Was ist Aspergillose?
Eine der häufigsten und bedeutendsten Erkrankungen bei Greifvögeln und Eulen.
Verursacher: Schimmelpilze der Gattung Aspergillus
Betrifft vor allem die Atemwege und Luftsäcke
Symptome:
Atemnot
Hecheln
Leistungsabfall
Gewichtsverlust
Stimmveränderungen
Begünstigt durch:
Stress
schlechte Haltung
feuchte oder verschimmelte Einstreu
geschwächtes Immunsystem
Was ist Trichomonadose ("Gelber Knopf") ?
Verursacher: Einzeller (Trichomonas gallinae)
Häufig bei Falken, Habichten und Uhus durch Beutetiere wie Tauben
gelbliche Beläge im Schnabel- und Rachenraum
Schluckbeschwerden
Abmagerung
Atemprobleme
Was ist Salmonellose?
– Bakterielle Infektion
Übertragung über kontaminierte Nahrung oder Kot
Durchfall
Schwäche
plötzliche Todesfälle
Was sind Vogelpocken?
Virusinfektion
warzenartige Hautveränderungen
Krusten an Schnabel, Augen oder Beinen
manchmal Atemwegsprobleme
Was ist West-Nil-Fieber bei Vögeln?
Verursacher: West-Nil-Virus
Übertragung durch Stechmücken
In Österreich nachgewiesen
Besonders empfindlich sind Eulen und einige Greifvogelarten
neurologische Störungen
Krämpfe
Lähmungen
Tod
Welche Endoparasieten gibt es bei Vögeln?
Häufig:
Spulwürmer
Haarwürmer
Bandwürmer
schlechte Gefiederqualität
Verdauungsprobleme
Was sind Kokzidien?
Verursacher: Kokzidien (Einzeller)
Vor allem Jungvögel betroffen
Dehydrierung
Was sind häufige Ektoparasieten bei Vögeln?
Federlinge
Milben
Zecken
Folgen:
Juckreiz
Gefiederschäden
Blutverlust bei starkem Befall
Wie äussert sich Bleivergiftung bei Vögeln?
Eine der wichtigsten Todesursachen bei frei lebenden Greifvögeln.
Betroffen sind besonders:
Seeadler
Steinadler
Bussarde
Ursachen:
Aufnahme von Bleisplittern aus Jagdmunition über Aas
Verdauungsstörungen
neurologische Ausfälle
Welche stoffwechsel und ernährungskrankheiten gibt es bei Vögeln noch im speziellen?
Vor allem in Menschenobhut.
Kalziummangel
Vitamin-D-Mangel
falsche Fütterung
Knochenverformungen
schlechte Flugfähigkeit
Frakturen
Kann entstehen bei einseitiger Fütterung.
Schleimhautveränderungen
Infektanfälligkeit
Augenprobleme
Welche anderen Traumata kommen bei Eulen und Greifvögeln oft vor?
Sehr häufig bei:
Mäusebussard
Turmfalke
Waldkauz
Verkehrsunfälle
Stromschlag an Freileitungen
Kollisionen mit Fenstern
Windkraftanlagen
Schrotverletzungen
Flügelbrüche
Schädeltraumata
Augenverletzungen
Was ist Aspergilliose?
Was kannst du über die Ordnung der Taubenvögel sagen?
8 Familien
67 Gattungen
296 Arten
– Tauben größe 15cm - 85cm
– Geschlechtsdimorphismus nicht bei allen arten vorhanden, bei manchen tragen die männchen auffälige farben im Halsbereich oder den flügeln.
– Allesfresser aber es gibt auch nahrungsspezialisten - hoher kalkbedarf ( grit füttern für nahrungszerkleinerung im muskelmagen)
– Bilden Kropfmilch
– Haben in der haltung oft ein bade und sandbade bedürfniss
– Allopreening vor der paarung ( gefiederpflege )
– Gelege 1-2 Eier und brutzeit 13-17 tage – Beide eltern versorgen die Jungvöghel füür 10 tage mit kropfmilch und dann bis zum 18 tag mit vorverdauter kropfnahrung. Erst dann fangen sie selbst an zu fressen.
Wie ist die Ordnung der Eulen aufgebaut?
Ordnung Eulen
Familie Eulen
5 Unterfamilien
Unterfamilie Schleiereulen
Unterfamilie Fratzeneulen
Unterfamilie Ohreulen
Unterfamilie EIgentliche Eulen
Unterfamilie Falkenkäuze
Welche Eulen gehören zur Familie der Schleiereulen?
9 Arten
– Weibchen bisschen größer als Männchen
– Nachtaktiv
– Futter: kleine säuger / küken, mäuse
– Mehrere vögel können gehalten werden aber zur zucht müssen sie in paare getrennt werden.
– 3-7 Eier ca 30 tage gebrütet
Welche Eulen gehören zu der familie der Fratzeneulen?
Maskeneule einzige Art / früher oft zu Schleiereulen gezählt
Heimat - Süpdostasien und Mittelafrika
– Kleine eulen mit federhörnern
– Fressen kleine säuger, vögel und amphibien ( küken, mäuse)
– Maskeneule schläft in höhlen, ästen und bodennähe
– 3-4 Eier vom weibchen bebrütet
– tierpark berlin zb.
Welche Eulen gehören zur familie der Ohreulen?
8 Arten
– Mittelgroß, sichtbare federohren
Waldohreule am häufigsten gehalten:
–Nordamerika - europa - asien – ostafrika
– 4-6 Eier die vom weibchen 28 tage bebrütet werden in alten nestern von anderen vögeln
– weibchen schwere und größer, leuhtend orange augen
– lichte wälder, offene flächen
– teilzieher - ziehen richtung südwesten, ausser es wird im verbreitungsgebiet nicht zu kühl dann bleiben sie
– höchstalter 28 jahre
Sumpfohreule:
Gelbe augen, keine sichtbaren federohren tagaktiv, Bodenbrüter und einzige eule die ein nest baut, 4-7 Eier von weibchen 27 tage ausgebrütet in mooren, heiden, weiden, salzwiesen etc.
– Nord und Südamerika, ganz Europa und Asien, island
– offene, baumlose landschaft
– mäuse
Was ist unterfamilie Eigentliche eulen?
79 Arten
Gattung Zwergohreulen
Gattung Käuze
Gattung Uhus
Gattung Fischuhus
Gattung Schneeeulen
Was kannst du über die zwergohreule erzählen?
21 Arten weltweit
– Federohren, weibchen größer und schwerer als männchen
– Amsel groß, gelbe augen, , rindenfarbenes gefieder
– offene, trockene landschaften, lichte wälder
– Mittelmeerraum, mittel europa, nordafrika ( österreich nur 4 verbreitungsgebiete )
– nachraktiv
– Hauptnahrung - Insekten, kleinsäuger und vögel ( küken, mäuse, heimchen, mehlkäferlarfen )
– Bei Zucht paarweise haltung, monogame saison ehe, ab 10 monaten geschlechtsreif, brut in baumhöhlen, halbhöhlen in felsen.
– 3-4 eier vom weibchen bebrütet ca 22 tage - versorgt von beiden eltern für ca 40 tage.
– Lebenserwartung a 12 jahre
– Zieht im mitte august nach afrika ( baum und buschsavannen ) - populationen in der med sind standvögel
Was kannst du mir über die gattung der käutze erzählen?
Weltweit verbreitet - 20 Arten
mittelgroß - groß, große runde köpfe ohne federohren
– weibchen etwas größer als männchen
– Waldbewohner, Gartenbewohner
Waldkautz:
– Kleinsäuger, vögel, amphiebien, knoblauchkröte zb 45% des gewölles aus,
– Weibchen brüttet alleine 3-5 eier 28 tage lang
Habichtskautz:
15 unterarten
– schwarzbraunweisgefiedert , dunkle augen, gelber schnabel, runder kopf,
– weibchen schwerer und größer
– nord und mitteleuropa
– meist standortreu
– Wälder mit offenem baumbestand
– nester anderer greifvögel oder höhlen
– Mäuse bis zur tauben größe vögel und kleine hasen, bilche, reptilien, siebenschläfer
– nachtaktiv, agrresiv in brutzeit auch menschen gegenüber
– monogame dauerehe
– geschlechtsreif nach 1 jahr brut aber selten - erst nach 2 jahren meist
– kein nistmaterial wie bei allen eulen
– 3-4 eier für 28 tage, weibchen wird vom männchen versorgt
– Ästlinge nach ca 5 wochen für ca 60 tage - ab 90 lebenstagen flugfähig und beute fähig
– lebenserwarzung 22-30 jahre
Was kannst du über die Gattung der Uhus erzählen?
– Fast weltweit verbreitet, 13 Arten
– Kleinsäuger, Vögel, Amphibien
– orange augen, sichtbare federohren
– Brut in felswänden und alten greifvogel horsten
– Lebensraum fast überral, gebirge, nadelwälder, steppen, meeresküsten
– Paarweise haltung zur zucht
– Mäuse, Ratten, Küken, meerschweinchen, hamster
– Balz von sep- Nov
Gattung Fischuhus: 4 in asien verbreitete arten
Was kannst du über die Schneeeule sagen?
– Aktische Tundra, hohes Nordamerika, asien, europa
– Weißes gefieder und behaarte füße und zehen
– weibchen größer und schwere und haben dunkle flecken im weißen gefieder - männchen fast ganz weiß
– Runderkopf, goldgelbe augen, schnabel mit federn umgeben
– Auch tagaktiv, kleine säuger, mäuse, vögel und fische und aas
– monogam - balz im winter
– Futtergeschenk notwendig bei der balz vom männchen sonst keine paarung
– brut im Mai 3-11 eier .- männchen versorgt mutter und nach 6-7 wochen sind die jungtiere flügge
Rote liste
Was ist die Unterfamilie der Falkenkäutze?
44 Arten - 10 Gattungen
Sperbereulen:
Raufußkautz:
– Vögel, Mäuse,
– 4-8 eier auf 27 tage, männchen versorgt weibchen
Steinkäutze:
3 Arten in europa
– Paarweise haltung, hohe agression
– 3-7 eier auf 27 tage
Buschläutze - 14 Arten – indoaustralischerraum, madgaskar
– insekten und kleinsäuger
Kukukskautz:
– verträglich auch mit anderen vögeln
– mäuse, küken
– 2-4 eier auf 29 tage
Was kannst du über den Turmfalken erzählen?
Falco tinnunculus
Ordnung und Familie : Falkenartige
Gattung: Falken
Heimisch in Österreich, europa, asien, afrika
Geschlechtsdimorphismus: Grauer kopf und schwazfedern bei männchen, weibchen braun und größer
Jagdt: Griffhalter, hält und tötet mit biss.
Ansitzjagd oder Rüttelflug: stehenbleiben in der luft um beide zu erspähen
Flugjagd eher selten in städten bei singvogelschwärmen
Zug: Von nahrungsangebot geprägt ( stand, strich und zugvogel)
Breitfronzieher ( verfolgen keine bestimmte zugroute)
Lebensraum: Kulturlandschaften, wald, wiesen, steppen abhängig von nist und beute möglichkeit
Beute: Mäuse, kleine singvögel ( sperlinge), kleiner anteil an eidechsen und insekten
Fortpflanzung: Balz märz - april. ab 2 lebensjahr 3-6 eier ab mitte april
Brutdauer 27 - 29 tage.
Nutzt nester anderer vögel, brütet in felsen
Ersten tage werden sie gehudert.
Mit 3 Wochen adultest gewicht erreicht und mit 4 wochen umgefiedert.
Ab 4 wochen flügge.
Bis zu 18 Jahre alt.
Was kannst du über den Baumfalken sagen?
Verbreitung: Europa, Skandinavien, Zentralasien
Überwinterung in Afrika.
Aussehen: Grau weiß mit rostroten ‘‘hosen’’
Lebensraum: Wälder, Felder, Baumgruppen nutzen nester von anderen vögeln ( krähen)
Kehrt anfang April aus überwinterung zurück - Brut Mai - Juni nach brutdauer von 28 Tagen 2-3 Eier.
Zug ab Mitte August/ Anfang September
Mauser im Winter
Jadgt: Freiluftjäger der im Gleit und senkfug Insekten und keinvögel erbeutet.
Was kannst du über den Wanderfalken erzählen?
Größter heimischer Falke
Sturzfluggeschwindigkeit von über 320km/h = schnellstes tier der welt
Lebensraum: Felsen, kulturlandshaften, im winter flachland = standvögel
Nahrung: Kleine Vögel
1 Brut pro jahr ca 29 tage - 3-4 eier und nestlingszeit ca 4,5 wochen.
Was kannst du über den Sakerfalken erzählen?
– Größter Falke, Bussard groß
Europa, Asien, Ostösterreich.
Lebenraum: Waldsteppen
Nahrung: Kleinere Vögel zb. tauben
Jungvögel - Blaue beine
Brutzeit: märz - juni 1. brut - standvogel
4-5 Eier
Stark gefährdet.
Was kannst du über den Mäusebussard erzählen?
Greifvogel: Buteo Buteo
Familie: habichtartige
Gattung: Bussarde
Gefider: Dunkelbraun - Weiß
Verbreitung: Europa, Asien, Afrika
Der Mäusebussard braucht vor allem eine Kombination aus Wald und offenen Flächen.
In Österreich kommt er sehr weit verbreitet vor und fehlt hauptsächlich oberhalb der Waldgrenze und in dicht bebauten Siedlungsgebieten.
Hauptnahrung:
• Feldmäuse und andere Wühlmäuse, andere Kleinsäuger
Außerdem:
• 🐸 Frösche und andere Amphibien
• 🦎 Eidechsen und andere Reptilien
• 🐦 kleine Vögel
• 🪲 größere Insekten
• 🪱 Regenwürmer
• gelegentlich junge Kaninchen
• Aas, besonders im Winter
1. Ansitzjagd
2. Suchflug
• kreist hoch über dem Gelände
• nutzt Thermik/Aufwinde, um Höhe zu gewinnen
3. Bodenjagd
• kann Beute teilweise auch direkt am Boden suchen und ergreifen.
Sozialverhalten
• Während der Brutzeit territorial
• Brutrevier wird gegenüber Artgenossen verteidigt.
• Außerhalb der Brutzeit können mehrere Mäusebussarde in einem Gebiet vorkommen.
• Im Winter können sich bei gutem Nahrungsangebot mehrere Tiere versammeln, mit rangordnung
🥚 Gelege
• 2–3 Eier
• Eier sind weißlich und meist braun/rötlich gefleckt.
🐣 Brutdauer
Etwa 33–36 Tage.
Das Weibchen übernimmt den größten Teil des Brütens, während das Männchen zunächst hauptsächlich Nahrung heranschafft. Nach dem Schlupf beteiligen sich beide Eltern an der Jungenaufzucht.
🐥 Jungvögel
• Nestlingszeit ungefähr 6–7 Wochen
• danach verlassen sie den Horst
• sie werden aber noch längere Zeit von den Eltern versorgt.
Was kannst du zum Wespenbussard erzählen?
Pernis apivorus
• Gefieder ist sehr variabel.
• Typisch sind der kleine Kopf, der relativ lange Schwanz und die langen, schmalen Flügel.
• In Österreich ist er ein regelmäßiger Brutvogel und Zugvogel.
🌳 Lebensraum
Der Wespenbussard braucht ebenfalls eine Kombination aus Wald und offenen Flächen.
Nahrung:
• Wespen • Hummeln • deren Larven und Puppen
• teilweise Bienen ( gräbt nester aus, schuppen an beinen biette schutz vor stichen )
Er frisst vor allem die Brut aus den Nestern, nicht nur erwachsene Wespen.
• 🐸 Amphibien • 🦎 Reptilien
• 🐭 kleine Säugetiere • 🐦 kleine Vögel
• 🪲 Insekten • gelegentlich Früchte
• sucht Wespen- und Hummelnester
• beobachtet den Boden aus der Luft
• landet und gräbt die Nester aus
• kann auch zu Fuß am Boden nach Nahrung suchen.
Der Wespenbussard kommt relativ spät aus dem Winterquartier zurück – ungefähr April/Mai.
Der Horst befindet sich meistens:
• in Bäumen • in größeren Waldgebieten
• häufig in einer Astgabel.
Wespenbussarde begrünen/verkleiden den Horst häufig mit frischen Zweigen und Blättern.
2 Eier - 30-35 Tage brut
schlüpfen relativ spät im Jahr
• werden von beiden Eltern versorgt
• bleiben mehrere Wochen im Horst
• werden nach dem Ausfliegen noch weiter gefüttert.
Die Brutzeit liegt ungefähr zwischen Mai und August.
Der Wespenbussard ist ein Langstreckenzieher.
Sommer: Europa
Winter: Afrika südlich der Sahara
Der Zug erfolgt teilweise über:
• Gibraltar
• Italien/Sizilien und Mittelmeer
• Bosporus
Was kannst du zum Sperber erzählen?
Accipiter nisus
• Das Weibchen ist deutlich größer als das Männchen.
• kurze, breite Flügel und ein langer Schwanz.
• In Österreich ist er überwiegend Standvogel, manche Tiere ziehen im Winter in günstigere Gebiete.
Lebensraum: Wälder, Felder, Siedlungsgebiete mit Grünlandschaft
Nahrung: Singvögel, selten kleinsäuger
Jagdt: Überraschungs und verfolgungsjäger
• überwiegend Einzelgänger
• während der Brutzeit territorial
• außerhalb der Brutzeit weniger stark territorial.
Balz’: Frühjahr
Horst: Freibrüter - im baum, aus kleinen ästen und ausgekleidet
4-6 Eier - brut 32-35 Tage
Brut: ca 4 wochen im nest und dann weiter versorgt ausserhalb
Was kannst du über den Habicht erzählen?
Accipiter gentilis
• Das Weibchen ist deutlich größer und schwerer als das Männchen → ausgeprägter Geschlechtsdimorphismus.
• Typisch sind kurze, breite Flügel und ein langer Schwanz.
• Dadurch ist er sehr wendig und kann auch in dichtem Wald schnell fliegen.
• Der Habicht ist in Österreich ein Standvogel, wobei einzelne Tiere Wanderbewegungen durchführen können.
Lebensraum: Wälder
Nahrung: Kleinsäuger und Vögel
Überraschungsjäger:
1. hält er sich versteckt bzw. fliegt niedrig,
2. nähert sich seiner Beute möglichst unauffällig,
3. beschleunigt plötzlich,
4. verfolgt die Beute durch Bäume und Büsche,
5. schlägt sie mit den kräftigen Fängen.
Einzegänger ausserhalb der Brut, monogam auf längere zeit
Balz im Frühjahr- 2 -4 Eier - ca 35 tage brut
Nestverlassen nach ca 40 tagen - werden weiter gefüttert
Was kannst du über den Rotmilan erzählen?
Milvius Milvus
• Charakteristisch ist der lange, tief gegabelte Schwanz.
• Der Rotmilan ist größer und auffälliger als der Schwarzmilan.
• In Österreich ist er vor allem im Nordosten und Osten verbreitet.
• Viele Rotmilane sind Kurzstreckenzieher, manche bleiben auch im Brutgebiet.
Lebensraum:
🌲 Wald → Brutplatz
🌾 offener Landschaft → Nahrungssuche
Nahrung: Vögel, Insekten, Kleinsäuger, Reptilien, Amphiebien, Aas
Jagdt: In der Luft und Sturzflug auf den boden
Während der Brutzeit:
• territorial • verteidigt den Horst
Außerhalb der Brutzeit können Rotmilane teilweise gesellig auftreten und gemeinsam Schlafplätze nutzen.
Balz: Frühjahr
Horst: In bäumen ( wiederverwendung )
1-3 Eier - brut ca 30 tage
Verlassen das nest nach ca 50 tage dann ästlinge
Zug: ein teil der Mitteleuropäer ziehen nach südeuropa andere bleiben standhaft
Was kannst du über den Schwarzmilan erzählen?
Milvus migrans . Habichtartige
Etwas kleiner als der Rotmilan.
• Gefieder überwiegend dunkelbraun.
• Schwanz ist gegabelt, aber deutlich weniger tief als beim Rotmilan.
• In Österreich ist er ein Zugvogel.
Gewässernähe aber auch Waldränder und Wiesen
Nahrung: Opportunist, aber gerne Fische, Amphbien, Reptilien, kleinsäuger, vögel, aas
Jagdt: • kreist über Gewässern und offenen Landschaften • sucht nach toten oder verletzten Tieren• nimmt Nahrung teilweise direkt von der Wasseroberfläche auf • nutzt häufig Aas.
Horst: Bäume
2-3 Eier- brut ca 30 tage
Verlassen nest nach ca 45 Tagen - ästlinge
Zug: Überwintert in Afrika
Was kannst du über den Steinadler erzählen?
Steinadler (Aquila chrysaetos)
Verbreitung; Holarktis, Europa, NordAfrika, NordAmerika, Asien
• Vor allem Gebirge und Hochgebirge
• Felswände, alpine Täler, offene Berglandschaften
• In Österreich vor allem in den Alpen
• Braucht große offene Flächen zur Jagd und geeignete Felsen/Bäume für Horste
• Säugetiere: z. B. Murmeltiere, Hasen, Füchse
• Vögel: z. B. Raufußhühner
• Reptilien
• Aas
Verhalten:
• Ausgezeichneter Segelflieger
• Nutzt Aufwinde, um große Gebiete abzusuchen
• Jagd häufig aus dem Flug oder von einem Ansitz aus
• Territorial und meist paarweise
• Revier wird ganzjährig verteidigt
• Sehr kräftige Fänge und lange, gebogene Krallen
Balz & Brut:
• Steinadler leben meist in langjährigen Paarbindungen
• Balz besonders im Winter
• Spektakuläre Flugspiele mit Kreisen, Sturzflügen und gegenseitigem Verfolgen
• Horst meist an Felswänden, teilweise auch auf Bäumen
• Meist 1–2 Eier
• Brutdauer ca. 43–45 Tage
• Meist überlebt nur ein Junges, da es häufig zum Geschwisterkampf kommt
• Jungvogel wird nach etwa 70–80 Tagen flügge
Was kannst du über den Kaiseradler erzählen?
(Aquila heliaca)
Vorkommen: Eurasien
• Bevorzugt offene Landschaften
• Steppen, Agrarlandschaften, Grasland
• Auch Waldränder und lichte Wälder
• In Österreich vor allem im Osten anzutreffen
• Brütet häufig auf großen Bäumen
• Kleine bis mittelgroße Säugetiere
• Mäuse und andere Nagetiere • Feldhamster
• Hasen • Vögel • Reptilien
• Aas wird ebenfalls angenommen
• Großer Greifvogel mit kräftigem Körperbau
• Jagd häufig von einem Ansitz
• Kann aber auch aus dem Flug jagen
• Territorial
• Häufig auf einzelnen Bäumen oder Strommasten sitzend zu beobachten
• Zugvogel bzw. Teilzieher: manche Tiere überwintern weiter südlich
• Paarbildung häufig langfristig
• Balz mit gemeinsamen Flugspielen
• Horst meist hoch auf Bäumen
• Ein Paar kann mehrere Horste besitzen und diese abwechselnd nutzen
• Meist 2–3 Eier
• Brutdauer ungefähr 43 Tage
• Jungvögel werden mehrere Wochen im Horst versorgt
• Brutzeit ungefähr April bis Juli
Was kannst du über den Seeadler erzählen?
Haliaeetus albicilla
Verbreitung: Eurasien, Skandinavien, Ostasien
• Immer in der Nähe von Gewässern
• Seen, Flüsse, Teiche und Feuchtgebiete
• Benötigt große Bäume für den Horst
• In Österreich vor allem im Tiefland und an größeren Gewässern
• Sehr große Reviere
• Vor allem Fische
• Wasservögel
• Säugetiere, z. B. Hasen
• Sehr gerne auch tote oder verletzte Fische
• Kann anderen Vögeln Nahrung abjagen
• Einer der größten Greifvögel Europas
• Sehr breite Flügel
• Charakteristischer weißer Schwanz beim erwachsenen Vogel
• Häufig auf Bäumen oder Pfählen sitzend
• Sehr guter Segelflieger
• Kann Fische mit den kräftigen Fängen aus dem Wasser greifen
• Oft opportunistischer Jäger und Aasfresser
• Revier wird gegenüber Artgenossen verteidigt
• Meist dauerhafte Paarbindung
• Balz häufig im Winter
• Gemeinsame Flugspiele mit Greifen nach den Fängen
• Riesige Horste auf hohen Bäumen, die über Jahre erweitert werden
• Horste können mehrere Meter Durchmesser erreichen
• Meist 1–3 Eier
• Brutdauer ca. 38–42 Tage
• Beide Eltern beteiligen sich an der Brut und Jungenaufzucht
• Jungvögel werden nach etwa 80–90 Tagen flügge
• Die weiße Schwanzfärbung entwickelt sich erst mit zunehmendem Alter
Zug: Standvogel
Was kannst du zum Bartgeier erzählen?
Gypaetus barbatus
Ordnung und Familie: Habichtartige
• Hochgebirge und alpine Regionen
• Steile Felswände und abgelegene Gebirgstäler
• In Europa vor allem Alpen und Pyrenäen
• Benötigt große Felswände für den Horst, Eck bauten
• Spezialist für Knochen
• Knochen machen einen großen Teil der Nahrung aus
• Frisst auch Knochenmark und Reste von Aas
• Kleinere Knochen werden direkt geschluckt
• Große Knochen werden aus großer Höhe auf Felsen fallen gelassen → „Knochenschmiede“
• Kein typischer Jäger, sondern überwiegend Aasfresser
• Kann große Höhen erreichen
• Hat einen charakteristischen Bart aus dunklen Borsten am Schnabel
• Einzelgänger bzw. lebt meist als Paar
• Stark an sein Revier gebunden
• Langjährige bzw. dauerhafte Paarbindung
• Brutzeit beginnt bereits im Winter
• Horst in einer Felsnische oder Höhle
• Brutdauer ca. 53–60 Tage
• Meist überlebt nur ein Junges
• Jungvogel wird nach ungefähr 110–130 Tagen flügge
Was kannst du zum Schmutzgeier erzählen?
Neophron percnopterus
Gattung: neophron
Famile und Ordnung: Habichtartige
Vorkommen: Afrika, Asien, Südeuropa
• Offene, trockene Landschaften
• Steppen, Savannen, Halbwüsten
• Felsige Gebiete und Gebirgstäler
• In Europa vor allem im Mittelmeerraum
• Überwintert teilweise in Afrika
• Aas • Fleischreste • Eier
• Insekten • Kleine Wirbeltiere
• Abfälle und Nahrungsreste
• Kann teilweise Werkzeuge benutzen, z. B. Steine, um Eier aufzuschlagen
• Kleiner als die meisten anderen europäischen Geier
• Nutzt Thermik, um energiesparend große Strecken zurückzulegen
• Häufig allein oder paarweise
• Kann weite Wanderungen unternehmen
• Viele europäische Tiere sind Zugvögel
• Paare bleiben häufig über längere Zeit zusammen
• Horst meist in Felsnischen oder Höhlen
• Wird mit Zweigen, Wolle, Fell und anderen Materialien ausgepolstert
• Brutdauer ungefähr 42 Tage
• Beide Eltern beteiligen sich an der Aufzucht
• Jungvogel wird nach etwa 70–90 Tagen flügge
Was kannst du zum Gänsegeier erzählen?
Gyps fulvus
Ordnung, Familie: Habichtartige
Vorkommen: Südwesteuropa, Nordafrika, Arabische halbinsel, zentralasien
Österreich: Sommergast - hohe tauern
• Gebirge und felsige Landschaften
• Trockene offene Landschaften
• Steile Felswände für Brutkolonien
• In Österreich vor allem in den Alpen anzutreffen
• Häufig in größeren Gruppen
• Fast ausschließlich Aas
• Vor allem Kadaver von größeren Säugetieren
• Frisst hauptsächlich Muskelfleisch und weiche Gewebeteile
• Hat einen kräftigen Schnabel, mit dem er Fleisch aus Kadavern reißen kann
• Nutzt Thermik, um große Gebiete nach Aas abzusuchen
• Sehr gesellig
• Frisst häufig gemeinsam mit vielen anderen Geiern
• Kann weite Strecken zurücklegen
• Häufig an Futterstellen oder Kadavern zu beobachten
• Brütet meist in Kolonien
• Paarbindung häufig langfristig
• Horst auf Felsvorsprüngen oder in Felsnischen
• Meist nur 1 Ei
• Brutdauer etwa 52–55 Tage
• Beide Eltern brüten und versorgen das Junge
• Jungvogel wird nach ungefähr 3–4 Monaten flügge
Zug: Teilzieher - standvögel in südeuropa
Wanderungen als jungvögel und in kühleren gebieten
Was sind altwelt und neuwelt geier?
Altweltgeier: Afrika, Asien, Europa
– Gänsegeier, Mönchsgeier, Bartgeier, Schmutzgeier, Sperbergeier
Neuweltgeier: Nord und Südamerika
– Kondor, Truthahngeier, Königsgeier, schwarzuarurach
Was kannst du über den Waldrapp erzählen?
Geronticus eremita
• Ordnung: Ibisse und Löffler (Pelecaniformes)
• Familie: Ibisse und Löffler (Threskiornithidae)
• Gattung: Geronticus
Vorkommen: Kleine Wildpopulationen in der Türkei, Marroko und wiederansiedlungsprojekte in Europa
Lebensraum
• Ursprünglich trockene, offene Landschaften
• Steppen, Halbwüsten und felsige Gebiete
• Benötigt Felswände oder steile Felsen zum Brüten
• Nahrungssuche auf offenen Flächen, Wiesen und Weiden
Nahrung
• Insekten und Wirbellose
• Käfer, Heuschrecken, Würmer und Larven
• Kleine Reptilien und Amphibien
• Gelegentlich kleine Säugetiere
• Sucht seine Nahrung überwiegend am Boden
• Tastet mit dem langen, gebogenen Schnabel den Boden ab
Verhalten
• Sehr sozial und lebt in Gruppen
• Brütet in Kolonien
• Außerhalb der Brutzeit ebenfalls häufig in größeren Gruppen
• Charakteristisch ist der lange, gebogene Schnabel
• Kopf und Hals sind bei erwachsenen Tieren unbefiedert
• Sehr kommunikativ – verschiedene Rufe dienen der Verständigung
• Kann große Entfernungen zwischen Brut- und Nahrungsgebieten zurücklegen
Balz & Brut
• Paarbindung meist langfristig
• Balz findet am Brutplatz statt
• Typische Balzbewegungen mit Kopf und Schnabel
• Brutplätze: Felsnischen, Felswände, teilweise auch Gebäude
• Meist 2–4 Eier
• Brutdauer ungefähr 24–25 Tage
• Beide Eltern beteiligen sich an Brut und Jungenaufzucht
• Jungvögel werden zunächst im Nest versorgt und lernen später gemeinsam mit der Gruppe die Nahrungssuche
Der Waldrapp ist ein Zugvogel.
• Historisch gab es eine westliche und östliche Zugroute.
• Europäische Waldrappe zogen früher zum Überwintern in den Mittelmeerraum.
• Die heute in Mitteleuropa angesiedelten Tiere werden teilweise durch menschlich geführte Migration an ihre Zugroute herangeführt.
• Ein bekanntes Wiederansiedlungsprojekt ist das Waldrappteam, bei dem Jungvögel beispielsweise mit Ultraleichtflugzeugen auf ihrer ersten Zugroute begleitet werden.
• Im Herbst geht es in die Überwinterungsgebiete, im Frühjahr zurück zu den Brutgebieten.
• Junge Waldrappe müssen die Zugroute zunächst lernen.
Was kannst du über den Fischotter erzählen?
Lutra Lutra
Verbreitung: Europa, Asien
• Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
• Familie: Marder (Mustelidae)
• Gattung: Fischotter (Lutra)
• Art: Europäischer Fischotter / Eurasischer Fischotter (Lutra lutra)
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Lebensweise
• Ans Wasser gebunden, Flüssen, Bächen, Seen, Teichen und Küsten.
• Kann bis zu etwa 8 Minuten unter Wasser bleiben.
• Aktivität hauptsächlich dämmerungs- und nachtaktiv, kann aber auch tagsüber aktiv sein.
• Lebt überwiegend solitär.
• Reviere werden über Kot, den sogenannten Losung, und Duftmarkierungen gekennzeichnet.
• Das Revier eines Männchens kann sich mit den Revieren mehrerer Weibchen überschneiden.
• Sehr beweglicher Schwimmer; der Körper ist langgestreckt und stromlinienförmig.
• Augen, Ohren und Nasenlöcher können beim Tauchen weitgehend geschlossen werden.
• Die Schnurrhaare (Vibrissen) helfen bei der Orientierung und beim Aufspüren von Beute unter Wasser.
• Schwimmt hauptsächlich mit Schwanz und Hinterbeinen.
• Kann unter Wasser sehr schnell die Richtung ändern.
• An Land bewegt er sich teilweise im charakteristischen Ottergalopp.
• Markiert sein Revier mit Kot und Duftstoffen.
• Jungtiere bleiben längere Zeit bei der Mutter und lernen von ihr das Jagen.
Der Fischotter ist ein Fleischfresser.
Hauptnahrung:• 🐟 Fische • 🐸 Amphibien
• 🦀 Krebse • 🦆 kleine Wasservögel
• 🐭 Kleinsäuger • 🦎 gelegentlich Reptilien
• 🐛 teilweise Insekten
Paarung & Fortpflanzung
• Fischotter haben keine streng festgelegte Paarungszeit.
• Paarung kann grundsätzlich das ganze Jahr über stattfinden.
• Die Tragzeit beträgt ungefähr 2 Monate.
• Durch eine Besonderheit, die Keimruhe (verzögerte Einnistung), kann sich die tatsächliche Entwicklung der Embryonen verzögern.
• Meist werden etwa 1–4 Jungtiere geboren.
• Die Jungen kommen blind und hilflos zur Welt.
• Sie werden ungefähr 2–3 Monate gesäugt.
• Mit etwa 3–4 Monaten beginnen sie selbstständig zu schwimmen.
• Die Jungen bleiben ungefähr ein Jahr bei der Mutter und lernen von ihr das Jagen.
Brut-/Jungenaufzucht
Beim Fischotter übernimmt hauptsächlich das Weibchen die Aufzucht der Jungen.
Die Mutter:
• säugt die Jungen
• wärmt und schützt sie
• bringt ihnen das Schwimmen bei
• zeigt ihnen, wie man Beute fängt
• bringt ihnen nach und nach selbstständiges Jagen bei
Was kannst du über das Eichörnchen erzählen?
Sciurus vulgaris
• Ordnung: Nagetiere (Rodentia)
• Familie: Hörnchen (Sciuridae)
• Gattung: Eichhörnchen (Sciurus)
• Art: Europäisches Eichhörnchen (Sciurus vulgaris)
Verbreitung: Europa und Asien
• Lebt hauptsächlich in Wäldern, aber auch in Parks und großen Gärten.
• Ist ein Baumbewohner und hält sich überwiegend in den Baumkronen auf.
• Baut seine Nester, sogenannte Kobel, in Astgabeln.
• Ist tagaktiv.
• Lebt überwiegend einzeln.
• Ist ein sehr guter Kletterer und Springer.
• Im Winter hält es keinen Winterschlaf.
• Es bleibt auch im Winter aktiv, verbringt aber bei schlechtem Wetter längere Zeit im Kobel.
• Legt Nahrungsvorräte an, vor allem Samen und Nüsse.
• Sehr beweglich und klettert geschickt an Baumstämmen.
• Kann mit den Hinterbeinen voraus einen Baum hinunterklettern.
• Der buschige Schwanz dient als:
* Steuer und Balancierhilfe
* Kommunikationsmittel
* Wärmeschutz
• Versteckt Nahrung in vielen verschiedenen Verstecken.
• Es findet einen Teil seiner Vorräte später wieder und trägt dadurch zur Verbreitung von Samen bei.
• Kommuniziert unter anderem durch Körperhaltung, Schwanzbewegungen und verschiedene Laute.
• Gegenüber Artgenossen meist territorial bzw. einzelgängerisch.
Das Eichhörnchen ist ein Allesfresser mit überwiegenpflanzlicher Nahrung.
• 🌰 Haselnüsse
• 🌰 Walnüsse
• 🌲 Samen von Fichten, Tannen und Kiefern
• 🌳 Bucheckern
• 🌰 Eicheln
• 🍄 Pilze
• 🍓 Beeren
• 🌱 Knospen und Triebe
Zusätzlich:
• 🐛 Insekten
• 🐦 gelegentlich Eier oder Jungvögel
• 🍂 teilweise Rinde
• Paarungszeit hauptsächlich Winter/Frühjahr und teilweise Frühsommer.
• Je nach Nahrungsangebot können zwei Würfe pro Jahr vorkommen.
• Die Tragzeit beträgt ungefähr 38–39 Tage.
• Meist werden etwa 3–5 Jungtiere geboren.
• Die Jungen kommen blind, taub und nackt zur Welt.
• Sie werden vom Weibchen gesäugt und im Kobel aufgezogen.
• Augen und Ohren öffnen sich nach einigen Wochen.
• Nach ungefähr 8–10 Wochen beginnen die Jungtiere, den Kobel zu verlassen.
• Die Mutter kümmert sich alleine um die Jungen.
Kobel
Der Kobel ist das Nest des Eichhörnchens.
Er besteht hauptsächlich aus:
• Zweigen
• Blättern
• Moos
• Gras
• Rinde
Oft besitzt ein Eichhörnchen mehrere Kobel, die es je nach Situation nutzen kann.
Besonderheit: Nagezähne
Wie bei allen Nagetieren besitzt das Eichhörnchen lebenslang nachwachsende Schneidezähne.
Deshalb muss es regelmäßig nagen.
Die Schneidezähne haben eine harte Schmelzschicht an der Vorderseite, wodurch sie sich beim Nagen selbst schärfen.
Winterverhalten
Ganz wichtig: Eichhörnchen halten keinen Winterschlaf!
Stattdessen:
• bleiben sie aktiv
• suchen ihre Vorräte auf
• schlafen bei schlechtem Wetter länger im Kobel
• reduzieren bei Kälte teilweise ihre Aktivität
Invasueve Art aus Nord Amerika: Grauhörnchen
Was kannst du über die europäsche sumpfschildkröte erzählen?
• Ordnung: Schildkröten (Testudines)
• Familie: Altwelt-Sumpfschildkröten (Geoemydidae)
• Gattung: Emys
• Art: Europäische Sumpfschildkröte (Emys orbicularis)
Lebensweise & Lebensraum
Die Europäische Sumpfschildkröte ist eine semi-aquatische Schildkröte – sie lebt also sowohl im Wasser als auch an Land.
Typische Lebensräume:
• 🏞️ langsam fließende Gewässer
• 🐸 Teiche und Tümpel • 🌿 Altarme
• 🌾 Sümpfe und Feuchtgebiete
• ☀️ Uferbereiche mit vielen Sonnenplätzen
Sie bevorzugt warme, sonnige Gewässer mit dichter Ufervegetation.
In Österreich ist sie sehr selten und kommt nur noch in wenigen Gebieten natürlich vor.
• Ist überwiegend tagaktiv.
• Verbringt viel Zeit mit Sonnenbaden (Thermoregulation).
• Dabei sitzt sie häufig auf Baumstämmen, Ästen oder Steinen.
• Bei Gefahr lässt sie sich schnell ins Wasser fallen.
• Ist eine gute Schwimmerin und Taucherin.
• Kann längere Zeit unter Wasser bleiben.
• Überwintert häufig im Schlamm am Gewässergrund.
• Kann sich bei Gefahr in den Panzer zurückziehen.
Thermoregulation
Als wechselwarmes Tier (ektotherm) kann sie ihre Körpertemperatur nicht selbst konstant halten.
Sie reguliert ihre Temperatur deshalb über das Verhalten:
• ☀️ Sonnen → Körpertemperatur steigt
• 💧 Wasser/Schatten → Körpertemperatur sinkt
Die Europäische Sumpfschildkröte ist überwiegend carnivor, besonders als Jungtier.
Sie frisst unter anderem:
• 🦐 Krebstiere
• 🐌 Schnecken
• 🪱 Würmer
• 🐸 Amphibien bzw. deren Larven
• 🐟 kleine Fische
• 🦗 Insekten
• 🐛 andere Wirbellose
Auch Aas wird gefressen.
Mit zunehmendem Alter kann der pflanzliche Anteil der Nahrung zunehmen.
Paarung
Die Paarung findet meistens im Frühjahr statt, nachdem die Tiere aus der Winterruhe erwacht sind.
• Das Männchen nähert sich dem Weibchen im Wasser.
• Es kann das Weibchen verfolgen und teilweise an Kopf und Hals stimulieren.
• Die Befruchtung erfolgt innerlich
Eiablage
• Die Eiablage findet meist im Frühsommer statt.
• Das Weibchen sucht dafür einen warmen, trockenen Boden auf.
• Mit den Hinterbeinen gräbt es eine Eigrube.
• Dort werden meist ungefähr 5–15 Eier abgelegt.
• Danach wird die Grube wieder mit Erde verschlossen.
• Die Eier werden nicht von den Eltern betreut.
Jungtiere
• Die Jungtiere schlüpfen nach mehreren Wochen bzw. Monaten – abhängig von Temperatur und Bedingungen.
• Sie sind beim Schlupf bereits vollständig entwickelt.
• Es gibt keine Brutpflege.
• Bei manchen Populationen kann die Temperatur während der Entwicklung das Geschlecht der Jungtiere beeinflussen (temperaturabhängige Geschlechtsdetermination).
Winterruhe
Die Europäische Sumpfschildkröte hält eine Winterruhe.
Sie zieht sich beispielsweise:
• in den Schlamm am Gewässergrund
• in den Gewässerboden
• teilweise in geschützte Bereiche an Land
zurück.
Während dieser Zeit wird der Stoffwechsel stark heruntergefahren.
👉 Sie ist wechselwarm, deshalb sinkt ihre Aktivität bei niedrigen Temperaturen stark ab.
Was kannst du über die GLSK erzählen?
• Familie: Landschildkröten (Testudinidae)
• Gattung: Testudo
• Art: Griechische Landschildkröte (Testudo hermanni)
Es gibt mehrere Unterarten, z. B. die Westliche Griechische Landschildkröte (T. h. hermanni) und die Östliche Griechische Landschildkröte (T. h. boettgeri).
Die Griechische Landschildkröte lebt überwiegend terrestrisch, also an Land.
• 🌿 trockene Wiesen • 🌳 lichte Wälder
• 🌾 Buschlandschaften • 🪨 steinige, warme Gebiete • 🌱 mediterrane Landschaften
Verbreitung vor allem in Südosteuropa und Teilen des Mittelmeerraums.
Sie bevorzugt warme, sonnige Lebensräume mit ausreichend Versteckmöglichkeiten.
• Verbringt viel Zeit mit Sonnenbaden.
• Sonnenbaden dient der Thermoregulation und aktiviert unter anderem den Stoffwechsel.
Sie ist wechselwarm (ektotherm).
Die Griechische Landschildkröte ist hauptsächlich Pflanzenfresser (Herbivor).
Sie frisst vor allem:
• 🌿 Wildkräuter • 🍀 Gräser • 🌱 Blätter
• 🌼 Blüten • 🌿 junge Triebe
Beispiele:
• Löwenzahn • Wegerich • Klee
• Disteln • verschiedene Wildkräuter
Gelegentlich werden auch kleine Mengen tierischer Nahrung oder Aas aufgenommen, aber pflanzliche Nahrung überwiegt deutlich.
Wichtig für die Haltung:
Sie benötigt eine kalziumreiche Ernährung, da Calcium für Knochen und Panzer wichtig ist.
Die Paarungszeit liegt hauptsächlich im Frühjahr und kann nochmals nach der Sommerhitze stattfinden.
Das Männchen:
• verfolgt das Weibchen
• umkreist es
• kann in den Panzer bzw. die Hinterbeine des Weibchens beißen
• versucht anschließend aufzureiten
Die Befruchtung erfolgt innerlich.
Das Weibchen:
1. sucht einen geeigneten, warmen Platz
2. gräbt mit den Hinterbeinen eine Eigrube
3. legt die Eier hinein
4. verschließt die Grube wieder
Je nach Größe und Unterart können mehrere Gelege pro Jahr vorkommen.
Ein Gelege enthält häufig etwa 3–10 Eier.
Es gibt keine Brutpflege.
• Die Jungtiere schlüpfen nach einer mehrmonatigen Entwicklungszeit.
• Die Entwicklungsdauer hängt stark von der Temperatur ab.
• Nach dem Schlupf sind sie sofort selbstständig.
• Die Eltern kümmern sich nicht um die Jungtiere.
Bei Testudo hermanni kann die Bruttemperatur das Geschlecht beeinflussen.
Winterstarre
Die Griechische Landschildkröte hält eine Winterstarre.
Sie zieht sich dafür in:
• Erdverstecke
• geschützte Bodenbereiche
• Laub-/Erdschichten zurück.
Während der Winterstarre:
• sinkt die Körpertemperatur
• wird der Stoffwechsel stark reduziert
• frisst sie nicht
• bewegt sie sich kaum
Bei Reptilien spricht man von Winterstarre, weil sie wechselwarm sind.
Besonderheiten
Panzer
Der Panzer besteht aus:
• Carapax = Rückenpanzer
• Plastron = Bauchpanzer
Bei der Griechischen Landschildkröte ist am hinteren Ende des Bauchpanzers ein charakteristiger Hornnagel/Schwanzschild vorhanden.
Schwanz
Das Männchen besitzt meist einen:
• längeren
• kräftigeren Schwanz als das Weibchen.
Nenne die häufigsten Singvögel Österreichs?
Amsel
Blaumeise, Haubenmeise, Schwanzmeise, Kohlmeise
Buchfink
Backstelze
Eichelhäher
Elster
Feldsperling, Haussperling
Gimpel
Pirol
Girlitz
Grünfink
Hausrotschwanz
Kleiber
Mehl und Rauchschwalbe
Mönchsgrasmücke
Aaskrähe, Nebelkrähe, Saatkrähe, Dohle
Rotkelchen
Singdrossel
Star
Stieglitz
Zaunkönig
Zilpzalp
Was kannst du über Singvögel erzählen?
Unterordnung der Sperlingsvögel mit über 5200 Arten fast die hälte alle Vögel enthält.
Größter Singvogel - Kolkrabe
– Kleine elichte und stabil gebaute Vögel die hohle knochen haben ( schnabel auch)
– Aufs fliegen und singen ausgelegt
– Luftsäcke sorgen für kühlung damit die muskeln nicht überhitzen, dienen als luftreservoir und helfen beim druckausgleich
– Gesangt wird im Kehlkopf gebildet - die töne werden erzeugt in dem membranen angespannt und in schwingungen gebracht werden, passiert nur beim ausatmen
– Gute sicht und gutes gehör
– Geruch und Geschmacksinn nicht sehr ausgeprägt, futter wird mit den augen begutachtet und mit tastkörperchen am schnabelrand
Was kannst du über den Mauersegler erzählen?
Apus Apus
Familie: Segler
Vorkommen: Zur brutzeit mai - August Mitte lEuropa, Winter in Afrika südlih des äquators
Brut: An Gebäuden, Felsen, selten bäume in verlassenen spechthöhlen
Leben: Ziehen ende Juli, Anfang August nach Afrika - zuerst die Jungtiere, dann die männchen und dann die weibchen
Zugzeitpunkt ist photoperiodisch determiniert und beginnt bei unterschreitung einer tageslänge von 17 Stunden.
Nahrung: Luftjäger - insekten und Spinnen
– Blattläuse, Hautflügler, Käfer, Zweiflügler, fliegende ameisen, Termiten
Jungvögel können torpide werden ( fahren körpertemp runter, alle körperfunktionen auf minimum und sie können 2 wochen von fettreserven, gewebe leben.
Paarung: Geschlechtsreif nach ende des 2 lebensjahres.
Monogame ehen über eine saison oder jahre
– partner treffen sich am nistplatz
– 3 monate brut in höhlen, Nestbau durch beide, halme, blätter, federn etc. - nest eingespeichelt damit es hält
– Flugkoppulation oder in der höhle
– 2-3 eier mitte mai von beiden bebrütet
– nestlingszeit 38-55 tage
– Ausfliegen eher abend
Speziell:
Mauerseglerlausfliege
Leben:
Gesellig oder In kolonioen
Was kannst du über Störche erzählen?
Weißstorch - Österreich ( Kulturfolger) - lebensraum - feuchtgebiete
– Ernährung - Tierische kost ( fisch, klein säuger, reptilien, insekten, amphibien)
– Zug - Süden über gibraltar oder suez in die südliche sahara im spät sommer
Forpflanzung – Horste werden wiederbenutzt.
Monogame Ehen, 3-6 Eier die 33 tage bebrütet werden. Nestlinge bis 63 Tage.
Geschlechtsreife ab 3 jahren.
Schwarzstorch - Österreich - Kultur flüchter
– Scheu, seltener, zugvögel
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