6.1
Was ist Deutschdidkatik - 3 Säulen der Deutschdidaktik
Sprachdidaktik
Literaturdidaktik
Mediendidaktik
Was ist Deutschdidaktik - professionelles Handeln von Lehrkräften
6.2
Was ist Literaturdidaktik - Literatur
diskrete Sequenz von Laut- oder Schriftzeichen, die fixiert (Film, Podcast, Buch) und/oder sprachkünstlerisch gestaltet und/oder ihrem Inhalt nach fiktioal ist (Jost Schneider)
-> Literatur existiert in verschiedenen multimodalen und medialen Formen
Literatur ist wandelbar (was früher Literatur war oder nicht war kann es jetzt sein odr nichtmehr)
es geht auch darum, was der Leser mit dem Text macht -> eine Reihe von Einstellungen der Menschen gegenüner Texten (Terry Eagelton)
Was ist Deutschdidaktik - 3 Dimensionen der Deutschdidaktik
Dimension SYNCHRONIE
gegenwärtige Literatur- und Mediensystem, Gattungen
Dimension DIACHRONIE
Literaturgeschichte, Epoche, Sprach- und Medienwandel
Dimension ERWERB UND VERMITTLUNG
literarische Sozialisation, Entwicklung literarischen Verstehens, Deutschdidaktische Konzeption
Was ist Literaturdidaktik - Literarischer Wandel und Medienwandel
Was ist Literaturdidaktik - Defintion Literaturdidaktik
Literaturdidaktik wird verstanden als Theorie des Lehrens und Lernens von Literatur in Lernkontexten (Elisabeth K. Paefgen)
Literaturdidkatik beschäftigt sich mit der wissenschaftlichen Erschließung des kulturellen Handlungsfeldes “Literatur” in Bezug auf vergangene, gegenwärtige und zukünftige Lehr-/ und Lernkontexte des Deutschunterrichts. (Matthis Kepser, Ulf Abraham)
Was ist Literaturdidaktik - Didaktik
Didaktik = Wissenschaft vom Lehren und Lernen (Theorie oder Wissenschaft vom Unterricht)
Was ist Deutschdidaktik - Kompetenzen und Gegenstände
Im Kompetenzorientiertem Unterricht soll das Individuum Kompetenzen erwerben. Dies gelingt durch exemplarische Gegenstände und aufeinander abgestimmte Lernzusammenhänge. Die Kompetenzen sind auf domänspezifische Anfordrungssituationen übertragbar.
Was ist Literaturdidaktik - Kanon
Definition:
Korpus von Texten (eine Sammlung von Texten (z. B. Bücher, Gedichte, Dramen)
Gesellschaft hält die Texte für wertvoll (die Menschen sind der Meinung, dass diese Texte besonders wichtig, bedeutend oder lehrreich sind)
Gesellschaft an Überlieferung interessiert (diese Texte sollen erhalten bleiben und an die nächste Generation weitergegeben werden)
Voraussetzungen: Konsens über dereb Berechtigung und Anerkennung
-> Kanonisierung trifft mit zeitlicher Verzögerung ein
Was ist Literaturdidaktik - Kanonisierungsprozess
komplexes Zusammenspiel verschiedener soziokultureller, diskursiver und institutioneller Mächte
Selbstregulationsmechanismen -> Winko “invisible hands” (Texte tauchen auf und verschwinden wieder)
Kanoninstanzen: Schulen, Uni, Bibliothek, Buchmarkt, Anthologien (jemand sucht Bücher aus bsp. Bibliothekarin bestellt das Sortiment)
Kriterien der Kanonbildung sind historisch und kulturell variabel -> zeitliche begrenztheit von Kanones
Kanon-Debatten in den 1970er, 1990er und 2000er-Jahren
Kanonplurailtät: mehrere Kanons nebeneinander
Was ist Literaturdidaktik - Grundmodell der Litraturdidaktik (Kepser, Abraham)
Was ist Literaturdidaktik -Entwicklungstendenzen der Literaturdidaktik
Was ist Literaturdidaktik - Deutschdidakik zwischen Theorie und Praxis
Was ist Literaturdidaktik - Bezugswissenschaften der Literaturdidaktik
Literaturdidaktik braucht viele Bezugswissenschaften
Soziologie (Sozialisationstheorien)
Erziehungs- und Bildungswissenschaften (Bildungstheorien)
Psychologie (Lerntheorie)
Fremdsprachendidaktik
Kulturwissenschaften (Philosopie, Kunstgeschichte)
Allgemeine und Germanistische Literaturwissenschaft
Theaterwissenschaft, Filmwissenschaft, Buchwissenschaft
7.1
Lesekompetenz - Operationen im Leseprozess
Lesen als fortlaufendes Bemühen um Kohärenz (-> logische, inhaltliche oder strukturelle Zusammenpassen von Elementen -> passt das gelesene zum nächsten Satz, Bezug)
-> die Lesehaltung wurde der Operation zugeordnet
Lesekompetenz - Modell des Leseprozesses
Lesekompetenz - Wortüberlegenheitseffekt
Es ist egal in welcher Reihenfolge die Buchstaben in einem Wort stehen. Wichtig ist nur, dass der erste und der letzte Buchstabe am richtigen Platz sind.
-> Wir lesen nicht Buchstabe für Buchstabe sondern Wörter als Ganzes
Lesekompetenz - wieviel Buchstaben können wir auf einen Blick erkennen
Random letters: 4-5
Unrelated words: 2 Wörter also 10-12 Buchstaben
meaningful phrase: 4-5 Wörter also 25 Buchstaben
-> zeigt wie wichtig eine Automatisierung im Leseprozess ist
Lesekompetenz - Lesekompetenz PISA
Lesekompetenz bedeutet, Texte zu verstehen, zu nutzen, zu bewerten und über sie zu reflektieren sowie bereit zu sein, sich mit ihnen auseinanderzusetzen, um eigene Ziele zu erreichen, eigenes Wissen und Potenzial zu entwickeln und an der Gesellschaft teilzuhaben.
-> gesellschaftliche Teilhabe nicht getestet in PISA
PISA 2018 Lesekompetenz-Modell:
Kritik am PISA-Lesekompetenzbegriff (Modell von Bettina Hurrelmann):
-> PISA versteht Lesekompetenz vor allem als kognitive Fähigkeit des Textverstehens. Hurrelmann kritisiert diese Verengung und erweitert Lesekompetenz um Motivation, Emotion, Reflexion und Anschlusskommunikation. Ziel ist die Entwicklung eines gesellschaftlich handlungsfähigen Subjekts.
7.2
Lesesozialisation und literarische Sozialisation - Sozialisation
Sozialisation ist als Prozess der Entstehung und Entwicklung der Persönlichkeit eines Individuums in Abhängigkeit von der gesellschaftlichen, sozialen und materiellen Umwelt.
-> Wie und Warum wird aus einem Neugeborenen ein autonomes, gesellschaftliches Subjekt?
Lesesozialisation und literarische Sozialisation - Ebene und Akteure der Literaten Sozialisation
Lesesozialisation und literarische Sozialisation - Einflussfaktoren der literalen Sozialisation
kulturell und historisch verfügbares Medienangebot (Welches Angebot steht mir zur Verfügung)
individuelle kognitive Fähigkeiten
lebensweltliche Bedingungen:
− soziale Schicht als dominante Einflussgröße:
Mediennutzungsmuster sind sozialschichtspezifisch;
Schulsystem hat zu wenig ausgleichende Funktionen
− Geschlecht: Mädchen weisen höhere Lesekompetenz und eine höhere Lesemotivation auf als Jungen
− ethnische Herkunft: große migrationsspezifische
Kompetenzunterschiede im Lesen
Lesesozialisation und literarische Sozialisation - Lesen, Literatur und Sozialisation
Literale Sozialisation: dialektischer Verlauf der Herausbildung des Einzelnen in der Auseinandersetzung mit Schriftmedien und den Prozess seines Hineinwachsens in die Schrift- bzw. die literarische Kultur.
Lesesozialisation: alle Prozesse, die auf individuell-biografischer Ebene zur Entwicklung von der Fähigkeit, der Motivation und der Praxis führen, geschriebene Sprache im Medienangebot zu rezipieren.
Literarische Sozialisation: Erwerb der Kompetenz zur Rezeption und Verarbeitung von fiktionalen/ästhetischen Texten in unterschiedlichen medialen Präsentationsformen
Verhältnis Lesesozialisation zu Literarische Sozialisation:
Lesesozialisation und literarische Sozialisation - Leseentwicklung: Stufentheorie
Modell des Lesealters von Charlotte Bühler:
Struwwelpeteralter (2. bis 4. Lebensjahr)
Märchenalter (4. bis 7. Lebensjahr)
Robinsonalter (7. bis 12. Lebensjahr)
Dramen- und Balladenalter (12. bis 15. Lebensjahr)
Das lyrische und Romanalter (15. bis 20. Lebensjahr)
-> nicht belegt
Jedoch ist das Modell zu eindimensional: spezifische literarische Verstehensmöglichkeiten sind kein Produkt biologischer Reifung
-> klischeehafte Vorstellung, das Lesen sich stufenweise aufbaut -> Vorstellung ist falsch, aber noch in Schulbüchern und in Köpfen verankert
Lesesozialisation und literarische Sozialisation - Prototypisches Verlaufsschema der literarischen und Lesesozialisation
aus der Lesebiografie von Lehramtsstudenten
8.1
Leseförderung - Teachers make the difference (Hattie-Studie)
Deutschlehrer als wirksamste schulische Leseförderung
Aufgaben von Deutschlehrer:
sich selbst als Leser zu erkennen geben
sich für Lesestoff und Leseinteressen der Schüler auch außerhalb des Stoffs interessieren
sich in der Kinderliteratur auskennen
anregende Anschlusskommunikationen an Büchern inszenieren
passende Leseempfehlungen geben
Leseförderung - Verfahren der Leseförderung
Verfahren
Ziel
Lautlese-Verfahren
Verbesserung Leseflüssigkeit + indirekt Textverständniss
Viellese-Verfahren
Steigerung allgemeiner Leseleistung + Förderung der Motivation
Lesestrategien trainieren
Verbesserung Leseverständnisses + meta kognitive Steuerung (lesen, planen, überprüfen)
Leseanimation
Steigerung Lesemotivation + positives Selbstbild als Leser
Literaturunterricht
Aufbau von Literaturwissen + Vertiefung Textverständnis + subjektive Beteiligung
8.2
literarisches Lernen - Begriffsdifferenzierung
Lesefertigkeit: Unterscheidung zwischen Lesern und Nicht-Lesern + Beherrschung des Schriftsystems (Alphabetentum)
Lesekompetenz: Unterscheidung zwischen geübten und ungeübten Lesern bzw. + Abstufungen im Grad der Geübtheit
Literarische (Rezeptions-)Kompetenz: Fähigkeiten, die zur Teilhabe an der literarischen Kultur befähigen; Leser von Literatur als Kunst (in Abstufungen des
Anspruchsniveaus)
-> entfaltet sich neben der Lesekompetenz (didaktische Idee des “Hinauflesens” ist veraltet
-> Involviertehit gilt als zentraler Faktor der Lesemotivation
Leseförderung - drei Konzepte für den Lese- und Literaturunterricht
8.1.1
Lesekompetenz - didaktisches Modell von Lesekompetenz
Zusammenspiel aus der sozialen Ebene, der Subjketebene und der Prozessebene
literarisches Lernen - Definition im engen Sinne
Literarisches Lernen = schulische Lehr- und Lernprozesse, die nötig sind, um literarisch-ästhetische Texte in ihren verschiedenen Ausdrucksformen zu erschließen, zu genießen und zu verstehen.
Neben der Rezeption umfasst das literarische Lernen auch die Versuche, eigene literarische Texte hervorzubringen.
literarisches Lernen - literarisches Lernen vs. literarische Bildung
Literarische Bildung = orientiert sich am Gegenstand und meint die Kenntnis bedeutender Werke und Autoren, Epochen und Formen der Literatur -> gegenstandsorinteirt
Literarisches Lernen = orientiert sich am lernenden Subjekt und zielt auf die Vermittlung der Fähigkeiten im Umgang mit
literarischen Texten -> subjektorientiert
literarisches Lernen - 11 Aspekte literarischen Lernens nach Spinner
Beim Lesen und Hören Vorstellungen entwickeln
Subjektive Involviertheit und genaue Wahrnehmung miteinander ins Spiel bringen
Sprachliche Gestaltung aufmerksam wahrnehmen
Perspektiven literarischer Figuren nachvollziehen
Narrative und dramaturgische Handlungslogik verstehen
Mit Fiktionalität bewusst umgehen
Metaphorische und symbolische Ausdrucksweise verstehen
Sich auf die Unabschließbarkeit des Sinnbildungsprozesses einlassen
Mit dem literarischen Gespräch vertraut werden
Prototypische Vorstellungen von Gattungen und Genres gewinnen
Literaturhistorisches Bewusstsein entwickeln
-> Ziel: Erwerb und Förderung literarischer (Rezeptions)Kompetenzen
-> reine Auflistung, keine Systematik
literarisches Lernen - 9 Bezugspunkte
3 Unterscheidungen
1. Erziehung zur und Erziehung durch Literatur
Richtet sich das Lernen auf die Aneignung des Gegenstands Literatur oder auf die Persönlichkeitsbildung, wobei die Literatur als Medium dienen soll?
2. Wissen und Können
Sollen die Schüler*innen Wissen oder Fähigkeiten erwerben? -> Zusammenspiel
3. Sprachliches und literarisches Lernen
Sprachliche Kompetenzen sind zum einen Voraussetzung literarischen Lernens, zum anderen sollen sie im Literaturunterricht gefördert werden
9 Bezugspunkte
Lernen in Bezug auf innere und äußere Textwelt
Lernen in Bezug auf Zusammenhänge im Dargestellten
Lernen in Bezug auf die Textoberfläche
Lernen in Bezug auf Mehrdeutigkeit
Lernen in Bezug auf Indirektheit und Sinnbildlichkeit
Lernen in Bezug auf perspektivische Darstellung
Lernen in Bezug auf Fiktionalität
Lernen in Bezug auf Gattungseigenschaften
Lernen in Bezug auf Kontexte
-> es gibt nur 11 Bezugspunkte, da subjektive Involviertheit und genaue Textwahrnhemung bei Zabka bezugspunktübergreifend agiert
9.1
Methoden des Literaturunterrichts - Didaktik und Methodik
Methoden des Literaturunterrichts - zwei Gruppen von Methoden im Literaturunterricht
Methoden des Literaturunterrichts - (Traditionelle) Methoden des Literaturunterrichts
Textanalytisch orientierte Methoden:
Erschließung durch Leitaufgaben (fragend-entwickelnde Verfahren, mündlich oder schriftlich)
Zergliedern (Frage/Antwort-Gespräch mit kleinschrittigen Lehrerfragen)
-> Vermittlung literarischen Wissens und literarischer Analysekompetenzen im Bereich der literarästhetischen Bildung
Traditionelle produktiv-kreative Verfahren:
freies Besprechen
sinnfassendes Vorlesen und Sprechen und darstellendes Spiel
selbstständiges Erarbeiten
antizipatorische Verfahren (Vorgestalten)
Erfinden von Parallelgeschichten (Nachgestalten)
-> (motivierende) Ergänzung diskursiv-textanalytischer Verfahren im Rahmen der literarästhetischen Bildung
Rezeptionsästhetisch begründete Verfahren
Anknüpfung an traditionelle kreativ-produktive Ansätze
sinnfassendes Lesen wird zu aktivem Lesen
darstellendes Spiel wird zu szenischer Interpretation wobei Ziel nicht die Aufführung, sondern die Interpretation des Textes
antizipatorisch Verfahren: Ziel nicht mehr größtmögliche Nähe zum Original, sondern individuelles Schülerprodukt
Produktionsorientierte Neuansätze (Auswahl)
Handlungs- und Produktionsorientierung nach Gerhard Haas
-> Kognition und sinnenhafte Erfahrung miteinander in Verbindung zu bringen (lesepädagogischer Fokus)
Emotionale und imaginative Vergegenwärtigung literarischer Texte nach Kaspar H. Spinner
-> Entfaltung der inneren Vorstellungskraft und Wahrnehmungssensibilisierung
Produktive Hermeneutik nach Günter Waldmann
-> Erkundung und Erfahrung der literarischen Form und ihrer Funktionen durch produktive Verfahren (literaturwissenschaftlicher Fokus)
Methoden des Literaturunterrichts - neuere produktionsorientierte Verfahren
Hintergründe
-> Reform des Deutschunterrichts
1960/1970 Debatte über Lerninhalte und Lernziele
Lesebuchentwicklung: vom Gesinnungslesebuch über literarische Arbeitsbuch zum integrierten Sprach-Lesebuch
1980 Debatte über methodische Umsetzung
-> Rezeptionsästehtik
Lesen ist ein aktiver und kreativer Prozess + Leser als Koproduzent des Autors
Interpretation kann nicht allein aus dem Text abgeleitet werden, sondern ist Ergebnis des Rezeptionsprozesses
Leser muss Auslassungen im Text füllen bzw. kompensieren (Unbestimmtheitsstellen; Leerstellen)
impliziter Leser: Strategien im literarischen Text, die den Leser beeinflussen, seine Deutungskonzepte des Textes steuern oder verändern
-> Dennoch keine Beliebigkeit der Interpretation da Text Möglichkeiten gibt
Methoden des Literaturunterrichts - Begriffsdifferenzierung
handlungsorientiert:
praktisches, selbsttätiges Handeln und aktiven
Gebrauch der Sinne bestimmter Umgang mit Texten
(z. B. bildlich-illustrativ, musikalisch, darstellend,
spielerisch) -> kognitive, sinnenhafte und affektive Zugänge
sollen miteinander verknüpft werden (ganzheitlicher
Ansatz)
produktionsorientiert:
produktives Erzeugen von Texten, Textteilen oder -varianten
Methoden des Literaturunterrichts - Kritik am handlungs- und produktionsorientiertem Literaturunterricht
Verselbständigung der Methoden, ziellose Spielerei, inhaltsleerer Aktivismus
-> handlungs- und produktionsorientierte Verfahren in der Praxis oft nicht zielorientiert
angemessenes Textverstehen wird durch vorschnelle Vereindeutigung (Füllen von Leerstellen) verhindert
-> Gefahr der selektiven Textwahrnehmung
Methoden des Literaturunterrichts - Kritik am handlungs- und produktionsorientierten LU
Verelbständigung der Methoden, ziellose Spielerei, inhaltsleerer Aktivismus
Methoden des Literaturunterrichts - Studie Fritzsche 2006
Hypothese 1:
"Produktive" Verfahren fördern das Verständnis von Texten;
“analytische" Verfahren fördern das Verständnis von Texten.
Durch "produktive" Verfahren wird das Verständnis der behandelten Texte mehr gefördert als durch analytischen Umgang mit den Texten.
Befund 1:
keine signifikante Überlegenheit der handlungs-
und produktionsorientierten Verfahren gegenüber den
textanalytischen Verfahren.
Hypothese 2:
"produktive" Verfahren erhöhen Lesemotivatio, Schüler erwerben eine positivere Einstellung zum Lesen, zur Literatur und zum Literaturunterricht als durch analytischen Umgang mit den
Texten.
Befund 2:
Durch produktiven Verfahren wird weder die
Lesemotivation erhöht noch eine positivere
Einstellung zum Literaturunterricht bei den Lernenden
hervorgerufen
Methoden des Literaturunterrichts - Fazit
Analytische Methoden sollten nicht einfach durch
produktive ersetzt werden.
Zentral ist ein zielorientierter und zum jeweiligen
Text passender Einsatz von Verfahren.
Ohne konkrete und genaue Aufgabenstellungen
führt kein Verfahren zum gewünschten Ziel.
-> Vermutung (weil empirisch nicht belegt):
Die Mischung (aus analytischen und
produktionsorientierten Verfahren) macht‘s!
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