Entscheidungsfindung
Bewertungstheorie
Wert ist keine objektive Eigenschaft
Beziehung von Menschen zu nutzenbringenden Gütern und Dienstleistungen
Wert hängt vom Nutzen ab
Abhängig von individuellen Zielsystem
Entscheidungswerte in der Investitionstheorie
Grundformel Bewertung
Ewige Rente
Ewiges Wachstum (Gordon-Growth-Formel)
2-Phasen-Formel
Umwelt-Unternehmen-Investor
Grundformel Aktienbewertung
Einflussfaktoren auf die Aktienewertung
Div = f
Umsatz
Umsatzwachstum
Marge
Investition + Abschreibungen
Ausschüttungen
r = f
Marktzinsniveau
operative Risiken
finanzwirtschaftliche Risiken
P/E bzw. KGV
P/E = Price-Earnings-Ratio
KGV = Kurs-Gewinn-Verhältnis
Fundamentaldaten in P/E
Risikozinssatz
erwartetes Dividendenwachstum
Ausschüttungsquote
Abhängig von Fundamentaldaten und Ausschüttungsquote
Fair Value P/E
negativer Zusammenhang mit r
positiver Zusammenhang mit g
Fair Value UW (Dividendendiskontierungsmodell)
UW sinkt mit steigenden r
UW steigt mit steigenden g
Price-Earnings-Ratios aus Gordon-Growth-Formel
H-Modell
Fundamentaldaten Multiplikator P/B
Vorteile P/E-Ratio
Einfache Überprüfung einer möglichen Über-/Unterbewertung von Aktien
Verdeutlicht Beziehung zwischen Unternehmenswert auf der einen und Wachstum, Kapitalkosten sowie Ausschüttungsquote auf der anderen Seite
Nachteile P/E-Ratio
Abhängigkeit der Werte von zugrunde liegenden Annahmen (Wachstumsrate, Kapitalkosten und Ausschüttungsquote)
Nicht anwendbar für Unternehmen, die keine Dividenden ausschütten sowie mit unstetem Wachstum
Ist-Werte sind für die Berechnung ungeeignet sondern müssen die künftigen Verhältnisse abbilden können
Konsequenz Doppeözählungsproblem
Die unmittelbare Diskontierung von Gewinnen führt zu Doppelzählung von einbehaltenen Gewinnen.
Daher dürfen nur ausgeschüttete Gewinne für die Bewertung herangezogen werden.
Die Annahme der Vollausschüttung der Gewinne liefert denselben Unternehmenswert wie bei Einbehaltung und Reinvestition zu den Kapitalkosten. Beide Annahmen sind äquivalent. Daher gilt die Annahme der Vollausschüttung der Gewinne als vorsichtiger Schätzer für das tatsächliche Ausschüttungsverhalten.
Das Doppelzählungsproblem wird auch durch einen Abzug der Kapitalkosten von den Gewinnen gelöst.
Bruttomethoden
i = WACC
DCF-Methode
RG-Methode
Nettomethode
i = rEk
Ertragswert-Methode
DC-Methode
Ertragswertmethode
Lücke-Theorem
Kongruenztheorem
Einzahlungs-, Ertrags- und Entnahmeüberschüsse unterscheiden sich, bezogen auf die Lebensdauer des Unternehmens
(Totalperiode), nur durch zeitliche Verschiebungen, nicht in ihrer absoluten Höhe
Deshalb führt ihre alternative Verwendung in der Unternehmensbewertung zu identischen Ergebnissen, wenn man die
zeitliche Verschiebung durch kalkulatorische Zinsen berücksichtigt. Die Zinsen sind dabei auf die Bestandsgröße zu
ermitteln, die sich aus der Differenz der betrachteten Erfolgsgrößen ergibt:
Lücke-Theorem bei konstanten Bestandsgrößen
Residualgewinn
Residualgewinn - Bruttoansatz
Residualgewinn - Nettoansatz
Residualgewinn Brutto- vs. Nettomethode
Residualgewinnmethode - Vorteile
Keine größere bilanzpolitische Abhängigkeit
Vergleichmäßigung von Investitionen durch Abschreibungen
Verlässlichere Prognosen über kürzere Prognosezeiträume
Geringerer Anteil des Restwerts am Unternehmenswert
Empirie:
Höherer Erklärungsgehalt für Börsenkurse (R2 = 71%) gegenüber DCF-Methode
(R2 = 35%)
Geringerer Anteil des Restwerts am Gesamtwert (21%) gegenüber DCF-Methode (82%)
Erhöhte Transparenz und Plausibilität bei Ermittlung des Restwerts
Unmittelbare Verknüpfung mit dem wertorientierten Steuerungssystem
Defizite der klassischen Bilanzierung
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