Was ist unter der AS und PS zu verstehen?
Die aktive Sicherheit verhindert Unfälle vor dem Aufprall, während die passive Sicherheit die Unfallfolgen für Insassen und Unfallgegner während und nach dem Crash minimiert.
Aktive Sicherheit Beispiele
Greift ein, bevor es kracht, um das Fahrzeug stabil und kontrollierbar zu halten.
Antiblockiersystem (ABS): Verhindert das Blockieren der Räder bei Vollbremsungen für bleibende Lenkbarkeit.
Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP): Bremst gezielt einzelne Räder ab, um Schleudern in Kurven zu stoppen.
Notbremsassistent (AEB): Erkennt Hindernisse per Kamera oder Radar und leitet automatisch eine Bremsung ein.
Spurhalteassistent: Warnt den Fahrer vor dem Verlassen der Fahrspur oder lenkt aktiv sanft gegen.
Reifendruckkontrollsystem (RDKS): Warnt frühzeitig vor schleichendem Druckverlust zur Vermeidung von Reifenplatzern.
Antischlingerkupplung: Dämpft Schaukelbewegungen bei Gespannen mechanisch ab (wie im vorherigen Beispiel beschrieben).
Passive Sicherheit Beispiele
Schützt die Menschen, während und nach dem Aufprall, wenn der Unfall unvermeidbar ist.
Airbags: Dämpfen den Aufprall von Kopf und Oberkörper auf harte Innenraumteile (Front-, Seiten-, Knieairbags).
Dreipunkt-Sicherheitsgurt: Hält den Körper fest im Sitz und verhindert das Schleudern durch die Scheibe.
Gurtstraffer & Kraftbegrenzer: Ziehen den Gurt beim Aufprall blitzschnell fest und lassen danach kontrolliert nach.
Knautschzone: Verformt sich gezielt an Front und Heck, um die tödliche Aufprallenergie abzubauen.
Insassen-Sicherheitszelle: Extrem stabiler Fahrgastraum (z.B. durch hochfeste Stähle), der das Eindrücken verhindert.
Aktive Motorhaube: Hebt sich bei der Kollision mit Fußgängern leicht an, um den harten Aufprall auf den Motorblock zu dämpfen.
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