Buffl

VL 2 Vorsokratische Philosophie đŸ€”

SH
by Sophie H.

Was sagt Zenon von Elea ?

> wollte die Lehre seines Lehrers Parmenides verteidigen

Ziel: zeigen, dass wenn man Bewegung annimmt, gerĂ€t man in WidersprĂŒche

> dafĂŒr entwickelte er Paradoxien

Das Argument des LĂ€ufers đŸƒâ€â™‚ïž

Ein LĂ€ufer will von A nach B gelangen.

Zenon sagt:

Bevor er das Ziel erreicht, muss er zuerst die HĂ€lfte der Strecke zurĂŒcklegen.

Doch bevor er diese HĂ€lfte zurĂŒcklegt, muss er zuerst die HĂ€lfte dieser HĂ€lfte zurĂŒcklegen.

Und davor wieder die HĂ€lfte davon.

Das geht endlos weiter:

  • 1/2

  • 1/4

  • 1/8

  • 1/16

  • 


Also gibt es unendlich viele Teilstrecken.

Zenons Schluss:

  • Unendlich viele Schritte kann man niemals vollstĂ€ndig durchlaufen.

  • Also kann der LĂ€ufer nie ankommen.

  • Bewegung ist unmöglich.

Achilles und die Schilkröte 🐱

Der schnelle Achilles lÀuft gegen eine Schildkröte. Die Schildkröte bekommt einen Vorsprung.

Zenons Argument:

Bevor Achilles die Schildkröte einholt, muss er zuerst den Punkt erreichen, an dem sie gestartet ist.

Aber wĂ€hrenddessen ist die Schildkröte schon ein kleines StĂŒck weiter.

Dann muss Achilles wieder diesen neuen Punkt erreichen.

Doch inzwischen ist sie erneut weitergerĂŒckt.

Also mĂŒsste Achilles unendlich viele Strecken ĂŒberwinden > Achilles kann Schildkröte nie einholen > Bewegung ist unmöglich

Der fliegende Pfeil 💘

Zenon sagt:

  • In jedem einzelnen Augenblick nimmt der Pfeil genau einen Ort ein.

  • In diesem einzelnen Moment bewegt er sich also nicht.

  • Wenn jeder Moment unbewegt ist, wie soll dann Bewegung entstehen?

  • Bewegung ist unmöglich

Author

Sophie H.

Information

Last changed