Erwin Wurm
One Minute Sculptures
durch absurde Posen mit Alltagsgegenständen für eine Minute selbst zum Kunstwerk werden.
Skulptur nicht aus Stein oder Bronze, sondern durch eine Körperhaltung und oft durch alltägliche Gegenstände
Synthese aus Konzept Kunst, Skulptur und Performance
Mensch Teil der Skulptur
Intention: den klassischen Skulpturbegriff zu hinterfragen:
Muss Skulptur aus Stein oder Bronze sein ? Muss sie dauerhaft sein? Kann auch ein Mensch zur Skulptur werden?
Ja! -> OMS, erweitert Kunstbegriff denn Skulptur wird vergänglich, performativ und interaktiv
Grenzen zwischen Kunst und Alltag, Objekt und Mensch und Ernst un Humor aufzulösen
Produkte zum Selbermachen, es kommt darauf an, die eingenommenen Haltung eine kurze Zeit lang zu bewahren und dabei eine möglichst gefasste Miene zu tragen. Lachen zerstört Effekt und wirkt wie Clownerie
“Wenn wir beginnen können, über uns selbst zu lachen, wären wir gerettet”
-> Witz entsteht erst durch die Ernsthaftigkeit der Personen
Vor- und Nachteile:
+ für Künstler:
Geht schnell, wenig Material (Alltagsgegenstände), Provokaton/Aufmerksamkeit erzeugen -> Nachdenken, Witz und keine Begabung nötig, überall machbar, Ästhetik egal
+ für Betrachter:
Kein Vorwissen für Interpretation, Witz, selbst interpretieren, selber Kunst, inklusiv, zieht auch Leute an die Kunst langweilig finden, spannend, ansprechend
- für Künstler:
nicht zu verkaufen, tiefe wird genommen, für manche keine Kunst, nicht von Dauer, keine festgelegte Interpretation
- für Betrachter:
erfordert Mut, fehlender Ernst, schwer zu Intepretieren, kurz
Constantin Brancusi
Lernt Holzschnitzen in Rumänien
Brancusi reduziert Körperformen auf einfache Linien und klare Grundformen, nicht jedes Detail naturgetreu sondern die Idee der Figur sichtbar machen, befreit alles was er als überflüssig empfand
Revolutionär
Intention: Formen vereinfachen, aufs Wesentliche fokussieren, Essenz sichtbar machen, konzentriert
-> Vogel Im Raum (Bewegung, Aufstieg und Dynamik)
-> Verwirrung (Zoll als Metallfabrikat, zugunsten Brancusi)
abstrahiert vs. abstrakt
Abstrahiert:
abstrahere = wegnehmen oder auf etwas verzichten
Je weiter ein Künstler von der Realität weggeht, desto offener wird die Interpretation, Bezug noch erkennbar aber nicht so eindeutig
Höhlenmalerei in Afrika
Abstrakt:
Nicht in Verbundung zur Realität, nur graphische Elemente die keinen Bezug zu realen Dingen haben
Vorteile:
Kein Vorwissen, jeder darf interpretieren -> spannend, Diskussion, Emotionen
Einfacher für Künstler, weniger Detailarbeit, mehr Kreativitätsspielraum, kann handwerklich nicht so kritisiert werden
Aber: Klientelverlust, schwer bekannt zu werden, Großteil sieht keinen technischen Wert, schwierig Interpretaton zu vermitteln, ohne Mimik keine Emotionen
Bildanalyse: Farbe und Körperhaltung
gefragt wird
Analyse von Körperhaltung und Farben (Hell/Dunkel, Komplementär und Kalt/Warm)
Symbolfarben und Interpretation + Titel
Was - Wie - Wirkung
Bei Figur Auswendig -> Körperhaltung, bei mehreren hintereinander
Nähe/Distanz Proxemik (pers. Empfindung) Freunde , Familie ?
Bewegungsrichtung (Blick oder Fuß = Bewegung)
Mimik/Blickrichtung (oft nicht eindeutig)
Körperhaltung (offen/geschlossen, selbstbewusst?)
Gestik und Hände
Stimmung (alles was sonst noch auffällt)
Beschreiben, das wirkt…, ich glaube, dass…
Farbe: Kontraste
Hell/Dunkel
Komplementärkontraste (r-g, g-l, b-o)
Warm/Kalt
Symbolfarben vs. Ausdrucksfarben
Ausdrucksfarbe: nicht Natura sondern die emotional erlebte Qualität, allgemeingültige Eigenschaften -> innerer Vorgang, Farben tragen Botschaft
Symbolfarben: geistige Sichtweise, symbolischer Character
Erweiterter Kunstbegriff und Banksy
Bis zum 20. Jhd: Malerei, Bikdhauerei, Fotografie -> Traditionen gesprengt
Dann: Collagen, Ready Mades und Objektkunst
ab Mitte 20.J: Aktionskunst + Video
heute: jegliche Medien und Gesellschaft Teil des Kunstwerks
Banksy Graffiti Künstler aus Bristol, erste Werke in Los Angeles 2002 -> unbekannt! Aura
Er nahm Sprühfarbe, richtete auf Wand, Farbe kam heraus und er wurde zum Künstler
Bevorzugt Straße mit Risiken, Wind, schlechtem Wetter und der Gefahr der Verhaftung
Seine Vision der Welt: anarchistisch, pazifistisch, antiimperialistisch, antiautoritär, antikapitalistisch, antfaschistisch
Menschen haben Angst vor Graffitit weil es nicht profitabel ist kein Existenzrecht aber vorallem in den Köpfen von Politikern und Managern von Werbeagenturen gefährlich
eher zerstört Werbung von Firmen die Innenstadt
Kult, hohe Preise und Prominent - Teil der Identität
Stencil: Verbreiter der Methode
Schablone an Wand und darüber sprayen mit Stegen, wiederholbar und schnell -> Straßenkunst
Ich kann nicht glauben, dass ihr Idioten das Zeug wirklich kauft -> Ironie und nicht Antikapitalistisch
Diverse Reaktionen auf Banksy, Sphynx, Stress durch Kauf (Gekd macht nicht immer glücklich), Verkaufen von Toren oder Häusern, an verlassenen Orten sprayen, Ortsbezug und Aufmerksamkeit
Durch Anonymität mehr ausdrücken, provoziert und Diskurs, Menschen setzen sich mit Thema auseinander = zugänglich!
Jankowsky und Was ist Kunst ?
Kunst ist für mich etwas, das mehr macht als nur schön aussehen, sie wird interessant wenn sie:
ein Gefähl, Irritation, neue Sichtweisen und Nachdenken auslöst.
Deshalb kann unterschiedliches Kunst sein:
Gemälde, Performance, Graffiti oder ein stiller Moment
Kunst ist also etwas bewusst Gestaltetes, das Bedeutung erzeugt und Menschen emotional und gedanklich bewegt.
Jankowski verbindet Kunst, Fernsehen/Medien und Humor
Idee wichtiger als ein schönes Objekt
Er hinterfragt was Reakität ist, wie Medien unser Denken beeinflussen und wann etwas überhaupt zur Kunst wird, oft ironisch und spielerisch
The Hunt - kritisiert Konsumgesellschaft
Telemistisca - echte Fernsehwahrsager fragt er wie seine Ausstellung wird, beantworten Fragen ernsthaft und werden Teil der Kunst
Er macht aus absurden Fernsehsituationen Kunst, Zuschauer überlegt: ernst oder satirisch
Kunst ist Teil des Alltags! Fernsehen und Medien beeinflussen unser Denken und er hinterfragt unser Verhalten
Marina Abramovic
1946 in Belgrad
Sie arbeitet mit ihrem Körper, Zeit, Schmerz, Nähe zum publikum und geht über die körperlichen und psychischen Grenzen ihres Körpers hinaus.
Will: echte Emitionen zeigen, zeigen wie Menschen reagieren und Kunst und Leben verbinden
The Artist is Present 2010 3m moma
tagelang still am Tisch in die Augen schauen von Besuchern, kein Sprechen und keine Bewegung aber Besucher reagieren extrem emotional und weinen
Kunst weil: echte Begegnung, Konzentration, emotionale Nähe, menschliche Verletzlichkeit, Zuschauer Teil des Werks
Herausforderungen: körperliche Belastungen, Sizem, totale Konzentration
Diese Performance war nicht einfach nur Performance, sie war das Leben. Bedingungslose Liebe
Rhythm 0 Neapel 6H 1974
Ingenieursbau
Bevölkerung fand Eiffelturm schrecklich -> Baugerüst in Paris
Zuvor nur Stein, dann Industrialisierung Stahl!, Eisenbahn, Glas und Gusseisen/Stahlproduktion
Glaspalast (wow, wie draußen, und unglaublich hell) neue Raumerfahrung -> Brände !
Technik: schnell, Massenproduktion, vorgefertigte Teile, Monteure
weite Hallen und Brücken möglich aber Arbeiter schlecht behandelt
Binderkonstruktion: Druckableitumf und Temperaturschwankungen (Druck) ausgleichen
Skelettbauweise, Fassade nur vorgesetzt, trägt nicht
große Glasflächen möglich
Profan/Sakralbau klar
Eklektizismus -> aus allen Epochen zusammengewürfelt
Skelettbau
Kolosseum
Ästhetik: Form oval, Ellipse -> zwei Amphitheaterhälften
aufsteigende Winkel der Ränge, Schichten
Öberfläche: Travertin + weißer Marmor, Tuffstein, Ziegelstein, Beton
Dekor: Säulen (dik), Statuen, Rundbögen
Nutzung: Arena = Sand, Gladiatorenkämpfe, Drama 50k-80k Plätze
Sicherheit: 80 Ausgänge, Kanalisierung sehr effizient
Mörtel! und Zement -> Rundbögen, Schlussstein leitet Druck am, hohler Raum und gegenseitige Verstärkung Kämpferstein
-> Massenproduktion
Sonnensegel an einzelnen Stoffbahnen, Eisenring
Marine, Kosten + aufwendig
Aufzüge für Tiere
Falling Water und alles was dazugehört
Während viele Architekten im 20. Jhd. Häuser wie Machinen bauten, wollte FLW genau das Gegenteil: Fallingwater gilt als eines der berühmtesten Wohnhäuser der Welt - obwohl es eigentlich versteckt im Wald liegt
Einleitung Architektur:
Grundsätzlich Architektur als Schuzmechanismus vor Natur/Isolation (Kälte, Wetter, Tier)
Neue Gedanken: Welt = Lebenswert, soll von Mensch aufgenommen werden Gegenseitigkeit aber Mensch erschafft auch A
Neue Nutzungskonzepte, Städte
Organische A: der Gedanke, dass ein Kunstwerk genau wie ein biologischer Organismus eine Wechselwirkung ist. FLW kompromisslos verschrieben, einfühlsame Standort und Materialwahl er sagt: außer ihm, keiner dazu fähig
Beginn 20JHD: Architektur nicht nur Ausdruck sondern Einfluss auf inneres und äußeres von Lebewesen -> Bezug zur Umwelt
Gegenpol zu wirtschaftlichen Faktoren, Industrialisierung und Massivbauweise -> Individualität
-> Kultur, Natur, Spiritualität
FLW als Hauptvertreter -> Harmonie von Architektur und Umgebung
-> Natur mystisch, Mensch ist spirituell mit Natur p (Verehrung + Respekt) er wollte Natur mit großem N -> Gott = Verehrung
Er liebte Holz da enge Verbindung zu Menschen
Durch Horizontalität, Verbindung mit Boden!!! Mauern auflösen und organisch verbinden
Horizontalität wichtig für Wright! Nicht hohe Decken
Für jeden Ort entsprechende Formensprache
Geologie, Regionalismus und Moderne also Auseinandersezung mit der Substanz
Falling Water auch nach 100 Jahren noch modern, kein Relikt aus einer anderen Zeit -> Konzept als Vorreiter durch Besucher, Zukunft, Aspekt wird heutzutage oft vernachlässigt, in Zukunft viel von FLw lernen
Materialgerechtigkeit: Jeder neue Baustoff bedingt neue Form - FLW
-> neue Verwendungszwecke / Stahlbeton -> Geschmeidigkeit bei Balkone, abgerundete Ecken
Dachbelichtung -> Natur rein
Glas: Verschwimmung von innen und außen bei (FLW wenig Rahmen, nahtlos in der Ecke und in Fels)
Treppen: Fluchtweg in Natur
Kamin: Sinnbild häuslicher Geborgenheit
-> psychologisches Zentrum, Wärme und bei FLw große Bedeutung, große Kamine, Bezugspunkt des ganzen Entwurfes Kamine = Privatssphäre und eigene Zimmer
Regionalismus ! Keine wurzellose moderne Architektur, Sensibilität für den Bauplatz
Familie Kaufmann -> Bear Run Pennsylvania = Lieblingsaufenthalt/Badeplatz / Picknick -> Sinne
USA in Wirts. Depression -> Baukrise auch in FLW architektonischer Krise -> Kaufmann unterstützt
Falling Water wird geplant aber die Skizze in wenigen Stunden kreiert
Kaufmanns Bauleiter sind skeptisch, FLW Vertrauen gebrochen, Haus nicht verdient, dann doch
-> Schock: Haus nicht mit Blick auf den Wasserfall sondern auf im/im Wasserfall, mit Natur verflochten, kein Fremdkörper
=> Philosophie: mit der Natur leben, Gegebenheiten nutzen
mehrere Eingänge, Brücke runter zum Wasser, auslandende Balkone, Fels vor Feuerstelle, poliert -> Wasseroptik
Angepasst an Naturgeräusche ! Plätschern überall, genau dort an Ort angepasst, spezielle Blickachsme und Terassen
Auch Farbe fügt sich in Wald ein, wildflowers und Bird, kein Haupteingang, viele kleine Eingänge
Materialien aus Umgebung, Sandstein aus lokalem Steinbruuch
Harter Stein Kontrast zu Glas
Gästehaus !
Vergleich mit Johnson Headquarters, Carline Wisconsin Lake Michigan
organische Formen + Fenster aus Glasröhren, Natur und Kicht dringen ein
Prototyp für Vororte, Dezentralisiert, Auto Centered, Kapitalismus
Bedenken Statik aber Beweis
Wohnhaus vs. Firmengebäude
Natur vs. Vorort/Industriestadt
Mensch und Natur verbinden vs. neue Arbeitswelt schaffen
Brechen mit Traditionellen Formen und zeigen neue Raumideen
Auch organische Architektur Pilzsäulen wie Bäume
Wright passt Architektur an Form und Umgebung an ! Individuell
Durch offene Räuem, persönliche Beziehung zwischen Angestellten und Vorsitzenden, benutzerfreundlich
Haus als Kaskade Balkone, Seesaw mit Fels
4 Elememte kreuzen sich
Eingang Erde zu Balkon/Fenster Luft
Feuerstelle zu Wassertreppe
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