fürsorge einschließlich Verletzung der Intimsphäre von Patienten, Aufopferung
—> Zusammenhang zwischen Expresses Emotions und Rückfallrisiko gilt als empirisch gesichert
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Zusammenhang zwischen Neuropsychologischen Defiziten und Schizophrenie
Mehrzahl Schizophrenen haben neuropsychologische Defizite
-> Aufmerksamkeit (Kodiergeschwindigkeit)
-> Verbal episodisches Gedächtnis
-> exekutive Funktionen
ca. eine Standardabweichung unter der Leistung gesunder Kontrllgruppen
nicht progredient (kein neurodegenerativer Prozess-> wird nicht schlimmer)
Auch bei nicht-erkrankten erstgradigen Angehörigen vermutlich genetische Komponente
auch bei Risikoprobanden
Genetische Komponenten der Schizophrenie
Deutlich familiäre Häufung von Schizophrenie
-> Heritabilität: ca 64 Prozent bis 81 Prozent
Polygene Übetragung -> über 100 Schizophrenieassoziierte Gene identifizirt
z.b. für die Dopamin-Tranmission relevante Gene (COMT-, DRD2 Gen)
Was ist die Dopaminhypothese
Annahme: Störung des synaptischen Dopaminstoffwechsels = dopaminerge Überaktivität im limbischen System
Dafür spricht:
Psychotische Symptome lassen sich durch dopaminerg wirksame Substanzen auslösen
Wirkung antipsychotisch wirksamer Medikamente (Neuroleptika) über Dopmainrezeptor-Blockade
Dagegen spricht:
Bisher fehlende direkte Belege
Wirklatenz der Neuroleptika-Medikation
Schlechte Erklärung für Negativsymptomatik
Wirksamkeit atypischer Neuroleptika (Serotonin-Wiederaufnahmehemmung)
Gefühl, dass Gedanken von anderen gesteuert werden
Gedankeneingebung
Gefühl, dass Verhalten von außen gesteuuert wird
Fremdbeeinflussungserleben
Gefühl, dass Gedanken wegenommen werden
Gedankenentzug
DSM5 diagnose wenn tiefgeifende Entwicklungsstörung
Gefühl, dass andere Gedanken lesen können
Gedankenausbreitung
Wahn z.B. Stimenhören
Halluzinationen z.B. Überzeugung verfolgt oder vergiftet zu werden
desorganisiertes Denken z.B. Gedankenrasen
desorganisiertes Verhalten z.b. langes Verharren in einer Körperhaltung= Katatoner Stupor
Antriebsstörungen
Affektverflachung
Rückzug
fehlende Motivation
Was ist katatoner Stupor
Langes Verharren in einr Körperhaltung
-> Positivsymptomatik-> desorganisiertes Verhalten
Historie der Klassifikation
Ende des 19.Jahrhunderts: Schizophrenie als vermeintlich frühe Demenz und Menschen, denen man nicht trauen kann
1908: Vielfalt des Störungsbildes wurde von Eugen Bleuer betont
1946: Kurt Schneider klassifizierte Symptome 1. und 2. Ranges
Zwei Kategorien von Wahn
Bizarrer Wahn
-> Überzeugungen, die unmöglich wahr sein können ( z.B. eigene Gedanken werden durch fremde Macht kontrolliert)
Nicht-Bizarrer Wahn
-> könnte prinzipiell wahr sein (z.b. von BND verfolgt werden)
Was ist Wahn
Wahn= eine offensichtliche Fehlbeurteilung der Realität/ falsche Überzeugung, von der sich der Betroffene nicht distanzieren kann und mit absoluter Gewissheit und unkorrigierbar festgehalten wird
Beispiele für Ich-Symptomatik
Derealisation
Depersonalisation
Gedankeneingebung (Gedanken werden durch andere gesteuert)
Gedankenausbreitung (Gefühl, dass andere Gedanken lesen können)
Gedankenentzug (Gedanken werden von außen weggenommen)
Fremdbeeinflussungserleben (eigenes Verhalten wird durch andere gesteuuert)
Ich Störung
Gedanken werden von außen durch andere gesteuuert
Gefühl, dass jeder eigene Gedanken lesen kann
ich Störung
Gedanken werden von auße weggenommen
DSM 5 Kriterien der Schizophrenie
Mind zwei der fogenden Symptome für mind. einen Monat
-> eins der Symptome muss eins der ersten drei sein
Halluzinationen
Desorganisierte Sprechweise
Grob desorganisiertes oder katatones (willkür) Verhalten
Negativsymptome
für eine erhebliche Zeitspanne sind zentrale Funktionsbereiche (Arbeit/sozoale Beziehungen/Selbstfürsorge) deutlich unter dem Niveau wievorher
mind 6 Monate —> mind 1 Monat davon floride Symptome (von A) und kann Perioden von prodromalen (Anfang Symptome) und residualen (Ende Symptome) Symptomen einschließen
-> Diese Perioden können ausschließlich durch Negativsymptomatik gekennzeichnet sein, A Symptome können sich abgeschwächt manifestieren
Ausschluss von schizoaffektiven oder affektiven Störungen
-> keine Major Depression Episode und keine mansiche oder gemischte Epiode ist zusammen mit floriden Symptomen aufgetreten. Falls affektive Episode aufgetreten ist, war ihre Gesamtdauer im Verhälltnis zu der floriden/residualen Phase nur kuru
kein Substanzeinfluss oder medizinsicher Krankheitsfaktor
Bei autistischer oder tiefergreifenden Entwicklungsstörung wird Diagnose Schizophrenie nur gestellt, wenn 1 Monat Wahn oder Halluzinationen vorhanden sind
Erkläre das Kontinuum der Symptomatik von paranoiden Gedanken
Befürchtungen der sozialen Bewertung
Anspielungen/Bezugnahme (Personen reden über mich)
Leichte Bedrohung (z.B. Jemand möchte in mir bewusste leichte Verärgerung hervorrufen)
Mittlere Bedrohung (z.B: andere Leute geben sich große Mühe um mich ausfindig zu machen)
Starke Bedrohung (z.b. Person will mir physischen/psychischen Schaden zufügen)
Verlauf einer Schizophrenie
Prämorbides Stadium
Frühes Risikostadium -> leichte Symptome
Spätes Risikostadium -> Verschlechterung der Positivsymptomatik oder neuerBeginn fluktuierender Symptome
Psychotische Episode -> Anhaltende und ausgeprägte psychotische Symptome
Was sind Prädiktoren für schlechteren Verlauf einer Schizophrenie
Komorbiditäten Substanzmissbrauch
Späterer Behandlungsbeginn (duration of untreated psychosis)
Kulturelle Effekte -> schlechterer Verlauf in westlichen Industrieländern gegenüber Entwicklungsländern
Negatives emotionales Klima in der Familie
Wie oft langfristiger Verlauf einer Schizophrenie
über 50 Prozent eher günstige Verläufe -> dauerhafte oder episodische Remission
unter 50 Prozent chroniizierend mit zunehendem Residuum (schlimmer werdende Symptomatik)
-> Negativsymptomatik häufig persistierender als Positivsymptomatik
Komorbiditäten Schizophrenie
56 Prozent der Betroffenen mit Schizophrenue haben Komorbiditäten
-> wirken sich ungünstig auf Verlauf aus
Was sind die psychosozialen Folgen psychotischer Störungen
Störungsbeginn oftmals zwischen 20 und 30 Jahren
oft in Zeit wichtiger Entwicklungsschritte Ausbildungsabschluss, Berufsplanung, Familiengründung etc
—> benötigen allerdings hohes Funktionsniveau
Psychotische Episoden bewirken längere stationäre Aufenthalte, Beziehungsabbrühe , Arbeitsunfälle bis zum Arbeitsplatverlsut
Wahnvorstellungen, die prinzipiell wahr sein könnten
Nicht Bizaarer Wahn
Wahnvorstellungen, die unmöglich wahr sein können
Verhalten/Handeln wird von außen gesteuuert
Wie wird Wahn noch genannt in der psychiatrischen Fachterminologie
inhaltliche Denkstörung
Arten von Wahn
Verfolgungswahn
Beziehungswahn
Größenwahn
Liebeswahn
Körperbezogener Wahn
Religiöser Wan
Nihilistischer Wahn (Nicht Existenz Gefühle)
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