Lernstandsbeurteilung
Definition: Ermittlung des aktuellen Könnens zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Ziel: Feststellen, ob der Fahrschüler bereit für die nächste Ausbildungsstufe oder die praktische Prüfung ist.
Typische Instrumente:
Reifeprüfung: Eine simulierte Prüfungsfahrt vor der realen praktischen Prüfung.
Theoretische Vortests: Auswertung von Musterbögen oder Lern-Apps vor der Anmeldung zur Theorieprüfung.
Stufen-Checks: Überprüfung am Ende einer Ausbildungsstufe (z. B. Beherrschung der Grundfahraufgaben)
Lernverlaufsbeurteilung
Definition: Kontinuierliche Beobachtung und Dokumentation des Lernfortschritts über alle Fahrstunden hinweg.
Ziel: Erkennen von Lernplateaus, individuellen Stärken und Defiziten zur gezielten Anpassung der darauffolgenden Fahrstunden (Scaffolding).
Ausbildungsdiagramm: Gesetzlich vorgeschriebener Nachweis über den Stand der Ausbildung für jeden Fahrschüler.
Digitale Schülerkarten: Apps (z. B. von Verlagen wie Springer Fachmedien oder Heinrich Vogel), in denen Fahrlehrer direkt nach der Stunde Kompetenzen von "Einführung" bis "Selbstständig" bewerten.
Feedback-Gespräche: Kurze Reflexion am Ende jeder Fahrstunde (Soll-Ist-Vergleich).
Bezugsnormen
Sozial (vergleich mit anderen)
Kriterial (vergleich mit Standards z.b. Prüfungsrichtlinie)
individuell (vergleich mit eigener Entwicklung)
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