Welche Dispositionen und welche Kompetenzen korrelieren mit Führungserfolg
Dispositionen, die mit Führungserfolg korrelieren
Intelligenz und Körpergröße korrelieren positiv
Geschlecht keine Korrelation
-> Männer geben im Selbstbericht an, dass sie bessere Führungskräfte sind vs. im Fremdbericht sin Frauen bessere Führungskräfte
Persönlichkeitseigenschaften, die mit Führungserfolg korrelieren
Extraversion, Offenheit, Gewissenhaftigkeit, Emotionale Stabilität, Verträglichkeit
ABER keine Determinante: man sollte multiple Interaktionen beachten-> je nach Kontext nämlich auch geringere Gewissenhaftigkeit nützlicher
Kompetenzen, die mit Führungserfolg korrelieren
Interpersonale Kompetenzen
Kommunikation
Managmentfähigkeit
Problemlösefähigkeit
Entscheidungsfähigkeit
Babble Effect —> Mehr ist nicht immer besser denn z.B. Kommunikation im gewissen Grad nützlich, aber bei zu viel hat es zwar instrumentellen Nutzen aber HOHE SOZIALE KOSTEN was zu geringerem Führungserfolg führen kann —> KEIN LINEARER VERLAUF also Viel schadet
Er bringt mich dazu, Probleme aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten
Geistige Anregung -> transformationale Führung
Er spricht mit Begeisterung über das was erreicht werden soll
Idealized Influence -> Transformationale Führung
Er hilft mir meine Stärken auszubauen
Individuelle Wertschätzung -> Transformationale Führung
er stellt die eigenen Interssen hinter die des Teams
Transformationale Führung
Er/sie macht stolz darauf mit ihm/ihr zutun zu haben
charisma -> transformationale Führung
Sind Frauen die bessere Führungskräfte ?
Geschlechtereffekte nicht vorhanden
Männer geben zwar dies im Selbstbericht an bzw. Frauen werden im Fremdbericht eher als Führungspersonen gesehen aber im Schnitt keinen Unterschied
-> es kommt auf andere Aspekte an also Persönlichkeit, Kontext, Kompetenzen wie viel Führungserfolg man hat
Wie stehen die beiden Führungstile Transaktionale Führung und Transformationale Führung zueinander?
Beide korellieren hoch mit Leistung, Arbeitszufriedenheit etc
—> Laissez faire (keine Führung) negative Korrelation mit Leistung etc
ALSO: Sind unterschiedl. Strategien -> erfolgreiche Führungskräfte nutzen meist beide je nach Situation
Ist Aufgaben- oder Mitarbeiterorientierung der bessere Führungsstil?
Aufgaben- und Mitarbeiterorentierung korrelieren niedrig untereinander
Mitarbeiterorientierung als auch Aufgabenorientierung positive Zusammenhänge mit Führungserfolg
—> Mitarbeiterorientierung v.a. Korrelation mit Zufriedenheit und Motivation der Geführten
—> Aufgabenorientierung stärker mit Beurteilung der Aufgabenleistung der Führungskraft
Kontingenzmodell: Situational Leadership Theory
-> Führungsstil ist abhängig vom Autonomiestatus/Reifegrad der Mitarbeiter
geringe Autonomie= stark aufgabenbezogen, wenig mitarbeiterbezogen
mittlere Autonomie= stark mitarbeiterbezogen, wenig aufgabenbezogen
hohe Autonomie= weniger aufgaben- und mitarbeiterbezogen
Empowering Leadership (mitarbeiterorientiert) auch eher kurvenverlauf
—> Führungskraft übergibt Verantwortung aber bei zu viel Verantwortung dann eher Überforderung und Leistungsabfall
—> ab wann diese negativen Effekte eintreten auch abhängig von Lernorientierung der Mitarbeiter
ZUSAMMENGEFASST
Beide Führungsstile haben positive Effekte
—> MÜSSEN AUF MITARBEITER ABGESTIMMT SEIN
Welcher Eingesetzt wird abhängig von Status der Mitarbeiter hinsichtlich Autonomie und hinsichtlich Lernorientierung-
-> bei geringer Lernorientierung sollte man weniger Empowering Leadership nutzen
Was sind die Wirkmechanismen und Rahmenbedingungen von Führung durch Ziele?
Goalsetting Theory -> Zielsetzungstheorie
Schwierige spezifische Ziele führen zu höherer Motivation und Leistung
Mediatoren: Anstrengung, Ausdauer, Aufmerksamkeit auf Ziele, Strategieentwicklung, Selbstvertrauen (Führungskraft gibt einem schwierige Aufgaben= stärkt einen)
Moderatoren: Fähigkeiten, Aufgabenkomplexität (sollte nicht ZU komplex sein), Feedback (wie nah bin ich Ziel?), Zielbindung (müssen mit Zielen einverstanden sein)
-> Schwierige Ziele führen also zu bessere Leistungen als leichte
-> Spezifische Ziele führen zu besseren Leistungen als allgemeine Ziele (Geben Sie Ihr Bestes)
ob die Ziele selbst erarbeitet werden oder motivierend vorgegeben werden ist egal
SMART Ziele-> Spezifisch, Messbar, Ambitioniert, Relevant/Realitistisch, Terminant
Führungskraft unterstützt Mitarbeiter bei Zielerreichung
-> gemeiname Zielvereinbarung = Mitarbeiter setzt Ziel um und wird dabei von Führungskraft beraten+ Selbstmanagment (Mitarbeiter übernimmt Verantwortung!)
-> dann kommt es stets zu Feedbackprozessen
Was sind aktuelle Themen und Herausforderungen der Führungsforschung
Herausforderung bei der Führung durch Ziele
Festlegung des Anspruchsniveaus nötig
Festlegung des Zielerreichungsgrades nötig-> Es muss definiert werden, wann ein Ziel erreicht ist.
Koppelung der Ziele an Entgelt
Ungeplante Nebeneffekte
-> z.B. man setzte Ziel günstiges Auto schnell zu produzieren aber explodierte schneller also ungenauere Arbeit
Aktuelle Trends:
Ethical Leadership
Authentic Leadership
E-Leadership-> mit Digitalen Medien führen
Shared Leadership-> Aufteilung von Führungsaufgaben auf Mitarbeiter
Was versteht man unter transaktionaler Führung und was unter transformationaler Führung
Transaktionale Führung
Rationaler Austauschprozess
-> Geführte verfolgen die Ziele der Führungsperson WENN Interessen der Mitarbeiter erfüllt werden (v.a. Interessante Tätigkeit, Spaß, Autonomie, Selbstverwirklichung und Soziale Kontakte wichtig)
Contingent Reward = Ziele und Verantwortlichkeiten als Führungskraft kommunizieren und dafür Gegenleistung versprechen
Managment by exception= Fokus auf Fehler und Zielabweichungen (greift nur dann ein)
Distributive Gerechtigkeit
-> Gehaltsaufteilung je nach Leistung
Prozedurale Gerechtigkeit (Kriterien der Leistung)
-> Konsistenz der Regelanwendung
-> Unvoreingenommen sein
-> Genauigkeit also alle Infos berücksichtigen
-> Korrigierbarkeit
-> Repräsentativität
-> Ethische Rechtfertigung
-> Die Führungsperson beeinflusst die Geführten, so dass sie die Ziele der Führungskraft unterstützen
Charisma
Idealized Infuence (eigene Ziele hinters Team stellen)
Inspiration (mit Begeisterug reden)
Geistige Anregung (Perspektivenwechsel)
Individuelle Wertschätzung
Was ist Distributive Gerechtigkeit
Teil der transaktionalen Führung
Was ist prozedurale Gerechtigkeit
Konsistenz in Regelanwendung
Unvoreingenommenheit
Genauigkeit, alle Informationen werden berücksichtigt
Korrigierbarkeit
Repräsentativität, alle Interessen werden berücksichtigt
Ethische Rechtfertigung
Was wird hiermit beschrieben: Geführte verfolgen die Ziele der Führungsperson, wenn diese dafür sorgen, dass die Interessen der Geführten erfüllt werden
Rationaler Austauschprozess -> Transformationale Führung
Contingend Reward
Ziele und Verantwortlichkeiten klären
-> Transaktionale Führung > Rationaler Austauschprozess
Managment by exception
Fokus auf Fehler und Zielabweichungen
-> Rationaler Austauschprozess , Transaktionale Führung
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