Buffl

Taktile Kommunikation

FH
by Fölix H.

Wie wirken sich die verschiedenen Berührungen auf verschiedene Körperstellen auf Männer und Frauen aus, die den/die Berührende(n)

a) kennen;

b) nicht kennen;

c) zum gleichen Geschlecht gehören;

d) zum anderen Geschlecht gehören

  • a) Die berührende Person ist bekannt:

    • Berührungen durch einen nahen Freund oder eine nahe Freundin (insbesondere des Gegengeschlechts) werden von beiden Geschlechtern stets als sehr angenehm empfunden. Kaum Tabuzonen.

  • b) Die berührende Person ist unbekannt:

    • Frauen beurteilen Berührungen durch Fremde (insbesondere Männer) meist als unangenehm und zudringlich. Fast der gesamte Körper gilt hier als Tabuzone.

    • Männer hingegen empfinden den Kontakt durch eine fremde Person (sofern es sich um eine Frau handelt) in der Regel dennoch als eher angenehm.

  • c) Die berührende Person gehört zum gleichen Geschlecht:

    • Ist die Person ein Unbekannter, gibt es hier die stärksten Tabuzonen; Berührungen werden generell abgelehnt.

    • Ist die Person bekannt, ist die Berührung an bestimmten Stellen akzeptiert, löst aber nicht das gleiche Maß an Annehmlichkeit aus wie beim Gegengeschlecht.

  • d) Die berührende Person gehört zum anderen Geschlecht:

    • Für Männer ist dies die bevorzugte Variante. Eine Berührung durch eine Frau wird von ihnen fast überall am Körper als angenehm eingestuft – unabhängig davon, ob die Frau eine Bekannte oder eine Fremde ist.

    • Für Frauen ist das Gegengeschlecht nur dann willkommen, wenn der Mann ein Bekannter ist. Bei fremden Männern weisen Frauen absolute Tabuzonen für fast alle Körperbereiche auf.


Die beiden entscheidenden Grundregeln:

Frauen: Für sie ist primär der Grad der Bekanntschaft entscheidend dafür, ob eine Berührung angenehm oder unangenehm ist.

Männer: Für sie ist primär das Geschlecht der berührenden Person ausschlaggebend für die Bewertung.


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Fölix H.

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