Beschreibe den Allgoryhtmus der instabilen Tachykardie
BPR instabile Tachykardie Erläuterungen:
Was ist als Auslöser zu beachten?
Bei einer Instabilität durch Herzrhythmusstörungen ist immer auch die Möglichkeit einer kardialen Ischämie als Ursache der Rhythmusstörung zu bedenken. Notwendig ist bei allen Formen von Herzrhythmusstörungen die Suche nach Auslösern und therapierbaren reversiblen Ursachen (z.B. Elektrolytverschiebungen, Volumenmangel).
BPR instabile Tachykardie
Welche Beispiele gibt es für reversible URsachen (Bsp.:) einer instabilen Tachykardie
reversible Ursachen (Bsp.):
Hypovolämie
Hypoglykämie
Unwichtig aber dabei
Tachykardien mit schmalen Kammerkomplexen lassen sich häufig auch mit geringerer Energie terminieren. Aufgrund der bestehenden Instabilität mit Bewusstlosigkeit wird hier auf eine Unterscheidung zwischen unterschiedlichen Energiestufen für schmale oder breite Kammerkomplexe verzichtet. Ziel ist es, die Rhythmusstörung möglichst direkt zu beseitigen und einen einfachen und pragmatischen Ansatz zu haben. Es geht hier nicht um die elektive Kardioversion eines Patienten, sondern um eine Notfallmaßnahme. Würde ein Pat., bei dem dieser Behandlungspfad genutzt wird, insuffizient oder gar nicht mehr atmen, so würden ohnehin die Behandlungspfade zur Reanimation genutzt werden müssen.
Was gilt es bei BReitkomplextachykardien zu beachten?
Bei Pat. mit einer Breitkomplextachykardie (QRS-Breite > 120 msek) ist bis zum Beweis des Gegenteils von der Möglichkeit einer Kammertachykardie auszugehen.
Grundsätzlich ist bei einer Breitkomplex-Tachykardie eine höhere Energieabgabe empfohlen, als sie bei einer Tachykardie mit schmalen Kammerkomplexen notwendig ist.
Was sind Instabilitätszeichen im Rahmen der Instabilen Tachykardie?
Instabilitätszeichen:
Schock
Bewusstseinsstörung
Synkope
Myokardischämie
schwere Herzinsuffizienz (Manifestes Lungenödem und/oder deutliche Halsvenenstauumg)
SAA Kardioversion
Welche Risiken gibt es?
keine Aufklärung möglich
Verbrennungen / Hautläsionen
Verletzungen
Wie ist die Behanldung bei klinisch stabilem Zustand?
und wann wird diese durchgeführt
Bei klinisch stabilem Zustand soll bei einer regelmäßigen Schmalkomplextachykardie zunächst ein Vagusreiz, z.B. modifiziertes Valsalva-Manöver, erfolgen. Dazu Lagerung mit erhöhtem Oberkörper, ca. 15 sek in den Bauch pressen (z.B. in Spritze pusten lassen), dann flach hinlegen und Beine hochlagern (Revert Trial).
Was sind Kontraindikationen?
fehlende Bewusstlosigkeit
Wie ist die Indikation?
Tachykardie mit hämodynamischer Instabilität und Bewusstlosigkeit
Wie ist die Durchführung?
EKG-Ableitung über EKG-Elektroden und Monitorkabel
Kinder: möglichst Verwendung von (spez.) Kinder-Klebeelektroden
Anbringen der Klebeelektroden nach Standard
Identifikation der Rhythmusstörung
ggf. Ausschalten der AED-Funktion
Anwählen des synchronisierten Modus
beachte Markierung der QRS-Komplexe
Erwachsene: Energie auf 150 J einstellen
Aufladen des Defibrillators
Warnung über bevorstehende Schockabgabe, auch weitere Personen (z.B. Angehörige, Passanten, …) beachten
Auslösen des Schocks (Hinweis: ggf. kurze Verzögerung möglich)
nach Schockabgabe Rhythmuskontrolle, Pulskontrolle
ggf. zweimalige Wiederholung der Kardioversion
ggf. Beginn von CPR-Maßnahmen gemäß BPR Reanimation ALS / PLS
Wie ist die Erfolgsprüfung?
Erfolgsprüfung:
Terminierung der Tachykardie
Verbesserung der hämodynamischen Situation
Wiedererlangen des Bewusstseins
Wann sollte ein EKG geschrieben werden?
Was ist zusätzlich dazu notwendig?
Grundsätzlich bei allen HRST
-Vor, während, und nach einer Intervention
Bei kritisch-instabilen Pat. nicht immer möglich, —>Dann Aufzeichnung des Monitor EKG´s ausdrucken danach 12-kanal EKG
Grundsätzlich notwendig:
Zusätzlich zur Monitorüberwachung immer Puls tasten um peripheres Defizit aufzudecken
Was sind Gegenmaßnahmenn die durchgeführt werden können?
Wiederhöhlung der Kardioversion
Wie ist die Behandlung bei nicht instabilen Pat?
und was ist bei nicht instabilen zu beachten
Nicht Jeder pat. mit Tachykardie ist automatisch instabil—>Hohe Schwankungsbreite bezgl. individuellen Frequenztoleranz (Abhängig von Alter und Vorerkrankungen)
Bei stabilen Pat. häufig kein unmittelbarer Handlungsbedarf
Welche Anmerkungen gibt es noch?
Anmerkungen:
Beachtung von Sicherheitsabständen zu sauerstoffführenden Gerätschaften
gerätespezifische Besonderheiten beachten
bei sehr breiten QRS-Komplexen möglicherweise keine Erkennung von QRS-Komplexen im Sync-Modus, dann ggf. manuelle Schockauslösung
eine Kardioversionsindikation bei Kindern ist extrem unwahrscheinlich
Wie ist die Verlaufskontrolle?
EKG-Monitoring
Kreislaufüberwachung
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