Zwischen welchen Strukturen verläuft der Ösophagus?
Zwischen Rachen (Pharynx) und Magen.
Auf welcher Höhe beginnt der Ösophagus?
Auf Höhe des 6.–7. Halswirbels (C6–C7).
In welche drei Abschnitte wird der Ösophagus eingeteilt?
Pars cervicalis, Pars thoracica und Pars abdominalis.
Welche Funktion hat der Ösophagus?
Transport der Nahrung vom Pharynx in den Magen.
Wie wird der Speisebolus durch den Ösophagus transportiert?
Durch propulsive Peristaltik bzw. peristaltische Wellenbewegungen.
In welche Richtung wird der Speisebolus transportiert?
Von oral nach aboral.
Was ermöglicht die propulsive Bewegung des Ösophagus?
Die Anordnung der Ösophagusmuskulatur.
Wie lang ist die Pars cervicalis?
Ca. 7–8 cm.
Wo beginnt die Pars cervicalis?
Am Ösophagusmund (obere Ösophagusenge) auf Höhe C6–C7.
Wo endet die Pars cervicalis?
Am Eintritt in die obere Thoraxapertur auf Höhe des 1. Brustwirbels.
Wie lang ist die Pars thoracica?
Ca. 16 cm.
Durch welche Mediastinalabschnitte verläuft die Pars thoracica?
Vom oberen in das hintere untere Mediastinum
Wo endet die Pars thoracica?
Am Hiatus oesophageus auf Höhe Th10.
Welche physiologische Erweiterung liegt oberhalb des Zwerchfells?
Die Ampulla epiphrenica.
Wie lang ist die Pars abdominalis?
Ca. 1–2 cm.
Wie liegt die Pars abdominalis?
Intraperitoneal.
In welchem Winkel mündet der Ösophagus in den Magen?
In einem Winkel von etwa 60–65°.
Wie wird der Einmündungswinkel des Ösophagus in den Magen genannt?
His-Winkel.
Wie viele physiologische Engen besitzt der Ösophagus?
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Welche drei physiologischen Engen besitzt der Ösophagus?
Obere Ösophagusenge,
mittlere Ösophagusenge und
untere Ösophagusenge.
Wo liegt die obere Ösophagusenge?
Am Ösophagusmund auf Höhe des Ringknorpels des Kehlkopfes (C6–C7).
Wie lautet die anatomische Bezeichnung der oberen Ösophagusenge?
Constrictio pharyngooesophagealis.
Welche Stelle ist die engste des Ösophagus?
Die obere Ösophagusenge.
Welchen Durchmesser hat die obere Ösophagusenge?
Etwa 1,5 cm.
Welche Strukturen erzeugen die Sphinkterwirkung der oberen Ösophagusenge?
M. constrictor pharyngis inferior und zirkuläre Ösophagusmuskulatur.
Welche Struktur unterstützt die Verschlussfunktion der oberen Ösophagusenge?
Der submuköse Venenplexus.
Wo liegt die mittlere Ösophagusenge?
Auf Höhe Th3–Th4.
Wodurch entsteht die mittlere Ösophagusenge?
Durch Eindellung durch Aortenbogen, Trachea und linken Hauptbronchus.
Wie wird die mittlere Ösophagusenge noch genannt?
Constrictio bronchoaortica oder Aortenenge.
Wo liegt die untere Ösophagusenge?
An der Durchtrittsstelle durch das Zwerchfell.
Wie wird die untere Ösophagusenge auch genannt?
Constrictio phrenica,
Constrictio diaphragmatica oder
Zwerchfellenge.
Wie entsteht die Zwerchfellenge?
Das Zwerchfell legt sich schlaufenförmig um den Ösophagus und engt ihn durch Muskeltonus ein.
Welche Aufgabe hat der Verschluss des kaudalen Ösophagus?
Verhinderung des Refluxes von Mageninhalt in den Ösophagus.
Warum ist der Verschluss des kaudalen Ösophagus klinisch wichtig?
Er verhindert insbesondere den Rückfluss von Magensäure.
Wie werden die Verschlussmechanismen des unteren Ösophagus zusammengefasst?
Als unterer Ösophagussphinkter (UÖS).
Was ist der Hauptmechanismus des unteren Ösophagussphinkters?
Der muskuläre Wringmechanismus.
Wie sind die Muskelzüge am UÖS angeordnet?
Spiralig
Wodurch bleibt der UÖS im Ruhezustand verschlossen?
Durch Längsspannung.
Was geschieht mit dem UÖS während des Schluckvorgangs?
Er öffnet sich durch Nachlassen der Längsspannung.
Welche Rolle spielt das submuköse Venenpolster am UÖS?
Es bildet eine Längsfalte der Ösophagusschleimhaut.
Welcher Druckgradient unterstützt den Verschluss des UÖS?
Der höhere Druck im Bauchraum gegenüber dem Brustraum.
Welcher anatomische Winkel unterstützt den Verschluss des UÖS?
Der His-Winkel.
Welche Rolle spielt der Hiatus oesophageus beim Verschluss des UÖS?
Er wirkt als „Zwerchfellzwinge“.
Welche Bandstruktur trägt zum Verschluss des unteren Ösophagus bei?
Das Lig. phrenicooesophageale.
Warum ist die Ösophagusschleimhaut bei Reflux gefährdet?
Sie ist im Gegensatz zur Magenschleimhaut nicht gegen Magensäure geschützt.
Welche Beschwerden treten bei Reflux typischerweise auf?
Sodbrennen,
Luftaufstoßen und
Schluckbeschwerden.
Wie nennt man die durch Reflux verursachte Entzündung der Ösophagusschleimhaut?
Refluxösophagitis
Wie verläuft der Ösophagus zu Beginn im Verhältnis zur Trachea?
Dorsal der Trachea.
Wie verläuft der Ösophagus zu Beginn im Verhältnis zur Wirbelsäule?
Ventral der Wirbelsäule.
Zwischen welchen Blättern der Halsfaszie liegt der Ösophagus im oberen Mediastinum?
Zwischen mittlerem und tiefem Blatt der Halsfaszie.
Welche Nerven verlaufen in der Rinne zwischen Trachea und Ösophagus?
Die rechten und linken Nn. laryngei recurrentes.
Wie lang ist der Ösophagus?
Ca. 25–30 cm.
Von welchem Nerv stammen die Nn. laryngei recurrentes ab?
Vom N. vagus
Was geschieht auf Höhe der Bifurcatio tracheae mit der Aorta descendens?
Sie lagert sich von links an den Ösophagus an.
Wie reagiert der Ösophagus auf die Anlagerung der Aorta descendens?
Er verschiebt sich etwas nach rechts.
Welche Struktur grenzt im hinteren Mediastinum links an den Ösophagus?
Die Aorta thoracica.
Welche Struktur grenzt rechts an den Ösophagus?
Die rechte Lunge.
Welche Struktur trennt den Ösophagus ventral vom linken Vorhof?
Das Perikard.
Welche Struktur liegt dorsal des Ösophagus im hinteren Mediastinum?
Die Wirbelsäule.
Von welchem Nerv wird der Ösophagus im weiteren Verlauf begleitet?
Vom N. vagus.
Welche Nerven ziehen mit dem Ösophagus durch den Hiatus oesophageus?
Truncus vagalis anterior und posterior.
Auf welcher Höhe durchtritt der Ösophagus das Zwerchfell?
Auf Höhe Th10.
Auf welcher Höhe mündet der Ösophagus in den Magen?
Auf Höhe Th11.
Was ist eine portokavale Anastomose im Bereich des Ösophagus?
Ein Umgehungskreislauf zwischen dem Einzugsgebiet der V. portae und der Vv. cavae.
Wann entsteht vermehrter Blutfluss über die Ösophagusvenen?
Wenn die Passage des Blutes durch die Leber erschwert ist, z. B. bei Leberzirrhose.
Was sind Ösophagusvarizen?
Erweiterte Venen der Ösophaguswand.
Welche Gefahr geht von Ösophagusvarizen aus?
Sie können platzen und lebensbedrohlich bluten.
Wie erfolgt die parasympathische Innervation des Ösophagus im Halsbereich?
Über den N. laryngeus recurrens.
Wie erfolgt die parasympathische Innervation des Ösophagus im Brustbereich?
Direkt über den N. vagus.
Welches Nervengeflecht bildet der Parasympathikus am Ösophagus?
Den Plexus oesophageus.
Woher stammen die sympathischen Fasern des Ösophagus?
Aus dem Ganglion stellatum und den thorakalen Grenzstrangganglien II–V.
Welche Wirkung hat der Sympathikus auf die Ösophagusperistaltik?
Er hemmt die Peristaltik.
Welche Wirkung hat der Parasympathikus auf die Ösophagusperistaltik?
Er verstärkt die Peristaltik.
Arterielle Versorgung des Pars cervicalis
A. thyroidea inferior
Arterielle Versorgung der Pars thoracica
Rr. oesophageales aus der Aorta thoracica
Arterielle Versorgung des Pars abdominalis
A. gastrica sinistra und A. phrenica inferior
Venöser Abfluss des Pars cervicalis
V. thyroidea inferior
Venöser Abfluss der Pars thoracica
V. azygos und V. hemiazygos in die V. cava superior
Venöser Abfluss des Pars abdominalis
V. gastrica sinistra (mündet in die V. portae)
Was ist ein Ösophaguskarzinom?
Ein maligner Tumor der Ösophagusschleimhaut mit ungünstiger Prognose, der meist erst in einem späten Stadium diagnostiziert wird.
Welche zwei histologischen Haupttypen des Ösophaguskarzinoms gibt es?
Adenokarzinom und Plattenepithelkarzinom.
Was sind AEG-Tumoren?
Adenokarzinome des ösophagogastralen Übergangs mit Eigenschaften von Ösophagus- und Magenadenokarzinomen.
Wie wird ein AEG-Typ-I-Tumor definiert?
Tumorzentrum 1–5 cm oberhalb der Z-Linie.
Nach welchen Empfehlungen werden AEG-Typ-I-Tumoren behandelt?
Nach den Empfehlungen für Ösophaguskarzinome.
Wie wird ein AEG-Typ-II-Tumor definiert?
Tumorzentrum von 1 cm oberhalb bis 2 cm unterhalb der Z-Linie.
Wie wird AEG-Typ II auch bezeichnet?
Eigentliches Kardiakarzinom.
Nach welchen Empfehlungen werden AEG-Typ-II-Tumoren behandelt?
Wie wird ein AEG-Typ-III-Tumor definiert?
Tumorzentrum zwischen 2 cm und 5 cm unterhalb der Z-Linie.
Nach welchen Empfehlungen werden AEG-Typ-III-Tumoren behandelt?
Nach den Empfehlungen für Magenkarzinome.
Wo sind Plattenepithelkarzinome des Ösophagus am häufigsten lokalisiert?
Im Bereich der physiologischen Ösophagusengen, vor allem im oberen und mittleren Drittel.
Wo sind Adenokarzinome des Ösophagus am häufigsten lokalisiert?
Im distalen Ösophagus bzw. am ösophagogastralen Übergang.
Welche Karzinomentstehung wird für das Plattenepithelkarzinom beschrieben?
Atrophische Ösophagitis → Epitheldysplasie → Carcinoma in situ → Ösophaguskarzinom.
Welche Karzinomentstehung wird für das Adenokarzinom beschrieben?
Chronischer Reflux → Barrett-Ösophagus → intraepitheliale Neoplasien → Ösophaguskarzinom.
Welcher Ernährungsfaktor gilt für beide Tumorarten als protektiv?
Ein hoher Konsum von Obst und Gemüse.
Welche Risikofaktoren teilen sich Adenokarzinom und Plattenepithelkarzinom?
Rauchen, Achalasie sowie Stenosen nach Säuren- oder Laugenverätzungen.
Welche Form der Achalasie stellt einen Risikofaktor dar?
Vor allem unerkannt gebliebene Achalasie ohne endoskopische Vorsorge.
Welcher Genussmittelkonsum ist ein spezieller Risikofaktor für das Plattenepithelkarzinom?
Alkohol.
Wie beeinflusst Rauchen das alkoholbedingte Risiko für ein Plattenepithelkarzinom?
Das Risiko steigt in Kombination mit Rauchen weiter an.
Welcher onkologische Risikofaktor erhöht das Risiko für ein Plattenepithelkarzinom?
Karzinome im Kopf-Hals-Bereich.
Welche Vorbehandlung erhöht das Risiko für ein Plattenepithelkarzinom?
Eine Bestrahlung im Hals-Thorax-Bereich.
Welche drei wichtigen Risikofaktoren bestehen für das Adenokarzinom?
Adipositas, langjähriger gastroösophagealer Reflux und Barrett-Ösophagus.
Bei welchem Anteil der Betroffenen mit Adenokarzinom liegt ein Barrett-Ösophagus vor?
Bei über 50 %.
Warum werden Ösophaguskarzinome häufig spät diagnostiziert?
Weil die Symptome meist unspezifisch sind.
Was ist das Leitsymptom des Ösophaguskarzinoms?
Die ösophageale Dysphagie.
Ab welcher Lumeneinengung entwickelt sich eine Dysphagie meist?
Erst bei einer Einengung von mehr als 60 %.
Welche Differenzialdiagnose muss bei Dysphagie bedacht werden?
Die oropharyngeale Dysphagie.
Welche Schmerzlokalisation tritt häufig beim Ösophaguskarzinom auf?
Retrosternale Schmerzen.
Welche Speichelveränderung kann beim Ösophaguskarzinom auftreten?
Hypersalivation.
Welche Allgemeinsymptome können beim Ösophaguskarzinom auftreten?
Gewichtsverlust und Appetitlosigkeit.
Welche Symptome des oberen Gastrointestinaltrakts können auftreten?
Aufstoßen und Foetor ex ore.
Welche Blutungskomplikation kann vorkommen?
Hämatemesis.
Welche Atemwegskomplikation kann durch eine ösophagobronchiale Fistel entstehen?
Husten und Aspirationspneumonie.
Wie kann Heiserkeit bei einem Ösophaguskarzinom entstehen?
Durch Infiltration des N. laryngeus recurrens.
Welche diagnostische Konsequenz hat jede unklare Dysphagie?
Sie muss endoskopisch abgeklärt werden.
Was ist bei Menschen über 40 Jahren die häufigste Ursache einer Ösophagusstenose?
Das Ösophaguskarzinom.
Wie wächst das Ösophaguskarzinom per continuitatem?
Frühzeitig intramural und submukös mit Infiltration benachbarter Strukturen.
Wie erfolgt die lymphogene Metastasierung des Ösophaguskarzinoms?
Frühzeitiger Befall regionaler, nuchaler, zervikaler und zöliakaler Lymphknoten.
Warum erfolgt die lymphogene Metastasierung früh?
Wegen des fehlenden Serosaüberzugs des intrathorakalen Ösophagus.
Wohin metastasiert das Ösophaguskarzinom hämatogen bevorzugt?
In Lunge, Leber und Knochen.
Wann tritt die hämatogene Metastasierung meist auf?
Relativ spät.
Welche Untersuchung sichert die Diagnose eines Ösophaguskarzinoms?
Ösophagoskopie bzw. ÖGD mit multiplen Biopsien und Histopathologie.
Welche zusätzliche Untersuchung kann bei Hochrisikopatienten für Plattenepithelkarzinome durchgeführt werden?
Chromendoskopie mit Lugol'scher Lösung.
Wie verhält sich neoplastisches Gewebe bei der Lugol-Färbung?
Es bleibt ungefärbt.
Welche Untersuchungen dienen dem Staging hinsichtlich Tumortiefe und Lymphknotenbefall?
Endosonografie und Computertomografie.
Welche zusätzliche Sonografie kann im Rahmen des Stagings erfolgen?
Sonografie von Abdomen und gegebenenfalls Hals.
Welche CT-Untersuchungen können zusätzlich zum Staging durchgeführt werden?
CT von Hals, Thorax und Abdomen.
Welche nuklearmedizinische Untersuchung kann ergänzend zum Staging erfolgen?
PET bzw. PET-CT.
Welche Untersuchung kann ösophagotracheale Fisteln darstellen?
Ösophagusbreischluck.
Welche weiteren Untersuchungen können ösophagotracheale Fisteln erfassen?
Laryngoskopie und Bronchoskopie.
Welche Informationen liefert der Ösophagusbreischluck bei fortgeschrittenen Karzinomen?
Lokalisation, Längenausdehnung und funktionelle Einschränkung durch die Stenose.
Kann der Ösophagusbreischluck zur Diagnosesicherung eingesetzt werden?
Nein.
Welcher frühe Befund kann im Breischluck sichtbar werden?
Eine Störung des Faltenreliefs.
Warum wird vor einer Operation ein Lungenfunktionstest durchgeführt?
Zur Bestimmung der pulmonalen Reserve für die Einlungenbeatmung.
Welche kardialen Untersuchungen gehören zur präoperativen Diagnostik?
EKG, Belastungs-EKG und Echokardiografie.
Warum ist eine gründliche kardiale Diagnostik erforderlich?
Wegen der hohen kardialen Belastung des Zwei-Höhlen-Eingriffs.
Welche entzündliche Erkrankung des Ösophagus gehört zu den Differenzialdiagnosen?
Refluxösophagitis.
Welche Motilitätsstörung des Ösophagus gehört zu den Differenzialdiagnosen?
Diffuse Ösophagusspasmen.
Welche Aussackung des Ösophagus gehört zu den Differenzialdiagnosen?
Ösophagusdivertikel.
Welche weiteren malignen Differenzialdiagnosen werden genannt?
Hypopharynxkarzinom und Kardiakarzinom.
Welche Motilitätsstörung zählt ebenfalls zu den Differenzialdiagnosen?
Achalasie.
Welche Kollagenosen können eine ähnliche Symptomatik verursachen?
Sklerodermie,
systemischer Lupus erythematodes und
rheumatoide Arthritis.
Welche Muskelerkrankungen werden als Differenzialdiagnosen genannt?
Entzündliche Myopathien und Muskeldystrophien.
Welche neurologischen Erkrankungen können ähnliche Beschwerden verursachen?
Parkinson-Krankheit,
Multiple Sklerose und
zerebrovaskuläre Ischämien.
Welche Stoffwechselerkrankungen zählen zu den Differenzialdiagnosen?
Diabetes mellitus und Schilddrüsenfunktionsstörungen.
Wovon hängt die Therapie des Ösophaguskarzinoms ab?
Von Tumorart, Lokalisation, Stadium, Resektabilität, Operabilität und Allgemeinzustand.
Warum sind zervikale Ösophaguskarzinome operativ besonders schwierig?
Wegen der Nähe zum oberen Ösophagussphinkter, zur Trachea und zu den Rekurrensnerven.
Welche Tumoren eignen sich besonders für eine operative Resektion?
Lokal begrenzte Tumoren im mittleren oder unteren Ösophagus ohne Fernmetastasen.
Was erfolgt häufig bei lokal fortgeschrittenen Tumoren vor einer Operation?
Ein Downstaging.
Werden Fernmetastasen in der Regel kurativ entfernt?
Wann ist eine definitive Radiochemotherapie eine Therapieoption?
Bei nicht oder schwer operablen Tumoren, Stadium IV oder Ablehnung einer Operation.
Wie hoch kann die Operationsletalität sein?
Bis zu 5 %.
Welche kurative endoskopische Therapie weist hohe Heilungsraten auf?
Die endoskopische Mukosaresektion.
Was umfasst eine Ösophagektomie?
Entfernung des Ösophagus mit kompletter Lymphadenektomie und anschließendem Ösophagusersatz.
Welches Verfahren wird häufig zum Ösophagusersatz verwendet?
Der Magenhochzug.
Für welchen Tumortyp wird eine perioperative Chemotherapie besonders erwähnt?
Für Adenokarzinome.
Welchen Nutzen hat eine palliative Chemotherapie?
Verbesserung von Überlebenszeit und Lebensqualität.
Wann kommt eine palliative Radiochemotherapie zum Einsatz?
Bei lokalen Komplikationen wie Blutungen, Stenosen oder Kompressionen.
Welche Ernährungsmaßnahme wird bei starkem Gewichtsverlust empfohlen?
PEG-Sonde.
Nach welchem Schema richtet sich die Schmerztherapie?
Nach dem WHO-Stufenschema.
Wie hoch ist die mittlere Überlebenszeit?
8–12 Monate.
Wie hoch ist die 5-Jahres-Überlebensrate insgesamt?
15–25 %.
Wie hoch kann die 5-Jahres-Überlebensrate nach R0-Resektion sein?
Bis zu 35 %.
Wie hoch ist die 3-Jahres-Überlebensrate nach alleiniger Radiochemotherapie?
Etwa 30 %.
Wie lange überleben palliativ behandelte Patientinnen und Patienten meist?
In der Regel weniger als ein Jahr.
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